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Die Außenpolitik der USA unter Clinton am Beispiels des Nahostkonflikts

Title: Die Außenpolitik der USA unter Clinton am Beispiels des Nahostkonflikts

Term Paper , 2009 , 30 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stefanie Tödt (Author)

Politics - Region: USA
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Untersuchung ist es, die Rolle der USA im regionalen Konflikt
zwischen Israel und den Palästinensern zu analysieren. Im Mittelpunkt stehen
dabei die politischen Interessen der USA. Der Betrachtungszeitraum ist die
Amtszeit von William Jefferson Clinton. Zur Zeit der Clinton- Administration
zeichnet sich von Beginn bis Ende in Bezug auf den “Peace Process” ein
Spannungsbogen mit negativer Tendenz ab: Von sehr positiven Anfängen
(Oslo I) über einen praktischen Stillstand der Verhandlungen (Netanjahu-
Regierung) bis hin zum damaligen Höhepunkt der negativen Entwicklung des
Friedensprozesses, dem Ausbruch der Al-Aksa-Intifada.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kurzer historischer Abriss des Konflikts zwischen Israel und den Palästinenser

2. Supermacht USA

3. Ziele der USA im Nahen Osten

4. Der nahöstiche Friedensprozess unter Clinton

4.1 Phase des Optimismus

4.2 Phase der Rückschläge

4.3 Zusammenbruch des Friedensprozesses

5. Sicherheitspolitik der USA im Nahen Osten

5.1 US-Militärhilfe für Israel

5.2 Militärstrategien der USA

6. Clintons Nahostpolitik

6.1 Methoden der Clinton Administration

6.2 „Shuttle Diplomacy“

6.3 „Hands-Off“-Strategie

6.4 Dilemma

7. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die Analyse der Rolle der Vereinigten Staaten im Nahostkonflikt während der Amtszeit von Präsident Bill Clinton, wobei insbesondere untersucht wird, wie US-Interessen den Friedensprozess beeinflussten und vor welchen strategischen Dilemmata die US-Außenpolitik stand.

  • Die Entwicklung des „Peace Process“ unter Clinton von den Oslo-Abkommen bis zum Zusammenbruch.
  • Die Bedeutung der militärischen und strategischen Unterstützung Israels durch die USA.
  • Die Anwendung spezifischer diplomatischer Methoden wie „Shuttle Diplomacy“ und „Hands-Off“-Strategie.
  • Die Auswirkungen der US-Vorherrschaft auf die Stabilität im Nahen Osten.
  • Die Herausforderungen und das Scheitern der US-Bemühungen um eine dauerhafte Friedensregelung.

Auszug aus dem Buch

4.1. Phase des Optimismuses

Nach den Verhandlungen Ende Oktober 1991 in Madrid und der so genannten „Korridordiplomatie“ in Washington gab es keine Anzeichen, dass die Distanz zwischen Israelis und Palästinensern abgebaut werden könnte:

Die PLO hatte zwar die Bedingungen der USA (öffentliche Ablehnung jeglicher Form des Terrorismus durch Arafat, sowie die Anerkennung des Existenzrechts Israels) akzeptiert, jedoch bestanden sie auf Friedenverhandlungen auf der Basis der UNO-Resolutionen 242 und 338, die auf dem Prinzip „Land für Frieden“ ausgerichtet waren. Israel akzeptierte diese Haltung nicht und verwies weiterhin auf seine Siedlungspolitik. Von Seiten der israelischen Regierung wurde die Anerkennung des Staates Israels als Verhandlungsbedingung gestellt. Ihrer Meinung nach sei Friede auf keinem anderen Wege möglich:

“I appeal to the Arab leaders – those who are here and those who have not yet joined the process: Show us and the world that you accept Israel’s existence. Demonstrate your readiness to accept Israel as a permanent entity in the region. Let the people in our region hear you speak in the language of reconciliation, coexistence and peace with Israel.”

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Zielsetzung der Untersuchung, die Rolle der USA im regionalen Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern während der Ära Clinton zu analysieren.

1. Kurzer historischer Abriss des Konflikts zwischen Israel und den Palästinenser: Das Kapitel bietet einen Rückblick auf die Ursprünge des Konflikts und die historischen Ereignisse, die den Kontext für die US-Außenpolitik in den 1990er Jahren bilden.

