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Sonderpädagogischer Förderplan für einen Fünftklässler. Erstellung anhand eines Fallbeispiels

Title: Sonderpädagogischer Förderplan für einen Fünftklässler. Erstellung anhand eines Fallbeispiels

Elaboration , 2020 , 16 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

Pedagogy - Inclusion
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Diese Ausarbeitung eines Förderplans für einen fiktiven Schüler einer Gemeinschaftsschule in BW entstand im Rahmen der Veranstaltung "Grundlagen inklusiver Bildung - Inklusion im Jugendalter" an der PH Karlsruhe. Es geht dabei darum, die verschiedenen Stationen von der Feststellung eines Förderbedarfs bis zur konkreten Umsetzung einer gezielten Förderung beispielhaft und theoriegeleitet zu skizzieren.

Nach einer allgemeinen Einführung in die Theorie der individuellen Lern- und Entwicklungsbegleitung soll zuerst der konkrete Anlass betrachtet werden, woraufhin eine Beleuchtung des teilnehmenden Teams erfolgt. Die geplanten Kompetenzzuwächse im konkreten Fallbeispiel Silvios und eine Skizze der äußeren Bedingungen der Fördersituation schließen sich an. Das Herz dieser Arbeit besteht in der Erstellung eines Förderplans für unseren konkreten Fall, woraufhin im Anschluss die Ergebnisse dieser Arbeit noch einmal zusammenfassend dargestellt werden.

Individualisierter Unterricht – eine Utopie jenseits schulpraktischer Wirklichkeit? Wie kann er gelingen und sowohl den Praxistest im hektischen Schulalltag bestehen als auch der institutionalisierten Bildung in unserem Land neue erfolgversprechende Wege aufzeigen? Zu diesem Ziel verhelfe eine "individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung" – so die entsprechend korrekte Bezeichnung. In den meisten Schulen wird diese Begleitung gemeinhin mit dem Begriff "Förderplanung" umschrieben.

Es geht hierbei im Allgemeinen um SchülerInnen mit einem besonderen Förderbedarf, der sich sehr unterschiedlich äußern kann, beispielsweise im sozial-emotionalen oder im sprachlichen Bereich, der allerdings, sozusagen ganz "klassisch", auch das Lernen an und für sich betreffen kann oder im Zusammenhang mit Behinderungen und chronischen Krankheiten stehen kann.

Dabei steht dieser Förderplan als allgemeines Konzept richtungsweisend für eine(n) SchülerIn und erfasst diagnostisch den "Lern- und Entwicklungsfortschritt des Einzelnen". Er bietet einen Rahmen, eine möglichst optimale Förderung für eine(n) SchülerIn zu entwerfen und auch entsprechend umzusetzen. In dieser auf die Gesamtpersönlichkeit des Kindes zugeschnittenen Planung sind nicht nur LehrerInnen und SchülerInnen selbst beteiligt – vielmehr setzt sich ein solches Team aus einer Vielzahl von Fachkräften aus den unterschiedlichsten Bereichen zusammen, und zwar eben so, dass die Lebenswelt und Persönlichkeit des Kindes ganzheitlich ins Blickfeld genommen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Dokumentation der Beobachtungen

2.1 Anlass zur Erstellung des Förderplans

2.2 Teammitglieder / Professionsbilder

2.3 Geplante Kompetenzzuwächse

2.4 Skizze der äußeren Bedingungen der Fördersituation

3. Erstellung des Förderplans

4. Zusammenfassung und Reflexion

5. Literaturangaben

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, auf Basis des Fallbeispiels des Schülers ‚Silvio‘ einen strukturierten, individuellen Förderplan zu entwickeln und die theoretischen Grundlagen individueller Lern- und Entwicklungsbegleitung in einem multiprofessionellen Kontext zu erörtern.

  • Theoretische Grundlagen individueller Lern- und Entwicklungsbegleitung
  • Analyse von Stärken und Schwächen eines Schülers mit besonderem Förderbedarf
  • Bedeutung interdisziplinärer Zusammenarbeit in der Förderplanung
  • Methodische Vorgehensweise bei der Erstellung eines praxisorientierten Förderplans
  • Berücksichtigung familiärer und außerschulischer Ressourcen bei der Förderung

Auszug aus dem Buch

2.2 Teammitglieder / Professionsbilder

Zur Erstellung eines Förderplans sind mehrere ExpertInnen essenziell. Je zahlreicher die verschiedenen Professionen und wiederum je breiter gefächert ihre Expertise, desto professioneller und damit effektiver wirkt sich dies auf die Erstellung eines Förderplans aus. Konkret heißt das: gerade im Zusammenwirken der Eltern mit PädagogInnen, PsychologInnen, und weiteren Fachkräften wie SonderpädagogInnen und SozialpädagogInnen aus dem Umfeld der Schülerin/ des Schülers steckt das Potenzial dieses Teams. Nur in einer solchen Arbeitsgruppe kann es gelingen, einen gewinnbringenden und zielführenden Förderplan zu erstellen, wobei es durchaus vorkommen kann, dass sich Beobachtungen nicht zwangsweise decken. Doch gerade dies kann als “Chance” gesehen werden, “das Kind aus verschiedenen Blickwinkeln wahrzunehmen” (Bopp-Schultheiß, 3).

