Sexualisierte Gewalt gegen Kinder in der Kirche

Der Bruch mit einer christlich-humanitären Tradition


Hausarbeit, 2009
24 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. (Sexualisierte) Gewalt gegen Kinder im Alten Testament
1.1. Der Begriff des Kindes im Alten Testament
1.2. Sexueller Missbrauch von Kindern im Alten Testament

2. Sexuelle Kontakte mit Kindern in der Antike

3. Das Verständnis von Kindern im Neuen Testament
3.1. Die Aufwertung des Kindes durch Jesu Lehre
3.2. Das Verbot von sexuellen Kontakten zu Kindern im frühen Christentum

4. Im Spiegel der Zeit t sexueller Kontakt zu Kindern im Mittelalter bis zur Neuzeit

5. Sexueller Missbrauch von Kindern in der UN- Kinderrechtskonvention
5.1. Art. 34 der UN- Kinderrechtskonvention im Wortlaut
5.2. Die Bedeutung des Artikels für den Schutz der Kinder vor sexuellem Missbrauch

6. Sexualisierte Gewalt in der modernen katholischen Kirche

Resümee und Ausblick

Literatur

Vorwort

In den letzten Jahren findet man Kirchen immer häufiger im Zentrum der öffentlichen Kritik. Besonders die katholische Kirche, die sich selbst gern als unerschütterlicher Fels der Moral darstellt, gerät in die öffentlichen Diskussionen. Vor allen Dingen bei Übertretungen der eigenen Regeln und Gesetze bezüglich der Sexualität wachsen sowohl Interesse der Öffentlichkeit als auch Lautstärke der Kritiker. In den letzten Jahren zeigen diese Übertretungen vor allen Dingen im Bezug auf sexualisierte Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen weltweit Formen. In einer Gesellschaft, in der das Wohl des Kindes als hoch geachtet und geschützt gilt, lässt sich über ein solches Verhalten in keinem Falle hinwegsehen. Auch Papst Johannes Paul II. findet scharfe Worte für die Verfehlungen der Amtsträger, wie in seiner Ansprache vom 23.04.2002 während einer außerordentlichen Versammlung von Kardinälen und den führenden Vertretern der Bischofskonferenz der USA deutlich wird. Es lässt sich feststellen, dass sich die Reaktionen der Kirche und auch die der Gesellschaft immer und ausschließlich auf die aktuellen Fälle und deren Auswirkungen konzentrieren. Um die Vorfälle jedoch vollends zu verstehen und zu beurteilen, darf man die geschichtlichen Gegebenheiten nicht außer Acht lassen. Die gravierenden Folgen für das Christentum und der immense Verlust von Glaubwürdigkeit als Religion, zu deren humanitären Grundeinstellungen die Achtung und der Schutz des Kindes vor Übel gehören, werden erst dann deutlich, wenn man sich klar macht, dass die verurteilende Einstellung der Gesellschaft gegenüber sexualisierter Gewalt vornehmlich christlicher Natur ist.

Ziel dieser Ausarbeitung soll die Betrachtung der geschichtlichen Entwicklung von sexualisierter Gewalt gegen Kinder von der Antike bis zur Neuzeit sein. Dabei darf und wird das Christentum mit seiner Aufwertung des Kindes im Vergleich zum Ersten Testament nicht außer Acht gelassen werden. In einem zweiten großen Teil soll der Blickpunkt auf die aktuelle Situation gelenkt werden. Die Einstellung der breiten Öffentlichkeit zu sexualisierter Gewalt soll anhand der UN- Kinderrechtskonvention deutlich gemacht werden und auch die aktuelle Situation in der katholischen Kirche wird skizziert: Mit welchen Maßnahmen die katholische Kirche auf die Vorfälle reagiert und ob man wirklich davon ausgehen kann, dass das Kirchenrecht die Umsetzung der Kinderrechte behindert, sollen hier leitende Fragestellungen sein.

