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Zur Grammatik von Konditionalsätzen im 19. Jahrhundert

Titel: Zur Grammatik von Konditionalsätzen im 19. Jahrhundert

Essay , 2021 , 6 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Germanistik - Semiotik, Pragmatik, Semantik
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Zum Einstieg in das Thema der Grammatik von Konditionalsätzen, erfolgt eine Auflistung dreier Sätze aus Friedrich Schillers Werk Wilhelm Tell. Schon an jenen erkennt man, wie unterschiedlich ein Konditionalsatz aufgebaut sein kann und in welcher Beziehung sie zu dem Rest des Satzes stehen. Mit dieser Veranschaulichung möchte Frau Prof. Dr. Götz auf die Frage hinaus, ob Schillers Sätze alltäglich für die damalige Zeit gewesen waren. Genau dieses lässt sich nur bejahen oder verneinen, wenn man sich mehrere Passagen aus dem 19. Jahrhundert (hier sechs Hebammenlehrbücher von der ersten Hälfte jenes Jahrhunderts) anschaut und analysiert. Dabei steht im Fokus, welche unterschiedlichen Formen der Konditionalsätze vorherrschen, wie sie im Bezug zu den übergeordneten Sätzen stehen und ob es Differenzen in puncto Grammatik gibt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Ausgangssituation und Problemstellung

2. Theoretischer Rahmen

2.1 Definition von Konditionalsätzen

2.2 Integration von Konditionalsätzen

3. Empirische Untersuchung

3.1 Korpusbeschreibung

3.2 Analyse der uneingeleiteten Konditionalsätze

3.3 Analyse der eingeleiteten Konditionalsätze

4. Vergleich mit Adverbialsätzen

5. Diskussion der Ergebnisse

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die grammatikalische Struktur und den Gebrauch von Konditionalsätzen im 19. Jahrhundert anhand von Hebammenlehrbüchern und vergleicht diese Ergebnisse ergänzend mit literarischen Beispielen aus Friedrich Schillers Werk Wilhelm Tell. Ziel ist es, die Integrationsformen der Sätze sowie die Verwendung resumptiver Elemente im zeitlichen Verlauf zu analysieren.

  • Grammatikalische Analyse von Konditionalsätzen
  • Untersuchung von Resumptiv-Strukturen
  • Vergleich zwischen eingeleiteten und uneingeleiteten Satzgefügen
  • Syntaktische Einbettung in den Hebammenbüchern des 19. Jahrhunderts
  • Bedeutung von koordinierten Vordersätzen

Auszug aus dem Buch

Zur Grammatik von Konditionalsätzen im 19. Jahrhundert

Zum Einstieg in das Thema der Grammatik von Konditionalsätzen, erfolgt eine Auflistung dreier Sätze aus Friedrich Schillers Werk Wilhelm Tell. Schon an jenen erkennt man, wie unterschiedlich ein Konditionalsatz aufgebaut sein kann und in welcher Beziehung sie zu dem Rest des Satzes stehen. Mit dieser Veranschaulichung möchte Frau Prof. Dr. Götz auf die Frage hinaus, ob Schillers Sätze alltäglich für die damalige Zeit gewesen waren. Genau dieses lässt sich nur bejahen oder verneinen, wenn man sich mehrere Passagen aus dem 19. Jahrhundert (hier sechs Hebammenlehrbücher von der ersten Hälfte jenes Jahrhunderts) anschaut und analysiert. Dabei steht im Fokus, welche unterschiedlichen Formen der Konditionalsätze vorherrschen, wie sie im Bezug zu den übergeordneten Sätzen stehen und ob es Differenzen in puncto Grammatik gibt.

Zum Korpus der Erforschung ist zu sagen, dass drei frühere Werke sich drei späteren darbieten. D.h. die Textauszüge, mit welchen wir uns beschäftigen, dienten Hebammen in ihrer Ausbildung zum Nachlesen und ebenso schon ausgelernten Hebammen. Sie werden sich auf Beiträge zur Umsorge von Kleinkindern und des Wochenbettes konzentrieren. Nach der Analyse der Grammatik der Konditionalsätze kommt es weiterhin zur Untersuchung von Verschiedenheiten, zwischen den früheren und späteren Beiträgen der Hebammentexte. Um dies auszuweiten, werden ein frühneuzeitliches und ein gegenwärtiges Hebammenbuch Anwendung finden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Konditionalsätze und Erläuterung der Motivation zur Untersuchung des Korpus aus dem 19. Jahrhundert.

2. Theoretischer Rahmen: Darstellung der grammatikalischen Grundlagen und der verschiedenen Kategorien wie integrative, resumptive und non-integrative Satzstrukturen.

3. Empirische Untersuchung: Auswertung der 409 Belege aus den Hebammenlehrbüchern unter Berücksichtigung der Einleitungsformen und der Satzposition.

4. Vergleich mit Adverbialsätzen: Untersuchung der Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Konditionalsätzen und anderen Adverbialsatzarten wie Temporal- oder Kausalsätzen.

5. Diskussion der Ergebnisse: Kritische Reflexion der Beobachtungen zur Resumptiv-Verwendung und syntaktischen Integration im Kontext der Sprachgeschichte.

6. Fazit und Ausblick: Zusammenfassende Bewertung der Arbeit und Identifikation potenzieller weiterer Forschungsfelder in der historischen Sprachwissenschaft.

Schlüsselwörter

Konditionalsatz, 19. Jahrhundert, Hebammenlehrbuch, Sprachwissenschaft, Resumptiv, Satzintegration, Syntax, Grammatik, Sprachgeschichte, Adverbialsatz, Subjunktion, Friedrich Schiller, Sprachstruktur, Sprachwandel, Korpusanalyse.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der grammatikalischen Analyse von Konditionalsätzen, wie sie in Fachschriften des 19. Jahrhunderts verwendet wurden.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Zentrum stehen die syntaktische Struktur, die Integration von Nebensätzen in den Hauptsatz und der Gebrauch von resumptiven Elementen.

Welches Ziel verfolgt die Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, wie häufig verschiedene Konditionalsatztypen auftreten und inwieweit sich diese im Laufe der Zeit in ihrer Verwendung im Hebammenkontext verändert haben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine korpusbasierte Analyse von über 400 Textbelegen, die durch einen Vergleich mit literarischen Beispielen ergänzt wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Untersuchung des Korpus, der Abgrenzung von eingeleiteten zu uneingeleiteten Sätzen und dem Vergleich mit anderen Adverbialsätzen.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Satzgefüge, Resumptiv, Korpusanalyse, Syntax und Sprachgeschichte.

Warum wurden Hebammenlehrbücher als Korpus gewählt?

Diese Texte dienten als Ausbildungsgrundlage und bieten ein repräsentatives Spektrum an praxisorientierter Sprache des 19. Jahrhunderts.

Welche Rolle spielt die Integration bei Konditionalsätzen?

Die Integration entscheidet darüber, wie stark sich der Nebensatz vom Hauptsatz abgrenzt, was anhand von finiten Verben und Subjunktionen gemessen wird.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Zur Grammatik von Konditionalsätzen im 19. Jahrhundert
Hochschule
Universität Rostock  (Germanistik)
Veranstaltung
Grammatik des 19. Jahrhunderts
Note
2,0
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2021
Seiten
6
Katalognummer
V1390822
ISBN (PDF)
9783346932808
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Konditionalsatz Hebammenbücher Grammatik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2021, Zur Grammatik von Konditionalsätzen im 19. Jahrhundert, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1390822
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