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Web Content Management - Effizientes Management von Websites durch Content Management Systeme

Title: Web Content Management - Effizientes Management von Websites durch Content Management Systeme

Diploma Thesis , 2002 , 250 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Markus Einfinger (Author)

Computer Science - Commercial Information Technology
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Summary Excerpt Details

Entscheider in Unternehmen sind im Bereich Content Management mit unterschiedlichen
Problemen konfrontiert. Einerseits stehen sie vor einem unüberschaubaren Markt mit
hunderten verschiedener Produkte in jeglichen Preiskategorien, die sich allesamt als
„Content Management Systeme“ (CMS) definieren, jedoch äußerst unterschiedliche Zugangsweisen
zur Problemstellung und Methoden zu deren Lösung einsetzen. Kapitel 2
beschäftigt sich daher eingehend mit einer Begriffsbestimmung und Abgrenzung zu
anderen, verwandten Applikationen im Bereich des Informationsmanagements.
Andererseits ist es für die Verantwortlichen im Unternehmen schwierig, den Bedarf nach
einem CMS sowie die eigenen Anforderungen einzuschätzen. In Kapitel 3 wird nach
einem problemorientierten Vergleich zwischen herkömmlichen Methoden des Webpublishings
und Webpublishing mittels CMS auf technische Grundlagen eingegangen. Es
werden Erwartungen und Anforderungen an Content Management Systeme diskutiert
und anschließend ein Modell zur Berechnung und Abschätzung des Bedarfes nach
einer Content Management Lösung vorgestellt.
Schließlich ist es Ziel der Arbeit, neue Informationen über die Seite der Anwender zu gewinnen,
da sich bisherige Studien im Bereich Content Management meist auf einen Vergleich
der Anbieter beschränken oder nur Großunternehmen analysieren. Deshalb wurde
eine empirische Untersuchung mit der Methode der Online-Befragung durchgeführt,
an der eine beträchtliche Anzahl an Klein-, Mittel- und Großbetrieben verschiedenster Branchen teilgenommen hat. Ziel der Untersuchung war es, aktuelle Vorgehensweisen
und Problemstellen im Webpublishing zu durchleuchten und den Bedarf an neuen Methoden
zum Management der Website zu ermitteln. In Kapitel 4 werden nach Vorstellung
der Hypothesen und Beschreibung der verwendeten Methode die Ergebnisse dieser
Studie vorgestellt und analysiert. Im Resümee werden die Hypothesen angewendet und
Schlussfolgerungen gezogen.
In der Studie wurde zusätzlich ein internationaler Vergleich zwischen Unternehmen
aus Österreich und Kanada durchgeführt. Eventuell abweichende Ergebnisse der beiden
Länder werden bereits im Zuge der Analyse besprochen und in Abschnitt 4.4 überblicksartig
zusammengefasst.
Den Abschluss der Arbeit bildet Kapitel 5, das eine Zusammenfassung der Kernaussagen
mit Schlussfolgerungen für Unternehmen enthält.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung, Zielsetzung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Begriffsbestimmung und Definitionen

