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Massenmediale Darstellung des Linksextremismus im Zuge des G-20-Gipfels 2017 in Hamburg. Eine Diskursanalyse

Título: Massenmediale Darstellung des Linksextremismus im Zuge des G-20-Gipfels 2017 in Hamburg. Eine Diskursanalyse

Trabajo Escrito , 2022 , 18 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Michael Wagner (Autor)

Politíca - Otros temas
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Diese Arbeit stellt sich die Frage, wie der Linksextremismus in dem Zeitraum vor, und das verbleibende Jahr nach dem G-20-Gipfel in Hamburg 2017 dargestellt worden ist. Wird etwa nur von gewalttätigen Demonstranten gesprochen, oder hat eine differenzierte Betrachtung stattgefunden? Und wenn ja: Wie wurde Lesern die Gewalt, abseits der bloßen Beobachtung und Widergabe, vermittelt? Und welche politischen und gesellschaftlichen Reaktionen sind erfolgt beziehungsweise medial abgedeckt worden?

Die nachstehende Betrachtung der Ereignisse um den G-20-Gipfel in Hamburg 2017 geschieht in nahezu linearer Weise des Erscheinens der Artikel. Der Beginn der Berichterstattung ist am 01.01.2017 und im zeitlichen Rahmen bis zum 01.01.2018. Es werden Publizierungen der Süddeutschen Zeitung (SZ) sowie der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) betrachtet, da diese neben der BILD-Zeitung, die auflagenmäßig bedeutendsten Zeitungen Deutschlands darstellen.

Dabei wird der Betrachtungsschwerpunkt innerhalb der Artikel auf ebenjene Passagen gelegt, welche Linksextreme thematisieren und eine Einsicht auf die politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen der Gewalttaten geben. Zuvor wird in aller Kürze ein Kontext zu den bestehenden Strukturen des Linksextremismus in Deutschland, seiner Methodik und Ziele hergestellt. Der Schwerpunkt der Erläuterung liegt dabei auf dem Aktionsorientiertem Linkextremismus und der Autonomen Szene.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Vorgeschichte und Kontextualisierung

2.1 Linksextremismus in der Bundesrepublik Deutschland

2.2 Aktionsorientierter Linkextremismus und die Autonomen

3 Linksextremismus in den Medien: Der G-20-Gipfel in Hamburg 2017

3.1 Vorschau

3.2 Der 7. und 8. Juli 2017

3.3 Nachschau

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht diskursanalytisch die mediale Darstellung von Linksextremismus im Zeitraum um den G-20-Gipfel in Hamburg 2017. Das primäre Ziel ist es, nachzuzeichnen, wie Berichterstatter der Süddeutschen Zeitung (SZ) und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) mit den Gewaltereignissen umgingen, wie sie Schuldzuweisungen formulierten und wie sie zwischen legitimen Protesten und gewaltorientierten Akteuren differenzierten.

  • Strukturen und Ziele des linksextremistischen Spektrums (insbes. Autonome).
  • Mediale Einordnung von Gewaltereignissen und gesellschaftliche Reaktionen.
  • Differenzierung zwischen demonstrierenden Bürgern und agierenden Straftätern.
  • Spannungsfeld zwischen staatlichen Sicherheitsbehörden und linker Politikkritik.
  • Wandlung der medialen Wahrnehmung im Vorher-Nachher-Vergleich des G-20-Gipfels.

Auszug aus dem Buch

3.2 Der 7. und 8. Juli 2017

Von nun an wird praktisch live, oder in einer eintägigen Nachschau, über die Ereignisse in Hamburg berichtet. Dabei wird auch ein Schwerpunkt auf das Berichten über verletzte Polizisten gelegt. Die Thematisierung des Einsatzes polizeilicher Zwangsmaßnahmen erfolgt primär unter Berücksichtigung ihres Kontextes, wie sich an folgendem Beispiel sehen lässt:

Die Polizei setzte Wasserwerfer und Pfefferspray ein. Sie hatte zuvor versucht, einen sogenannten schwarzen Block von vermummten Linksautonomen aus der angemeldeten Demonstration ‚Welcome to hell‘ herauszuholen.

Bei der FAZ ist an dieser Stelle bereits eine klare Schuldzuweisung erfolgt:

Wegen der zahlreichen Vermummten im Schwarzen Block versperren Wasserwerfer, Räumpanzer und Hunderte Polizisten den Weg vom Hamburger Fischmarkt Richtung Reeperbahn.

