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Das Wissen von Lehrkräften über das Störungsbild ADHS im Bildungskontext

Titre: Das Wissen von Lehrkräften über das Störungsbild ADHS im Bildungskontext

Thèse de Bachelor , 2022 , 64 Pages , Note: 1,5

Autor:in: Ramien Mubarik (Auteur)

Pédagogie - Divers
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die hier vorliegende empirische quantitative Untersuchung erfolgte als Untersuchung im Querschnitt. Ziel der hier durchgeführten Befragung war die Ermittlung des Wissensstandes über das Störungsbild der ADHS bei SchülerInnen in einer norddeutschen Stadtteilschule. An der Befragung beteiligte sich 80 Lehrkräfte und die Befragung wurde im April/Mai des Jahres 2022 durchgeführt. Der verwendete Fragebogen beinhaltete die Skala KADDS, mit den Subskalen allgemeines Wissen zum Störungsbild der ADHS, Wissen zu Symptomen und Diagnose der ADHS und Wissen zur Behandlung einer ADHS.

Insbesondere Lehrkräfte können in manchen Fällen die ersten Personen sein, denen auffällt, dass die Konzentrationsfähigkeit nicht ausreicht oder ein Kind mit ADHS nur dann überhaupt Leistungen erbringen kann, wenn es sich um das Lieblingsfach handelt. Aus diesem Grund soll in der hier vorliegenden empirischen Arbeit erforscht werden, wie der Wissensstand von LehrerInnen einer Stadtteilschule hinsichtlich des Störungsbildes ADHS sich darstellt. Mithilfe einer Befragung an einer Schule in einer deutschen Großstadt soll das Wissen und die Einstellung von LehrerInnen gegenüber Kindern mit ADHS ermittelt werden.

Nach einer theoretischen Einführung in das klinische Störungsbild der ADHS, den aktuellen Prävalenzen und den ätiologischen Hintergründen, sollen Mythen, die sich um das Störungsbild ranken, näher beleuchtet werden. Zudem wird innerhalb eines Kapitels zum aktuellen Forschungsstand der wissenschaftliche Kenntnisstand hinsichtlich ADHS im Bildungsapparat und der Kenntnisstand hinsichtlich des Wissens von Lehrkräften über das Störungsbild näher dargestellt werden. Innerhalb des darauffolgenden Kapitels werden das methodische Vorgehen bei der Datenerhebung und bei der Datenanalyse näher beschrieben. Zudem werden Informationen zum Studiendesign und zur Operationalisierung des Wissens über ADHS zur Verfügung gestellt. Das Kapitel schließt mit der Beschreibung der hier gezogenen Stichprobe. Das nächste Kapitel beinhaltet die Ergebnisse der empirischen Untersuchung, wobei zu Beginn die deskriptivstatistischen Ergebnisse vorgestellt werden und im Anschluss die Ergebnisse der Hypothesenprüfung dargelegt werden. Abschließend erfolgt zunächst eine Zusammenfassung der Ergebnisse innerhalb des folgenden Diskussionsteils. Im Anschluss daran werden die ermittelten Ergebnisse kritisch diskutiert, wobei hierbei auch andere wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

2.1.1 Symptome, Verlauf und Prognose

2.1.2 Klassifikation nach ICD-10 oder DSM

2.1.3 Prävalenz

2.1.4 Ätiologie

2.1.5 Komorbiditäten

2.1.6 Interventionsmöglichkeiten

2.1.7 Kontroversen und Mythen zum Störungsbild ADHS

2.2 ADHS und Schule

2.3 Aktueller Forschungsstand

2.4 Ziele, Fragestellungen und Hypothesen

3 Methodik

3.1 Studiendesign und Datenerhebung

3.2 Auswertungsmethoden

3.3 Operationalisierung

3.4 Stichprobenbeschreibung

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistik

4.2 Inferenzstatistik

5 Diskussion

5.1 Zusammenfassung der Ergebnisse

5.2 Diskussion der Ergebnisse

5.3 Limitationen

5.4 Ausblick und Fazit

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist die Untersuchung des Wissensstandes von Lehrkräften an einer norddeutschen Stadtteilschule bezüglich des Störungsbildes ADHS, um potenzielle Wissenslücken und den Einfluss von Fortbildungen oder Ausbildungsinhalten zu identifizieren.

  • Psychologische und pädagogische Grundlagen der ADHS
  • Einfluss von Erfahrung und Fortbildung auf das Lehrkraft-Wissen
  • Methodische quantitative Querschnittsstudie mittels KADDS-Skala
  • Analyse des Störungsbildes im Bildungskontext
  • Handlungsempfehlungen für die Schulpraxis

Auszug aus dem Buch

Die Aufmerksamkeits-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)

Von ADHS betroffene Säuglinge erscheinen retrospektiv oft unausgeglichen und unangepasst. Es finden sich unter ihnen beispielsweise ausgesprochene Schreikinder, es stellen sich Schlaf- und/oder Essprobleme ein, Schwierigkeiten mit der Fütterung sind häufiger als bei nicht betroffenen Säuglingen, sie weisen oft eine gereizte Stimmung und eine starke Bewegungsunruhe auf (Döpfner et al., 2013). Im Kindergarten- und Vorschulalter tritt besonders beim ADHS-Subtyp mit Hyperaktivität ausgesprochene motorische Unruhe auf, oft wirken die Kinder in ihren Aktivitäten ziellos und motorisch getrieben. Den Kindern ist es unmöglich, sich längerfristig auf eine ruhige Spielsituation einzulassen (Döpfner et al., 2013). Daraus folgt ein vermindertes Erfahrungslernern, aber auch eine erhöhte Unfallneigung, bzw. erste Integrationsschwierigkeiten in sozialen Kontexten (Petermann & Lehmkuhl, 2011).

