Diese Hausarbeit bezieht sich auf das Thema „Außerschulische Lernorte“. Dabei wird anhand des Beispiels Schloss Dyck die Thematik der außerschulischen Lernorte beleuchtet und erörtert, welches didaktische Potential sowie Herausforderungen in diesem liegen.
Zu Beginn des Hauptteils gibt es einen kurzen Einstieg in die Thematik „Außerschulische Lernorte“. Dabei wird sich mit deren Definitionen auseinander gesetzt und der Frage, was gute außerschulische Lernorte ausmacht, nachgegangen. Auch die Einbindung in den Unterricht sowie mögliche Herausforderungen werden thematisiert. Im Anschluss daran, wird der ausgewählte außerschulische Lernort vorgestellt und dieser unter kritischen Blickpunkten betrachtet.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Hauptteil
2.1.Außerschulischer Lernort - eine Definition
2.1.1.Merkmale eines guten außerschulischen Lernorts
2.1.2.Außerschulische Lernorte in den Unterricht einbinden
2.2.Herausforderungen außerschulischer Lernorte
2.3.Vorstellung des außerschulischen Lernortes Schloss Dyck
2.3.1.Verortung im Unterricht
2.3.2.Didaktisches Potential
2.3.3.Herausforderungen
3. Fazit
Zielsetzung & Themen
Diese Hausarbeit untersucht die pädagogische Bedeutung und praktische Umsetzung von außerschulischen Lernorten im schulischen Kontext, am Beispiel des Schlosses Dyck, um aufzuzeigen, wie diese Orte sinnvoll in den Unterricht eingebunden werden können.
- Definition und Merkmale außerschulischer Lernorte
- Methoden der Einbindung in den Unterricht
- Herausforderungen bei Exkursionen und Schulbesuchen
- Didaktisches Potenzial von Schloss Dyck („Grünes Klassenzimmer“)
- Verknüpfung von Theorie und Praxis im Sachunterricht und Kunstunterricht
Auszug aus dem Buch
2.1. Außerschulischer Lernort - eine Definition
Um sich mit der Thematik „Außerschulische Lernorte“ überhaupt auseinander setzen zu können, ist es wichtig, vorab zu wissen, was außerschulische Lernorte sind und womit sich diese beschäftigen. Zuvor ist jedoch eine grundlegende Begriffserklärung sinnvoll, welche sich mit „außerschulisch“ und „Lernort“ befasst, um eine nachvollziehbare Definition von „Außerschulischen Lernorten“ anzugeben.
Bei dem Begriff „außerschulisch“ handelt es sich um eine Beschreibung für einen Ort oder eine Tätigkeit, welche sich außerhalb des primären Lernortes befindet. Lernorte werden dabei in zwei Kategorien eingeteilt: in primäre sowie sekundäre Lernorte. Ein primärer Lernort wird nach Baar und Schönknecht als ein Ort beschrieben, welcher „pädagogisch-didaktisch[e] und methodische Anforderungen“ (2018, S. 16) aufweist und „eigens für das Lernen eingerichtet“ (2018, S. 16) ist. Dazu gehören unter anderem Schulen oder Lernwerkstätten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der außerschulischen Lernorte ein, die im Seminar „Unterrichtsplanung und Außerschulische Lernorte“ thematisiert wurde.
2. Hauptteil: Dieser Teil definiert außerschulische Lernorte theoretisch, beleuchtet Implementierungsmöglichkeiten, analysiert Herausforderungen und stellt das Schloss Dyck als konkreten Lernort mit seinem pädagogischen Angebot vor.
3. Fazit: Das Fazit resümiert, dass das Schloss Dyck durch das "Grüne Klassenzimmer" eine wertvolle Ergänzung im Sachunterricht darstellt, sofern die Lehrkraft eine strukturierte Vor- und Nachbereitung gewährleistet.
Schlüsselwörter
Außerschulische Lernorte, Unterrichtsplanung, Sachunterricht, Schloss Dyck, Grüne Klassenzimmer, Didaktik, Handlungsorientierung, Exkursion, Lernprozesse, Schulisches Lernen, Bildungsauftrag, Primäre Lernorte, Sekundäre Lernorte, Kompetenzerwartungen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Nutzung von außerschulischen Lernorten zur Ergänzung des theoretischen Schulunterrichts.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Thematisiert werden die Definition von Lernorten, Anforderungen an deren pädagogische Qualität sowie die praktische Planung und Durchführung von Exkursionen.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Es wird untersucht, wie Unterricht außerhalb der Schule gestaltet werden kann, um Lerninhalte durch authentische Erfahrungen in Lebensweltbezug zu bringen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse sowie der begleitenden Betrachtung des außerschulischen Lernortes Schloss Dyck.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Neben theoretischen Grundlagen zur Definition von Lernorten werden die Herausforderungen der Organisation und die spezifischen Bildungsangebote bei Schloss Dyck betrachtet.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zentrale Begriffe sind außerschulische Lernorte, Didaktik, handlungsorientiertes Lernen und das Grüne Klassenzimmer.
Was zeichnet das "Grüne Klassenzimmer" in Schloss Dyck aus?
Es ist ein pädagogisches Angebot, das nach dem Konzept "WILD-FORMAL-ART" gestaltet wurde und Schülern durch fachliche Begleitung in der Natur handlungsorientiertes Lernen ermöglicht.
Warum ist die Vor- und Nachbereitung für den Erfolg der Exkursion entscheidend?
Eine gezielte Vorbereitung stellt sicher, dass Schüler Vorkenntnisse aktivieren können, während die Nachbereitung das Erlebte sichert und in den regulären Lehrplan integriert.
- Arbeit zitieren
- Simon Janz (Autor:in), 2020, Unterrichtsplanung und außerschulische Lernorte am Beispiel Schloss Dyck, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382149