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Die Entstehung von Vorurteilen und die Massenpsychologie Sigmund Freuds. Gibt es eine Verbindung?

Título: Die Entstehung von Vorurteilen und die Massenpsychologie Sigmund Freuds. Gibt es eine Verbindung?

Trabajo Escrito , 2017 , 19 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor)

Psicología - Psicología social
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Inwiefern ist eine mögliche Verbindung zwischen der Entstehung von Vorurteilen und der Massenpsychologie Freuds existent? Die Arbeit beschäftigt sich mit dem unbewussten Seelenleben der Menschen nach Sigmund Freud und der Entstehung und Verbreitung von Vorurteilen. Ein wichtiger Bezugspunkt für die Beschäftigung mit dieser Thematik bietet die Theorie "Psychologie der Vorurteile" von Alexander Mitscherlichs. In unserer deutschen Geschichte finden sich bekannte Beispiele, wie der Nationalsozialismus, welche die Macht der Massen und deren Auswirkungen aufzeigt. Aber auch noch aktuell finden wir immer wieder Menschen, die sich aus bestimmten Gründen zu Massen zusammenfindet, weshalb es noch immer wichtig ist, sich mit diesem Phänomen auseinanderzusetzen.

Mein Hauptaugenmerk für diese Thematik lege ich auch die Theorie "Massenpsychologie und Ich-Analyse" von Freud, wobei ich jeweils noch ergänzende Literatur heranziehen werde. Diese Arbeit soll einen Einblick in beide Theorien geben und auf mögliche Gemeinsamkeiten und Verbindungen hin untersucht werden, wobei beide Theorien zusätzlich kritisch betrachtet werde. Außerdem soll versucht werden ein Bewusstsein für Vorurteile und unserer Rolle darin, sowie unser Verhalten in Massen geschaffen werden, vor allem, da beide Thematiken immer noch Aktualität besitzen und unsere Aufmerksamkeit benötigen. Diese Überlegungen führten mich letztendlich zu meinem Thema, welches sich mit der Untersuchung beider genannten Theorien und deren möglichen Verbindung beschäftigt. Der Aufbau meiner Arbeit gliedert sich in die Vorstellung der beiden Theorien, sowie in deren Analyse, wobei kritische Einschätzungen miteinbezogen werden. In dem abschließenden Fazit werde ich die Ergebnisse zusammenfassen und Ausblicke für die Zukunft finden.

"Ausländer sind krimineller als Deutsche". Wer kennt dieses verbreitete Vorurteil nicht auch? Doch wie entstehen solche Vorurteile und was geschieht, dass diese von so vielen Menschen geteilt werden, obwohl sie meist nicht auf Fakten beruhen? Die Antwort darauf kann unter anderem durch die Beschäftigung mit der Psychoanalyse gesucht werden. Die Psychoanalyse beschäftigt sich unter anderem mit der Untersuchung bzw. der Enträtselung der Seele von Menschen, wobei sich die von Sigmund Freud begründete Wissenschaft vor allem auch mit dem dynamischen Unbewussten befasst. Doch die Psychoanalyse umfasst mehr als nur diesen Aspekt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis der Arbeit

1. Einleitung

2. Vorstellung der Theorien

2.1 „Massenpsychologie und Ich- Analyse

2.2 „Psycholgie des Vorurteils“

3. Betrachtung drei wichtiger Punkte

3.1 Unterschied Masse und Gruppe

3.2 Identifikation mit dem Führer

3.3 Aktueller Bezug

4. Zusammenfassung und eigene Einschätzung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretische Verbindung zwischen der Entstehung von Vorurteilen und der Massenpsychologie nach Sigmund Freud sowie Alexander Mitscherlich. Ziel ist es, die psychologischen Mechanismen zu durchleuchten, die Individuen in Massen anfällig für Vorurteile machen und zur Bildung von autoritären Gruppenstrukturen führen.

  • Analyse der massenpsychologischen Triebstrukturen nach Freud
  • Untersuchung der Entstehung und Funktion von Vorurteilen
  • Die Rolle der Identifikation mit dem Führer in der Massenbildung
  • Kritische Reflexion der Bedeutung kollektiver Phänomene in der heutigen Zeit

Auszug aus dem Buch

2.1 „Massenpsychologie und Ich-Analyse“

Zu allererst stelle ich die „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ von Sigmund Freud dar, wobei ich außerdem Aspekte von Alexander Mitscherlich aufführen werde, der sich auf das Werk von Freud bezieht. Die Zeit in der Freud diese Theorie veröffentlichte, lässt sich als eine sehr erschütterte und aufwühlende beschreiben, die nach dem ersten Weltkrieg von politischen Umbrüchen geprägt war. Freud befasste sich aufgrund der Ereignisse mehr mit makrogesellschaftlichen Strukturen, wobei er auch Kulturkritik übte. Generell war die Zeit von den Erfahrungen des ersten Weltkrieges, welcher als ein Massenkrieg anzusehen ist, bestimmt, wobei dadurch die Frage nach der Beziehung zwischen dem Individuum und der Masse an Wichtigkeit gewann.

