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Asset Backed Transaktionen (ABS) - Struktur und Problemlagen

Titre: Asset Backed Transaktionen (ABS) - Struktur und Problemlagen

Dossier / Travail , 2007 , 14 Pages , Note: bestanden

Autor:in: Pascal Verheyen (Auteur)

Gestion d'entreprise - Généralités
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Résumé Extrait Résumé des informations

1. Einleitung
Der Finanzierungsmarkt und der Markt für „neue“ und innovative Produkte in diesem Segment nimmt ständig zu. Seit Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts zeichnet sich ein Trend sowohl in Europa, aber auch in Deutschland ab, dass die Unternehmen Ihre Forderungen verbriefen . Dieser Trend kommt, wie bei so vielen Finanz-Innovationen, aus den USA und ist dort bereits seit über 20 Jahren Alltagsgeschäft. In Europa findet man verstärkt diese Art der Unternehmensfinanzierung in England, wo dieser Trend einsetzte und verbreitete sich von da aus dann von Frankreich über Spanien bis nach Deutschland.
Diese vorliegende Arbeit soll einen Überblick über die Asset-Backed-Transaktionen geben, die Grundstruktur und die Variationsmöglichkeiten erläutern. Im letzten Abschnitt soll diese Finanzierungskonstruktion kritisch hinterfragt werden und Vorteile bzw. Nachteile beschrieben werden.

2. Was sind Asset-Backed-Transaktionen
Asset-Backed-Transaktionen sind im Kern der Verkauf von Forderungen und zur Refinanzierung
des Kaufpreises die Auflegung und Veräußerung von Wertpapieren.
Asset heißen dabei die unverbrieften Forderungen (aus dem engl.), backed bedeutet die dadurch
gesicherten (engl.: gedeckt) Wertpapiere (engl.: Securities). Also sind die Asset-
Backed-Securities (ABS) die Wertpapiere, die hinter einer ABS-Transaktion stehen.
Im Gegensatz zu „normaler“ Fremdkapitalaufnahme über Banken erlaubt diese Kapitalbeschaffung,
je nach Forderung, eine günstigere Kostenstruktur, eine geänderte Bonitätseinstufung
(„Rating“) und damit verbundene günstigere Zinscoupons.

[...]

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Was sind Asset-Backed-Transaktionen

2.1 Grundsätzliche Struktur

2.2 Arten von Asset Backed Transaktionen

3. Probleme der Asset Backed Transaktionen

3.1 Vorteile

3.2 Nachteile

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, einen strukturierten Überblick über Asset-Backed-Transaktionen zu geben, ihre Funktionsweise und Variationsmöglichkeiten zu erläutern sowie die damit verbundenen Vorteile und Nachteile aus der Perspektive des Originators kritisch zu beleuchten.

  • Grundlagen und Definition der Asset-Backed-Securities (ABS)
  • Strukturmodell der Forderungsverbriefung unter Einbeziehung von SPVs
  • Systematisierung der Transaktionsarten nach zugrundeliegenden Forderungen
  • Bilanzielle Auswirkungen und Liquiditätsvorteile für Unternehmen
  • Herausforderungen in Bezug auf Komplexität, Rating und Mindestvolumina

Auszug aus dem Buch

2.1 Grundsätzliche Struktur

Eine einheitliche Grundstruktur ist bei dieser Art der Finanzierung kaum auszumachen. Der Markt der unverbrieften Forderungen und deren Verkauf gibt es, wie bereits erwähnt, sehr lange und in ihrer Ausgestaltung bleibt der Phantasie eigentlich keine Grenzen gesetzt. Trotzdem soll Ziel dieser Arbeit sein, eine grobe Struktur und einen grundsätzlichen Aufbau der ABS-Transaktionen zu erläutern.

Der Beginn des Aufbaus ist der Forderungsverkäufer. Dieser Forderungsverkäufer („Originator“) verkauft seine Forderungen an eine eigens dafür gegründete Zweckgesellschaft („Special Purpose Vehicle“: SPV). Der Kaufpreis für die Forderungen wird gezahlt und finanziert durch die Ausgabe von Wertpapiere. Die folgende Abbildung soll diese Struktur grafisch unterlegen.

