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Über die Moralkritik Nietzsches in dem Werk: Jenseits von Gut und Böse

Título: Über die Moralkritik Nietzsches in dem Werk: Jenseits von Gut und Böse

Trabajo Escrito , 2009 , 18 Páginas , Calificación: 1.3

Autor:in: Cana Nurtsch (Autor)

Filosofía - Otras
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In dieser Hausarbeit soll von Nietzsches großem Werkfundus das Werk: „Jenseits von Gut und Böse“ behandelt werden. Es ging aus Plänen und Studien als Erläuterung des Werks: „Menschliches, Allzumenschliches“ hervor, in dem Nietzsche zum ersten Mal die Kritik an der Moral ausführt. Als Erläuterung von „Jenseits von Gut und Böse“ erschien später seinerseits die „Genealogie der Moral“. In beiden Werken führt Nietzsche weiter aus, was er in „Menschliches, Allzumenschliches“ bereits ansprach: Die Kritik an der Moral im allgemeinen und an der christlichen Moral und Religion insbesondere. Zum ersten Mal erwähnt Nietzsche nun auch im Titel das leitende Thema seiner Philosophie: die Distanzierung von der Moral.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1.Einleitung

2. Hauptteil

2.1. Natur und Moral

2.2. Perspektivierung der Moral

2.3. Pluralität der Moral

2.4. Psychologische Analyse der Moral

2.5. historische Analyse der Moral

2.6. Herdenmoral

2.7. Herrschaft und Moral

2.8. Herren- und Sklavenmoral

2.9. Forderungen an die neuen Philosophen

3. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, Nietzsches Moralkritik in seinem Werk „Jenseits von Gut und Böse“ systematisch zu durchleuchten. Im Zentrum steht die Untersuchung seiner Perspektivierung der Moral sowie die Analyse der Pluralität moralischer Systeme, um Nietzsches Forderung nach einer Überwindung der herrschenden Moral durch neue Philosophen nachzuvollziehen.

  • Nietzsches Naturgeschichte und Perspektivierung der Moral
  • Die Problematik der Pluralität moralischer Wertesysteme
  • Psychologische und historische Ursprünge der Moral
  • Differenzierung zwischen Herdenmoral sowie Herren- und Sklavenmoral
  • Die Rolle des Willens zur Macht als Triebfeder

Auszug aus dem Buch

2.1. Natur und Moral

Zunächst einmal sei auf den Titel des zu behandelnden fünften Hauptstücks: Zur Naturgeschichte der Moral eingegangen. Dieser erscheint zunächst verwirrend, ist doch die Moral normalerweise der Natur gegenteilig. Die Moral ist eigentlich über die Natur und die Geschichte erhaben. Durch die Beschreibung der Moral als Natur ist sie das nicht, und durch die Beschreibung der Moral als Naturgeschichte ist sie es auch nie gewesen. Dadurch, dass Nietzsche die Natur in die Perspektive der Naturgeschichte stellt, versucht er eine Distanzierung der Moral. Er stellt Moral, Natur und Geschichte in ein reziprokes Verhältnis: nicht nur die Moral entspringt aus der Natur und der Geschichte, auch das Verständnis von Natur und die Geschichte entspringt einer Moral.

Das Verhältnis von Natur und Moral ist ein doppeldeutiges: Einerseits ist die herrschende Moral, da sich alle an sie zu halten haben, „ein Stück Tyrannei gegen die ‚Natur’, auch gegen die ‚Vernunft’ (...). Das Wesentliche und Unschätzbare an jeder Moral ist, dass sie ein langer Zwang ist.“5 Dies ist noch kein Grund, diese Moral zu verwerfen, man kann sie ja nur aus der Perspektive einer anderen Moral beurteilen (eine, die Tyrannei verurteilt). Nietzsche vergleicht gewisse Perioden und Völker, die fanatisch eine Moral verfolgten, mit erzwungenen Fastenzeiten, in denen die Triebe unterdrückt wurden.

Zusammenfassung der Kapitel

1.Einleitung: Dieses Kapitel gibt einen biografischen Überblick über Nietzsche und führt in die Thematik der Moralkritik in „Jenseits von Gut und Böse“ ein.

2. Hauptteil: Der Hauptteil bildet das analytische Zentrum und untersucht systematisch Nietzsches Thesen zur Moral.

2.1. Natur und Moral: Hier wird die Naturalisierung der Moral als Instrument zur Distanzierung und kritischen Aufarbeitung moralischer Zwänge erläutert.

2.2. Perspektivierung der Moral: Dieses Kapitel analysiert, wie die Aufhebung der moralischen Unbedingtheit durch unterschiedliche Perspektiven – insbesondere die des Lebens – gelingt.

