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Die Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach dem Regierungsentwurf des BilMoG

Title: Die Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach dem Regierungsentwurf des BilMoG

Seminar Paper , 2008 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Moritz Hardes (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Der RegE des BilMoG sieht vor, das bestehende Aktivierungsverbot des § 248 Abs. 2 HGB, welches für selbst erstellte imm. Vg. des AV besteht, zu modifizieren und ein Aktivierungsgebot einzuführen. Das gilt als zentrale Neuerung des BilMoG und geht mit weitreichenden Konsequenzen insbesondere in Bezug auf das Vorsichts- und Objektivierungsprinzip einher. Ziel dieser Arbeit ist es, mögliche Problemfelder des RegE aufzudecken und kritisch zu beleuchten inwieweit eine Annäherung an die internationale Rechnungslegung gelungen ist. Da die Neuregelungen in Anlehnung an IAS 38 erfolgen, werden vor dem Hintergrund der Zielsetzung des BilMoG die IFRS eingebracht. Von der kritischen Diskussion um einen Ausweis imm. Vg. wird aufgrund der Mannigfaltigkeit des Themas abstrahiert.

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Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Ziele des BilMoG

3 Grundlagen zu selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen.

3.1 Arten selbst erstellter immateriellen Vermögensgegenstände.

3.2 Die Bilanzierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens

3.2.1 Nach deutschem Handelsrecht

3.2.2 Nach dem Regierungsentwurf des BilMoG

3.2.3 Nach IFRS

4 Zielerreichung des BilMoG durch Abbildung im Jahresabschluss

4.1 Bilanzierung dem Grunde nach

4.2 Bilanzierung der Höhe nach

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die geplante Reform der Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG). Ziel ist es, die Auswirkungen des Regierungsentwurfs auf das HGB zu untersuchen, bestehende Problemfelder aufzudecken und den Grad der Annäherung an internationale Rechnungslegungsstandards (IFRS) kritisch zu bewerten.

  • Analyse des Aktivierungsgebots für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände nach dem Regierungsentwurf des BilMoG.
  • Vergleich der handelsrechtlichen Neuregelungen mit den Vorgaben des IAS 38.
  • Untersuchung der Bilanzierung dem Grunde und der Höhe nach unter Berücksichtigung der Forschungs- und Entwicklungsphasen.
  • Kritische Würdigung des Spannungsfeldes zwischen Vorsichtsprinzip und Informationsfunktion des Jahresabschlusses.
  • Bewertung des Potenzials für eine verbesserte Vergleichbarkeit deutscher Jahresabschlüsse.

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Nach deutschem Handelsrecht

De lege lata sieht das deutsche Handelsrecht für selbst erstellte imm. Vg. des AV ein Aktivierungsverbot gem. § 248 Abs. 2 HGB vor. Vor dem Hintergrund des Gläubigerschutzes und dem Vorsichtsprinzip wird diese Regelung dadurch begründet, dass keine wertbestätigende Markttransaktion mit unabhängigen Dritten stattgefunden hat. Die betroffenen Vg. können zwar abstrakt aktivierungsfähig sein, ihnen fehlt es jedoch an der konkreten Bilanzierungsfähigkeit. Somit wird das Vollständigkeitsgebot des § 246 Abs. 1 S. 1 HGB zu Gunsten der Bilanzobjektivierung durchbrochen und Ausgaben für diesbezügliche Vg. sind stets aufwandswirksam zu erfassen. Diese Verfahrensweise führt dazu, dass der wirkliche Wert des imm. Vermögens eines Unternehmens für den JA-Leser nicht ersichtlich ist, da die Konkurrenz von Fortführungsgrundsatz und Ausweis des Schuldendeckungspotentials in diesem Fall eindeutig im Sinne der Zerschlagungsstatik entschieden wird. Ausgangspunkt für diese vorsichtige Behandlung sind die Zwecke des HGB-Abschlusses, die neben Dokumentation und Rechenschaft auch der Kapitalerhaltung dienen sollen. Ein HGB-Einzelabschluss stellt ferner die Basis für die Ausschüttung an die Anteilseigner und über das Maßgeblichkeitsprinzip gem. § 5 Abs. 1 EStG auch die Steuerbemessungsgrundlage dar.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Einführung in die Problematik des bestehenden Aktivierungsverbots für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände und die Zielsetzung der Arbeit.

2 Ziele des BilMoG: Darstellung der Intention des Gesetzgebers, das HGB-Bilanzrecht zu einer vollwertigen Alternative zu den IFRS weiterzuentwickeln, ohne die bewährten Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung aufzugeben.

