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Wie hat sich der Blick auf die Transsexualität und die damit verbundene psychische Krankheit im Laufe der Zeit verändert?

Titel: Wie hat sich der Blick auf die Transsexualität und die damit verbundene psychische Krankheit im Laufe der Zeit verändert?

Hausarbeit , 2022 , 16 Seiten , Note: 1.7

Autor:in: Claudia Luley (Autor:in)

Geschlechterstudien / Gender Studies
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie hat sich das Thema des Transsexualismus in den letzten Jahren verändert und wie denken wir heute über Transsexuelle? In der vorliegenden Hausarbeit geht es um genau diese Frage. Transsexualität ist gegenwärtig ein vieldiskutiertes und strittiges Thema, weshalb es in dieser Arbeit näher beleuchtet wird. Basis der Überlegungen sind die Ansätze und Theorien von Udo Rauchfleisch. Außerdem werden verschiedene Texte und Ausführungen von Organisationen herangezogen, die sich mit dem Thema der Transsexualität beschäftigen. Artikel von diversen Internetquellen werden auch mitberücksichtigt, um sich eine breitgefächerte Meinung über das Thema zu verschaffen.

Die Hausarbeit umfasst zwei Kapitel. Zunächst wird es im ersten Kapitel einen Überblick über verschiedene, für die Hausarbeit wichtige Begriffe geben. Diese Begriffe werden erläutert und voneinander abgegrenzt, um Unterschiede zu verdeutlichen. Des Weiteren wird es einen Einblick auf die geschichtliche Entwicklung in Deutschland enthalten. Die gewählte Zeitspanne beläuft sich hierbei auf die letzten zwei Jahrhunderte. Um den Verlauf bestmöglich wiederzugeben, wird auf zwei relevanten Wissenschaftler der Sexualwissenschaft Magnus Hirschfeld und Harry Benjamin eingegangen. Es werden sowohl die positiven als auch negativen Aspekte der Geschichte beleuchtet. Im zweiten Kapitel wird gezeigt, wie sich das Krankheitsbild in den letzten Jahren entwickelt hat. Abschließend wird im Fazit ein kurzer Ausblick auf die Möglichkeiten einer positiven Veränderung angesprochen. Das abschließende Fazit beläuft sich ausschließlich auf eigenem Wissen und der eigenen Meinung und wird nicht von Dritten beeinflusst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Grundlagen der Transsexualität

2.1 Begriffserklärung und Unterscheidung

2.2 Geschichtliche Entwicklung von 1910 bis 2022

3. Entwicklung des Krankheitsbildes

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Entwicklung der Wahrnehmung von Transsexualität im gesellschaftlichen Kontext sowie die Veränderungen in der Einordnung als psychische Krankheit über die letzten zwei Jahrhunderte.

  • Begriffsdefinitionen und Abgrenzung von Transidentität, Transsexualität und Intersexualität
  • Historische Entwicklung der Transbewegung unter Einbeziehung der Sexualwissenschaft
  • Analyse der diagnostischen Leitfäden ICD und DSM im Wandel der Zeit
  • Entpathologisierungstendenzen in der aktuellen medizinischen Fachdiskussion
  • Gesellschaftliche Akzeptanz und Notwendigkeit politischer sowie gesetzgeberischer Reformen

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärung und Unterscheidung

Transidentität, auch Transsexualität oder Transsexualismus genannt, bezeichnet das Phänomen, bei dem Menschen sich dem anderen Geschlecht zugehörig fühlen. Es gibt Männer, die sich psychisch als Frau identifizieren, sowie es Frauen gibt, die sich mit dem männlichen Geschlecht identifizieren. Bei einer Transfrau spricht man von einem Menschen, welcher biologisch ein Mann ist, sich aber als weiblich identifiziert. Dementsprechend findet der Ausdruck Transmann gegenteilig zur Transfrau seine Definition. Wenn also die Rede von transsexuellen Menschen ist, sprechen wir von Personen, die körperlich eindeutig männlich oder weiblich sind, aber psychisch dem anderen Geschlecht angehören beziehungsweise angehören wollen (Rauchfleisch 2004: 153). Transsexuelle beschreiben oft das Gefühl, im falschen Körper gefangen zu sein. Dieses Gefühl zeigt sich häufig schon im Kindesalter. Mit der zunehmenden Toleranz gegenüber dieser Entwicklung, neigen eher jüngere Generationen zu einer geschlechtsangleichenden Operation (ebd. 2004: 153).