1. (Sexualisierte) Gewalt gegen Kinder im Alten Testament

Der Leser der Bibel wird im Alten Testament auf viele Textstellen stoßen, in denen man schlimmste und massivste Gewalt gegen Kinder t oft mit Todesfolge t erkennen kann. Dennoch handelt es sich bei der Behandlung der biblischen Texte um eine schwierige Aufgabe, da anachronistische Auslegungen und psychologische Interpretationen tunlichst zu vermeiden sind. Michel bringt diese Problematik zum Ausdruck: „Vor hundert Jahren hätte ein Buch über Kindesmisshandlung nicht geschrieben werden können. Wenn es möglich wäre, einen Forscher aus den siebzieger Jahren [des 20. Jhs.] in das 19. Jahrhundert zurückzuversetzen, so dass er das damalige Familienleben aus moderner Sicht betrachten konnte, wurde er uberall misshandelte Kinder sehen."[1] Zugleich durfen die gewaltvollen Verhaltensmuster nicht apologetisiert werden, wie es Roy B. Zuck in seinem Werk Precious in His Sight tut, was Michel stark kritisiert. [2]

Natürlich lässt es sich nicht abstreiten, dass es ebenfalls biblische Textstellen gibt, in denen Gott als Gegner von Gewalt gegen Kinder und deren Schutz auftritt, wie man an dem Beispiel der Ermordung der hebräischen Knaben (Ex 1,16) und dem Eintreten für die Waisen erkennen kann (Jes 1,17). Dennoch kann diese göttliche Unterstützung nicht über einen Satz wie Jes 9,16 „und seiner Waisen und Witwen wird Er [der Herr] sich nicht erbarmen" hinwegtäuschen oder ihn gar ungeschrieben machen.[3]

1.1. Der Begriff des Kindes im Alten Testament

Um Gewalt gegen Kinder in Texten der Bibel zu orten und zu charakterisieren, gilt es zunächst, den Begriff des Kindes im Hebräischen und seinen Gebrauch im Alten Testament zu klären.

Diese Klärung des Begriffs erscheint dahingehend schwierig, als das der Begriff des Kindes im Hebräischen nicht immer an ein bestimmtes Alter gebunden zu sein scheint, sondern auch die gesellschaftliche Position des Trägers eines solchen Titels zu bezeichnen in der Lage ist, so dass die Bedeutung des Lexems Kind von einem Säugling bis hin zu einer heiratswilligen und tfähigen Person reicht; auch kann der Begriff des Kindes Mägde und Knechte miteinschließen, da hier Wert auf den Ausdruck der sozialen Abhängigkeit gelegt wird.[4] Diese semantische Schwierigkeit liegt darin begründet, dass man sich hier in einem sozialgeschichtlichen Rahmen vor der Entdeckung der Kindheit als ein eigenes Lebensalter bewegt.[5]

1.2. Sexueller Missbrauch von Kindern im Alten Testament

Sexuelle Gewalt gegen Kinder t Knaben wie auch Mädchen t lässt sich anhand von Bibelstellen nur schwer belegen; selten findet man Stellen, in denen Kinder explizit Opfer sexueller Gewalt werden. Oft werden Kinder als Opfer von Kriegen benannt in deren Folge sie getötet oder verschleppt werden, am eindeutigsten zeigt sich dies an dem Text Num 31,17-18 cNun bringt alle männlichen Kinder um und ebenso alle Frauen, die schon einen Mann erkannt und mit einem Mann geschlafen haben. Aber alle weiblichen Kinder und die Frauen, die noch nicht mit einem Mann geschlafen haben, lasst für euch am Leben!^ /v diesem Fall sind es nur die weiblichen Kinder, die verschleppt werden und den Männern des Heeres zur Verfügung stehen, in anderen Textstellen der Bibel werden sowohl männliche als auch weibliche Kriegsgefangene gemacht.[6] Kriegsgefangenschaft bringt häufig die Vergewaltigung und den sexuellen Missbrauch der Besiegten, die in den weiteren Textstellen zwar nicht immer belegt, sich aber weitgehend als gegeben annehmen lassen, wie in Klgl 5,11 deutlich wird, als die Vergewaltigungen der jungen Frauen Israels lamentiert werden. Häufig führte die Kriegsgefangenschaft auch in die Sklaverei oder die Zwangsprostitution von Mädchen und Knaben[7]. Belege für die Prostitution von weiblichen und auch männlichen Personen lassen sich im orientalischen Umfeld finden, wie man an den altorientalischen Göttinnen Tittiutti und Is tar und auch der alten semitischen Astarte, die als Patronen der Dirnen fungierten[8], schließen kann. Auch lässt die Textstelle Dtn 23,19, wo vom Hurenlohn und vom Hundegeld die Rede ist, einen Schluss auf Prostitution zu. Dennoch lässt sich hier nicht genau erkennen, ob es sich bei den Prostituierten auch um Kinder oder Jugendliche im heutigen Sinne handelt; trotzdem ist es auffällig, dass im Alten Testament ein Päderastieverbot komplett fehlt. Daraus lässt sich natürlich nicht schließen, dass Päderastie geduldet wurde, aber die wenige altorientalische Literatur, die uns erhalten ist, vermag es, ein schemenhaftes Bild über z.B. die Einstellung zur Liebe zu einem Knaben zu vermitteln: cSchenke mir Ehrfurcht, Schmeichelei und ständigen Umgang mit meinen Knaben" (TUAT II,5,744)[9], bittet ein Babylonier in seinem Liebesdialog, während der altägyptische Gelehrte Ptahotep vor päderastischen Praktiken warnt.[10] Auch das hethitische Recht, das den sexuellen Umgang mit dem eigenen Sohn zur Missetat deklariert[11], kann darauf schließen lassen, dass im alten Orient der sexuelle Kontakt zu Knaben durchaus gegeben war. Unklar bleiben hier allerdings die Umstände, unter denen man sich den Knaben genähert hat, ihr Alter und die Bedingungen, die in einer solchen Beziehung und ihrer Praxis gegolten haben.