2. Supermacht USA: Hier wird der Status der USA als einzige verbleibende Supermacht nach dem Ende der Bipolarität und die damit verbundenen Herausforderungen für die Weltordnung diskutiert.

3. Ziele der USA im Nahen Osten: Dieses Kapitel definiert die nationalen Interessen der USA, insbesondere den Schutz Israels, den Zugang zu Öl und die Eindämmung von Terrorismus.

4. Der nahöstiche Friedensprozess unter Clinton: Die Phasen des Friedensprozesses von den hoffnungsvollen Anfängen über Rückschläge bis hin zum Zusammenbruch werden hier detailliert nachgezeichnet.

5. Sicherheitspolitik der USA im Nahen Osten: Die US-Militärhilfe für Israel und die militärischen Strategien der USA zur Durchsetzung ihrer Ziele bilden den Schwerpunkt dieses Kapitels.

6. Clintons Nahostpolitik: Hier werden die spezifischen methodischen Ansätze der Clinton-Administration, wie Shuttle Diplomacy und die Hands-Off-Strategie, kritisch hinterfragt.

7. Fazit: Das Fazit bewertet den Erfolg der US-Außenpolitik und stellt fest, dass trotz beachtlicher diplomatischer Bemühungen keine dauerhafte Befriedung der Region erreicht werden konnte.

Schlüsselwörter

USA, Clinton, Nahostkonflikt, Friedensprozess, Israel, Palästina, Außenpolitik, Supermacht, Sicherheitspolitik, Oslo-Abkommen, Diplomatie, Militärhilfe, Geopolitik, Regional Security Complex, Friedensverhandlungen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Rolle der Vereinigten Staaten als extraregionaler Akteur und Vermittler im Nahostkonflikt während der Amtszeit von US-Präsident Bill Clinton.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die zentralen Themen umfassen den Friedensprozess zwischen Israel und der PLO, die militärische Unterstützung Israels durch die USA und die strategische Ausrichtung der US-Außenpolitik im Nahen Osten.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Es soll untersucht werden, inwieweit die US-Politik erfolgreich darin war, ihre nationalen Interessen im Nahen Osten durchzusetzen und als Vermittler einen nachhaltigen Frieden zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Arbeit nutzt eine fallstudienbasierte Analyse der Außenpolitik Clintons, basierend auf historischer Literatur und Dokumenten zum Friedensprozess.

Welche Inhalte stehen im Hauptteil der Untersuchung im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die verschiedenen Phasen des Friedensprozesses, die US-Sicherheitsstrategien im Nahen Osten sowie eine methodische Einordnung der diplomatischen Ansätze Clintons.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie „Sole Superpower“, „Peace Process“, „National Interests“, „Hands-Off-Strategie“ und „bilaterale Verhandlungen“ charakterisieren.

Wie bewertet der Autor den Erfolg der Shuttle Diplomacy unter Clinton?

Der Autor ordnet die Shuttle Diplomacy als ein starkes, aber durch den Zeitdruck vor israelischen Wahlen getriebenes Engagement ein, das zwar kurzfristig Erfolge ermöglichte, aber die grundlegenden strukturellen Probleme nicht lösen konnte.

Was bezeichnet der Autor als das „Dilemma“ in Clintons Nahostpolitik?

Das Dilemma besteht darin, dass die USA einerseits als „Honest Broker“ zwischen den Parteien vermitteln wollen, andererseits aber bei einseitigem Druck auf Israel innenpolitisch unter den Einfluss der proisraelischen Lobby geraten, während Druck auf arabische Akteure als Parteilichkeit ausgelegt wird.

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Details

Title
Die Außenpolitik der USA unter Clinton am Beispiels des Nahostkonflikts
College
Free University of Berlin  (Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaften)
Course
Die Aussenpolitik der Vereinigten Staaten seit Ende des Ost-West-Konfliktes
Grade
1,3
Author
Stefanie Tödt (Author)
Publication Year
2009
Pages
30
Catalog Number
V138319
ISBN (eBook)
9783640481231
ISBN (Book)
9783640481309
Language
German
Tags
USA Aussenpolitik Clinton Nahostkonflikt Sharon Aussenpolitik
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefanie Tödt (Author), 2009, Die Außenpolitik der USA unter Clinton am Beispiels des Nahostkonflikts, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138319
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