Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Heilpädagogische Begleitung eines Vierjährigen zur Stärkung des Selbstkonzeptes

In Anlehnung an den klientenzentrierten Ansatz

Titel: Heilpädagogische Begleitung eines Vierjährigen zur Stärkung des Selbstkonzeptes

Examensarbeit , 2022 , 25 Seiten , Note: 1

Autor:in: Mirza Sönmez (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Bezüglich der heilpädagogischen Begleitung des Klienten habe ich mich für den klientenzentrierten Ansatz entschieden, da ich den an Carl Rogers angelehnten Ansatz als geeignete Grundhaltung und Methode sehe, das Selbstkonzept des Klienten zu stärken. Dem vierjährigen Klienten fällt es mit seiner individuellen Persönlichkeit schwer, den Anschluss an die Kindergruppe zu finden. Der klientenzentrierte Ansatz bietet sich als geeignete Möglichkeit an, um das Selbstkonzept des Klienten zu unterstützen und ihm somit eine Voraussetzung für eine Veränderung im Bereich soziale Konformität und Kohärenz zu ermöglichen.

Im fachtheoretischen Teil werde ich zunächst auf den klientenzentrierten Ansatz von Carl Rogers unter Einbeziehung seiner Grundannahmen und des Selbstkonzeptes eingehen. Im Anschluss erläutere ich die drei Grundhaltungen "Empathie", "Kongruenz", sowie die "unbedingte Wertschätzung", da diese meine professionelle Haltung zum Klienten beeinflusst haben. Im zweiten Teil folgen eine Beschreibung des Klienten und eine Institutionsanalyse. Danach gehe ich auf die praktischen Erfahrungen ein. Der Arbeitsprozess ist anschließend nach den drei Phasen von Sue Culley mit jeweiligem Verlauf und der Hypothesenbildung aufgeführt. Beenden möchte ich meine Projekthausarbeit aus der heilpädagogischen Praxis mit einer ausführlichen Gesamtreflexion.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

Aufbau und Beweggrund

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Klientenzentrierter Ansatz nach C. Rogers

2.2 Aktualisierungstendenz und Selbstaktualisierung

2.3 Selbstkonzept und Inkongruenz

2.4 Die drei Grundhaltungen

2.4.1 Kongruenz

2.4.2 Unbedingte Wertschätzung

2.4.3 Empathie

2.5 Selbstexploration

3. Heilpädagogische Praxis

3.1 Klientenbeschreibung

3.2 Institutionsanalyse

3.3 Anfangsphase

3.4 Hypothesenbildung I

3.5 Mittelphase

3.6 Endphase

3.7 Hypothesenbildung II

4. Gesamtreflexion der heilpädagogischen Praxis

4.1 Entwicklung des Klienten

4.2 Eigenreflexion

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit beschreibt die einjährige heilpädagogische Praxis in einem Familienzentrum und fokussiert dabei die Einzelbegleitung eines vierjährigen Jungen. Das primäre Ziel ist es, den klientenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers als Methode einzusetzen, um das Selbstkonzept des Kindes zu stärken, seine soziale Integration zu fördern und ihm zu ermöglichen, eigene Bedürfnisse sowie Emotionen angstfrei zu explorieren.

  • Anwendung des klientenzentrierten Ansatzes nach Carl Rogers
  • Stärkung des Selbstkonzepts und Förderung der Selbstaktualisierung
  • Prozessanalyse der Begleitung in Anfangs-, Mittel- und Endphase
  • Einsatz von heilpädagogischen Medien zur Beziehungsgestaltung
  • Reflexion der professionellen Rolle und der Beziehungsdynamik

Auszug aus dem Buch

3.3 Anfangsphase

Unmittelbar vor Beginn meiner HPP habe ich ein Wochenpraktikum in der gleichen Einrichtung absolvieren dürfen. Am vorletzten Tag des Wochenpraktikums habe ich mich einem Erzieher der „Mondscheingruppe“, die Gruppe meines zukünftigen Klienten vorgestellt. Dabei erfuhr ich, dass sich die Kinder, die Gruppenleitung und der Rest der Fachkräfte gegenwärtig in Quarantäne befinden und kommende Woche wieder zurück sein werden. Im gegenseitigen und einvernehmlichen Informationsaustausch einigten wir uns vorab darauf, dass ich mir vorerst einen Einblick machen werde und ich mir gegebenenfalls ein potentielles Kind für die Einzelbetreuung aussuchen werde. Allerdings hat mir der Erzieher einen Jungen, (A., 4,4 Jahre) empfohlen, dem eine Einzelbetreuung im heilpädagogischen Kontext guttun würde, so der Erzieher. Ich habe seine Empfehlung und gleichzeitige Wunschäußerung erstmal, unter Vorbehalt, dankend angenommen.

