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Kinder suchtkranker Eltern. Mögliche Präventionen und Hilfsangebote

Title: Kinder suchtkranker Eltern. Mögliche Präventionen und Hilfsangebote

Term Paper , 2023 , 13 Pages

Autor:in: Lea Teßmann (Author)

Social Work
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Diese Hausarbeit setzt sich mit folgender Frage auseinander: Welche unterstützenden Angebote gibt es für Kinder suchtkranker Eltern? Zuerst werde ich aufklären, was Abhängigkeit bedeutet. Anschließend werde ich mich mit den Auswirkungen auf die Kinder von suchtkranken befassen und darauffolgenden möchte ich über Prävention und mögliche Hilfsangebote aufklären.

Es gibt viele Kinder, die unbeschwert aufwachsen. Doch es gibt auch einige Kinder da draußen, die vermeintlich unbeschwert aufwachsen und sich mit Problemen von Erwachsenen „rumschlagen“ müssen, wie zum Beispiel Kinder von Suchtkranken. Meist bemerken es nur sehr wenige Menschen, dass gerade diese Kinder Hilfe benötigen, auch wenn es so aussieht, als wären sie glücklich. Meist bemerken es nicht mal ihre eigenen Eltern.

Mit dieser Problematik möchte ich mich in meiner Hausarbeit befassen, besonders weil ich einen persönlichen Bezug dazu habe. Ich möchte herausfinden, wie man diesen Kindern helfen kann. Ich möchte außerdem aufzeigen, wie wichtig es für solche Kinder ist, gewisse Maßnahmen zu ergreifen und dass es ein Thema ist, welches mehr Aufmerksamkeit bedarf. Heutzutage wird dieses Thema immer noch teilweise verdrängt und viele Menschen wissen erst gar nicht, wie stark sich die Sucht auf die Kinder auswirkt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Abhängigkeit und Suchtkrank

2.1 CO-ABHÄNGIGKEIT

3 Kinder suchtkranker Eltern

4 Prävention und Hilfsangebote für Kinder suchtkranker Eltern

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Auswirkungen von Suchterkrankungen auf Kinder als besonders gefährdetes Mitglied des Familiensystems und evaluiert bestehende unterstützende Hilfsangebote für diese Zielgruppe.

  • Definition von Abhängigkeitserkrankungen
  • Phänomen der Co-Abhängigkeit bei Angehörigen
  • Psychische und physische Belastungen von Kindern in Suchtfamilien
  • Präventionskonzepte und Unterstützungsmodelle (z. B. MAKS, Trampolin, IGLU)
  • Notwendigkeit einer stärkeren Berücksichtigung der Kinder im (Sucht-)Hilfesystem

Auszug aus dem Buch

3 Kinder suchtkranker Eltern

Nicht nur EhepartnerInnen und LebensgefährtInnen leiden unter der Suchterkrankung des Familienmitglieds, sondern auch deren Kinder. Kinder sind das schwächste Glied des Familiensystems und brauchen den nötigen Schutz und die Fürsorge der Eltern. In Deutschland leben ca. sechs Millionen Menschen, die als Kinder in suchtbelasteten Familien aufwuchsen. Ungefähr 2,65 Millionen Kinder unter 18 leben aktuell mit alkoholabhängigen Eltern und 40.000 bis 60.000 Kinder mit drogenabhängigen Eltern.

Kinder von Suchtkranken wachsen ohne das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit auf. Eine zuverlässige Eltern-Kind-Beziehung ist unmöglich. Sie leben in einer ängstlichen Dauerspannung und Scham, da sie die familiäre Situation geheim halten müssen. Sie wollen eine gesunde Beziehung zu ihren Eltern, aber die Situation lässt es nicht zu, da ihre Eltern nicht genug Aufmerksamkeit für ihre Kinder haben. Kinder entwickeln Schuldgefühle und das Gefühl nicht erwünscht zu sein.

