Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, jene Einflüsse auf die ökologische Umwelt zu beleuchten und anhand des Beispiels des Onlineversandhandels „Amazon“ zu verdeutlichen.
Durch eine allgemeine Einleitung in den E-Commerce und dessen Einflüsse, werden Hintergründe zu der Problematik beleuchtet.
Mittels des Exempels „Amazon“ werden die ökologischen Einflüsse im Bezug auf Verpackungen, CO2-Verbauch und dessen Retourenpolitik verdeutlicht.
Beendet wird diese Arbeit durch die Zukunftsaussichten des amerikanischen Unternehmens sowie einem Fazit.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Hintergründe des E-Commerce und Amazon
3. Allgemeine Einflüsse des E-Commerce
4. Versand und Retouren des Unternehmens
4.1.Verpackungs- und Materialverbrauch
4.2. CO2-Verbrauch
4.3. Retourenpolitik - Wegwerfen oder wieder verschicken
5. Zukunftsaussichten
6. Fazit
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Das Ziel dieser Arbeit ist es, die Auswirkungen des E-Commerce auf die ökologische Umwelt zu analysieren und diese anhand des praktischen Beispiels des Onlineversandhandels "Amazon" kritisch zu beleuchten.
- Einfluss des E-Commerce auf das Konsumverhalten und die Umwelt
- Detaillierte Analyse des Verpackungs- und Materialverbrauchs bei Amazon
- Untersuchung des CO2-Fußabdrucks und der Berichterstattung des Unternehmens
- Kritische Betrachtung der Retourenpolitik und der Vernichtung von Neuware
- Diskussion über nachhaltige Zukunftsaussichten und Handlungsansätze für Onlinehändler
Auszug aus dem Buch
4.3 Retourenpolitik - Wegwerfen oder wieder verschicken
Etwas online bestellen, es nach Hause liefern lassen und anschließend merken, dass es doch nicht das Richtige war, ist heutzutage keine Schwierigkeit mehr. Über die Konsequenzen und die Umwelteinflüsse machen sich die wenigsten Gedanken.
Einfach bestellen und retournieren gehört zu dem Einkaufsverhalten vieler Verbraucher, auch zu dem Verhalten der Kunden von Amazon.
Demzufolge werden jährlich circa 849 Millionen Amazonpakete nach Deutschland verschickt, wovon nicht jede Bestellung behalten wird. So summiert sich der Retourenanteil auf 43 Million Sendungen in einem Jahr. Dies entspricht einer Retourenquote von 5%. Diese zurückgesendete Ware wird vor Ort geprüft und sortiert. Teilweise kommen die Artikel in das sogenannte „Warehouse“ oder in das hauseigene „Outlet“.
Jedoch passiert dies bloß mit einem Bruchteil aller Rücksendungen. Die meisten Retouren, teils noch originalverpackt und nicht benutzt, werden nach Wertstoffklassen sortiert und in Abfallbehälter geworfen. Diese Behälter gelangen danach zu „Destroy-Stationen“, bei denen die Ware in Schrottpressen entsorgt wird. So werden verschiedenste Artikel im Wert von mehreren 10.000€ täglich vernichtet, obwohl ein Großteil einwandfrei und erneut verkäuflich ist.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des E-Commerce ein und definiert das Ziel, die negativen ökologischen Folgen anhand von Amazon zu untersuchen.
2. Hintergründe des E-Commerce und Amazon: Dieses Kapitel erläutert die geschichtliche Entwicklung und die geschäftliche Expansion des Unternehmens Amazon seit seiner Gründung.
3. Allgemeine Einflüsse des E-Commerce: Hier werden die ökologischen Schattenseiten des Onlinehandels, insbesondere durch Emissionen beim Transport und Verpackungsmüll, allgemein dargestellt.
4. Versand und Retouren des Unternehmens: Dieses Kapitel analysiert spezifisch den Ressourcenverbrauch bei Amazon-Paketlieferungen sowie die Problematik der CO2-Bilanz und der Vernichtung von Waren.
5. Zukunftsaussichten: Hier werden die Nachhaltigkeitsziele von Amazon, wie das "Climate Pledge", vorgestellt und kritisch auf ihre Realisierbarkeit hin hinterfragt.
6. Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit eines bewussteren Konsumverhaltens auf Kundenseite und mehr Transparenz sowie Verantwortung seitens der Händler zusammen.
Schlüsselwörter
E-Commerce, Amazon, ökologische Umwelt, CO2-Verbrauch, Verpackungsmaterial, Retourenpolitik, Warenvernichtung, Nachhaltigkeit, Onlinehandel, Logistik, Klimawandel, Konsumverhalten, Umwelteinflüsse, Klimaschutz, Climate Pledge
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den ökologischen Auswirkungen des wachsenden E-Commerce-Marktes, wobei der Online-Versandriese Amazon als zentrales Fallbeispiel dient.
Welche zentralen Themenfelder stehen im Fokus?
Die zentralen Themen sind der immense Ressourcenverbrauch durch Verpackungsmaterialien, der CO2-Ausstoß bei Transporten sowie die problematische Praxis der Retourenbehandlung und Warenvernichtung.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Hauptziel ist es, die ökologische Problematik des Onlinehandels aufzuzeigen und zu prüfen, ob die Nachhaltigkeitsversprechen von Amazon der Realität ihrer geschäftlichen Praxis standhalten.
Welche wissenschaftliche Methode wird primär angewandt?
Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Literaturrecherche sowie die Auswertung von Unternehmensdaten und öffentlichen Berichten, um ökologische Zusammenhänge darzulegen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Verpackungsmüll, die Analyse des tatsächlichen CO2-Fußabdrucks sowie die Kritik an der Entsorgung von retournierter Ware und Neuware durch Amazon.
Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?
Die wichtigsten Begriffe sind E-Commerce, ökologische Nachhaltigkeit, CO2-Bilanz, Warenvernichtung und Konsumentenverantwortung.
Wie glaubwürdig ist die CO2-Berichterstattung von Amazon laut der Analyse?
Die Autorin stellt die Glaubwürdigkeit infrage, da Amazon Teile seiner Emissionen, beispielsweise durch Marketplace-Händler oder Subunternehmer, in den Bilanzen oft nicht vollständig berücksichtigt.
Ist die Vernichtung von Neuware bei Amazon ein Einzelfall?
Die Arbeit zeigt, dass die Zerstörung von Retouren und Neuware in sogenannten "Destroy-Stationen" ein systematisches Problem darstellt, um Lagerkapazitäten zu optimieren, anstatt die Waren zu verwerten.
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- Anonym (Author), 2023, Einflüsse des E-Commerce auf die ökologische Umwelt am Beispiel von Amazon, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1397303