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Unterstützung von Langzeitarbeitslosen durch den Empowerment-Ansatz

Titel: Unterstützung von Langzeitarbeitslosen durch den Empowerment-Ansatz

Hausarbeit , 2023 , 17 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Aileen Pawlick (Autor:in)

Gesundheitswissenschaften - Gesundheitspsychologie
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie können Langzeitarbeitslose durch den Empowerment-Ansatz unterstützt werden?
Die Arbeit ist in drei Bereiche gegliedert. Im ersten Teil wird auf die Definition von Langzeitarbeitslosigkeit und relevante Fakten eingegangen. Anschließend wird die Begrifflichkeit ‚Empowerment‘ näher erläutert. Im letzten Teil werden mögliche Interventionen und Maßnahmen thematisiert.

Im Zeitraum Januar bis März 2023 waren rund 2,6 Millionen Menschen arbeitslos gemeldet, davon circa 33,8 Prozent Langzeitarbeitslose. Trotz der positiven Entwicklung im Vergleich zu 2022 (ca. 37,9 Prozent) bleibt die Langzeitarbeitslosenquote im langjährigen Vergleich hoch. Langzeitarbeitslosigkeit kann für die Betroffenen zu Einschränkungen in der gesellschaftlichen Teilhabe führen. Sie sind häufig mit Stigmatisierungen im sozialen Umfeld konfrontiert, was die Überwindung der Arbeitslosigkeit zusätzlich erschwert. Untersuchungen haben gezeigt, dass Langzeitarbeitslosigkeit zu Mutlosigkeit, Hilflosigkeit, Armut und einem schlechten Gesundheitszustand führen kann. Zudem steigt das Risiko der Überschuldung. Die Auswirkungen beschränken sich nicht nur auf die Betroffenen selbst, auch für die Angehörigen können sich Nachteile ergeben, die z.B. den Wohlstand und das soziale Ansehen betreffen. Darüber hinaus stellt Arbeitslosigkeit eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung dar, z.B. durch den Ausfall von Steuereinnahmen und hohe Kosten für Arbeitslosengeld. Volkswirtschaftlich bleibt ein Teil des Arbeitskräftepotenzials ungenutzt. Daher ist die Vermeidung von Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit häufig ein zentrales Ziel politischen Handelns.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 LANGZEITARBEITSLOSE

2.1 Definition

2.2 Daten und Fakten

3 EMPOWERMENT

3.1 Definition

3.2 Geschichte des Empowerment-Konzeptes

3.3 Verschiedene Perspektiven von Empowerment

3.4 Psychosoziales und psychologisches Empowerment

3.5 Empowerment-Prozesse

3.6 Mögliche Hindernisse von Empowerment

4 INTERVENTIONEN

4.1 Motivational Interviewing

4.2 Priming-Intervention

4.3 Gruppenintervention – Innovationsprojekt ‚Radar‘

5 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT

6 LITERATURVERZEICHNIS

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Langzeitarbeitslose mithilfe des Empowerment-Ansatzes nachhaltig unterstützt werden können, um ihre Selbstbefähigung zu fördern und eine Integration in den Arbeitsmarkt zu erleichtern.

  • Analyse der Problematik und Lebensumstände von Langzeitarbeitslosen
  • Definition und theoretische Einordnung des Empowerment-Konzepts
  • Darstellung psychologischer und psychosozialer Schutzfaktoren und Ressourcen
  • Vorstellung praktischer Unterstützungsinterventionen wie Motivational Interviewing, Priming und Gruppenberatung

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition

Empowerment kann übersetzt werden mit ‚Selbstbefähigung‘, ‚Selbstermächtigung‘, ‚Autonomie‘ und ‚Stärken von Eigenmacht‘ (Herriger, 2020, S. 13; Lenz, 2011, S. 13). Beim Empowerment-Konzept wird der Blick auf die Kräfte der Selbstgestaltung sowie auf die Ressourcen der adressierten Person gerichtet, mit dem Fokus, produktiv zur Veränderung von belastenden Lebensumständen beizutragen. Das Ziel dieses Konzeptes ist es, die Menschen zur Entdeckung ihrer eigenen Stärken zu ermutigen, ihre Fähigkeit zu Selbstbestimmung und Selbstveränderung zu stärken sowie einen Zugewinn von Autonomie, sozialer Teilhabe und eigenbestimmter Lebensregie zu fördern (Herriger, 2020, S. 7). Im Zentrum des Empowerments steht zu jeder Zeit der partnerschaftliche Umgang zwischen den beteiligten Personen (Lenz, 2011, S. 23).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Situation der Langzeitarbeitslosigkeit in Deutschland und definiert das Ziel der Arbeit, Ansätze zur Unterstützung durch Empowerment aufzuzeigen.