Es geht in diesem interdisziplinären Dialog weniger darum, hin und wieder sporadisch zusammenzuarbeiten, sondern darum, “ein tragfähiges Netz von Kooperationsbeziehungen für die Schule aufzubauen [...]” (Höhmann, 2015, 24). Es ist von allen Beteiligten darauf zu achten, dass die gesteckten Ziele für den/die SchülerIn erreichbar sind. Alle Teammitglieder bringen dabei ihre professionellen Erfahrungen in die Planung der individuellen Lern- und Entwicklungsbegleitung mit ein. Sie tragen somit zur Entfaltung der zu fördernden Person, in unserem Fall insbesondere zur Integration Silvios in die Klassengemeinschaft, bei. Sinnvoll ist es an dieser Stelle sich in regelmäßigen Abständen zu treffen, beispielsweise in einem vier- oder sechs-wöchentlichen Rhythmus, damit alle Beteiligten sich gegenseitig unterstützen und über Erfolge wie vorläufige Misserfolge unterrichten (vgl. Höhmann, 2015, 24).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der individuellen Lern- und Entwicklungsbegleitung ein und erläutert die theoretischen Anforderungen an einen Förderplan.

2. Dokumentation der Beobachtungen: Hier werden die Ausgangslage, die persönlichen Merkmale des Falls ‚Silvio‘, die beteiligten Fachpersonen sowie die äußeren Rahmenbedingungen detailliert erfasst.

2.1 Anlass zur Erstellung des Förderplans: Beschreibung der persönlichen Situation und der diagnostischen Ausgangslage des Schülers.

2.2 Teammitglieder / Professionsbilder: Darstellung der Notwendigkeit und der Rollenverteilung in einem multiprofessionellen Expertenteam.

2.3 Geplante Kompetenzzuwächse: Definition der fachlichen und sozialen Entwicklungsziele für den Förderzeitraum.

2.4 Skizze der äußeren Bedingungen der Fördersituation: Analyse des schulischen und familiären Umfelds, die Einfluss auf den Förderprozess nehmen.

3. Erstellung des Förderplans: Konkrete Ausformulierung des Förderplans basierend auf den vorangegangenen Analysen und theoretischen Konzepten.

4. Zusammenfassung und Reflexion: Kritische Würdigung des Planungs- und Arbeitsprozesses sowie ein Ausblick auf die theoretischen Erkenntnisse.

5. Literaturangaben: Verzeichnis der verwendeten wissenschaftlichen Quellen.

Schlüsselwörter

Inklusion, Förderplanung, Sonderpädagogik, Multiprofessionelles Team, Lern- und Entwicklungsbegleitung, Individueller Förderplan, Schulisches Umfeld, Sprachförderung, Sozialkompetenz, Diagnose, Förderung, Gemeinschaftsschule, Lernhemmnisse, Stärkenorientierung, Kooperation.

Häufig gestellte Fragen

Was ist das grundlegende Thema dieser Arbeit?

Die Arbeit behandelt die theoretische Konzeption und praktische Erstellung eines Förderplans für einen Schüler mit besonderem Förderbedarf im Rahmen einer inklusiven Schule.

Welche zentralen Themenbereiche werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die Lernausgangslage, die interdisziplinäre Zusammenarbeit im Team, die Identifikation von Stärken und Schwächen sowie die Festlegung konkreter Förderziele.

Was ist das primäre Ziel des Forschungsansatzes?

Das Ziel ist es, für den fiktiven Schüler Silvio einen strukturierten Förderplan zu entwerfen, der auf gezielten Kompetenzzuwächsen basiert und die Integration in die Klassengemeinschaft fördert.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es werden diagnostische Daten (AFS, KFT-Tests), theoretische Prinzipien der Förderplanung (etwa das Spiralprinzip nach Höhmann) und pädagogische Fallanalysen kombiniert.

Worum geht es schwerpunktmäßig im Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Dokumentation des Falls Silvio sowie in die konkrete, tabellarische Ausformulierung eines vierwöchigen Förderplans inklusive Vereinbarungen.

Durch welche Schlüsselwörter wird die Arbeit charakterisiert?

Wesentliche Begriffe sind Inklusion, Förderplanung, multiprofessionelle Kooperation und individuelle Lern- und Entwicklungsbegleitung.

Welche spezifische Rolle nimmt das Fach Sport in der Förderung von Silvio ein?

Der Sportunterricht stellt für Silvio den Bereich dar, in dem er bereits soziale Integration erfährt, weshalb dem Sportlehrer eine Schlüsselrolle für weitere soziale Öffnungen zukommt.

Wie werden Silvios Mediennutzung und familiäres Umfeld in den Förderplan einbezogen?

Die affinen Medieninteressen werden als Lernmotivation genutzt, während die Eltern als Experten für Silvio in Abstimmungen konsequent in den Förderprozess eingebunden werden.

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Details

Title
Sonderpädagogischer Förderplan für einen Fünftklässler. Erstellung anhand eines Fallbeispiels
College
Karlsruhe University of Education  (Institut für Schul- und Unterrichtsentwicklung)
Course
Grundlagen inklusiver Bildung - Inklusion im Jugendalter
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1382872
ISBN (PDF)
9783346928900
ISBN (Book)
9783346928917
Language
German
Tags
Inklusion Gemeinschaftsschule Fallbeispiel Förderplan Förderung inklusiver Unterricht Schulbegleitung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2020, Sonderpädagogischer Förderplan für einen Fünftklässler. Erstellung anhand eines Fallbeispiels, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1382872
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