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Empirische Untersuchung von Erfolgsfaktoren produzierender Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung des SCM-Ansatzes

Title: Empirische Untersuchung von Erfolgsfaktoren produzierender Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung des SCM-Ansatzes

Diploma Thesis , 2003 , 141 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Moritz Kothe (Author)

Business economics - Industrial Management
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[...]
Nach anfänglichen Diskussionen über die Bedeutung und die Tragweite des Ansatzes
des SCM ist sich die Mehrzahl der Autoren mittlerweile darin einig, dass
Supply Chain Management eine neue Qualität der Unternehmens- und Netzwerkführung
beinhaltet, und es sich nicht nur um eine Modeerscheinung handelt (vgl.
Göpfert, I., 2002, Seite 27). Supply Chain Effectiveness hat sich neben der Produktqualität
und der Time-to-Market als bedeutendes Differenzierungskriterium
im Wettbewerb etabliert (vgl. Stewart, G., 1997, Seite 62). Effizienz, Flexibilität
und Kundenzufriedenheit als strategische Erfolgsfaktoren können in der Zukunft
nur noch entlang der gesamten Supply Chain ausgebildet werden. Während in der
Vergangenheit einzelne Unternehmen miteinander konkurrierten, stehen heutzutage
Supply Chains im Wettbewerb (vgl. Becker, T., 2002, Seite 64 und vgl. Johnson,
M.E. und Pyke, D.F., 2000, Seite 3). Supply Chain Management (SCM) als
effiziente Steuerung und Ausgestaltung der gesamten Wertschöpfungskette vom
Lieferanten des Lieferanten bis zum Kunden des Kunden ist eine der wesentlichen
Herausforderungen an das Management.
Trotz der Unstrittigkeit über die Bedeutung des SCM fehlt es derzeit an empirischen
Analysen zur Identifizierung von Erfolgsfaktoren dieser Management-Philosophie.
Durch die in dieser Arbeit getroffene sehr weite Definition von SCM
(vgl. 3.5.1) und den großen Umfang der Fragestellungen soll versucht werden,
den Mangel an empirisch identifizierten Erflogsfaktoren des SCM zu beheben und
durch die Analyse des Datenmaterials die Lücke der Unkenntnis über Erfolgsfaktoren
und Erfolgsrezepte des SCM und über deren Wirkung zu schließen. Ziel dieser
Arbeit ist es also, die Bedeutung und die Verbreitung des Supply Chain
Management und dessen Ansätzen in europäischen produzierenden Unternehmen zu analysieren und darauf aufbauend die Wirkung ausgewählter Ansätze des
Supply Chain Management zu untersuchen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 PROBLEMSTELLUNG

2 EINLEITUNG

2.1 Einführung ins Thema

2.2 Gang der Untersuchung

3 GRUNDLAGEN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT

3.1 Supply Chain Management zwischen Transaktionskostentheorie und Principal-Agent Theorie

3.1.1 Transaktionskostentheorie

3.1.2 Principal-Agent-Theorie

3.2 Der Bullwhip-Effekt

3.3 Supply Chain Operations Reference-Modell (SCOR)

3.4 Kollaborationsszenarien im Beziehungsverhältnis zwischen Unternehmen

3.5 Supply Chain Management

3.5.1 Supply Chain Management – Definition und Beschreibung

3.5.2 Ziele des Supply Chain Management

3.5.3 Integrationsstufen des Supply Chain Management

3.5.4 Probleme bei der Integration der Supply Chain

4 MANAGEMENTANSÄTZE DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT

4.1 Kooperative Ansätze

4.1.1 E-Procurement

4.1.2 Electronic Data Interchange (EDI)

4.2 Koordinierte Ansätze

4.2.1 Just-In-Time (JIT)

4.2.2 Vendor Managed Inventory (VMI)

4.2.3 Efficient Consumer Response (ECR)

4.3 Kollaborative Ansätze

4.3.1 Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment (CPFR)

