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Ehemalige Benediktinerabtei Amorbach und die Bibliotheca Amorbacensis

Titre: Ehemalige Benediktinerabtei Amorbach und die Bibliotheca Amorbacensis

Dossier / Travail , 2007 , 32 Pages , Note: 1,0

Autor:in: M.A. Kathrin Theilig (Auteur)

Sciences des bibliothèques, Sciences de l'information
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Résumé Extrait Résumé des informations

Barocke Bibliotheken sind mitunter die repräsentativsten Objekte ihrer Art und wahre Aushängeschilder des Bibliothekswesens. Jeder der nur von barocken Bauten hört ist entzückt, wer dann auch noch die Bibliotheken dieser Zeit kennt ist sofort begeistert und wer die Chance hat einmal eine solche Bibliothek von Innen zu sehen ist sofort von der Schönheit dieser Bauten fasziniert. Sie strahlen Alter aus, aber auch Erhabenheit und architektonische Schönheit.
Zwar handelt es sich bei der von mir behandelten Bibliothek der Abtei Amorbach im Odenwald um eine spätbarocke, oder eben eine Rokoko-Bibliothek, aber dennoch soll sie nicht minder gelobt werden. Zwar kann man sie auf den ersten Blick nicht mit der Hofbibliothek in Wien oder der Bibliothek des Stiftes Melk vergleichen, dennoch hat sie ihren eigenen Charme und ihre eigenen Tücken. Denn erst beim näheren Beschäftigen mit dieser Bibliothek versteht man das Objekt im Ganzen.
In meiner Hausarbeit beschäftige ich mich zunächst mit dem Ursprung und der Geschichte der Abtei. Danach soll die Anlage im Einzelnen vorgestellt werden, wobei der Kirche, dem Bibliothekssaal, sowie dem sog. „Grünen Saal“ besondere Beachtung zukommen soll.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ursprung)

3. Geschichte

4. Gesamtanlage

4.1. Die Abteikirche

4.2. Konventbau

4.3. Klosterbibliothek

4.4. „Grüner Saal“

4.5. Refektorium

5. Kurze Zusammenfassung

6. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit widmet sich der Untersuchung der ehemaligen Benediktinerabtei Amorbach sowie ihrer Bibliotheca Amorbacensis. Ziel ist es, die bauliche und kunsthistorische Entwicklung der Gesamtanlage zu beleuchten, wobei insbesondere die spätbarocken und klassizistischen Raumgestaltungen im Kontext der Abteigeschichte analysiert werden.

  • Ursprung und historische Entwicklung der Benediktinerabtei Amorbach.
  • Architektonische Analyse der Abteikirche und ihrer Rokoko-Ausstattung.
  • Detaillierte Untersuchung des Konventbaus inklusive des Bibliothekssaals.
  • Interpretation der ikonographischen Freskenprogramme im Kontext von Aufklärung und Wissenschaft.
  • Der „Grüne Saal“ als repräsentativer Raum zwischen Barock und Klassizismus.

Auszug aus dem Buch

4.3. Klosterbibliothek

Die beiden Eckpavillons sind äußerlich auf den ersten Blick identisch- etwa die Erstreckung über zwei Geschosse. Im Innern aber könnten sie nicht gegensätzlicher sein. Das einzige, was sie verbindet, ist der reiche Stuck, wie er am Ende des 18.Jh. üblich war.

Während der südliche Flügel dem „Grünen Saal“ vorbehalten ist, beherbergt der Nordpavillon – direkt hinter der Kirche befindlich- die Klosterbibliothek (FOLIE 28 und 29), mit deren Ausgestaltung 1789 begonnen wurde. Die Bibliothek befindet sich also nicht an einem so zentralen Platz wie man dies von anderen Barockbibliotheken kennt (etwa in Schussenried). Der Grundriss (FOLIE 30) lässt zudem erkennen, dass sich die Bibliothek im ersten Obergeschoss befindet, wie dies zu der Zeit Gang und Gebe gewesen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung barocker Bibliotheken und stellt die Abtei Amorbach als ein herausragendes, wenn auch spezifisch spätbarockes/rokoko-geprägtes Objekt vor.

