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Spiegelungen - Gleichnis vom viererlei Acker

Titre: Spiegelungen - Gleichnis vom viererlei Acker

Dossier / Travail , 2009 , 17 Pages , Note: gut

Autor:in: Matthias Kaiser (Auteur)

Théologie - Théologie biblique
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende exegetische Hausarbeit beschäftigt sich vor allem anhand der beiden Perikopen Mk 4,1-9 und Mk 4,13-20 mit dem Thema „Spiegelungen - Das Gleichnis vom viererlei Acker“. Besonderer Hintergrund dieser Hausarbeit ist das biblisch-exegetische
Seminar „Galiläischer Frühling – Der Zauber des Anfangs“, welches speziell die Anfangsphase des Wirkens Jesu in der Umgebung Galiläas untersucht.
Der Begriff „Galiläischer Frühling“ bezieht sich hauptsächlich auf die ersten fünf Kapitel des Markusevangeliums und ist sowohl von großer Euphorie und Anerkennung, als auch von
mehreren Brüchen und Ablehnung innerhalb der Bevölkerung gekennzeichnet.
Gemäß dem Bild einer wechselhaften Jahreszeit bemerkt Günter Bornkamm in seinem Jesus-Buch: „Schon die Zeit der galiläischen Wirksamkeit Jesu ist nicht nur eine Zeit des Erfolges,
sondern auch des Mißerfolges“. Nicht erst in Jerusalem, sondern bereits im anfänglichen Wirken in Galiläa gab es erste Widerstandsbewegungen und Kritik am Wirken Jesu, obwohl auf der anderen Seite die Jünger und Anhänger Jesu von seiner Lehre begeistert waren und ihm deshalb zahlreich nachfolgten. Anhand der Perikope Mk 4,1-20, welche das Gleichnis vom viererlei Acker sowie dessen Deutung beinhaltet, können viele Elemente, Eigenschaften und Zusammenhänge dieses Galiläischen Frühlings herausgearbeitet werden. Nicht nur das Ereignis der Lehrrede Jesu sowie dessen Hintergründe und Auswirkungen, sondern auch die
Erzählform des Gleichnisses ist hier aufschlussreich und interessant, daher lohnt sich eine ausführliche exegetische Analyse im Hintergrund der Metapher des Galiläischen Frühlings.

1. Einleitung
2. Kontextuelle Einordnung der Perikope
3. Grobe Gliederung der Perikope
3.1. Exposition bzw. Leseanweisung
3.2. Bildliche Lehrrede Jesu zu seinen Zuhörern
3.3. Gespräch über Sinn und Bedeutung der Gleichnisse
3.4. Übertragende Erklärung des bildlichen Gleichnisses
4. Gattungsfrage
5. Theologie und Intention
6. Fazit
7. Quellenangaben

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kontextuelle Einordnung der Perikope

3. Grobe Gliederung der Perikope

3.1. Exposition bzw. Leseanweisung

3.2. Bildliche Lehrrede Jesu zu seinen Zuhörern

3.3. Gespräch über Sinn und Bedeutung der Gleichnisse

3.4. Übertragende Erklärung des bildlichen Gleichnisses

4. Gattungsfrage

5. Theologie und Intention

6. Fazit

7. Quellenangaben

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit verfolgt das Ziel, das Gleichnis vom viererlei Acker (Mk 4,1-9; 13-19) vor dem exegetischen Hintergrund des sogenannten "Galiläischen Frühlings" zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie Jesus durch diese Erzählform auf die damals aufkommenden Widerstände und Unsicherheiten in der Gemeinde reagierte und welche Bedeutung dem "rechten Hören" für die Glaubenspraxis zukommt.

  • Exegetische Analyse der Perikope Mk 4,1-20
  • Einordnung in den Kontext der Anfangsphase des Wirkens Jesu
  • Untersuchung der Gattungsfrage zwischen Parabel und Gleichnis
  • Erarbeitung der theologischen Intention und Bedeutung des Gehörten
  • Reflektion über die Metapher des "Galiläischen Frühlings"

Auszug aus dem Buch

3.2. Bildliche Lehrrede Jesu zu seinen Zuhörern

Die bildliche Lehrrede Jesu erzählt in den Versen 3-8 einen typisch landwirtschaftlichen Vorgang, welcher sich jedes Jahr wiederholt und von allen Anwesenden bekannt ist, nämlich die Aussaat und der anschließende Wachstumsprozess von Saatkörnern.

Die von Markus überlieferte wörtliche Rede Jesu beginnt mit den zwei Imperativen „Hört zu“ (Ακούετε) und „Siehe!“ (ἰδού), die nacheinander angeordnet sind. Beide Imperative sind als eine Art Aufruf zum Hören zu verstehen, „der durch den ganzen Abschnitt hindurch wiederholt wird“11. Die Inklusion „Hört zu“ soll von dem ersten Wort an die Aufmerksamkeit jedes Zuhörenden wecken, denn am „Hörenkönnen entscheidet es sich, ob man sich nach dem ersten Gleichnis unter den um Jesus versammelten Jüngern wiederfindet (10) oder nicht“12. Während das „Hört zu“ sich eher auf die allgemeine Wichtigkeit des aufmerksamen Zuhörens bezieht, kann das „Siehe“ dazu dienen, dass die Zuhörer ihre Aufmerksamkeit auf das folgende Gleichnis lenken sollen. Jedenfalls sind die beiden einleitenden Worte sehr auffällig,

sodass sich die Frage stellt, ob diese Konstruktion den ursprünglichen Anfang der Gleichniserzählung bildet. Joachim Gnilka meint, dass die Imperative „Hört zu! Siehe!“ nicht gut zueinander passen, vermutlich sei der erste Befehl nachträglich hinzugefügt worden13.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema "Spiegelungen - Das Gleichnis vom viererlei Acker" ein und verortet die Analyse im Kontext des biblisch-exegetischen Seminars zum "Galiläischen Frühling".