Bei der Gewalt gegen Mädchen in der Bibel verhält sich ein Nachweis nicht weniger schwierig. Sexuelle Gewalt gegen Frauen sind den Verfassern der Schrift durchaus bekannt und auch werden Vergewaltigungen explizit erwähnt, sei es als Folge von Kriegsgefangenschaften oder z.B. bei der Vergewaltigung Dinas in Gen 34. Erschreckend in der bereits erwähnten Stelle Num 31,17-18 ist das Fehlen einer Alterseinschränkung, was einen Missbrauch von weiblichen Kleinkindern also nicht ausschließt. Schwierig wird ein Nachweis von Gewalt gegen Mädchen auch durch den semantischen Gebrauch des Wortes betula, der eine junge Frau oder ein Mädchen bezeichnet; die Spanne reicht von der heute bekannten Pubertät bis zur Heirat. Es zeigt sich, dass in den Erzählungen, wie bereits oben erwähnt, nicht das Alter, sondern der soziale Status des Opfers vorrangig ist, da eine betula rechtlich gesehen noch ihrem Vater unterstellt war. An dem Beispiel der Erzählung in 2Sam 13 lässt sich dies leicht erkennen: Die Täter- Opfer- Konstellation maßt laut Michel wie der Missbrauch einer Minderjährigen an, indem sich der ältere Halbbruder an seiner jüngeren Schwester, die hier auch als betula bezeichnet wird, vergeht. Hier scheint es weniger um das Vergehen und die sexualisierte Gewalt gegen eine Minderjährige an sich zu gehen, als um das Eindringen Amnons in den Machtbereich Davids.[12] Deutlich wird diese fehlende Solidarität mit den Opfern auch an der Tatsache, dass „leichtere" Formen der sexualisierten Gewalt nicht beklagt werden, wie beispielsweise in 1Kön 1,1-4 deutlich wird. Nach der Einwilligung der jungen Frauen wird nicht gefragt, das eheliche Verhältnis t und somit die Legitimität einer sexuellen Beziehung t zählt. Es scheint also nicht um das Wohl der jungen Frauen und der vielleicht auch minderjährigen Opfer zu gehen, sondern vielmehr um die Verletzung von Rechtsansprüchen, die ein Vater bei der Entehrung seiner Tochter erfährt.