2. Ursprung): Dieses Kapitel beleuchtet die legendäre Entstehung der Abtei Amorbach und die damit verbundenen Überlieferungen, inklusive der Gründung durch den hl. Pirmin.

3. Geschichte: Hier wird die wechselvolle Historie der Abtei von der Gründung 734 bis zur Säkularisierung und den späteren politischen Gebietswechseln dargelegt.

4. Gesamtanlage: Das Hauptkapitel bietet eine detaillierte architektonische und künstlerische Vorstellung der gesamten Anlage, mit besonderem Fokus auf die Kirche, den Konventbau, die Bibliothek, den Grünen Saal und das Refektorium.

5. Kurze Zusammenfassung: Die Zusammenfassung führt die wesentlichen baugeschichtlichen Epochen der Abtei auf und listet die maßgeblichen beteiligten Künstler auf.

6. Literaturverzeichnis: Ein umfassendes Verzeichnis der genutzten Quellen zur Abtei Amorbach und allgemein zu Klosterbibliotheken.

Schlüsselwörter

Amorbach, Benediktinerabtei, Bibliotheca Amorbacensis, Barock, Rokoko, Klassizismus, Klosterbibliothek, Abteikirche, Stuck, Deckenfresken, Aufklärung, Architektur, Konventbau, Kunstgeschichte, Säkularisierung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Architektur und Ausstattung der ehemaligen Benediktinerabtei Amorbach, insbesondere mit der Klosterbibliothek und dem Grünen Saal.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Baugeschichte, der ikonographischen Bedeutung der Freskenprogramme und der künstlerischen Ausstattung im Übergang vom Barock zum Klassizismus.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die fundierte Vorstellung der Gesamtanlage sowie die Analyse der künstlerischen Inszenierung in den repräsentativen Räumen der Abtei.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine kunsthistorische und baugeschichtliche Analyse, die auf Literaturrecherche und der Auswertung von Quellen zum Bestand und den beteiligten Künstlern basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Abteikirche, des Konventbaus, der Bibliothek, des Grünen Saals und des Refektoriums.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Amorbach, Benediktinerabtei, Barock, Rokoko, Klassizismus, Klosterbibliothek und die beteiligten Künstler wie Matthäus Günther oder Conrad Huber.

Warum ist die Bibliothek in Amorbach so besonders im Vergleich zu anderen barocken Bibliotheken?

Sie gilt als das einzige deutsche Beispiel einer in konsequent klassizistischem Stil gehaltenen Saalbibliothek, obwohl sie in der Tradition der barocken Gesamtkonzeption steht.

Welche Bedeutung haben die allegorischen Fresken in der Bibliothek?

Die Fresken stellen die damaligen Wissenschaften dar und spiegeln den Geist der Aufklärung wider, indem sie Wissen mit Tugend und Ethik verknüpfen.

Was verraten die gusseisernen Öfen über die Abtei?

Die Öfen markieren den Übergang zu neuen Epochen und belegen den fortschrittlichen Charakter der Abtei am Ende des 18. Jahrhunderts im Kontext der frühen Industrialisierung.

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Résumé des informations

Titre
Ehemalige Benediktinerabtei Amorbach und die Bibliotheca Amorbacensis
Université
Humboldt-University of Berlin
Note
1,0
Auteur
M.A. Kathrin Theilig (Auteur)
Année de publication
2007
Pages
32
N° de catalogue
V139476
ISBN (ebook)
9783640494637
ISBN (Livre)
9783640494835
Langue
allemand
mots-clé
Amorbach Barock Barocke Bibliothek
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A. Kathrin Theilig (Auteur), 2007, Ehemalige Benediktinerabtei Amorbach und die Bibliotheca Amorbacensis, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139476
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Extrait de  32  pages
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