Die Hyperaktivität nimmt mit Beginn des Schulalters nicht zuletzt auch aufgrund der veränderten Leistungsanforderungen ein wenig ab und die Aufmerksamkeitsschwäche und kognitive Impulsivität treten in den Vordergrund (Döpfner et al., 2013). Die Kinder reagieren oft allgemein zu schnell und voreilig, können Instruktionen nicht abwarten, können nicht warten, bis sie an die Reihe kommen (Barkley, 2016). Dinge, die ihnen langweilig erscheinen, werden möglichst schnell erledigt (ADHS mit Hyperaktivität) oder die Kinder zeigen ausgesprochene Schwierigkeiten bei der Bearbeitung schulischer Aufgaben (ADHS ohne Hyperaktivität) mit dem Resultat, dass wahlweise viele Fehler entstehen, Aufgabenstellungen nicht beachtet werden oder aber die Zeit für die Bearbeitung der Aufgaben nie auszureichen scheint (Barkley, 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung des Störungsbildes ADHS als klinisches und pädagogisches Problem sowie Darlegung der Relevanz für den schulischen Alltag.

2 Theoretischer Hintergrund: Umfassende Aufarbeitung der Symptomatik, Ätiologie, Therapieansätze und des aktuellen Forschungsstands bezüglich ADHS.

3 Methodik: Detaillierte Beschreibung des Studiendesigns, der Stichprobenauswahl und der eingesetzten Messinstrumente wie der KADDS-Skala.

4 Ergebnisse: Auswertung der erhobenen Daten mittels deskriptiver und inferenzstatistischer Methoden zur Beantwortung der aufgestellten Hypothesen.

5 Diskussion: Kritische Reflexion der Ergebnisse, Einordnung in den wissenschaftlichen Kontext, Erörterung der Limitationen und abschließender Ausblick.

Schlüsselwörter

ADHS, Aufmerksamkeitsdefizit, Hyperaktivität, Lehrkräfte, KADDS-Skala, Fortbildung, Schulpraxis, Wissensstand, Prävalenz, Komorbidität, Diagnose, Schule, Impulsivität, Pädagogische Psychologie, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Bachelorarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wissensstand von Lehrkräften über das Störungsbild ADHS und analysiert, inwieweit Faktoren wie Berufserfahrung oder absolvierte Fortbildungen diesen Wissensstand beeinflussen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die klinischen und diagnostischen Merkmale von ADHS, die Herausforderungen für Lehrkräfte im Schulalltag sowie der Einfluss von spezifischem Fachwissen auf den Umgang mit betroffenen Schülern.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu ermitteln, wie gut Lehrkräfte über ADHS informiert sind und ob ein Bedarf an gezielten Fortbildungsmaßnahmen besteht, um die pädagogische Arbeit mit betroffenen Kindern zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine quantitative empirische Querschnittsstudie, bei der 80 Lehrkräfte mithilfe des standardisierten „Knowledge of Attention Deficit Disorders Scale“ (KADDS) Fragebogens befragt wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen umfassenden theoretischen Hintergrund zum Störungsbild und eine detaillierte methodische sowie statistische Auswertung der Befragungsdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ADHS, Lehrkräfte-Wissen, KADDS, Fortbildung, diagnostische Kompetenz, Schulpraxis und Lernstörungen.

Wie korreliert Berufserfahrung mit dem Wissen über ADHS?

Die Studie zeigt überraschenderweise keine positive Korrelation zwischen der Dauer der Lehrtätigkeit und dem Wissensstand; teilweise zeigte sich sogar, dass erfahrene Lehrkräfte weniger spezifisches Wissen aufwiesen als erwartet.

Welchen Einfluss haben Fortbildungen auf den Wissensstand?

Es konnte nachgewiesen werden, dass Lehrkräfte, die Fortbildungen zum Thema ADHS besucht haben, einen signifikant höheren Wissensstand aufweisen als jene ohne solche Qualifizierungen.

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Résumé des informations

Titre
Das Wissen von Lehrkräften über das Störungsbild ADHS im Bildungskontext
Université
University of Applied Sciences Hamburg  (Geisteswissenschaften)
Cours
Psychologie
Note
1,5
Auteur
Ramien Mubarik (Auteur)
Année de publication
2022
Pages
64
N° de catalogue
V1381866
ISBN (PDF)
9783346924780
ISBN (Livre)
9783346924797
Langue
allemand
mots-clé
wissen lehrkräften störungsbild adhs bildungskontext
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ramien Mubarik (Auteur), 2022, Das Wissen von Lehrkräften über das Störungsbild ADHS im Bildungskontext, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1381866
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Extrait de  64  pages
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