Bezüglich der Lebensabschnitte, in denen Transsexualität entstehen kann, unterscheidet Rauchfleisch (2004: 154) in seinem Buch Sexuelle Orientierung und sexuelle Abweichung zwischen primärer und sekundärer Transsexualität. Rauchfleisch erläutert, dass die primäre Transsexualität bereits in der frühen Kindheit beginnt. Die Kinder zeigen hier ein auffälliges Interesse am anderen Geschlecht, indem sie sich beispielsweise entsprechend kleiden oder verhalten. Dabei verfolgen sie keine sexuellen oder erotischen Ziele, sondern eher bereits recht früh das Ziel einer späteren Geschlechtsumwandlung. In der Pubertät fühlen sich die Betroffenen meist sexuell zu dem gleichen biologischen Geschlecht hingezogen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung steckt den Rahmen der Arbeit ab, stellt die Forschungsfrage zur historischen Veränderung des Transsexualitäts-Begriffs und erläutert die methodische Vorgehensweise anhand der Literatur von Udo Rauchfleisch.

2. Grundlagen der Transsexualität: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Transidentität, Transsexualität und Intersexualität und bietet einen historischen Abriss der Transbewegung von 1910 bis 2022.

3. Entwicklung des Krankheitsbildes: Hier werden die diagnostischen Klassifikationssysteme ICD und DSM analysiert und aufgezeigt, wie sich die Einordnung von Transsexualität von einer Störung hin zur Geschlechtsdysphorie und dem Streben nach Entpathologisierung entwickelt hat.

4. Fazit: Das Fazit resümiert die positive gesellschaftliche Entwicklung bei gleichzeitiger Kritik an bestehender Diskriminierung und fordert eine transparentere Aufklärung sowie bessere rechtliche Rahmenbedingungen.

Schlüsselwörter

Transsexualität, Transidentität, Geschlechtsangleichung, Sexualwissenschaft, ICD, DSM, Magnus Hirschfeld, Harry Benjamin, Geschlechtsinkongruenz, Entpathologisierung, Diskriminierung, Transsexuellengesetz, Geschlechtsdysphorie, Geschlechtsidentität, Sozialwissenschaften

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Hausarbeit?

Die Arbeit untersucht den Wandel der Wahrnehmung von Transsexualität im Laufe der Zeit, insbesondere im Hinblick auf ihre Einstufung als psychische Krankheit und die gesellschaftliche Akzeptanz.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Begriffsdefinitionen, die historische Entwicklung seit 1910, der Einfluss der Sexualwissenschaft sowie die medizinische Klassifizierung in ICD und DSM.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Veränderung des Blicks auf Transsexualität und die damit verbundene Geschichte der diagnostischen Einordnung kritisch zu beleuchten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, wobei Theorien und Ansätze von Udo Rauchfleisch sowie aktuelle Texte von Organisationen und Internetquellen ausgewertet werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst wichtige Grundbegriffe voneinander abgegrenzt, die geschichtliche Historie aufgearbeitet und anschließend die Entwicklung des Krankheitsbildes anhand der diagnostischen Kriterien dargestellt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Transsexualität, Entpathologisierung, Geschlechtsidentität, Sexualwissenschaft und rechtliche Rahmenbedingungen charakterisiert.

Inwiefern haben Magnus Hirschfeld und Harry Benjamin die Arbeit geprägt?

Die Autorin hebt sie als relevante Sexualwissenschaftler hervor, die durch ihre Forschung und Klassifikationsansätze maßgeblich zur frühen Erforschung und Entkriminalisierung beitrugen.

Welche Rolle spielt das Transsexuellengesetz in der Argumentation?

Das Gesetz wird als rechtliche Hürde diskutiert, da es die Fremdbestimmung durch Gutachten erzwingt, weshalb Organisationen heute für dessen Abschaffung plädieren.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie hat sich der Blick auf die Transsexualität und die damit verbundene psychische Krankheit im Laufe der Zeit verändert?
Hochschule
Fachhochschule Erfurt  (Fachhochschule Erfurt)
Veranstaltung
Gender
Note
1.7
Autor
Claudia Luley (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
16
Katalognummer
V1395287
ISBN (PDF)
9783346942678
ISBN (Buch)
9783346942685
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Gender Transsexualität Transsexuelle Transidentität Geschlechtsidentität
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Claudia Luley (Autor:in), 2022, Wie hat sich der Blick auf die Transsexualität und die damit verbundene psychische Krankheit im Laufe der Zeit verändert?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1395287
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  16  Seiten
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