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Komponenten und Förderung des selbstgesteuerten Lernens

Title: Komponenten und Förderung des selbstgesteuerten Lernens

Term Paper , 2022 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Psychology - Intelligence and Learning Psychology
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Die Forschungsarbeit befasst sich mit der Entwicklung des selbstgesteuerten Lernens und setzt sich wie folgt zusammen. Zunächst wird einmal das selbstgesteuerte Lernen an sich kurz erläutert und es wird auf die Komponenten des selbstgesteuerten Lernens eingegangen. Danach wird die Förderung von selbstgesteuertes Lernen unter Betracht gezogen, wobei zwischen der direkten und indirekten Förderung unterschieden wird. Die Forschungsfrage stellt sich wie folgt auf: Wie setzt sich selbstgesteuerte Lernen zusammen und inwieweit kann dieser Lernprozess gefördert werden?

Die Frage um die Aneignung des selbstgesteuerten Lernens, stellt sich oftmals in aktuellen Bildungsdiskussionen. Selbstgesteuertes Lernen wird nicht als ein Akt angesehen, welcher einmal abgeschlossen wird, sondern lässt sich als ein lebenslang anhaltender kontinuierlicher Lernprozess beschreiben. Selbstgesteuertes Lernen ist mit viel Eigenverantwortung verbunden und spielt in der heutigen Bildungswelt eine immer größere Rolle. Nicht nur die Auswahl von Lernhilfen, sondern auch soziale Beziehungen können dazu gehören, da auch selbstgesteuertes Lernen innerhalb einer gemeinsam lernenden Gruppe erfolgen kann. Die Übermittlung von Wissen durch eine lehrende Person verblasst immer mehr und die eigenständige Aneignung von Wissen durch die lehrende Person selbst rückt immer weiter in den Vordergrund.

Ab einem bestimmtem Lebensalter wird diese Fähigkeit von unserer Gesellschaft als selbstverständlich angesehen, jedoch ist der Prozess der Aneignung des selbstgesteuerten Lernens ein beschwerlicher Vorgang. Dieser Vorgang erfordert Fähigkeiten im Zusammenhang mit Lernstrategien. Nicht nur das eigenständige Lernen gehört zum Prozess des selbstgesteuerten Lernens, sondern ebenso das eigenständige motivieren sowie kontrollieren und idealisieren des Lernumfeldes wird als Eigenleistung der Schülerinnen und Schüler bzw. Studentinnen und Studenten erwartet. Selbstgesteuertes Lernen ist relevant für die pädagogische Psychologie, da diese sich fortschreitend mehr mit dem Lernen im Erwachsenenalter beschäftigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Bergriffserklärung selbstgesteuertes Lernen

3 Komponenten des selbstgesteuerten Lernens

3.1 Motivationale Komponente

3.1.1 Angeborene psychologische Bedürfnisse

3.1.2 Vorhandensein von Interesse

3.1.3 Zieltheorie

3.2 Kognitive Komponente

3.2.1 Strukturelle kognitive Komponente

3.2.2 Prozessuale kognitive Komponente

3.3 Metakognitive Komponente

3.3.1 Prozessuale metakognitive Komponente

3.3.2 Strukturelle metakognitive Komponente

4 Förderung des selbstgesteuerten Lernens

4.1 Direkte Förderung

4.2 Indirekte Förderung

4.2.1 Expositorische Lernumgebungen

4.2.2 Exploratorischen Lernumgebungen

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des selbstgesteuerten Lernens als lebenslangen Prozess und analysiert, welche motivationalen, kognitiven und metakognitiven Komponenten für dessen Erfolg entscheidend sind sowie auf welche Weise dieser Lernprozess durch direkte und indirekte Interventionsmaßnahmen gefördert werden kann.

  • Grundlagen und Definition des Konzepts "Selbstgesteuertes Lernen"
  • Die drei zentralen Komponenten des Lernprozesses (motivational, kognitiv, metakognitiv)
  • Differenzierung zwischen direkten und indirekten Förderungsansätzen
  • Rolle von Lernumgebungen (expositorisch vs. exploratorisch)
  • Bedeutung der Eigenverantwortung und Lernstrategien in modernen Bildungseinrichtungen

Auszug aus dem Buch

2 Selbstgesteuertes Lernen

Das selbstgesteuerte Lernen bezeichnet die Einbeziehung des lernenden Individuums in den Lehrprozess. Dem Lernenden wird also nicht das Wissen direkt gelehrt, sondern der Lernende erarbeitet und eignet sich das Wissen selbst an. Auf diese Weise lässt sich das selbstgesteuerte Lernen von ein angeleitetes, fremdgesteuertes Lernen abgrenzen, da beim fremdgesteuerten Lernen die Entscheidungen über Lernstrategien, Lernzielen etc. nicht von der lernenden Person selbst getroffen werden (G.Dohmen, 1996, S.29 ff.)

