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Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person

Titel: Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person

Hausarbeit , 2023 , 16 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Mareike Streb (Autor:in)

Sport - Bewegungs- und Trainingslehre
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beinhaltet eine Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining. Die Trainingsplanung wurde für eine 22-jährige Frau erstellt. Zu den aktuellen sportlichen Aktivitäten zählen seit sechs Jahren Krafttraining vier mal in der Woche mit Fokus auf Powerlifting. Bis zu ihrem 16. Lebensjahr ist die Probandin vier mal in der Woche Joggen gegangen. Die Probandin möchte vor allem im Training, aber auch im Alltag beweglicher werden. Außerdem sollen ihre Verspannungen im LWS Bereich gelindert werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis des E-Books

  • 1 DIAGNOSE
    • 1.1 Personendaten
    • 1.2 Individuelle Beurteilung
      • 1.2.1 Beurteilung der individuellen Beweglichkeit
      • 1.2.2 Beurteilung der individuellen Gleichgewichtsfähigkeit
  • 2 TRAININGSPLANUNG BEWEGLICHKEITSTRAINING
    • 2.1 Übungsauswahl und Dehnmethoden Beweglichkeitstraining
    • 2.2 Belastungsgefüge Beweglichkeitstraining
    • 2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining
  • 3 TRAININGSPLANUNG KOORDINATIONSTRAINING
    • 3.1 Übungsauswahl Koordinationstraining
    • 3.2 Belastungsgefüge Koordinationstraining
    • 3.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Koordinationstraining
  • 4 LITERATURRECHERCHE
    • 4.1 Studie 1
    • 4.2 Studie 2
  • 5 LITERATURVERZEICHNIS
  • 6 TABELLENVERZEICHNIS

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit dient dazu, auf Basis einer individuellen Diagnose und Beurteilung eine umfassende Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine spezifische Probandin zu erstellen. Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines strukturierten Trainingsprogramms, das auf die identifizierten Defizite der Probandin eingeht, um ihre Beweglichkeit und Koordination zu verbessern sowie Verspannungen zu lindern.

  • Individuelle Diagnose und Analyse der Personendaten einer Probandin.
  • Detaillierte Beurteilung der Beweglichkeit und Gleichgewichtsfähigkeit.
  • Konzeption eines spezifischen Beweglichkeitstrainings inklusive Übungsauswahl und Dehnmethoden.
  • Erstellung eines Koordinationstrainingsplans mit methodischer Steigerung des Schwierigkeitsgrades.
  • Wissenschaftliche Begründung der Trainingsplanung basierend auf physiologischen Prinzipien.
  • Einbeziehung einer Literaturrecherche zur Prävention von Muskelverletzungen durch Dehnen.

Auszug aus dem Buch

2.3 Begründung zur Trainingsplanung für das Beweglichkeitstraining

Die Übungsauswahl des Trainingsplans erfolgte unte Einbeziehung aller Muskel-Gelenk-Systeme. Ungeachtet dessen liegt der Schwerpunkt auf den individuellen Beweglichkeitsdefizite der Probandin.

Die Übungen bauen so aufeinander auf, dass in den oberen Extremitäten mit dem Dehnen begonnen wird und sich über die Wirbelsäule und den Rumpf zu dem Beckengürtel und den unteren Extremitäten vorgearbeitet wird. Zudem werden anfänglich Dehnungen im Stehen ausgeführt, welche im weiteren Verlauf des Dehnprogramms zu Übungen auf dem Boden, zunächst kniend oder im Vierfüßlerstand und schließlich in Bauch- und Rückenlage übergehen. Somit muss die Ausgangsposition nicht stetig von stehend, zu sitzend oder liegend gewechselt werden, was einen fließenden Übungsablauf zur Folge hat.