4.3.2 Collaborative Supply Chain Management

4.3.3 Advanced Planning and Scheduling (APS)

5 SUPPLY CHAIN MANAGEMENT STUDIE

5.1 Studien Design

5.2 Datenbasis

5.3 Fragebogendesign

5.4 Datenanalyse

6 STUDIENERGEBNISSE

6.1 Instrumentalisierung der SCM-Ansätze und Definition der Erfolgskennzahlen

6.2 Deskriptive Betrachtung der Studienergebnisse

6.3 Erfolgsfaktorenanalyse

6.3.1 Korrelationsanalyse

6.3.1.1 Vorgehensweise und Durchführung der Korrelationsanalyse

6.3.1.2 Empirische Ergebnisse der Untersuchung

6.3.1.2.1 E-Procurement

6.3.1.2.2 Electronic Data Interchange

6.3.1.2.3 Just-in-Time

6.3.1.2.4 Vendor Managed Inventory

6.3.1.2.5 Collaborative Supply Chain Management

6.3.1.2.6 Advanced Planning and Scheduling

6.3.2 Regressionsanalyse

6.3.2.1 Vorgehensweise und Durchführung der Regressionsanalyse

6.3.2.2 Empirische Ergebnisse der Untersuchung

6.4 Erfolgsfaktoren und Handlungsempfehlungen

6.5 Grenzen der Untersuchung und zukünftige Forschung

7 SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Bedeutung und Verbreitung des Supply Chain Managements (SCM) und der zugehörigen Managementansätze in europäischen produzierenden Unternehmen zu analysieren. Dabei wird untersucht, welche Erfolgsfaktoren existieren und wie ausgewählte SCM-Ansätze die Unternehmensleistung beeinflussen, um eine wissenschaftliche Lücke bezüglich der empirischen Identifizierung dieser Faktoren zu schließen.

  • Grundlagen des Supply Chain Managements und theoretische Einbettung (Transaktionskosten- und Principal-Agent-Theorie).
  • Analyse spezifischer SCM-Managementansätze (Kooperative, koordinierte und kollaborative Ansätze).
  • Durchführung einer empirischen Studie in produzierenden Unternehmen (Deutschland, Italien, Österreich).
  • Identifikation und Analyse von Erfolgsfaktoren mittels Korrelations- und Regressionsanalyse.
  • Ableitung von Handlungsempfehlungen für die effiziente Gestaltung der Wertschöpfungskette.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Transaktionskostentheorie

Ursprünglich wurde die Transaktionskostentheorie zur Erklärung der Entstehung von Unternehmen entwickelt (vgl. Coase, R.H., 1937 und vgl. Williamson, O.E., 1975). Coase zeigte 1937, dass die Koordinationsform der Unternehmung wegen der Existenz von Transaktionskosten unter Umständen effizienter arbeitet, als eine marktliche Koordinationsform (vgl. Coase, R., 1937 und vgl. Bohr, K., et al., 1981). Zur Beurteilung der Effizienz der unterschiedlichen Koordinationsformen legt die Transaktionskostentheorie als zu minimierendes Effizienzkriterium die Summe der jeweils anfallenden Produktionskosten und Transaktionskosten zugrunde (vgl. Williamson, O.E., 1985, Seite 22), dabei ist diejenige Koordinationsform auszuwählen, die die vergleichsweise geringsten Transaktionskosten verursacht.

Die Höhe der Transaktionskosten hängt von bestimmten Eigenschaften der zu erbringenden Leistung, von Verhaltensmerkmalen der ökonomischen Akteure und von der gewählten Organisationsform ab (vgl. Picot, A. und Franck, E., 1993, Seite 188). Williamson betrachtet als entscheidende Einflussgrößen auf die Transaktionskosten die drei Charakteristika (1) transaktionsspezifische Investitionen (Spezifität), (2) Unsicherheit einer Transaktion und (3) die Häufigkeit einer Transaktion (vgl. Williamson, O.E., 1985, Seite 52ff.), wobei nach Picot die Spezifität die stärkste Wirkung auf die Transaktionskosten hat. Insbesondere in Zusammenhang mit der Verhaltensannahme des Opportunismus wird Spezifität zum Problem (vgl. Picot, A., et al., 1996a, Seite 43). Unter dieser Annahme wird der eine Kooperationspartner die Bindung, die durch Investitionen in Form von „sunk costs“ in die Beziehung entsteht, opportunistisch ausnutzen, wenn er sich dadurch einen höheren Nutzen als durch ein kooperatives Verhalten verspricht.

Zusammenfassung der Kapitel

1 PROBLEMSTELLUNG: Einführung in das Thema Supply Chain Management und Aufzeigen der Relevanz einer empirischen Analyse von Erfolgsfaktoren.