Laut Schiefele und Pekrun (1996) ist selbstreguliertes Lernen „eine Form des Lernens, bei der eine bestimmte Person in Abhängigkeit von der Art der Lernmotivation selbstbestimmt eine oder mehrere Steuerungsmaßnahmen (kognitiver, megakognitiver, volitionaler oder verhaltensmäßiger Art) ergreift und den Fortgang des Lernprozesses selbst überwacht“ (S.258)

Dazu gehört es sich seinen eigenen Lernbedürfnisse bewusst zu sein, eigene Lernvoraussetzungen aufzustellen und diese zu erfüllen, sowie klare Lernziele formulieren zu können. Wichtig hierbei festzuhalten ist, dass ein völlig fremdgesteuertes Lernen nicht möglich ist, da im Lernprozess der Lernende externe Einflüsse kognitiv verarbeitet, die seine Lernaktivität nicht vollständig determinieren können und der Lernprozess somit immer in sozial-kulturell geprägten Umgebungen stattfindet (AR.Beutner, S.22).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einführung verortet das selbstgesteuerte Lernen als zentralen Prozess des lebenslangen Lernens und leitet zur Forschungsfrage über die Zusammensetzung und Förderung dieses Prozesses hin.

2 Bergriffserklärung selbstgesteuertes Lernen: Das Kapitel definiert den Begriff durch die Abgrenzung zum fremdgesteuerten Lernen und betont die aktive Rolle des Lernenden bei der Steuerung seines Lernprozesses.

3 Komponenten des selbstgesteuerten Lernens: Hier werden die drei tragenden Säulen – motivationale, kognitive und metakognitive Komponenten – detailliert analysiert und deren Zusammenspiel erläutert.

4 Förderung des selbstgesteuerten Lernens: Dieses Kapitel stellt praktische Ansätze zur Unterstützung des Lernenden dar, wobei zwischen direkter Förderung durch Strategietraining und indirekter Beeinflussung durch die Lernumgebung unterschieden wird.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Relevanz der untersuchten Komponenten zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, Lernstrategien proaktiv in Bildungssysteme zu integrieren.

Schlüsselwörter

Selbstgesteuertes Lernen, Lernmotivation, Kognitive Strategien, Metakognition, Lebenslanges Lernen, Erwachsenenbildung, Lernvoraussetzungen, Zieltheorie, Lernumgebung, Selbstregulation, Eigenverantwortung, Wissensaneignung, Strategietraining, Lehrprozess, Lernkompetenz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Konzept des selbstgesteuerten Lernens als bewusste und eigenverantwortliche Aneignung von Wissen in verschiedenen Bildungskontexten.

Welche Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Zentrale Themen sind die psychologischen Voraussetzungen wie Motivation und Interesse, die notwendigen kognitiven und metakognitiven Fähigkeiten sowie Methoden zur Förderung und Gestaltung von Lernumgebungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin, die Struktur des selbstgesteuerten Lernens zu erklären und aufzuzeigen, wie Institutionen und Lehrende diesen Prozess effektiv fördern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und theoretischen Analyse aktueller pädagogisch-psychologischer Konzepte und Modelle zum Lernverhalten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Komponenten (Motivation, Kognition, Metakognition) analysiert, gefolgt von einer Untersuchung konkreter Förderinstrumente bei Erwachsenen.

Welche Schlüsselbegriffe sind charakteristisch?

Besonders prägend für die Arbeit sind Begriffe wie "Selbstregulation", "Zielorientierung", "Metakognitive Strategien" sowie die Unterscheidung zwischen "direkter" und "indirekter" Förderung.

Was unterscheidet exploratorische von expositorischen Lernumgebungen?

Während bei expositorischen Umgebungen der Lernende selbstinstruktionale Medien nutzt, ist bei der exploratorischen Lernumgebung eine höhere Eigeninitiative gefordert, um benötigtes Wissen eigenständig aus Informationsquellen zu erschließen.

Welche Rolle spielt die Metakognition für den Lernenden?

Metakognitive Fähigkeiten erlauben es dem Lernenden, den eigenen Lernprozess zu reflektieren, Ziele zu planen sowie den eigenen Fortschritt zu überwachen und bei Bedarf anzupassen.

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Details

Title
Komponenten und Förderung des selbstgesteuerten Lernens
College
University of Applied Sciences Hamburg  (Geisteswissenschaften)
Course
Pädagogische Psychologie
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2022
Pages
16
Catalog Number
V1381860
ISBN (PDF)
9783346924421
ISBN (Book)
9783346924438
Language
German
Tags
komponenten förderung lernens
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2022, Komponenten und Förderung des selbstgesteuerten Lernens, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1381860
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