So auch die Beschreibung der Ausmaße von Gewalttaten:

Die Proteste von Linksradikalen gegen den G-20-Gipfel sind in einer Weise eskaliert, dass selbst erfahrene Beamte schockiert sind. Von dem Ausmaß der Gewaltbereitschaft. Von der Geschwindigkeit, mit der die Lage außer Kontrolle geraten ist.

In der SZ wird ein spannender Vergleich zwischen den Schriften von Thomas Mann in den Buddenbrooks und der Zerstörungswut der Linksextremen gezogen: „In der Breiten Straße war am Morgen die Schaufensterscheibe des Tuchhändlers Benthien vermittelst Steinwurfes zertrümmert worden, wobei Gott allein wusste, was das Fenster des Herrn Benthien mit der hohen Politik zu schaffen hatte.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die mediale Eskalationsproblematik rund um den G-20-Gipfel 2017 ein und formuliert die diskursanalytische Forschungsfrage zur Berichterstattung.

2 Vorgeschichte und Kontextualisierung: Vermittlung theoretischer Grundlagen über Linksextremismus, seine ideologischen Wurzeln und die Besonderheiten der aktionsorientierten Autonomen Szene.

3 Linksextremismus in den Medien: Der G-20-Gipfel in Hamburg 2017: Dieser Hauptteil analysiert die diskursive Berichterstattung von SZ und FAZ chronologisch in drei Phasen: Vorfeld, Ereignistage und Nachbetrachtung.

4 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der diskursanalytischen Ergebnisse und Reflexion über die mediale Einseitigkeit sowie Ausblick auf künftige Forschungsbedarfe.

Schlüsselwörter

Linksextremismus, G-20-Gipfel Hamburg 2017, Diskursanalyse, Autonome, Rote Flora, Gewalteskalation, Medienberichterstattung, Sicherheitsbehörden, politische Radikalisierung, Schwarzer Block, Linksradikalismus, staatliche Gewalt, Protestkultur, Nachrichtenauswertung, Extremismusforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie deutsche Leitmedien (SZ und FAZ) im Jahr 2017 über linksextremistische Gewalt im Kontext des Hamburger G-20-Gipfels berichteten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die theoretischen Grundlagen des Linksextremismus, die Rolle der Autonomen Szene, die mediale Darstellung von Gewaltausbrüchen und die politische Kontroverse um entsprechende Sicherheitsmaßnahmen.

Was ist das Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die diskursive Aufarbeitung und Einordnung der Krawalle zu analysieren und zu prüfen, inwieweit die Medien zwischen legitimen Protesten und kriminellen Aggressoren unterschieden haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine qualitative Diskursanalyse angewandt, basierend auf der Auswertung von 35 ausgewählten Artikeln der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und der Süddeutschen Zeitung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine zeitliche Analyse: die mediale Vorwarnung vor dem Gipfel, die direkte Berichterstattung über die zwei Gipfeltage und die nachträgliche Aufarbeitung inklusive der politischen Debatten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Linksextremismus, G-20-Gipfel, Diskursanalyse, Autonome, Gewalteskalation und Medienreflexion.

Welche Rolle spielt die Rote Flora in der Untersuchung?

Die Rote Flora wird als zentrales Symbol und Kristallisationspunkt der linksautonomen Szene identifiziert, deren Schließungsdebatte als wiederkehrendes Thema in den Medien analysiert wird.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle der Medien?

Die Arbeit stellt fest, dass die untersuchten Zeitungen zwar die Gewalt klar den Autonomen zuordneten, dabei jedoch eine diskursive Diskrepanz zwischen der extremen Gewalt und einer eher eindimensionalen Debattenkultur deutlich wurde.

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Detalles

Título
Massenmediale Darstellung des Linksextremismus im Zuge des G-20-Gipfels 2017 in Hamburg. Eine Diskursanalyse
Universidad
University of the Federal Armed Forces München
Calificación
1,7
Autor
Michael Wagner (Autor)
Año de publicación
2022
Páginas
18
No. de catálogo
V1391499
ISBN (PDF)
9783346934826
ISBN (Libro)
9783346934833
Idioma
Alemán
Etiqueta
Linksextremismus Diskursanalyse Medien G-20 Hamburg 2017 Autonome Polizei Demonstrationen Gewalt
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Michael Wagner (Autor), 2022, Massenmediale Darstellung des Linksextremismus im Zuge des G-20-Gipfels 2017 in Hamburg. Eine Diskursanalyse, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1391499
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