„Je jünger ein Kind in der Zeit der akuten Suchtphase ist, desto gravierender werden die (Entwicklungs-)Störungen sein.“ Diese Kinder sind stille Leidtragende. Die Suchterkrankung der Eltern können physische und psychische Auswirkungen haben. Sie wurden in ein gestörtes Familiensystem hineingeboren oder wachsen dort auf. „Kinder halten die Welt, in die sie hineingeboren werden, zunächst für die einzig richtige, normale Welt, und sie sehen sie natürlich mit Kinderaugen.“ Generell ist für Kinder die primäre Sozialisation besonders wichtig, damit sie sich gesund entwickeln und eine stabile Persönlichkeitsreifung möglich ist. Meist fehlt das Problembewusstsein der Eltern und die emotionalen und sozialen Auswirkungen der Suchkrankheit auf die Kinder werden lange verleugnet.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die schwierige Lebenssituation von Kindern suchtkranker Eltern und formuliert die zentrale Fragestellung nach Unterstützungsmöglichkeiten.

2 Definition Abhängigkeit und Suchtkrank: Dieses Kapitel definiert klinische Aspekte von Suchterkrankungen und erläutert im Unterkapitel 2.1 das Konzept der Co-Abhängigkeit bei Angehörigen.

3 Kinder suchtkranker Eltern: Hier werden die spezifischen Belastungen und Risiken für Kinder in suchtbelasteten Familien sowie die langfristigen Auswirkungen auf deren Entwicklung analysiert.

4 Prävention und Hilfsangebote für Kinder suchtkranker Eltern: Das Kapitel bietet einen Überblick über bestehende Modellprojekte, Präventionsmaßnahmen und Beratungsangebote für betroffene Kinder und Jugendliche.

5 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und fordert die soziale Arbeit dazu auf, Kinder als Betroffene mehr in medizinische und psychosoziale Behandlungspläne einzubeziehen.

Schlüsselwörter

Sucht, Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit, Kinder suchtkranker Eltern, Prävention, Hilfsangebote, Familiensystem, Kindeswohl, psychische Belastung, Entwicklungsstörungen, Unterstützung, Suchthilfe, Erziehungshilfe, soziale Arbeit, Suchtberatung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit thematisiert die Situation und die spezifischen Bedürfnisse von Kindern, die mit suchtkranken Elternteilen aufwachsen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen die Definition von Sucht, das Phänomen der Co-Abhängigkeit, die Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern sowie existierende Hilfesysteme.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit sucht primär nach einer Antwort auf die Frage, welche unterstützenden Angebote existieren, um Kinder suchtkranker Eltern adäquat zu fördern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung mit der Literatur, gestützt auf fachspezifische Quellen zur Suchtprävention und Kinderhilfe.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Suchterkrankung, die Rolle der Angehörigen (Co-Abhängigkeit), die Belastungen der Kinder und stellt verschiedene Interventionskonzepte wie „Trampolin“ oder „MAKS“ vor.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Suchtbelastete Familien, Co-Abhängigkeit, kindliche Entwicklungsrisiken und Suchthilfe.

Warum wird das Konzept der „Co-Abhängigkeit“ in der Arbeit explizit erläutert?

Die Autorin hebt hervor, dass Sucht das gesamte Familiensystem belastet und Angehörige oft Verhaltensweisen entwickeln, die entweder die Sucht des Partners stützen oder die eigene Persönlichkeitsentwicklung einschränken.

Welche Herausforderungen nennt die Autorin bei den bestehenden Hilfsangeboten?

Ein zentrales Problem ist die mangelnde Verfügbarkeit von Angeboten sowie der Umstand, dass Suchthelfer oft nicht erfassen, ob ihre Klienten eigene Kinder haben, die ebenfalls Unterstützung benötigen.

Was fordert die Autorin im Hinblick auf Entzugskliniken?

Sie betont, dass Einrichtungen wie Entzugskliniken zwingend prüfen sollten, ob ihre Klienten Kinder haben, um diese frühzeitig in den therapeutischen Prozess einzubinden.

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Details

Title
Kinder suchtkranker Eltern. Mögliche Präventionen und Hilfsangebote
College
University of Siegen  (Fakultät Bildung, Architektur und Kunst)
Course
Studieneinführungsseminar
Author
Lea Teßmann (Author)
Publication Year
2023
Pages
13
Catalog Number
V1395246
ISBN (PDF)
9783346949967
ISBN (Book)
9783346949974
Language
German
Tags
Suchtkrank, Eltern, Kinder
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Lea Teßmann (Author), 2023, Kinder suchtkranker Eltern. Mögliche Präventionen und Hilfsangebote, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1395246
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