2.3. Pluralität der Moral: Der Fokus liegt hier auf dem von Nietzsche identifizierten Problem, dass die Nichtanerkennung der Vielzahl konkurrierender Moralen das eigentliche Versäumnis bisheriger Philosophie darstellt.

2.4. Psychologische Analyse der Moral: Untersucht werden die Motive der Moral als Ausdruck menschlicher Affekte und das Bedürfnis der Menschen nach Gehorsam.

2.5. historische Analyse der Moral: Das Kapitel betrachtet die historische Herkunft moralischer Systeme, um deren Veränderlichkeit und fehlende Determiniertheit aufzuzeigen.

2.6. Herdenmoral: Es wird definiert, wie die heute vorherrschende Moral, auch als christliche Moral bekannt, die Pluralität durch einen Absolutheitsanspruch aufhebt.

2.7. Herrschaft und Moral: Hier wird der enge Zusammenhang zwischen gesellschaftlichen Machtverhältnissen und moralischen Systemen sowie dem Willensakt beim Menschen beleuchtet.

2.8. Herren- und Sklavenmoral: Die Typologie von Herren- und Sklavenmoral wird hinsichtlich ihrer Entstehung aus gegensätzlichen gesellschaftlichen Positionen herausgearbeitet.

2.9. Forderungen an die neuen Philosophen: Das Kapitel schließt mit der Aufforderung an zukünftige Denker, die bestehenden Werte umzukehren und die Verkleinerungs-Form des Menschen zu überwinden.

3. Schluss: Die Arbeit resümiert die Erkenntnisse zur Moralkritik und betont die Notwendigkeit, moralische Systeme als pluralistisch und wissenschaftlich untersuchbar zu begreifen.

Schlüsselwörter

Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, Moralkritik, Herdenmoral, Herrenmoral, Sklavenmoral, Perspektivierung, Pluralität, Naturgeschichte, Wille zur Macht, Umwertung, Philosophie, Affekte, Autonomie, Gehorsam

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert Nietzsches Moralkritik im Werk „Jenseits von Gut und Böse“, wobei der Fokus auf dem fünften Hauptstück liegt.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten gehören das Verhältnis von Natur und Moral, die historische sowie psychologische Analyse moralischer Systeme und die Typisierung in Herren- und Sklavenmoral.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Nietzsches Konzept der Moral zu durchleuchten und aufzuzeigen, wie er durch die Anerkennung der Pluralität der Moralen deren Überwindung vorbereitet.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin stützt sich auf eine hermeneutische Textanalyse des Primärwerks sowie auf die Einbeziehung einschlägiger Sekundärliteratur zur Interpretation Nietzsches.

Was steht im inhaltlichen Mittelpunkt des Hauptteils?

Im Zentrum steht die Untersuchung von Nietzsches Typenlehre der Moral und der von ihm diagnostizierten Tendenz zur „Verkleinerungs-Form“ des Menschen durch die Herdenmoral.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Moralkritik, Pluralität, Perspektivierung, Herdenmoral, Herren- und Sklavenmoral sowie den Willen zur Macht geprägt.

Wie unterscheidet Nietzsche zwischen Herren- und Sklavenmoral?

Die Unterscheidung basiert auf der sozialen Herkunft: Während die Herrenmoral aus einer Position der Stärke und Selbstbejahung („gut“ vs. „schlecht“) entsteht, ist die Sklavenmoral eine Reaktion der Unterdrückten („gut“ vs. „böse“), die Mitleid und Nützlichkeit in den Vordergrund stellt.

Welche Rolle spielt der Begriff des „Instinkts des Gehorsams“ in der Arbeit?

Der Begriff beschreibt Nietzsches Beobachtung, dass Menschen ein Bedürfnis haben, sich Autoritäten zu unterwerfen, was die Basis für den Absolutheitsanspruch der Herdenmoral bildet.

Final del extracto de 18 páginas  - subir

Detalles

Título
Über die Moralkritik Nietzsches in dem Werk: Jenseits von Gut und Böse
Universidad
University of Heidelberg
Calificación
1.3
Autor
Cana Nurtsch (Autor)
Año de publicación
2009
Páginas
18
No. de catálogo
V138567
ISBN (Ebook)
9783640710225
ISBN (Libro)
9783640710379
Idioma
Alemán
Etiqueta
Nietzsche Moralkritik Jenseits von Gut und Böse
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Cana Nurtsch (Autor), 2009, Über die Moralkritik Nietzsches in dem Werk: Jenseits von Gut und Böse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138567
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