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Eine Deskription des Partnermarktes

Sozialstrukturelle Einflussfaktoren auf die Partnerwahl

Titre: Eine Deskription des Partnermarktes

Travail de Recherche , 2006 , 57 Pages , Note: 2,3

Autor:in: Nilufar Doullabi-Fard (Auteur)

Sociologie - Relations et Famille
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Die Partnerwahl ist ein viel diskutiertes Thema in der Heiratsmarktforschung. Studien ergeben, dass nicht alleine Faktoren wie individuelle Präferenzen und Gefühle bei der Partnerwahl entscheidend sind . Im Vordergrund stehen vielmehr sozialstrukturelle Verteilungsmechanismen in den sozialen Handlungskontexten. Das bedeutet, dass diese sozialen Umfelder, in denen die Individuen sich bewegen, aufgrund von regionaler Zugehörigkeit, Interessen oder generellen Restriktionen besucht werden und somit vorselektiert sind. Der Ausspruch „Who does not meet, does not mate“ verdeutlicht, dass nur diejenigen eine Paarbeziehung eingehen können, die sich in denselben Handlungskontexten aufhalten.

Der folgende Beitrag wird sich im ersten Schritt mit einer vergleichenden Deskription des heterosexuellen Partnermarktes nach sozialstrukturellen Kriterien wie Geschlecht, Alter, Konfession und Bildungsniveau beschäftigen. Dabei wird zunächst der Heiratsmarkt in unterschiedliche soziale Handlungsfelder eingeteilt , diese sozialen Umfelder hinsichtlich der Verteilung der oben genannten sozialstrukturellen Kriterien untersucht und miteinander verglichen. Darüber hinaus sollen Heiratsmarktungleichgewichte bezüglich dieser Kriterien sichtbar gemacht werden. Im Anschluss folgt eine geschlechtsspezifische Betrachtung der Verteilung von sozialstrukturrelevanten Faktoren, um Unterschiede der sozialen Merkmale in den jeweiligen Kontextarten zu betrachten. In einem weiteren Schritt wird die Partnermarkteffizienz der Handlungskontexte untersucht. Hierzu werden die Verfügbarkeit der Personen und Aussagen über die Anzahl der Paare, die sich in den jeweiligen Kontextarten gefunden haben, herangezogen. Die Verfügbarkeit der Personen wird über den Partnerschaftsstatus „gebunden/ungebunden“ definiert. In einem letzen Schritt wird der Partnerwunsch beleuchtet. Hierbei wird untersucht, ob es einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Heiratsmarktsegmenten und dem Partnerwunsch gibt. Es ist von Interesse, inwiefern sich die Kontextarten hinsichtlich des Partnerwunsches voneinander unterscheiden und ob einige Kontextarten sich dadurch auszeichnen, dass besonders Personen mit einem hohen Partnerwunsch diese Kontextarten bevorzugt aufsuchen. Zuletzt wird untersucht, ob sozialstrukturelle Faktoren möglicherweise auf den Wunsch Einfluss nehmen können.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Überlegungen zu möglichen Einflussfaktoren auf die Partnerwahl

2.1. Der Einfluss von Heiratsmarktmechanismen

2.2. Die Bedeutung von personenrelevanten Bedürfnissen für die Partnerwahl

3. Daten und Methoden

4. Empirische Befunde

4.1. Sozialstrukturelle Analyse der Kontextarten

4.2. Sozialstrukturelle Faktoren und daraus resultierende Heiratsmarktungleichgewichte

4.3. Geschlechtsspezifische Betrachtung der Verteilung sozialstrukturrelevanter Faktoren in den Handlungskontextarten

4.4. Analyse der Verfügbarkeit der Personen auf den (Teil-)Heiratsmärkten

4.5. Durchschnittlicher Partnerwunsch als mögliches Kriterium für das bevorzugte Aufsuchen von bestimmten Kontextarten

5. Diskussion

6. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Partnermarkt unter Berücksichtigung sozialstruktureller Faktoren, um zu analysieren, wie soziale Handlungskontexte die Partnerwahl beeinflussen und welche Rolle dabei individuelle Bedürfnisse sowie Heiratsmarktmechanismen spielen.

  • Sozialstrukturelle Analyse verschiedener Handlungsfelder als Heiratsmärkte.
  • Untersuchung von Heiratsmarktungleichgewichten basierend auf Kriterien wie Alter, Bildung und Konfession.
  • Analyse der Verfügbarkeit potenzieller Partner in unterschiedlichen Kontexten.
  • Evaluation des Zusammenhangs zwischen Kontextarten und dem individuellen Partnerwunsch.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Die Partnerwahl ist ein viel diskutiertes Thema in der Heiratsmarktforschung. Studien ergeben, dass nicht alleine Faktoren wie individuelle Präferenzen und Gefühle bei der Partnerwahl entscheidend sind. Im Vordergrund stehen vielmehr sozialstrukturelle Verteilungsmechanismen in den sozialen Handlungskontexten. Das bedeutet, dass diese sozialen Umfelder, in denen die Individuen sich bewegen, aufgrund von regionaler Zugehörigkeit, Interessen oder generellen Restriktionen besucht werden und somit vorselektiert sind. Der Ausspruch „Who does not meet, does not mate“ verdeutlicht, dass nur diejenigen eine Paarbeziehung eingehen können, die sich in denselben Handlungskontexten aufhalten. Diese Handlungskontexte, die gleichzeitig den Heiratsmarkt bilden, sind numerisch eingeschränkt und bieten jedem einzelnen nur ein Teilangebot von potentiellen Partnern. Folglich sind individuelle Präferenzen bei der Partnerwahlentscheidung strukturellen Rahmenbedingungen unterstellt, die primär dafür ausschlaggebend sind, jemanden überhaupt kennen zulernen.

