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Der Umgang mit dem Thema Tod in der Kinderliteratur

Ein Vergleich zweier Kinderbücher: "Und was kommt dann?" von P. Stalfelt und "Wie mag's denn wohl im Himmel sein?" von C. und F. Jeremies

Title: Der Umgang mit dem Thema Tod in der Kinderliteratur

Term Paper , 2020 , 16 Pages , Grade: 2.0

Autor:in: Yana Klein (Author)

Literature - Comparative Literature
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Diese Arbeit greift die Frage auf, inwiefern problemorientierte Literatur den Kindern dabei helfen kann, ein realistisches Verständnis über das Thema Tod zu entwickeln. Dabei werden die Bilderbücher "Und was kommt dann?" von Pernilla Stalfelt und "Wie mag's denn wohl im Himmel sein?" von Christian und Fabian Jeremies analysiert.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kindliche Erfahrungen mit dem Tod

2.1 Die vier Dimensionen nach Wittkowski

2.2 Die Entwicklung kindlicher Todesvorstellungen

2.2.1 Kleinkinder bis zwei Jahre

2.2.2 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren

2.2.3 Kinder zwischen 6 und 10 Jahren

2.2.4 Kinder ab zehn Jahren / Jugendliche

3. Die problemorientierte Kinder- und Jugendliteratur

3.1 Definition

3.2 Funktion

4. Analyse und Vergleich der Bilderbücher

4.1 Analyse Wie mag's denn wohl im Himmel sein?

4.2 Analyse Und was kommt dann?

4.3 Vergleich der beiden Bilderbücher im Hinblick auf das Todesverständnis

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie problemorientierte Kinderliteratur Kindern helfen kann, ein realistisches Verständnis vom Thema Tod zu entwickeln. Der Fokus liegt auf der Analyse und dem Vergleich zweier spezifischer Bilderbücher, um ihre pädagogische Eignung und ihre Wirksamkeit bei der Vermittlung kindgerechter Todesvorstellungen zu bewerten.

  • Entwicklung des kindlichen Todeskonzepts in verschiedenen Altersstufen
  • Merkmale und Funktionen problemorientierter Kinder- und Jugendliteratur
  • Literarische und bildliche Analyse ausgewählter Bilderbücher
  • Vergleich der Darstellung des Todes und des Jenseits
  • Potenzial der Literatur für die Trauerarbeit bei Kindern

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Das Thema Tod in der Kinder- und Jugendliteratur ist ein schwieriges und zugleich bedeutsames Thema. Schon früh machen Kinder Erfahrungen mit dem Tod, sei es in den Medien oder durch den Verlust eines Familienmitglieds, Bekannten oder eines Haustieres. Dadurch ergeben sich bei den Kindern viele Fragen. Oftmals herrschen jedoch eine allgemeine Ratlosigkeit und eine große Unsicherheit bei den Eltern, wenn es darum geht, die Fragen zu beantworten. Sie denken oft, die Kinder seien noch zu klein um sie mit der Thematik vertraut zu machen und wollen sie nicht aus ihrer heilen Welt entreißen. Darüber hinaus wissen viele auch nicht, wie sie den Tod kindgerecht erklären können und ob es ein bestimmtes Alter gibt, ab dem die Kinder in der Lage sind, ein gewisses Verständnis dafür aufzuweisen. Aus diesen Gründen ist der Tod ein stets aktuelles Thema, welches besonders in den letzten Jahren an Bedeutsamkeit gewonnen hat. Mittlerweile gibt es zahlreiche Kinder- und Jugendbücher, die sich mit der Thematik auseinandersetzen und auf unterschiedliche Art und Weise den Tod behandeln.

Diese Arbeit greift die Frage auf, inwiefern problemorientierte Literatur den Kindern dabei helfen kann, ein realistisches Verständnis über das Thema Tod zu entwickeln. In einem ersten theoretischen Schritt wird die Entwicklung der kindlichen Todesvorstellung dargelegt, um die Verhaltensweisen der Kinder besser nachempfinden zu können. Danach wird auf die Merkmale und die Funktion problemorientierter Kinder- und Jugendliteratur eingegangen, bevor der analytische Teil beginnt. Dazu werden die zwei Kinderbücher Und was kommt dann? von Pernilla Stalfelt und Wie mag's denn wohl im Himmel sein? von Christian und Fabian Jeremies im Hinblick auf die sprachliche aber auch die bildliche Gestaltung und Darstellung des Todes analysiert und im Anschluss miteinander verglichen. Während das Buch von P. Stalfet die komplette Thematik des Todes in einer sachlichen Form behandelt, erzählen Jeremies die Geschichte von dem Schwein Emil, der sich seine verstorbene Oma Rosi im Himmel vorstellt. Die beiden Kinderbücher sind besonders gut für die Analyse dieser Arbeit geeignet, da sie auf unterschiedliche Art und Weise mit dem Thema Tod umgehen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einstieg in die Thematik des Todes in der Kinder- und Jugendliteratur sowie Vorstellung der Zielsetzung und Methode dieser Arbeit.