3 Grundlagen zu selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen.: Definition und Kategorisierung immaterieller Vermögensgegenstände sowie einleitende Betrachtung der Bilanzierungspraxis.

3.1 Arten selbst erstellter immateriellen Vermögensgegenstände.: Eingrenzung der betroffenen Vermögensgegenstände und Erläuterung der Aktivierungskriterien.

3.2 Die Bilanzierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens: Detaillierte Untersuchung der Bilanzierungsvorschriften nach altem HGB, dem Regierungsentwurf des BilMoG und den internationalen IFRS-Standards.

3.2.1 Nach deutschem Handelsrecht: Erläuterung der bisherigen Rechtslage mit Fokus auf das Aktivierungsverbot und dessen Begründung durch das Vorsichtsprinzip.

3.2.2 Nach dem Regierungsentwurf des BilMoG: Analyse der geplanten Neuregelungen, insbesondere die Einführung des Aktivierungsgebots unter Trennung von Forschungs- und Entwicklungsphase.

3.2.3 Nach IFRS: Erörterung der internationalen Behandlung, die vordergründig die entscheidungsnützliche Information in den Fokus stellt.

4 Zielerreichung des BilMoG durch Abbildung im Jahresabschluss: Kritische Analyse der praktischen Umsetzung und der Wirksamkeit der BilMoG-Regelungen.

4.1 Bilanzierung dem Grunde nach: Untersuchung der Kriterien für die Aktivierung und der damit verbundenen Interpretationsspielräume.

4.2 Bilanzierung der Höhe nach: Darstellung der Bewertungsgrundsätze sowie der Folgebewertung und deren Auswirkungen auf die Abschreibungspraxis.

5 Zusammenfassung: Fazit zur gelungenen Annäherung an die IFRS und zum Potenzial für die Informationsfunktion des Jahresabschlusses.

Schlüsselwörter

Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, BilMoG, immaterielle Vermögensgegenstände, Aktivierungsgebot, Aktivierungsverbot, HGB, IFRS, IAS 38, Forschung und Entwicklung, Herstellungskosten, Bilanzierung dem Grunde nach, Bilanzierung der Höhe nach, Vorsichtsprinzip, Informationsfunktion, Jahresabschluss.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der geplanten Reform der Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens durch das BilMoG im Vergleich zur bisherigen HGB-Rechtslage und internationalen IFRS-Standards.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind die Aktivierungskriterien, die Trennung von Forschungs- und Entwicklungsphasen, die Bewertung von Herstellungskosten sowie die Auswirkungen auf die Informationsfunktion und die Vergleichbarkeit von Jahresabschlüssen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzudecken, inwieweit der Regierungsentwurf des BilMoG eine gelungene Annäherung an die internationale Rechnungslegung darstellt und welche Problemfelder bei der praktischen Umsetzung bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine deskriptive und kritisch-analytische Untersuchung durch, die auf der Auswertung des Regierungsentwurfs, einschlägiger Literatur, einschlägiger Standards (IAS 38) sowie der handelsrechtlichen Systematik basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, den Vergleich zwischen HGB, Regierungsentwurf und IFRS sowie die Analyse der Zielerreichung durch die konkrete Abbildung dem Grunde und der Höhe nach im Jahresabschluss.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie BilMoG, immaterielle Vermögensgegenstände, Aktivierungsgebot, IAS 38, Vorsichtsprinzip und Informationsfunktion charakterisiert.

Wie bewertet der Autor den Übergang von Forschung zu Entwicklung?

Der Autor weist darauf hin, dass die im Regierungsentwurf vorgesehene Phasenabgrenzung in der Praxis schwierig ist und ein effektives F&E-Controlling zwingend erforderlich macht, um die Aktivierungskosten korrekt zuzuordnen.

Welche Bedeutung hat das Aktivierungsverbot für bestimmte Titel?

Das im RegE enthaltene Ansatzverbot für Marken, Drucktitel und Kundenlisten dient dazu, die mit der unsicheren Bewertbarkeit verbundenen Ermessensspielräume zu begrenzen und den Gläubigerschutz zu wahren.

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Details

Title
Die Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach dem Regierungsentwurf des BilMoG
College
University of Münster
Grade
1,7
Author
Moritz Hardes (Author)
Publication Year
2008
Pages
24
Catalog Number
V139162
ISBN (eBook)
9783640491056
ISBN (Book)
9783640490936
Language
German
Tags
Bilanzierung Vermögensgegenständen Anlagevermögens Regierungsentwurf BilMoG
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Moritz Hardes (Author), 2008, Die Bilanzierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens nach dem Regierungsentwurf des BilMoG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139162
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