Er unterscheidet die Massen in zwei verschiedene Typen, da somit eher festgestellt werden kann, was die Masse vereint. Bei dem für diese Arbeit relevanten Typen handelt es sich um die „affektive Masse“. Die „affektive Masse“ zeichnet sich dadurch aus, dass die Mitglieder starke Emotionen miteinander teilen und auch dementsprechend eingestellt sind (Mitscherlich 1983: 534). Mitglieder dieser Art von Masse erkennen an, was die Masse in affektive Erregung versetzt, was sie vereint und was die Masse tut. Weiterhin ist bei diesem Typ von Masse die Identifikation mit einem Führer und die Beseitigung von ungerechter Gewaltherrschaft charakteristisch (ebd.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hier wird das Thema der Vorurteile eingeführt und die Relevanz der Psychoanalyse zur Untersuchung unbewusster Prozesse in Massen dargelegt.

2. Vorstellung der Theorien: Dieses Kapitel erläutert die zentralen Konzepte der „Massenpsychologie und Ich-Analyse“ von Freud und der „Psychologie des Vorurteils“ von Mitscherlich als theoretisches Fundament.

3. Betrachtung drei wichtiger Punkte: Hier findet eine tiefgehende Analyse zur Abgrenzung von Masse und Gruppe, der Identifikation mit dem Führer sowie der Aktualität dieser Vorgänge in Bezug auf moderne Entwicklungen statt.

4. Zusammenfassung und eigene Einschätzung: Dieses Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und bewertet die Gefahren, die von massenpsychologischen Einflüssen auf das Individuum ausgehen.

Schlüsselwörter

Psychoanalyse, Massenpsychologie, Vorurteile, Sigmund Freud, Alexander Mitscherlich, Identifikation, Ich-Analyse, Triebunterdrückung, Gruppenkonformität, kollektive Erregung, Feindbilder, Über-Ich, Machtstrukturen, Sozialpsychologie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie massenpsychologische Dynamiken zur Entstehung und Verbreitung von Vorurteilen beitragen und warum Individuen in einer Masse ihr kritisches Urteilsvermögen verlieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Felder umfassen die psychologischen Mechanismen der Massenbildung, die Rolle der Identifikation mit einem Führer und die Auswirkungen kollektiver Ideologien auf das individuelle Bewusstsein.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit geht der Frage nach, inwiefern eine wissenschaftlich belegbare Verbindung zwischen der Entstehung von Vorurteilen im Individuum und der Massenpsychologie nach Freud existent ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse psychoanalytischer Fachliteratur, insbesondere von Freud und Mitscherlich, basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Einführung beider Modelle sowie eine vertiefende Betrachtung der Massen-Gruppen-Differenzierung, Identifikationsprozesse und aktueller gesellschaftlicher Phänomene.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Zu den Kernbegriffen zählen Massenpsychologie, Vorurteile, Identifikation, Ich-Schwäche, Triebunterdrückung und Gruppenantagonismus.

Inwiefern spielt der Nationalsozialismus in der Arbeit eine Rolle?

Der Nationalsozialismus dient als historisches Fallbeispiel, um die Macht der Massen, die Rolle des charismatischen Führers und die zerstörerische Wirkung von Vorurteilen zu verdeutlichen.

Warum ist das Thema laut Verfasser auch heute noch relevant?

Die Arbeit betont, dass trotz gesellschaftlichen Fortschritts weiterhin Terror, Ideologien und Leistungsdruck existieren, die Individuen anfällig für Massenbewegungen und deren Versprechungen machen.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Die Entstehung von Vorurteilen und die Massenpsychologie Sigmund Freuds. Gibt es eine Verbindung?
Universidad
University of Frankfurt (Main)  (Gesellschaftwissenschaften)
Calificación
2,0
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2017
Páginas
19
No. de catálogo
V1382431
ISBN (PDF)
9783346924742
ISBN (Libro)
9783346924759
Idioma
Alemán
Etiqueta
Freud Massenpsychologie Soziologie
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2017, Die Entstehung von Vorurteilen und die Massenpsychologie Sigmund Freuds. Gibt es eine Verbindung?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382431
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