2. Kindliche Erfahrungen mit dem Tod: Theoretische Untersuchung der kindlichen Entwicklung und kognitiven Fähigkeiten in Bezug auf das Verständnis von Sterben und Tod.

3. Die problemorientierte Kinder- und Jugendliteratur: Definition und Erläuterung der Bedeutung dieses literarischen Genres für die Lebenswelt von Kindern.

4. Analyse und Vergleich der Bilderbücher: Praktische Anwendung der Theorie auf zwei ausgewählte Fallbeispiele unter Berücksichtigung von Text und Bildgestaltung.

5. Fazit: Zusammenfassende Beantwortung der Leitfrage und Reflexion über den Einsatz der analysierten Literatur in schulischen Kontexten.

Schlüsselwörter

Tod, Kinderliteratur, Todesverständnis, Todestheorien, Trauerarbeit, Jenseitsvorstellungen, problemorientierte Jugendliteratur, Bildanalyse, Kindheitsforschung, pädagogische Literatur, Sterben, Kinderpsychologie, Bewältigungsstrategien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert, wie zwei ausgewählte Bilderbücher das sensible Thema Tod thematisieren und ob sie Kindern dabei helfen können, ein realistisches Verständnis für das Sterben zu entwickeln.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Neben der psychologischen Entwicklung von Todesvorstellungen bei Kindern stehen die Merkmale problemorientierter Kinderliteratur und deren didaktische Funktion im Vordergrund.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Eignung der Bücher von Stalfelt und Jeremies für Kinder aufzuzeigen und zu prüfen, inwieweit diese Literatur zur Trauerbewältigung und zur kognitiven Auseinandersetzung beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Autorin nutzt eine theoretische Literaturanalyse zur Erarbeitung der entwicklungspsychologischen Grundlagen, gefolgt von einer vergleichenden Inhalts- und Bildanalyse der spezifischen Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Es werden die Grundlagen der kindlichen Todesvorstellungen sowie die Gattungsmerkmale der problemorientierten Literatur erläutert und mit den konkreten Inhalten der beiden Bilderbücher in Bezug gesetzt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?

Zu den zentralen Begriffen zählen Tod, Todesverständnis, Kinderliteratur, Trauerarbeit, Jenseitsvorstellungen und die kognitiven Dimensionen nach Wittkowski.

Wie unterscheidet sich die Darstellung in den beiden analysierten Büchern?

Während Stalfet das Thema eher sachlich und strukturiert behandelt, wählt Jeremies einen narrativen Ansatz mit fiktiven Charakteren, um Kindern den Zugang zu erleichtern.

Warum ist das Thema Tod in der Kinderliteratur heute so relevant?

Aufgrund der zunehmenden Verunsicherung von Eltern und der Unsicherheit im Umgang mit kindlichen Fragen bietet problemorientierte Literatur eine strukturierte Hilfestellung für den pädagogischen Alltag.

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Details

Title
Der Umgang mit dem Thema Tod in der Kinderliteratur
Subtitle
Ein Vergleich zweier Kinderbücher: "Und was kommt dann?" von P. Stalfelt und "Wie mag's denn wohl im Himmel sein?" von C. und F. Jeremies
College
Bielefeld University  (Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft)
Course
Kinder- und Jugendliteratur nach 1945
Grade
2.0
Author
Yana Klein (Author)
Publication Year
2020
Pages
16
Catalog Number
V1395094
ISBN (PDF)
9783346940162
ISBN (Book)
9783346940179
Language
German
Tags
KJL, Tod in der Kinderliteratur, Kinder- und Jugendliteratur nach 1945, Literaturwissenschaft, Bilderbücher, Kinderbücher
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Yana Klein (Author), 2020, Der Umgang mit dem Thema Tod in der Kinderliteratur, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1395094
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