2. Kontextuelle Einordnung der Perikope: Dieses Kapitel verankert die Perikope Mk 4,1-20 im Markusevangelium und beschreibt den historischen Kontext des Wirkens Jesu in Galiläa, der von Begeisterung und ersten Widerständen geprägt war.

3. Grobe Gliederung der Perikope: Es erfolgt eine strukturierte Aufteilung der Bibelstelle in vier Abschnitte, von der Exposition über die bildliche Lehrrede und das Sinn-Gespräch bis zur übertragenen Erklärung.

3.1. Exposition bzw. Leseanweisung: Dieser Abschnitt analysiert die äußeren Umstände der Predigt, insbesondere Jesu Position im Boot als "Seekanzel", und die landschaftliche Umgebung des Sees Gennesaret.

3.2. Bildliche Lehrrede Jesu zu seinen Zuhörern: Hier wird der landwirtschaftliche Prozess der Aussaat analysiert, der als Rahmung für die zentrale Aufforderung zum aufmerksamen "Hören" dient.

3.3. Gespräch über Sinn und Bedeutung der Gleichnisse: Das Kapitel behandelt Jesu Reaktion auf die Unverständnis der Zuhörer und die Unterscheidung zwischen Eingeweihten und Außenstehenden im Hinblick auf das "Geheimnis des Reiches Gottes".

3.4. Übertragende Erklärung des bildlichen Gleichnisses: Dieser Teil dehnt die bildhafte Erzählung auf die menschliche Glaubenspraxis aus, wobei die unterschiedlichen Bodenarten als Menschentypen und Eigenschaften gedeutet werden.

4. Gattungsfrage: Es wird erörtert, ob die Perikope eher als Gleichnis im engeren Sinne oder als Parabel zu klassifizieren ist, wobei verschiedene Exegeten wie Jülicher oder Dronsch herangezogen werden.

5. Theologie und Intention: Dieses Kapitel beleuchtet die eschatologische und heilsgeschichtliche Intention der Perikope als Antwort auf die Unsicherheit und den Widerstand innerhalb der damaligen Gemeinde.

6. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Perikope den Zuhörern Hoffnung vermittelt und dazu aufruft, das Evangelium aktiv zu reflektieren und in einen persönlichen Glaubensreifungsprozess zu übersetzen.

7. Quellenangaben: Eine Auflistung der in der Arbeit verwendeten Fachliteratur und Kommentare.

Schlüsselwörter

Markusevangelium, Gleichnis vom viererlei Acker, Galiläischer Frühling, Jesus von Nazareth, Reich Gottes, Exegese, Perikope, Glaube, Hören, Parabel, Jüngerschaft, Aussaat, Deutung, Widerstand, Glaubenspraxis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit widmet sich einer exegetischen Untersuchung des Gleichnisses vom viererlei Acker im Markusevangelium unter besonderer Berücksichtigung des historischen Kontextes der Anfangsphase des Wirkens Jesu.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Analyse der Lehrform Jesu, die Bedeutung des aufmerksamen Zuhörens für den Glauben, der Umgang mit Widerständen innerhalb der Gemeinde sowie die Deutung der Saat-Metaphorik.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie das Gleichnis vom Sämann durch seine zukunftsoffene Ausrichtung und die Betonung des "Wie des Hörens" den Menschen in Zeiten von Unsicherheit und Ablehnung neue Zuversicht und eine fundierte Glaubenspraxis vermittelt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine exegetische Analyse angewandt, die den Text in seinem literarischen und historischen Kontext betrachtet, ergänzt durch gattungstheoretische Einordnungen und die Auswertung theologischer Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die textnahe Analyse der vier Abschnitte der Perikope (Exposition, Lehrrede, Gespräch, Deutung) sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Gattungsfrage und der theologischen Intention des Textes.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Markusevangelium, Galiläischer Frühling, Reich Gottes, Exegese, Glaubenspraxis und das zentrale Motiv des Hörens charakterisieren.

Wie interpretiert der Autor die Rolle des "Bootes" im Text?

Das Boot wird als notwendiges Instrument zur Distanzwahrung und als "Seekanzel" interpretiert, die es Jesus ermöglichte, die Volksmenge geordnet zu unterrichten und sich als Lehrer räumlich abzuheben.

Warum betont der Autor die Bedeutung der alternativen Übersetzung von Eckey?

Die alternative Übersetzung, die eine explikative statt einer finalen Konjunktion verwendet, ist laut Autor deshalb sinnvoll, weil sie nicht auf eine endgültige Verstockung der "Außenstehenden" zielt, sondern auf einen fortwährenden Appell zur Umkehr und zum richtigen Hören.

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Résumé des informations

Titre
Spiegelungen - Gleichnis vom viererlei Acker
Université
Justus-Liebig-University Giessen  (Katholische Theologie)
Cours
Galiläischer Frühling - Der Zauber des Anfangs
Note
gut
Auteur
Matthias Kaiser (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
17
N° de catalogue
V138704
ISBN (ebook)
9783640480791
ISBN (Livre)
9783640480951
Langue
allemand
mots-clé
Spiegelungen Gleichnis Acker
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Matthias Kaiser (Auteur), 2009, Spiegelungen - Gleichnis vom viererlei Acker, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/138704
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Extrait de  17  pages
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