Eine weitere Textselle, die sogar zur religiösen Legitimation von Vätern, die ihre Töchter missbraucht haben, benutzt wurde, findet sich in Gen 19.[13] Hier bietet Lot seine jungfräulichen Töchter an, um seine Gäste vor den aufgebrachten Bewohnern des Dorfes zu schützen. Die Töchter werden auch hier als betula bezeichnet, man kann also nicht auf das Alter der Mädchen schließen. Da im späteren Kontext aber auch potentielle Schwiegersöhne zur Sprache kommen, kann man hier von jungen Frauen im heiratsfähigen Alter ausgehen. Dennoch ist die Textstelle, auch wenn es nicht zum Missbrauch der Mädchen kommt, alarmierend in ihrem Verständnis der Vater- Tochter- Beziehung: Der Vater hat das Recht, seine Töchter zum Missbrauch freizugeben sie sexuell zur Verfügung zu stellen. Weiter geht es mit dem Fortzug Lots mit seinen Töchtern ins Gebirge, wo diese ihren Vater verführen, um Nachkommen mit ihm zu zeugen. Man könnte hier psychologisierend davon ausgehen, dass die Absichten des Vaters hier von dem Autoren auf die Töchter übertragen werden und diese deshalb zum aktiven Part und Verursacher der Situation gemacht werden. Ähnlich heute in Fällen, in denen das Opfer von sexueller Gewalt gleich doppelt viktimisiert wird, indem ihm die Schuld an den Vorfällen zumindest teilweise zugesprochen wird. Ob diese Auslegung des Textes ihm allerdings gerecht wird bleibt zu bezweifeln, aber sensibilisiert den Leser und macht das Konfliktpotenzial der Thematik deutlich.

Ein weiterer Punkt, der zu Vollständigkeit noch erwähnt werden muss, ist die sexuelle Gewalt gegen Sklaven. In Ex 21,7-11 wird der Geschlechtsverkehr mit einer Sklavin zwar als ihr rechtlicher Anspruch formuliert,[14] dennoch bleibt es fraglich, ob es sich hierbei nicht eher um eine Gefahr als einen Anspruch handelte und die Sklaven nicht auch Opfer sexueller Gewalt wurden, wie es in anderen Kulturen durchaus üblich war.[15] Erkennen könnte man dies in Gen 39. Josef, im Hause des Pontifar beschäftigt, soll mit der Frau seines Herren schlafen. Der Unmut der Frau über Josefs Verweigerung könnte deutlich machen, wie untypisch ein solches Verhalten für einen Sklaven ist. In Josefs Fall kann man nicht von einem kindlichen Alter ausgehen; dennoch ist an der Bibel belegbar, dass Eltern auch ihre Kinder in die Schuldsklaverei verkauften, wie man in Neh 5,5 lesen kann. Die Eltern hier beklagen die Tatsache, dass bereits eine Tochter in die Sklaverei verkauft wurde und betont, dass weitere Kinder folgen werden müssen. Auf das Alter der Kinder findet man hier keine Hinweise, dennoch lässt dies den Schluss zu, dass auch Minderjährige im heutigen Sinne in die Schuldsklaverei geraten sind und die Gefahr von sexualisierter Gewalt bestand.[16]

2. Sexuelle Kontakte mit Kindern in der Antike

Die Päderastie war ein weit verbreitetes und auch gesellschaftlich weitgehend etabliertes Phänomen der griechischen und römischen Antike. Obwohl der Begriff Päderastie Kinder beiderlei Geschlechts einbezieht, galt das Interesse der Männer Athens allein den Knaben.[17] Diese Knabenliebe, wie das Verhältnis zwischen einem reifen Mann und eines Jünglings oft bezeichnet wird, war lange Zeit die einzige Verbindung, die sich als wahrhafte Liebe bezeichnen ließ. Zwar galten Zuneigung und Gleichklang in der Ehe und der Frauenliebe zumindest in der Spätklassik als vorbildlich, waren aber nicht wesentliche Voraussetzung. Für die Knabenliebe war eine geistig seelische Verbindung der beiden Partner zwingend notwendig, während dem sexuellen Kontakt nur eine zweitrangige Bedeutung beigemessen wurde und diese sittliche Zuwendung in einer Philia, einer lebenslangen Freundschaft mündete. Oft wurde die Knabenliebe der ehelichen Verbindung gegenüber gestellt und nicht selten sogar vorgezogen. Daraus lässt sich die Einbettung solcher Verbindungen in das gesellschaftliche Wertesystem erkennen.[18] Dieser Einbezug in das Wertesystem hat normierende Regeln im Bezug auf das Alter und die päderastische Praxis zur Folge, deren Missachtung Anstoß und Beschimpfung mit sich brachte, und daher meist im Verborgenen stattfand.