Um einen Fokus auf die von Beschwerden betroffenen Bereiche zu legen, wird mit zwei Übungen für den Schultergürtel und die oberen Extremitäten begonnen. Die sitzendende, vorgebeugte Haltung kann eine Ursache für die Verspannungen im Nacken- und oberen Rückenbereich sein, dessen Muskulatur sich somit konstant in einem leicht angespannten, also kontrahiertem, Zustand befindet. Durch das Dehnen wird eine Entspannung der be-troffenen Muskulatur begünstigt. Außerdem wird angenommen, dass das Dehnen Mus-kelverspannungen abbaut und zur Verbesserung der Entspannungsfähigkeit des Muskels beiträgt.

Der Schwerpunkt der Übungen drei, sechs und sieben liegt auf dem großen Brustmuskel (M. pectoralis major) was widerum der vorgebeugten, nach vorne eingeklappten, Haltung entgegenzuwirkt und so die Spannung in diesem Bereich löst. Die vierte Übung soll mit der Dehnung des unteren Rückens die Verspannungen im LWS Bereich lösen.

Somit soll der erste Abschnitt des Trainingsprogrammes eine in Zukunft aufrechtere und offenere Körperhaltung begünstigen. Ein weiterer Fokus liegt, aufgrund der diagnosti-zierten Beweglichkeitsdefizite der Zielperson, auf dem Dehnen der Hüftbeuge-, Knie-beuge- und Kniestreckmuskulatur. Die Übungen acht bis einschließlich elf sind also für die Wiederherstellung der Beweglichkeit dieser Muskulatur zuständig, was die Schwere ebendieser Einschränkung unterstreicht.

Durchgeführt wird das Training vier mal pro Woche mit etwa 40 Minuten und drei Sätzen pro Übung. Nach Rancour et. Al (2009) liegt die minimale Trainingshäugfigkeit für eine merkliche Verbesserung der Beweglichkeit bei zwei bis drei Einheiten pro Woche und optimale Ergebnisse können bei täglichem Dehntraining erzielt werden (Schönthaler & Ohlendorf, 2002). Aus diesem Grund wurde hier ein Mittelmaß von vier Mal pro Woche gewählt, welches somit noch innerhalb des gegebenen Zeitrahmens von 3h pro Woche liegt. Zudem kann die Probandin mit diesem Belastungsgefüge ihr Dehntraining mit ihren üblichen Trainingseinheiten absolvieren, was für sie zeitlich praktischer ist.

Zusammenfassung der Kapitel

Kapitel 1 Diagnose: Dieses Kapitel erfasst die allgemeinen und biometrischen Personendaten einer Probandin und beurteilt deren Beweglichkeit sowie Gleichgewichtsfähigkeit als essentielle Grundlage für die nachfolgende Trainingsplanung.

Kapitel 2 Trainingsplanung Beweglichkeitstraining: Hier werden detaillierte Übungsauswahlen und spezifische Dehnmethoden für das Beweglichkeitstraining vorgestellt, wobei das Belastungsgefüge erläutert und die didaktische Begründung des Trainingsplans dargelegt wird.

Kapitel 3 Trainingsplanung Koordinationstraining: Dieses Kapitel beschreibt die Auswahl der Koordinationsübungen, definiert das entsprechende Belastungsgefüge und begründet die methodische Steigerung des Trainings zur Verbesserung der propriozeptiven Fähigkeiten.

Kapitel 4 Literaturrecherche: Zwei wissenschaftliche Studien werden analysiert, um den Zusammenhang zwischen Muskelflexibilität, Dehnen und der Prävention von Muskelverletzungen bei Sportlern zu beleuchten.

Kapitel 5 Literaturverzeichnis: Dieses Kapitel führt alle verwendeten und zitierten wissenschaftlichen Quellen und Literaturwerke der Arbeit auf.

Kapitel 6 Tabellenverzeichnis: Eine Übersicht aller im Dokument enthaltenen Tabellen wird bereitgestellt, um deren Auffindbarkeit zu erleichtern.

