In der vorliegenden Arbeit wird zuerst auf die Erziehungsberatungsstelle eingegangen, da sie ein niederschwelliges Angebot der Hilfen zur Erziehung ist und die hilfesuchende Person oder Familie individuell berät. Es wird anschließend auf die rechtlichen Grundlagen, die Inanspruchnahme, die Online-Beratung und die aktuellen Herausforderungen dieser Einrichtung eingegangen. Außerdem wird die Computerspielsucht definiert und ihr Auftreten in Verbindung mit weiteren Krankheiten aufgezeigt. Auch aktuelle Fallzahlen von Betroffenen mit dieser Sucht werden neben der medialen Ausstattung veranschaulicht, um das Problem der Krankheit zu beleuchten.
Da das Computerspielen meist sehr negativ konnotiert und abgelehnt wird, werden auch positive Aspekte, wie eine Förderung der sozialen Interaktion, beleuchtet. Nach diesen beiden Themen, der Erziehungsberatung und der Computerspielsucht, soll auf unterschiedliche Interventions- und Behandlungsmöglichkeiten von verschiedenen Akteuren eingegangen werden. Einerseits werden die Möglichkeiten der betroffenen Person selbst aufgezeigt, andererseits auch das Handlungsspektrum der Familie. Außerdem wird auch die Erziehungsberatung als intervenierende Anlaufstelle für Computerspielsucht aufgezeigt.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Erziehungsberatungsstelle
- Allgemeines
- Aufgaben der Erziehungsberatung und rechtliche Grundlage
- Das Fachteam in der Erziehungsberatung
- Inanspruchnahme
- Online-Erziehungsberatung
- Aktuelle Herausforderungen und Themen
- Spielsucht
- Definition von Spielsucht
- Spielsucht als Krankheit
- Komorbidität bei Computerspielsucht
- Medienausstattung und aktuelle Fallzahlen
- Positive Effekte des Computerspielens
- Intervention durch die Person und die Familie
- Selbsthilfegruppen
- Hilfe durch die Eltern
- Intervention durch die Erziehungsberatung
- Allgemeine Aspekte der Beratung
- Systemische Beratung bei einer Computerspielsucht
- Fazit
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit dem Thema Computerspielsucht und beleuchtet insbesondere die Rolle der Erziehungsberatungsstelle in der Intervention. Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis der Suchtentwicklung, ihrer Auswirkungen und der möglichen Hilfestellungen zu vermitteln.
- Definition und Charakteristika der Computerspielsucht
- Die Erziehungsberatungsstelle als niederschwelliges Angebot
- Intervention durch die Person, die Familie und die Erziehungsberatung
- Rechtliche Grundlagen und aktuelle Herausforderungen
- Positive und negative Aspekte des Computerspielens
Zusammenfassung der Kapitel
Die Einleitung führt in die Thematik der Computerspielsucht ein und stellt die Relevanz der Erziehungsberatung als Unterstützungssystem für Betroffene heraus. Kapitel 2 beleuchtet die Erziehungsberatungsstelle als Institution und ihre Aufgaben, rechtlichen Grundlagen, sowie die Inanspruchnahme und aktuelle Herausforderungen. Kapitel 3 definiert die Spielsucht, beschreibt sie als Krankheit und untersucht Komorbiditäten, Medienausstattung und aktuelle Fallzahlen. Weiterhin werden positive Aspekte des Computerspielens beleuchtet. Die Kapitel 4 und 5 beschäftigen sich mit der Intervention durch die Person und die Familie sowie der Rolle der Erziehungsberatung bei der Bewältigung der Computerspielsucht.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themen Computerspielsucht, Erziehungsberatung, Intervention, Familienhilfe, rechtliche Rahmenbedingungen, Komorbidität, Medienausstattung, positive Effekte des Computerspielens und systemische Beratung.
Häufig gestellte Fragen
Wie hilft eine Erziehungsberatungsstelle bei Computerspielsucht?
Sie bietet niederschwellige Hilfe, berät Familien individuell und nutzt systemische Ansätze, um die Suchtdynamik im familiären Kontext zu durchbrechen.
Was sind Anzeichen für eine Computerspielsucht?
Dazu gehören Kontrollverlust über das Spielverhalten, Vernachlässigung anderer Interessen und das Fortsetzen des Spielens trotz negativer Konsequenzen.
Gibt es auch positive Effekte des Computerspielens?
Ja, moderates Spielen kann die soziale Interaktion fördern, kognitive Fähigkeiten schulen und zur Entspannung beitragen.
Was versteht man unter Komorbidität bei Spielsucht?
Das gleichzeitige Auftreten von Computerspielsucht mit anderen psychischen Störungen wie Depressionen, Angststörungen oder ADHS.
Welche Rolle spielen die Eltern bei der Intervention?
Eltern sind entscheidende Akteure; sie benötigen Unterstützung bei der Regelfestlegung, dem Aufbau von Medienkompetenz und der Förderung alternativer Freizeitaktivitäten.
- Citation du texte
- Anonym (Auteur), 2020, Intervention bei Computerspielsucht mit Schwerpunkt auf die Erziehungsberatung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1391076