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Die Hose in den 30er Jahren. Beeinflusst der Charakter und das Umfeld die Aussagekraft der Hose?

Eine Untersuchung anhand von Marlene Dietrich und Katharine Hepburn

Title: Die Hose in den 30er Jahren. Beeinflusst der Charakter und das Umfeld die Aussagekraft der Hose?

Term Paper , 2019 , 30 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Sandra Mickelat (Author)

Communications - Movies and Television
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In "Marokko" aus dem Jahr 1930, in dem Marlene Dietrich die Rolle der Amy Jolly spielt, und in dem Film "Leoparden küsst man nicht" aus dem Jahr 1938, in dem Katharine Hepburn die Rolle der Susan Vance spielt, sind klare Deutungen der Hose zu finden, welche in dieser Arbeit thematisiert werden sollen. Was für eine Bedeutung hat die Hose in der Gesellschaft und wie steht dies mit den beiden Schauspielerinnen in Verbindung? Wo fing die Weiterentwicklung der Hose an? Sind Unterschiede zwischen den Schauspielerinnen zu finden und ihren Filmrollen? Was macht diese beiden Frauen so besonders und wofür stehen sie in der Gesellschaft? Diese Fragen führen zu der Forschungsfrage, der hier nachgegangen werden soll, nämlich: Beeinflusst der Charakter und das Umfeld die Aussagekraft der Hose?

Der Hose als Kleidungsstück wird heute keine große Rolle mehr beigemessen, ob in der Gesellschaft oder in den Filmen, denn sie ist zu etwas Selbstverständlichem und Alltäglichem geworden. Dies ist, wenn man auf die 30er Jahre zurückschaut, nicht hiermit zu vergleichen. Von der Zeit, in Bezug auf die Hose, gelangt man auf die beiden Schauspielerinnen Marlene Dietrich und Katharine Hepburn, die beide großen Einfluss auf die Veränderung der Stellung der Hose in der Gesellschaft hatten sowie das Bild der modernen Frau prägten und formten.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.0 Einleitung

2.0 Symbolik der Hose

3.0 Der Frack im Film Marokko

3.1 Szenenbeschreibung

3.2 Die Bedeutung des Fracks im Film

3.3 Der Mythos um Marlene als die Femme fatale

3.4 Amy im Leben der Marlene Dietrich

4.0 Der Film Leoparden küsst man nicht

4.1 Szenenbeschreibung

4.2 Analyse der Hose im Film

4.3 Frauenidol

4.4 Susan im Leben der Katharine Hepburn

5.0 Vergleich von Marlene Dietrich und Katharine Hepburn

5.1 Bedeutung des Kleidungsstücks der Hose

5.2 Marlene Dietrich und Katharine Hepburn

6.0 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das Kleidungsstück "Hose" im filmischen und gesellschaftlichen Kontext der 1930er Jahre und geht der zentralen Forschungsfrage nach, ob Charakter und Umfeld die Aussagekraft der Hose beeinflussen.

  • Symbolische Aufladung der Damenhose in den 1930er Jahren
  • Kausaler Zusammenhang zwischen Filmrollen und gesellschaftlicher Wahrnehmung
  • Vergleichende Analyse der Schauspielerinnen Marlene Dietrich (Film: "Marokko") und Katharine Hepburn (Film: "Leoparden küsst man nicht")
  • Einfluss von Regie, Image-Inszenierung und privater Persönlichkeit auf das Frauenbild

Auszug aus dem Buch

3.2 Die Bedeutung des Fracks im Film

In den zwei Szenen aus dem Film, in welchen sie den Frack trägt, zeigen sich verschiedene Standpunkte in der Deutung. In der ersten Szene, in der die Nachtclubsängerin Amy und der, jetzt als solch erkennbare Nachtclubbesitzer in ihrer Garderobe sind und er auf sie belehrend einredet, ist Amy sehr kühl und desinteressiert. Eine Abschottung ist darin zu sehen, dass sie ihr Aussehen ständig kontrolliert und indem sie sich im Handspiegel ansieht oder kontrolliert, ob die Kleidung richtig sitzt. Darauf gibt es mehrere analytische Erklärungen: Einerseits, dass die vermeintlich kühle Amy, sich einen Schutzpanzer zugelegt hat, diesen der Frack symbolisiert.

Und zum zweiten wäre daraus zu schließen, dass sie eitel ist und ihre private Seite von der Bühnenpersönlichkeit trennt. Denn wenn sie die Bühne betritt, wird sie zugleich ein anderer Mensch. Die zweite Szene, in dieser sie auf die Bühne kommt und für das Publikum singt, bricht diese kühle Seite von Amy. Dadurch, dass in wenigen Augenblicken ihre Gefühle den inneren Panzer durchbrechen, welcher sich in ihrem desillusionierten Blick auf Tom dem Fremdenlegionär Leidenschaft aufleuchtet und Funken sprühen zeigt. Doch selbst in diesen Augenblicken, in denen große Hingabe zu sehen ist, wie zum Beispiel beim Augenaufschlag, der Verschattung des Blickes oder auch bei einer leichten Wendung des Kopfes, bleibt ein Hauch von Selbstironie. Anhand dieser Distanz zu sich selbst, ist zu sehen, dass sie sich nicht ernst nimmt und diese als Rolle spielt. Als sie im Frack einen weiblichen Gast um ihre Blume im Haar bittet, die sie dann küsst und danach dem Mann Tom, den sie begehrt die Blume zuwirft und dabei dennoch feminin wirkt, wird eine bisher unbekannte erotische Spannung erzeugt. Frack und Zylinder werden somit zu einem Bestandteil des Weiblichen, als sie die andere Frau küsst. Durch diese erotische Kraft, die von ihr ausgeht und die Rollen, die sie in Sternbergs Filmen spielte, wurde sie als Femme fatale etikettiert und war auch als solch eine verführerische Frau bei Paramount unter Vertrag.