Einige Sachverhalte werden aber nun noch näher erläutert. Der Originator stellt bevor er ein solches Geschäft initiiert einen Forderungspool mit verkaufsfähigen Forderungen zusammen. Die Forderungen können bestehende oder zukünftige Forderungen sein (so z.B. Forderungen aus Lieferung und Leistung, Leasingforderungen, Forderungen aus Konsumentenkrediten, Firmenkundendarlehen, grundschuldgesicherte Darlehen, Kreditkartenforderungen usw.).

Der Forderungsverkauf („True-Sale“) muss wirtschaftlich so durchgeführt werden, dass der Originator kein Risiko an den Forderungen behält. Insbesondere das Ausfallrisiko, Regressrisiko und das Absatzrisiko der neuen Wertpapiere muss in die Hände der SPV gelangen. Die SPV ist eine eigens für diese Transaktion gegründete Gesellschaft. Sie hat ihren Sitz aufgrund der steuerlichen Situation in Deutschland meist nicht hier vor Ort, sondern im Ausland.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Asset-Backed-Transaktionen als Finanzierungsinstrument und skizziert den Aufbau der Untersuchung.

2. Was sind Asset-Backed-Transaktionen: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Asset-Backed-Transaktionen, erläutert die grundsätzliche Struktur mittels eines SPV-Modells und klassifiziert verschiedene Arten der Forderungsverbriefung.

3. Probleme der Asset Backed Transaktionen: Hier werden die Vor- und Nachteile der Transaktionsform aus Sicht des Originators analysiert, wobei insbesondere Liquiditätsaspekte und strukturelle Komplexität im Vordergrund stehen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die wachsende Marktentwicklung zusammen und gibt einen Ausblick auf die steigende Bedeutung der Forderungsverbriefung für Investoren und Unternehmen.

Schlüsselwörter

Asset Backed Securities, ABS, Forderungsverbriefung, Originator, Special Purpose Vehicle, SPV, Finanzierung, Liquidität, Rating, Forderungspool, True-Sale, Wertpapiertranche, Kapitalmarkt, Bilanzstruktur, Forderungsmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Struktur, die Funktionsweise und die ökonomischen Auswirkungen von Asset-Backed-Transaktionen, bei denen Forderungen gebündelt und refinanziert werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die Definition von ABS, die Rolle der Zweckgesellschaften (SPVs), die Systematisierung verschiedener Verbriefungsformen sowie die Chancen und Risiken für die beteiligten Unternehmen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, dem Leser einen verständlichen Überblick über die komplexe Materie der Asset-Backed-Transaktionen zu verschaffen und eine kritische Auseinandersetzung mit der Finanzierungskonstruktion zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und einer deskriptiven Darstellung der Finanzierungsinstrumente, ergänzt durch grafische Aufbereitungen der Transaktionsstrukturen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der technischen Struktur einer ABS-Transaktion, die Kategorisierung nach Forderungsarten und eine Analyse der Vor- und Nachteile für den Originator.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind ABS, Originator, SPV, Forderungspool, True-Sale, Rating und Liquiditätsmanagement.

Was genau ist ein „True-Sale“?

Es bezeichnet den echten Verkauf von Forderungen an eine Zweckgesellschaft, bei dem der Originator das wirtschaftliche Risiko der Forderungen vollständig abgibt.

Warum gründen Unternehmen eigene Zweckgesellschaften?

Die SPV dient dazu, die Forderungen rechtlich vom Originator zu isolieren, um eine unabhängige Refinanzierung und ein spezifisches Rating für die Wertpapiere zu ermöglichen.

Warum spielen Rating-Agenturen eine so wichtige Rolle?

Ein gutes Rating durch Agenturen wie Moody's oder Standard & Poor's ermöglicht günstigere Zinskonditionen für die emittierten Wertpapiere, was die Transaktion für den Originator attraktiver macht.

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Résumé des informations

Titre
Asset Backed Transaktionen (ABS) - Struktur und Problemlagen
Université
Niederrhein University of Applied Sciences Mönchengladbach
Note
bestanden
Auteur
Pascal Verheyen (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
14
N° de catalogue
V138310
ISBN (ebook)
9783640478200
ISBN (Livre)
9783640478033
Langue
allemand
mots-clé
Asset Backed Transaktionen ABS Forderungsverkauf
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Pascal Verheyen (Auteur), 2007, Asset Backed Transaktionen (ABS) - Struktur und Problemlagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138310
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Extrait de  14  pages
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