2 EINLEITUNG: Erläuterung der Motivation für SCM-Projekte, bedingt durch Outsourcing und steigenden Wettbewerbsdruck, sowie Darstellung des methodischen Vorgehens.

3 GRUNDLAGEN DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT: Theoretische Fundierung von SCM unter Einbezug von Transaktionskosten- und Principal-Agent-Theorie sowie Vorstellung des SCOR-Modells.

4 MANAGEMENTANSÄTZE DES SUPPLY CHAIN MANAGEMENT: Systematische Gliederung der SCM-Ansätze in kooperative, koordinierte und kollaborative Instrumente.

5 SUPPLY CHAIN MANAGEMENT STUDIE: Beschreibung des Studiendesigns, der Datenbasis und der angewandten Analysemethodik zur Untersuchung der Erfolgsfaktoren.

6 STUDIENERGEBNISSE: Detaillierte Auswertung der empirischen Daten mittels Korrelations- und Regressionsanalyse zur Identifikation von Erfolgsfaktoren.

7 SCHLUSSBETRACHTUNG: Zusammenfassende Bewertung der Ergebnisse, Diskussion der Grenzen der Untersuchung und Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Supply Chain Management, Transaktionskostentheorie, Principal-Agent-Theorie, Bullwhip-Effekt, SCOR-Modell, Collaboration, Erfolgsfaktoren, Regressionsanalyse, Korrelationsanalyse, E-Procurement, Just-in-Time, Vendor Managed Inventory, Fertigungsflexibilität, Wertschöpfungskette.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht empirisch die Erfolgsfaktoren für produzierende Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung des Supply Chain Management (SCM) Ansatzes, um deren Wirkung auf den Unternehmenserfolg zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des SCM (u.a. Transaktionskosten- und Principal-Agent-Theorie), die verschiedenen SCM-Ansätze (wie JIT, VMI, EDI) sowie die praktische Untersuchung deren Wirksamkeit in produzierenden Unternehmen.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist es, die Verbreitung von SCM-Ansätzen zu analysieren und empirisch zu belegen, welche dieser Ansätze als Erfolgsfaktoren für eine effizientere Wertschöpfungskette dienen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor führt eine empirische Studie in 75 Geschäftsbereichen durch. Die Daten werden anschließend mittels Korrelations- und Regressionsanalysen ausgewertet, um Zusammenhänge zwischen den eingesetzten SCM-Instrumenten und Erfolgskennzahlen zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der SCM-Konzepte, eine detaillierte Vorstellung der Managementansätze (von E-Procurement bis Collaborative Supply Chain Management) und die anschließende empirische Erfolgsfaktorenanalyse anhand der erhobenen Primärdaten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Supply Chain Management, Erfolgsfaktoren, Wertschöpfungskette, Transaktionskostentheorie, Korrelationsanalyse, Regressionsanalyse, Collaboration und verschiedene SCM-Instrumente wie EDI oder VMI.

Wie bewertet der Autor den Einfluss von Supply Chain Executives?

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass die bloße Präsenz eines Supply Chain Executives in einem Unternehmen nach aktuellem Stand noch keine signifikanten Leistungsverbesserungen zur Folge hat.

Warum ist die Wirkung von VMI-Outbound als negativ für den Lagerumschlag identifiziert worden?

Dies liegt daran, dass der Lieferant als upstream-party bei der autonomen Lagerverwaltung für den Kunden Sicherheitsbestände aufbaut, um Lieferfähigkeit zu garantieren, was den Lagerumschlag reduziert, obwohl dies für den Kunden Vorteile in der Logistik bietet.

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Details

Title
Empirische Untersuchung von Erfolgsfaktoren produzierender Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung des SCM-Ansatzes
College
University of Hamburg  (Wirtschaftswissenschaften)
Grade
1,7
Author
Moritz Kothe (Author)
Publication Year
2003
Pages
141
Catalog Number
V13849
ISBN (eBook)
9783638193887
Language
German
Tags
Empirische Untersuchung Erfolgsfaktoren Unternehmen Berücksichtigung SCM-Ansatzes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Kothe (Author), 2003, Empirische Untersuchung von Erfolgsfaktoren produzierender Unternehmen unter besonderer Berücksichtigung des SCM-Ansatzes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13849
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