Schlüsselwörter

Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Diagnose, Personendaten, individuelle Beurteilung, Dehnmethoden, Belastungsgefüge, Muskelflexibilität, Gleichgewichtsfähigkeit, Propriozeption, Verspannungen, Muskelverletzungen, Prävention, Trainingsplanung, Übungsauswahl

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Erstellung einer individuellen Trainingsplanung für Beweglichkeits- und Koordinationstraining basierend auf einer detaillierten Diagnose und Beurteilung einer Probandin.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die individuelle Diagnostik, die Konzeption spezifischer Beweglichkeits- und Koordinationstrainingspläne, deren wissenschaftliche Begründung sowie eine Literaturrecherche zu relevanten präventiven Aspekten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Entwicklung und Begründung eines auf die individuellen Defizite zugeschnittenen Beweglichkeits- und Koordinationstrainingsplans zur Verbesserung der körperlichen Fitness und Linderung von Beschwerden einer Probandin.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Fallstudie mit einer Probandin, deren Zustand diagnostiziert wird, gefolgt von der Entwicklung und Begründung von Trainingsplänen unter Rückgriff auf wissenschaftliche Literatur und etablierte Testverfahren (z.B. nach Janda, BKT-Kur, GGT).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil der Arbeit behandelt die detaillierte Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining, inklusive Übungsauswahl, Dehnmethoden, Belastungsgefüge und deren Begründung, sowie eine Literaturrecherche zu den Themen Muskelverletzungen und Dehnen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird charakterisiert durch Schlüsselwörter wie Beweglichkeitstraining, Koordinationstraining, Diagnose, individuelle Beurteilung, Dehnmethoden, Propriozeption, Verspannungen, Muskelverletzungen, Prävention und Trainingsplanung.

Welche spezifischen Beweglichkeitsdefizite wurden bei der Probandin festgestellt?

Die Probandin leidet unter Verspannungen im LWS-, Nacken- und oberen Rückenbereich und weist deutliche Defizite in der Kniebeuge-, Hüftbeugemuskulatur (insbesondere Mm. Ischiocrurales, M. iliopsoas) sowie leichte Defizite in der Brustmuskulatur auf.

Warum wird im Koordinationstraining ein methodischer Schwierigkeitsanstieg verwendet?

Ein methodischer Schwierigkeitsanstieg, beginnend mit stabilen Untergründen und offenen Augen bis hin zu instabilen Untergründen und geschlossenen Augen, wird genutzt, um die Tiefensensibilität und Körperwahrnehmung der Probandin sukzessiv zu verbessern und den Prinzipien nach Chwilkowski gerecht zu werden.

Welche Erkenntnisse liefert die Literaturrecherche zum statischen Dehnen?

Die Literaturrecherche zeigt, dass statisches Dehnen vor und nach dem Training Muskel- und Sehnenverletzungen vorbeugen kann, jedoch keinen signifikanten Einfluss auf Knochen-, Bänder- und Gelenkverletzungen hat.

Welche Rolle spielt der BMI bei der Trainingsplanung für die Probandin?

Der BMI der Probandin liegt im Normalgewichtsbereich, wodurch keine übermäßige Belastung auf die Gelenke ausgeübt wird und der BMI somit keine direkte Rolle für die weitere Trainingsplanung spielt.

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Details

Titel
Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person
Hochschule
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement GmbH
Veranstaltung
Trainingslehre 3
Note
1,0
Autor
Mareike Streb (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
16
Katalognummer
V1390430
ISBN (PDF)
9783346937148
ISBN (Buch)
9783346937155
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Beweglichkeitstraining Koordinationstraining Trainingslehre Trainingsplanung Fitnessökonomie Fitnesstraining
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mareike Streb (Autor:in), 2023, Trainingsplanung für das Beweglichkeits- und Koordinationstraining für eine sportlich aktive Person, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1390430
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Leseprobe aus  16  Seiten
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