Das Zusammenleben in einer Paarbeziehung ermöglicht eine bessere Befriedigung von ökonomischen und seelischen Bedürfnissen der Individuen, dieses wiederum führt zu einer gegenseitigen materiellen und emotionalen Absicherung und bietet dementsprechend Sicherheit und Rückhalt im Alltag. Dieser Rückhalt ist auch bei Paaren gegeben, die nicht in einem Haushalt leben. Ausschlaggebend ist die Tatsache, dass Personen in einer Beziehung sich auf die Unterstützung einer anderen Person verlassen können. Aus diesem Grund ist davon auszugehen, dass bei jedem Individuum im Lebensverlauf irgendwann einmal der Wunsch entsteht, eine Partnerschaft eingehen zu wollen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Relevanz sozialstruktureller Faktoren bei der Partnerwahl ein und stellt die theoretische Annahme auf, dass Interaktionsmöglichkeiten in sozialen Handlungskontexten die Partnerwahl maßgeblich vorselektieren.

2. Theoretische Überlegungen zu möglichen Einflussfaktoren auf die Partnerwahl: Es werden Konzepte wie Heiratsmarktmechanismen und individuelle Bedürfnisse diskutiert, die in Verbindung mit normativen Ansätzen und strukturellen Rahmenbedingungen die Partnerwahl steuern.

3. Daten und Methoden: Dieser Abschnitt beschreibt die Datengrundlage des Forschungspraktikums, die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung der Handlungskontexte und die Aufbereitung der relevanten Variablen.

4. Empirische Befunde: Hier werden die Ergebnisse der sozialstrukturellen Analyse der Kontextarten dargestellt, insbesondere im Hinblick auf Geschlechterverhältnisse, Alter, Bildung und die Verfügbarkeit von Partnern.

5. Diskussion: Die empirischen Befunde werden vor dem Hintergrund der eingangs aufgestellten Hypothesen interpretiert und hinsichtlich der Effizienz der untersuchten Heiratsmärkte bewertet.

6. Ausblick: Der Ausblick betont die Notwendigkeit, zukünftig verstärkt die Interaktion zwischen persönlichen Motiven und strukturellen Marktrestriktionen bei der Partnerwahl zu erforschen.

Schlüsselwörter

Partnerwahl, Heiratsmarkt, Sozialstruktur, Handlungskontext, Heiratsmarktmechanismen, Geschlechterverhältnis, soziale Mobilität, Partnerwunsch, Homogamie, marriage squeeze, individuelle Präferenzen, empirische Sozialforschung, Bildungsniveau, Konfession, Partnerschaftsstatus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie soziale Umfelder und deren sozialstrukturelle Zusammensetzung die Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten der Partnerwahl beeinflussen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Heiratsmarktmechanismen, die Bedeutung sozialer Handlungskontexte, die Analyse von Geschlechterproportionen und der Einfluss von Faktoren wie Alter, Bildung und Konfession.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, eine vergleichende Deskription des heterosexuellen Partnermarktes durchzuführen und zu prüfen, ob bestimmte Kontextarten hinsichtlich ihrer Struktur effizientere Heiratsmärkte darstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es werden quantitative Querschnittsdaten mittels statistischer Verfahren, wie Kreuztabellen mit Chi²-Tests und Mittelwertvergleichen, analysiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der detaillierten sozialstrukturellen Analyse der Kontextarten, der Verfügbarkeit von Partnern darin und der Untersuchung des Zusammenhangs zwischen diesen Kontexten und dem individuellen Wunsch nach einer Partnerschaft.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Partnerwahl, Heiratsmarkt, Sozialstruktur, Handlungskontext und marriage squeeze.

Welche Rolle spielt der sogenannte marriage squeeze in dieser Untersuchung?

Der marriage squeeze beschreibt ein quantitatives Ungleichgewicht zwischen Männern und Frauen auf dem Heiratsmarkt, dessen Auswirkungen in den verschiedenen Kontextarten analysiert werden.

Gibt es einen Zusammenhang zwischen Kontextarten und dem Partnerwunsch?

Die empirischen Ergebnisse widerlegen die Hypothese, dass Kontextarten mit hoher Fluktuation bevorzugt von Personen mit hohem Partnerwunsch aufgesucht werden; kein signifikanter Zusammenhang konnte nachgewiesen werden.

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Résumé des informations

Titre
Eine Deskription des Partnermarktes
Sous-titre
Sozialstrukturelle Einflussfaktoren auf die Partnerwahl
Université
University of Heidelberg  (Institut für Soziologie)
Note
2,3
Auteur
Nilufar Doullabi-Fard (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
57
N° de catalogue
V139567
ISBN (ebook)
9783640474011
ISBN (Livre)
9783640473649
Langue
allemand
mots-clé
Methoden der empirischen Sozialforschung Partnerwahl Partnermarkt
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Nilufar Doullabi-Fard (Auteur), 2006, Eine Deskription des Partnermarktes, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139567
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Extrait de  57  pages
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