2.1 Content

2.1.1 Bestimmung von Content aus Sicht des Anwenders

2.1.2 Definition von Content anhand der Anatomie von Dokumenten

2.2 Abgrenzung von Daten, Information, Wissen und Content

2.2.1 Daten

2.2.2 Information

2.2.3 Wissen

2.2.4 Zusammenhang mit Content

2.3 Unterscheidung Content vs. Dokument

2.4 Web Content Management

2.4.1 Definition anhand der Begriffsbestandteile

2.4.2 Definition anhand der Merkmale

2.4.3 Web Content Management Systeme

2.5 Abgrenzung zu verwandten Bereichen

2.5.1 Dokumenten Management Systeme (DMS)

2.5.2 Knowledge Management

2.5.3 Fazit

3 Bedeutung von Web Content Management

3.1 Entwicklung von Content

3.2 Vergleich: Herkömmliches Webpublishing vs. Webpublishing mit einem CMS

3.2.1 Merkmale

3.2.2 Der Content Life Cycle

3.2.3 Organisatorische Anforderungen

3.2.4 Technische Anforderungen

3.2.5 Resümee

3.3 Architektur von CMS

3.3.1 Architektur dynamischer CMS

3.3.2 Architektur von CMS mit Publishing-/Staging-Servern

3.3.3 Beispiel eines relationalen Datenmodells

3.4 Erwartungen an ein CMS

3.4.1 Qualität und Aktualität des Content

3.4.2 Optimierung der Webpublishing-Prozesse

3.4.3 Kostenoptimierung

3.4.4 Integration und Flexibilität

3.4.5 Mehrfachverwendung der Inhalte

3.4.6 Mehrsprachigkeit – Internationalisierung der Website

3.4.7 Personalisierung

3.4.8 Resümee

3.5 Bedarfsanalyse für ein CMS

3.5.1 Umfang an Inhalten

3.5.2 Anzahl an Beitragenden

3.5.3 Häufigkeit von Änderungen

3.5.4 Art der Publikationen

3.5.5 Berechnungsmodus

4 Empirische Studie

4.1 Hypothesen

4.2 Methodik

4.2.1 Gewählte Vorgehensweise

4.2.2 Gütekriterien für Befragungen im World Wide Web

4.2.3 Besonderheiten von Online-Befragungen

4.2.4 Besonderheiten des Einladungsschreiben für die Online-Befragung

4.3 Ergebnisse mit Vergleich Österreich - Kanada

4.3.1 Teilnehmerrücklauf – Österreich

4.3.2 Teilnehmerrücklauf – Kanada

4.3.3 Beantwortungsdauer

4.3.4 Demographische Daten

4.3.5 Allgemeine Daten zu Internet/Intranet

4.3.6 Bedarfsabschätzung für Content-Management-Lösungen

4.3.7 Kosten für die Internet-Aktivitäten

4.3.8 Aufgabenverteilung im Webpublishing

4.3.9 Einsatz von Content Management Tools

4.3.10 Argumente für / gegen ein Redaktionssystem

4.3.11 Statements zu Webpublishing-Vorgehensweisen

4.3.12 Statements zu internationalem Webpublishing

4.3.13 Investitionsbereitschaft

4.4 Unterschiede zwischen Österreich und Kanada im Überblick

4.5 Resümee

4.5.1 Hypothese 1: KMUs haben einen beträchtlichen Bedarf an Content Management Systemen.

4.5.2 Hypothese 2: In den KMUs werden überwiegend herkömmliche Methoden des Webpublishings eingesetzt, wodurch diverse Probleme auftreten.

4.5.3 Hypothese 3: Es werden unterschiedlich wichtige Anforderungen bzw. Erwartungen an ein CMS gestellt.

4.5.4 Hypothese 4: Kanadische Unternehmen nutzen die neuen Möglichkeiten des Content Managements intensiver.

4.5.5 Hypothese 5: Unternehmen entstehen durch das Management ihrer Website mehr interne als externe Kosten.

5 Schlussfolgerungen

5.1 Zusammenfassung der Kernpunkte

5.2 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die Effizienz des Website-Managements durch Content Management Systeme (CMS). Ziel ist es, den aktuellen Stand des Webpublishings zu erfassen, Bedarfe für KMUs zu identifizieren und die Unterschiede in der Nutzung zwischen österreichischen und kanadischen Unternehmen empirisch zu untersuchen.

  • Technologische Architektur von Content Management Systemen
  • Gegenüberstellung von klassischem Webpublishing und CMS-basierten Prozessen
  • Empirische Untersuchung zu Nutzungsverhalten und Kostenfaktoren
  • Bedarfsanalyse für Unternehmen anhand theoretischer Modelle
  • Internationaler Vergleich zwischen Österreich und Kanada

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Merkmale

Das Hauptmerkmal und gleichzeitig das Problem beim herkömmlichen Webpublishing liegt darin, dass eine zentrale Stelle die Schnittstelle zwischen Autoren mit ihren Inhalten und der Website bildet (siehe Abbildung 4). Diese zentrale Stelle („Webmaster“) kann je nach Größe des Unternehmens und dem Umfang der Inhalte aus einer oder mehreren Person bestehen, welche die Website vorwiegend im technischen Sinne betreuen. Notwendig war diese zentrale Stelle bisher vor allem deshalb, weil die Veröffentlichung von Inhalten auf Websites sehr hohe technische Qualifikationen voraussetzte. Vorwiegende Tätigkeiten des Webmasters sind die Eingabe bzw. Konvertierung von Inhalten der Autoren in ein HTML-Format und Integration in die Struktur der Website. Mit steigendem Umfang der Inhalte bildet sich früher oder später zwangsläufig ein Engpass, woraus ein Großteil von organisatorischen Schwierigkeiten resultiert. Fehlende Automatisierung und dadurch wiederholte Ausführung von Routinetätigkeiten führen zu hohem zeitlichen Aufwand und dadurch zu hohen Kosten.

Zentrales Merkmal von Webpublishing mit einem Content Management System ist, dass nicht nur die so genannten „Webmaster“, sondern auch technisch nicht versierte Mitarbeiter aus Fachabteilungen Inhalte auf der Website veröffentlichen können, ohne dazu Kenntnisse in der HTML-Programmierung zu besitzen (siehe Abbildung 5). Charakteristisch ist dabei die Eingabe von Inhalten mittels eines Internet-Browsers, wodurch keine Softwareinstallation auf Seiten des CMS-Benutzers erforderlich ist. Die eingegebenen Inhalte werden in einer Datenbank gespeichert, aus der sie später – meist zum Zeitpunkt des Abrufes durch einen Kunden – ausgelesen und in entsprechende Vorlagen (Templates) eingefügt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung des Website-Managements und definiert Ziel sowie Aufbau der Arbeit.

2 Begriffsbestimmung und Definitionen: Definiert die zentralen Begriffe und grenzt Content von verwandten Bereichen wie Dokumentenmanagement oder Wissensmanagement ab.

3 Bedeutung von Web Content Management: Vergleicht herkömmliches Webpublishing mit CMS-gestützten Prozessen und analysiert Anforderungen an ein CMS.

4 Empirische Studie: Stellt die Hypothesen, Methodik und Ergebnisse der durchgeführten Befragung in Österreich und Kanada vor.

5 Schlussfolgerungen: Fasst die Kernpunkte zusammen und zieht ein Fazit zur Bedeutung von Content Management für Unternehmen.

Schlüsselwörter

Web Content Management, CMS, Content Life Cycle, Website-Management, Online-Befragung, KMU, Webpublishing, Datenmanagement, Wissensmanagement, Strukturverwaltung, Personalisierung, Prozessoptimierung, Kostenstruktur, Internet-Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das effiziente Management von Website-Inhalten durch den Einsatz von Content Management Systemen (CMS) und analysiert deren Nutzen für Unternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Definition von Content, dem Vergleich zwischen manuellem Webpublishing und CMS sowie der Untersuchung von Bedarfs- und Kostenstrukturen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, den aktuellen Stand des Webpublishings festzuhalten, Anforderungen abzuleiten und ein empirisches Bild der Nutzung in Österreich und Kanada zu zeichnen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Der Autor führt eine quantitative Online-Befragung bei einer Vielzahl von Klein-, Mittel- und Großbetrieben in Österreich und Kanada durch.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der technischen Architektur von CMS, den Anforderungen an den Content Life Cycle sowie einer detaillierten Bedarfsanalyse für Unternehmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Content Management Systeme (CMS), Webpublishing, Prozessoptimierung, Unternehmens-Websites und Online-Befragung.

Wie unterscheidet sich der Ansatz bei CMS von herkömmlichen Methoden?

Während herkömmliches Webpublishing oft einen „Webmaster-Engpass“ aufweist, ermöglicht ein CMS die dezentrale und automatisierte Pflege von Inhalten durch Fachabteilungen.

Was sind die wichtigsten Erkenntnisse zum Kostenfaktor?

Die Arbeit zeigt, dass die internen Personalkosten für die Pflege von Websites oft unterschätzt werden und in der Regel die externen Kosten übersteigen.

Excerpt out of 250 pages  - scroll top

Details

Title
Web Content Management - Effizientes Management von Websites durch Content Management Systeme
College
University of Innsbruck  (Institut für Wertprozessmanagement, Abteilung Wirtschaftsinformatik)
Course
Informationsmanagement, CMS
Grade
1,0
Author
Markus Einfinger (Author)
Publication Year
2002
Pages
250
Catalog Number
V13935
ISBN (eBook)
9783638194556
Language
German
Tags
Content Management Effizientes Management Websites Content Management Systeme Informationsmanagement
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Einfinger (Author), 2002, Web Content Management - Effizientes Management von Websites durch Content Management Systeme, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/13935
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