Der wesentliche Sinn der antiken Knabenliebe lag im Wesentlichen in ihrer erzieherischen Funktion. Der pädagogische Eros, wie Carola Reinsberg den Akt selbst nennt, hatte eine komplettierende Wirkung. Der erwachsene Erastes sollte dem Pais, wie der Knabe oder der Jüngling aufgrund seiner kindgleichen sozialen Abhangigkeit genannt wurde, die Verhaltensideale eines antiken Burgers lehren und ihn zu einem „schonen und guten Mann" erziehen,der im sittlichen Sinne gut lebt.[19] Für den Eros galt die Regel, dass es nie zu einer Penetration des Pais kommen durfte. Der männliche Sexualakt wurde als Aggression verstanden und fungierte als ein Zeichen der Unterwerfung und Erniedrigung.[20] Die einzige legitime Art des Aktes scheint der Schenkelverkehr gewesen zu sein, bei der der Pais allerdings idealerweise unbeteiligt blieb und sich seine Zuneigung nur in der Nachahmung des Erastes zeigte.[21]

[...]


[1] Andreas Michel, Gott und Gewalt gegen Kinder im Alten Testament. (Forschungen zum Alten Testament 37) Tübingen 2003. S. 8

[2] In seinem Unterkapitel „Why did God Command the Slaughtering of Children?" entschuldigt Zuck dieses mit antiquierten Behauptungen, wie Michel in GOTT UND GEWALT (S.13) anmerkt.

[3] Michel, Gott und Gewalt. S. 17

[4] Vgl. hierzu Michel, Gott und Gewalt, Lexikographisches und Semantisches zu „Kind" im Hebraischen. S.21-23

[5] Andreas Michel, Sexuelle Gewalt gegen Kinder in der Bibel, in: Concilium 40 (2004), S. 289-297

[6] Vgl. hierzu die Auflistung der Bibelstellen bei Michel, Gott und Gewalt gegen Kinder, S. 41-44

[7] Bettina Eva Stumpp, Prostitution in der römischen Antike, Berlin 1998, S.28

[8] Stumpp, Prostitution in der römischen Antike S. 96

[9] Michel, Sexuelle Gewalt gegen Kinder, S.292

[10] Michel, Sexuelle Gewalt gegen Kinder, S.292, Michel zitiert: „Schlafe nicht mit einem zarten Knaben, du kennst nicht den Widerstand gegen den Samen aus seinem Glied" (TUAT II,2,213)

[11] Michel, Sexuelle Gewalt gegen Kinder, S.292

[12] Michel, Sexuelle Gewalt gegen Kinder. S.293

[13] Michel, Sexuelle Gewalt gegen Kinder. S. 293

[14] Michel, Sexuelle Gewalt gegen Kinder. S. 295

[15] Auf die sexuelle Gewalt gegen Sklaven und Sklavinnen (in Form von Züchtigung, zur sexuellen Befriedigung und durch den Zwang zur Prostitution) soll im nächsten Kapitel genauer eingegangen werden.

[16] Eine Auflistung von entsprechenden Bibelstellen findet sich bei Michel, Gott und Gewalt gegen Kinder, S. 57f.

[17] Carola Reinsberg, Ehe, Hetärentum und Knabenliebe im antiken Griechenland, München 1989, S. 163

[18] Reinsberg, Ehe, Hetärentum und Knabenliebe, S. 164

[19] Reinsberg, Ehe, Hetärentum und Knabenliebe, S. 170

[20] Reinsberg, Ehe, Hetärentum und Knabenliebe, S. 177

[21] Reinsberg, Ehe, Hetarentum und Knabenliebe, S. 194- 195: ,,Denn der Knabe teilt - anders als die Frau - mit dem Mann nicht die Wonnen des Liebesgenusses, sondern sieht nuchternen Sinnes einen von Liebe berauschten."

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten

Details

Titel
Sexualisierte Gewalt gegen Kinder in der Kirche
Untertitel
Der Bruch mit einer christlich-humanitären Tradition
Hochschule
Universität Duisburg-Essen
Veranstaltung
Christentum und Kinder – ein christlicher Beitrag zur UN-Kinderrechtskonvention
Note
1,0
Autor
Jahr
2009
Seiten
24
Katalognummer
V139067
ISBN (eBook)
9783640489954
ISBN (Buch)
9783640489633
Dateigröße
769 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sexueller Missbrauch, sexuelle Gewalt, Missbrauch, Kinderrechte, UN- Kinderrechtskonvention, Lustknaben, Pädophilie, Gewalt, Kirche
Arbeit zitieren
Simone Dörnen (Autor), 2009, Sexualisierte Gewalt gegen Kinder in der Kirche, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139067

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