Während der pandemiebedingten Abwesenheit meines potentiellen Klienten A., habe ich die Zeit bzw. zwei Termine dafür nutzen können, mir ein Bild von der Gruppe zu machen. Durch verschiedene Fragen zu der Person A., habe ich es geschafft das „Eis zu brechen“. Auf der einen Seite habe ich viele wertvolle Informationen, Erfahrungsberichte, Ansichten und Einschätzungen über A. erhalten, auf der anderen Seite habe ich habe die Chance genutzte und eine Vertrauensvolle, kooperative Zusammenarbeit in die „Wiege zu legen“. Mein erstes Treffen mit dem Klienten fand am dritten Einrichtungsbesuch in Form eines „Kennenlernspiels“ mit einem Baseball statt. A. befindet sich, wie vermutet im Toberaum und begebe mich mit langsamen Schritten dorthin. Ich erkenne A. und beobachte ihn vorerst aus der Entfernung. Der Ersteindruck bestätigt meine Vermutung, basierend auf meinen Vorinformationen, dass A. oft allein spielt und vermutlich Schwierigkeiten hat mit anderen Kindern gemeinsam zu spielen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung erläutert den Rahmen der heilpädagogischen Praxis, stellt den Klienten A. vor und begründet die Wahl des klientenzentrierten Ansatzes.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel führt in den Ansatz von Carl Rogers ein, beschreibt die Aktualisierungstendenz, das Selbstkonzept sowie die Grundhaltungen Empathie, Kongruenz und unbedingte Wertschätzung.

3. Heilpädagogische Praxis: Der Hauptteil dokumentiert die konkrete Begleitung, angefangen bei der Beschreibung des Klienten und der Institution über die verschiedenen Phasen (Anfangs-, Mittel-, Endphase) bis hin zur fortlaufenden Hypothesenbildung.

4. Gesamtreflexion der heilpädagogischen Praxis: Das Fazit reflektiert die Entwicklung des Kindes im Verlauf der Begleitung sowie die eigene professionelle Haltung und methodische Arbeitsweise.

Schlüsselwörter

Heilpädagogische Praxis, Klientenzentrierter Ansatz, Carl Rogers, Selbstkonzept, Selbstaktualisierung, Empathie, Kongruenz, Unbedingte Wertschätzung, Selbstexploration, Beziehungsgestaltung, Kindheit, Sozialkompetenz, Heilpädagogik, Einzelförderung, Institutionsanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

In dieser Projekthausarbeit wird die heilpädagogische Begleitung eines vierjährigen Klienten in einem Familienzentrum beschrieben und reflektiert.

Was sind die zentralen Themenfelder der Facharbeit?

Die Kernthemen sind der klientenzentrierte Beratungsansatz von Carl Rogers, die praktische Beziehungsarbeit mit einem Kind und die Bedeutung heilpädagogischer Grundhaltungen.

Was ist das primäre Ziel der heilpädagogischen Begleitung?

Das Hauptziel besteht darin, das Selbstkonzept des Klienten zu stärken und seine Selbstaktualisierungstendenzen zu unterstützen, um ihm eine bessere soziale Teilhabe in der Kindergruppe zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Der Autor verwendet den personzentrierten bzw. klientenzentrierten Ansatz nach Carl Rogers, ergänzt durch phasenorientierte Prozessbegleitung nach Sue Culley.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Beobachtungs- und Anfangsphase, die durchführungsstarke Mittelphase sowie die gezielte Vorbereitung auf das Ende der Begleitung (Endphase).

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Klientenzentrierung, Empathie, Kongruenz, Selbstexploration, heilpädagogische Praxis und Beziehungsdynamik.

Welche Funktion hat der Baseball „Momo“ in der Praxis?

„Momo“ dient als heilpädagogisches Medium, das als „Sprachrohr“ agiert und es dem Klienten erleichtert, Emotionen und Bedürfnisse zu verbalisieren und in Beziehung zum Berater zu treten.

Warum ist die „Endphase“ für den Klienten besonders sensibel?

Da der Klient eine starke Bindung aufgebaut hat, wird der Abschied als Verlust erlebt, weshalb der Autor Strategien wählt, um den Trennungsprozess behutsam und für das Kind bewältigbar zu gestalten.

Wie reagiert der Klient auf Reize oder Überforderung?

In überfordernden Situationen zeigt sich der Klient oft durch Wut, Aggression oder Rückzug in reizarme Bereiche, um sich zu schützen, was auf eine geringere Frustrationstoleranz hinweist.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Heilpädagogische Begleitung eines Vierjährigen zur Stärkung des Selbstkonzeptes
Untertitel
In Anlehnung an den klientenzentrierten Ansatz
Hochschule
Anna-Zillken-Berufskolleg  (Fachschule für Sozialwesen - Fachrichtung Heilpädagogik)
Veranstaltung
Heilpädagogische Praxis
Note
1
Autor
Mirza Sönmez (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
25
Katalognummer
V1389828
ISBN (eBook)
9783346945389
ISBN (Buch)
9783346945396
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Carl Rogers klientzentriert Heilpädagogik Kita Selbstkonzept
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mirza Sönmez (Autor:in), 2022, Heilpädagogische Begleitung eines Vierjährigen zur Stärkung des Selbstkonzeptes, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1389828
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  25  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum