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Kindergarten und Grundschule – Gemeinsamkeiten und Unterschiede, mögliche Übergangsprobleme und Präventionen

Título: Kindergarten und Grundschule – Gemeinsamkeiten und Unterschiede, mögliche Übergangsprobleme und Präventionen

Trabajo Escrito , 2002 , 20 Páginas , Calificación: 1,0

Autor:in: Daniela Mattes (Autor)

Pedagogía - Escuelas pedagógicas
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Das Übergangsproblem und der Schulanfang erörtert die Thematik Kindergarten und Grundschule – Gemeinsamkeiten und Unterschiede, mögliche Übergangsprobleme und ihre Präventionen.
Die Frage nach der Erleichterung des Übergangs vom Kindergarten in die Grundschule wird oftmals ausschließlich an institutionellen Problemen festgemacht. Diese Feststellung wird allerdings nicht der Komplexität des Problems ausreichend gerecht. Nicht allein die genannten Institutionen sind für einen reibungslosen Übergang verantwortlich, sondern auch die Eltern und das gesamte Umfeld der Kinder müssen ihren Beitrag leisten.

[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Kindergarten und Grundschule – Gemeinsamkeiten und Unterschiede

1.1 Entwicklungspsychologische Gesichtspunkte zur kindlichen

Bildungsförderung

1.2 Didaktische Gesichtspunkte

1.3 Methodische Gesichtspunkte

1.4 Institutionelle, rechtliche und organisatorische Gesichtspunkte

1.5 Beziehungsstruktur, interaktionistische Gesichtspunkte

2. Das Übergangsproblem vom Kindergarten in die Grundschule

2.1 Mögliche Übergangsprobleme

2.2 Aspekte der Schulfähigkeit

3. Präventionen gegen die möglichen Übergangsprobleme

3.1 Zusammenarbeit Kindergarten und Grundschule

3.2 Vorbereitung auf den 1. Schultag

3.2.1 Vorbereitungen aus Sicht der Schule und der Lehrkraft

3.2.2 Vorbereitungen aus Sicht des Kindergartens und der Erzieherin

3.2.3 Vorbereitungen aus Elternsicht

3.3 Schuleintritt aus der Sicht der Schüler

4. Anfangsunterricht

Schluss

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den komplexen Übergang von Kindern vom Kindergarten in die Grundschule. Das primäre Ziel ist es, die Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Institutionen aufzuzeigen, auftretende Übergangsprobleme zu analysieren und präventive Maßnahmen zu erörtern, um den Kindern einen reibungslosen Start in den neuen Lebensabschnitt zu ermöglichen.

  • Vergleichende Analyse von Kindergarten und Grundschule
  • Entwicklungspsychologische und didaktische Herausforderungen
  • Identifikation und Prävention von Übergangsproblemen
  • Bedeutung der Kooperation zwischen Eltern, Erziehern und Lehrkräften
  • Schulfähigkeit als multifaktorieller Aspekt
  • Gestaltung des Anfangsunterrichts

Auszug aus dem Buch

2.1 Mögliche Übergangsprobleme

Beim Schuleintritt kann es für das Kind zu verschiedenen Belastungen kommen. Zum einen muss es die neue soziale und räumliche Orientierung bewältigen. Das Kind befindet sich nicht mehr in der gewohnten Umgebung. Ein großes Gebäude mit vielen unbekannten Räumen und neuen Schul- und Klassenregeln bedeuten für das Kind eine weitreichende Veränderung. Zudem muss es sich in seiner neuen sozialen Rolle zurechtfinden und sich einen Platz in der Klassengemeinschaft sichern. Der Wechsel der Bezugspersonen und der vertrauten, familienähnlichen Kindergartengruppe in die unüberschaubar wirkende Schule und in einen Klassenverband stellen eine hohe Anforderung an die Schüler. Die Sozialform des Frontalunterrichts stellt zudem eine neue Herausforderung für die Kinder dar. Die Schüler werden mit didaktisch methodischen Verfahren konfrontiert, die nur noch begrenzt Möglichkeiten zum freien Spielen und Arbeiten lassen. Oft fällt es den Schülern schwer, für einen längeren Zeitraum ruhig auf ihren Plätzen sitzen zu bleiben. Die Aufgabe des Lehrers, viel mehr als des Erziehers, ist es nun die kleinkindgemäße, motorische Unruhe der Schüler zu disziplinieren. Ein starres zeitliches Ordnungssystem, eine hohe Konzentrationsanforderung sowie der immer ansteigende Geschwindigkeitsdruck fordern die neuen Erstklässler zumeist sehr.