Zusammenfassung der Kapitel

1.0 Einleitung: Diese Einleitung führt in die historische Bedeutung der Hose als Kleidungsstück ein und stellt die Forschungsfrage nach den Einflüssen von Charakter und Umfeld auf deren Aussagekraft am Beispiel von Marlene Dietrich und Katharine Hepburn.

2.0 Symbolik der Hose: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Stigmatisierung der Hose an Frauenkörpern und deren Wandel hin zu einem Symbol der Emanzipation und Moderne im frühen 20. Jahrhundert.

3.0 Der Frack im Film Marokko: Das Kapitel analysiert die Rolle von Marlene Dietrich als Amy Jolly, die durch das Tragen eines Fracks ein kontroverses Bild einer modernen, androgynen Frau etablierte.

4.0 Der Film Leoparden küsst man nicht: Hier wird der Film mit Katharine Hepburn untersucht und aufgezeigt, wie durch die Vertauschung von Rollenklischees und die Symbolik der Hose ein neues Frauenbild in der Screwball-Comedy vermittelt wird.

5.0 Vergleich von Marlene Dietrich und Katharine Hepburn: In diesem Vergleich werden die unterschiedlichen Ansätze beider Schauspielerinnen beleuchtet, wie sie die Hose in ihrer beruflichen Rolle und ihrem privaten Leben nutzten und authentisch oder als Kunstfigur repräsentierten.

6.0 Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass die Hose in den 1930er Jahren eine Wirkung von Stärke vermittelte, wobei die spezifische Ausdruckskraft stark vom jeweiligen Charakter und den Umfeldeinflüssen, wie Sternbergs Manipulation bei Dietrich oder Hepburns familiärer Emanzipationserziehung, abhing.

Schlüsselwörter

Mode, 30er Jahre, Hose, Marlene Dietrich, Katharine Hepburn, Marokko, Leoparden küsst man nicht, Film, Frauenemanzipation, Femme Fatale, Androgynität, Geschlechterklischees, Inszenierung, Mode-Idol, Kostüm

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die symbolische Bedeutung und die gesellschaftliche Wirkung des Kleidungsstücks „Hose“ in den 30er Jahren anhand zweier ikonischer Hollywood-Filme.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Geschichte der Frauenemanzipation durch Mode, Filmtheorie, die Inszenierung von Weiblichkeit sowie das Spannungsfeld zwischen Privatleben und Berufsrolle von Schauspielerinnen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu klären, inwiefern der Charakter der Frau und ihr soziales Umfeld die Aussagekraft und Wirkung ihres Erscheinungsbildes in Hosen beeinflussen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine filmwissenschaftliche Analyse einzelner Schlüsselszenen (insbesondere Kostümbild und Körpersprache) durchgeführt, unterfüttert durch die Auswertung biografischer Literatur und zeitgeschichtlicher Quellen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert detailliert die Rolle des Fracks bei Marlene Dietrich in "Marokko" und die Symbolik der weiten Hose bei Katharine Hepburn in "Leoparden küsst man nicht" sowie deren Vergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Mode-Geschichte, Marlene Dietrich, Katharine Hepburn, Geschlechterrollen, Feminismus, Film-Kostümkunde und Hollywood-Stil.

Inwiefern beeinflusste Josef von Sternberg das Bild der Marlene Dietrich?

Sternberg kontrollierte ihr Image, ihre Ausleuchtung und ihre Rollenauslegung so gezielt, dass Dietrich zu einer Kunstfigur („Sternbergs Geschöpf“) wurde, die den Typus der "Femme fatale" perfekt verkörperte.

Warum wird Katharine Hepburn als ein "Frauenidol" bezeichnet?

Aufgrund ihrer Authentizität und Unabhängigkeit im Privatleben sowie ihrer bewussten Auswahl beruflicher Projekte, in denen sie stets ihren eigenen, sportlichen Lebensstil und ihre Prinzipien wahrte.

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Details

Title
Die Hose in den 30er Jahren. Beeinflusst der Charakter und das Umfeld die Aussagekraft der Hose?
Subtitle
Eine Untersuchung anhand von Marlene Dietrich und Katharine Hepburn
College
Muthesius Art Academy Kiel
Course
Ästhetik und Soziologie und
Grade
2,3
Author
Sandra Mickelat (Author)
Publication Year
2019
Pages
30
Catalog Number
V1392178
ISBN (PDF)
9783346939654
ISBN (Book)
9783346939661
Language
German
Tags
hose jahren beeinflusst charakter umfeld aussagekraft eine untersuchung marlene dietrich katharine hepburn
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sandra Mickelat (Author), 2019, Die Hose in den 30er Jahren. Beeinflusst der Charakter und das Umfeld die Aussagekraft der Hose?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1392178
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