2 LANGZEITARBEITSLOSE: Dieses Kapitel definiert Langzeitarbeitslosigkeit rechtlich und betrachtet statistische Daten sowie individuelle Faktoren, die den Wiedereinstieg ins Berufsleben erschweren können.

3 EMPOWERMENT: Das Kapitel erläutert den Begriff des Empowerments umfassend, von der historischen Entwicklung über verschiedene Perspektiven bis hin zu psychologischen Schutzfaktoren und möglichen Hindernissen.

4 INTERVENTIONEN: Hier werden konkrete Methoden vorgestellt, darunter Motivational Interviewing, Priming und das Gruppenprojekt ‚Radar‘, die Empowerment-Prinzipien in der Praxis anwenden.

5 ZUSAMMENFASSUNG UND FAZIT: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen und betont, dass Empowerment als dynamischer Ansatz zur Selbstbefähigung statt als fertige Lösung zu verstehen ist.

6 LITERATURVERZEICHNIS: Das Verzeichnis listet sämtliche zur Erarbeitung der Hausarbeit herangezogenen Fachquellen und Studien auf.

Schlüsselwörter

Langzeitarbeitslosigkeit, Empowerment, Selbstbefähigung, Autonomie, Eigenmacht, Ressourcenorientierung, Motivational Interviewing, Priming, Selbstwirksamkeit, Resilienz, Gruppenberatung, Arbeitsmarktintegration, Schutzfaktoren, Partizipation, Soziale Arbeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Unterstützung von Langzeitarbeitslosen und der Frage, wie durch das Empowerment-Konzept deren Handlungsfähigkeit und Selbstbestimmung gestärkt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition der Langzeitarbeitslosigkeit, die theoretische Herleitung des Empowerment-Ansatzes sowie konkrete psychologische und praxisorientierte Interventionen zur Hilfe zur Selbsthilfe.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu untersuchen, wie durch eine ressourcenorientierte Unterstützung und Empowerment-Methoden langzeitarbeitslose Menschen besser aktiviert und befähigt werden können, ihre Lebenssituation aus eigener Kraft zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender psychologischer Konzepte, wissenschaftlicher Studien und praxisbezogener Projektberichte zur Arbeitsförderung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die Grundlagen von Empowerment sowie relevante Schutzfaktoren dargelegt, gefolgt von der Vorstellung erprobter Interventionen wie dem Motivational Interviewing und Priming-Techniken.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch die Begriffe Empowerment, Selbstwirksamkeit, Ressourcenorientierung, Resilienz und Wiedereinstieg geprägt.

Was genau versteht die Autorin unter dem ‚Schutzschild‘ in Bezug auf das psychologische Empowerment?

Der ‚Schutzschild‘ fungiert als Metapher für die seelische Widerstandsfähigkeit, die den Einzelnen gegen erlernte Hilflosigkeit und die Bedrohung der Selbstbestimmung durch die Arbeitslosigkeit schützen soll.

Warum ist bei Empowerment-Prozessen die Reflexion der Fachkraft so wichtig?

Da in der Sozialen Arbeit oft ein Machtgefälle besteht, ist die ständige Reflexion notwendig, um zu verhindern, dass Klienten bevormundet werden und um sicherzustellen, dass ein partnerschaftlicher Umgang gewahrt bleibt.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Unterstützung von Langzeitarbeitslosen durch den Empowerment-Ansatz
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
2,3
Autor
Aileen Pawlick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
17
Katalognummer
V1397043
ISBN (PDF)
9783346941282
ISBN (Buch)
9783346941299
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Langzeitarbeitslose Empowerment Motivational Interviewing Priming-Intervention Langzeitarbeitslosigkeit Interventionen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Aileen Pawlick (Autor:in), 2023, Unterstützung von Langzeitarbeitslosen durch den Empowerment-Ansatz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1397043
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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