Inhaltlich festgelegte Lernziele, die in einem bestimmten Zeitraum erreicht werden sollen, erklären diesen Geschwindigkeitsdruck, der von den Lehrern ungewollt auf die Kinder ausgeübt wird. Es ist außerdem kein situatives, individuelles Lernen mehr möglich. Die Aktivitäten werden nun zumeist fremd bestimmt und die Klassenlehrerin oder der Klassenlehrer hat oft bei Klassenstärken von über 25 Schülern nicht mehr die Möglichkeit auf die individuellen und situativen Bedürfnisse jedes einzelnen Kindes einzugehen. Ein weiteres mögliches Übergangsproblem stellt die plötzliche Negativbeurteilung dar. Die Schüler müssen sich an ein Beurteilungssystem nach universalistischen Kriterien, das im Kindergarten nicht praktiziert wurde, anpassen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung verdeutlicht, dass der Übergang von Kindergarten zu Grundschule kein reines institutionelles Problem ist, sondern die Zusammenarbeit aller Beteiligten erfordert.

1. Kindergarten und Grundschule – Gemeinsamkeiten und Unterschiede: Dieses Kapitel stellt die grundlegenden Differenzen in pädagogischer, didaktischer und rechtlicher Hinsicht zwischen Kindergarten und Grundschule dar.

2. Das Übergangsproblem vom Kindergarten in die Grundschule: Hier werden die Belastungen und Hürden für Kinder beim Schulstart sowie das Konzept der Schulfähigkeit detailliert analysiert.

3. Präventionen gegen die möglichen Übergangsprobleme: Das Kapitel erläutert Strategien zur Erleichterung des Übergangs, insbesondere durch Kooperation zwischen den Institutionen und die Vorbereitung auf den Schulanfang aus verschiedenen Perspektiven.

4. Anfangsunterricht: Es wird die Herausforderung beschrieben, den Unterricht in den ersten beiden Schuljahren so zu gestalten, dass er der Heterogenität der Schülerschaft gerecht wird und eine Eingewöhnung ermöglicht.

Schluss: Der Schluss betont, dass nur ein langfristiger Kooperationsprozess den Kindern den Wechsel in die neue Lebenswelt erfolgreich erleichtern kann.

Schlüsselwörter

Übergang, Kindergarten, Grundschule, Schulfähigkeit, Bildungsförderung, Kooperation, Übergangsprobleme, Sozialisation, Anfangsunterricht, pädagogische Zusammenarbeit, Schuleingangsphase, Erziehung, Kindheit, Elternarbeit, Schulanfang.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Thematik des Übergangs vom Kindergarten zur Grundschule und untersucht die damit verbundenen Anforderungen an die Kinder, Eltern, Erzieher und Lehrer.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die strukturellen Unterschiede zwischen den Institutionen, die Problematik der Schulfähigkeit, die Gestaltung der Kooperation und die Herausforderungen des Anfangsunterrichts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine enge und langfristige Zusammenarbeit aller Beteiligten der Übergang für die Kinder angstfreier und erfolgreicher gestaltet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von pädagogischen Vorlesungen und fachlichen Empfehlungen zur Gestaltung des Schulübergangs.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in den Vergleich der Institutionen, die Analyse der Übergangsprobleme, die Darstellung von Präventionsmaßnahmen und die spezifische Betrachtung des Anfangsunterrichts.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Übergang, Schulfähigkeit, Kooperation, Anfangsunterricht und pädagogische Begleitung definiert.

Welche Rolle spielt die Elternarbeit für den Schulerfolg?

Die Arbeit betont, dass Eltern maßgebliche Einstellungen zur Schule vermitteln und durch eine aktive Einbindung in Kooperationsprojekte den Übergang für ihr Kind wesentlich erleichtern können.

Wie gehen Schulen mit Kindern um, deren Schulfähigkeit fraglich ist?

Die Arbeit hebt hervor, dass vermehrt Gespräche zwischen Eltern, Erziehern und Lehrern gesucht werden und neue Konzepte wie die Neugestaltung der Schuleingangsphase darauf abzielen, Zurückstellungen zu vermeiden.

Warum wird die „Ich-Du-Beziehung“ des Kindergartens der „sachlichen Form“ der Schule gegenübergestellt?

Dies dient der Veranschaulichung des Rollenwechsels für das Kind: Von einer emotional geprägten, familiären Umgebung hin zu einem System, in dem fachliche Leistungen und universalistische Kriterien in den Vordergrund treten.

Was ist mit dem „Geschwindigkeitsdruck“ im Anfangsunterricht gemeint?

Damit sind die inhaltlich festgelegten Lernziele und Zeitvorgaben der Grundschule gemeint, die häufig dazu führen, dass kein situatives und individuelles Lernen mehr stattfinden kann.

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Detalles

Título
Kindergarten und Grundschule – Gemeinsamkeiten und Unterschiede, mögliche Übergangsprobleme und Präventionen
Universidad
University of Koblenz-Landau  (Institut für Grundschulpädagogik)
Calificación
1,0
Autor
Daniela Mattes (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
20
No. de catálogo
V139412
ISBN (Ebook)
9783640492749
ISBN (Libro)
9783640492534
Idioma
Alemán
Etiqueta
Kindergarten Grundschule Gemeinsamkeiten Unterschiede Präventionen
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Daniela Mattes (Autor), 2002, Kindergarten und Grundschule – Gemeinsamkeiten und Unterschiede, mögliche Übergangsprobleme und Präventionen, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139412
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