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Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen die Konzepte der Lebensbewältigung und der Lebensweltorientierung auf?

Was bedeuten diese im Hinblick auf sozialarbeiterische Handlungsmaxime?

Título: Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen die Konzepte der Lebensbewältigung und der Lebensweltorientierung auf?

Trabajo Escrito , 2023 , 14 Páginas , Calificación: 1,2

Autor:in: Anonym (Autor)

Trabajo social
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Die Lebensbewältigung und die Lebensweltorientierung sind zwei wirklich komplexe und auch außerordentlich wichtige Konzepte für die Soziale Arbeit. Aber was genau ist die Lebensbewältigung von Lothar Böhnisch? Und was beinhaltet die Lebenswelttheorie von Hans Thiersch? Welche Gemeinsamkeiten oder Unterschiede weisen die Konzepte vor? Mit dieser Frage beschäftigt sich der vorliegende Text der Hausarbeit.

Um die Thematiken besser verstehen zu können, wurden in einem ersten Schritt die Biografien von Lothar Böhnisch und Hans Thiersch analysiert.

Im zweiten Kapitel beschäftige ich mich mit der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch. Dabei stelle ich das Konzept der Lebenswelt vor und gehe spezifisch auf die drei Dimensionen ein und unterteile sie in: Die psychodynamische, die soziodynamische und die gesellschaftliche Dimension. Weitere Unterteilungen in diesem Kapitel sind die Lebensbewältigung von Männern und Frauen und den biografischen Bewältigungsprozess.

Im dritten Kapitel folgt das Konzept der Lebensweltorientierte nach Hans Thiersch und seine Handlungsmaximen. Diese erläutere ich an der Prävention, Alltagsnähe, Integration, Prävention und Dezentralisierung.
Im vierten Kapitel werden besonders die Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Konzepte herausgearbeitet.
Der Abschlussdiskussion am Ende des Textes folgt eine persönliche Reflexion der Autorin mit thematisch relevanten Stellungnahmen.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch

2.1. Konzept der Lebensbewältigung

2.2. Die drei Dimensionen der Lebensbewältigung

2.3. Biografischere Bewältigungsprozess

2.4. Die Lebensbewältigung bei Männern

2.5. Die Lebensbewältigung bei Frauen

3. Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch

3.1. Konzept der Lebensweltorientierung

3.2. Struktur- und Handlungsmaxime

3.3. Dimensionen der Lebensweltorientierung

4. Gegenüberstellung der beiden Handlungskonzepte

5. Abschlussdiskussion

6. Reflexion

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die theoretischen Konzepte der Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch und der Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch, um deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede für die Praxis der Sozialen Arbeit herauszuarbeiten.

  • Analyse der theoretischen Fundamente beider Konzepte
  • Vergleichende Gegenüberstellung der Handlungsmethoden
  • Dimensionen von Lebensbewältigung im biografischen Kontext
  • Struktur- und Handlungsmaxime der Lebensweltorientierung
  • Bedeutung für die sozialarbeiterische Praxis und Subjektorientierung

Auszug aus dem Buch

2.4. Die Lebensbewältigung bei Männern

Lothar Böhnisch stellte fest, dass es für Männer kaum Raum gab, um ihre Hilflosigkeit auszudrücken und zusätzlich sollte für die maskulinen Subjekte alles rational erklärbar sein. In einer kritischen Lebenssituation wird die Außenwelt oft gestört. Dadurch sind soziale Beziehungen nicht mehr greifbar, und seine Unfähigkeit, mit der Hilflosigkeit fertig zu werden, kehrt als eine Art "psychosozialer Bumerang" zurück.

Wenn Männer in einer aussichtslosen Situation gedrängt werden und ihnen nichts mehr übrigbleibt, als ihre eigene Hilflosigkeit nach außen zu bekämpfen, werden Männer häufig gewalttätiger und lassen ihre Hilflosigkeit an schwächeren Lebewesen aus. Die Soziale Arbeit bietet den Männern eine gute Gelegenheit, dort Anerkennung sowie Ermunterung für „unmännliches“ Verhalten zu erlangen. Sie lernen, dass eine nach außen gedrängte und ausgesprochene Hilflosigkeit nicht den Tod für die „Männlichkeit“ bedeutet, sondern dass es auch in eine soziale Lebendigkeit umschlagen kann. Bei vielen Männern bedeuten nach außen gezeigte Verhaltensweisen häufig mehr, als nur das Gezeigte oder Gesagte. Es verbergen sich Wünsche, Sehnsüchte und auch andere Gefühle, die der Mann nicht vom Inneren ausdrücken kann und deshalb nach außen abgespalten werden muss (Böhnisch 2023, 44/45).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Konzepte Lebensbewältigung und Lebensweltorientierung ein und beschreibt den Aufbau der Hausarbeit sowie die Analyse der Biografien von Böhnisch und Thiersch.

2. Lebensbewältigung nach Lothar Böhnisch: Dieses Kapitel erläutert das Theorie-Praxis-Modell der Lebensbewältigung, dessen Dimensionen sowie die geschlechtsspezifischen Unterschiede in der Bewältigung kritischer Lebensphasen.

3. Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch: Es werden die zentralen Prinzipien der Lebensweltorientierung, wie Alltagsnähe, Prävention und Partizipation, sowie deren Bedeutung für die Soziale Arbeit dargestellt.

4. Gegenüberstellung der beiden Handlungskonzepte: Hier werden die methodischen Unterschiede zwischen dem deduktiven Ansatz der Lebensbewältigung und der phänomenologisch-deskriptiven Perspektive der Lebensweltorientierung verglichen.

5. Abschlussdiskussion: Die Diskussion reflektiert die theoretische Anwendbarkeit beider Konzepte und hinterfragt die Umsetzung in die Praxis der Sozialen Arbeit.

6. Reflexion: Die Autorin setzt sich kritisch mit der Anwendbarkeit der Konzepte auseinander und thematisiert die Rolle der Sozialarbeiter als Akteure im Alltag.

7. Literaturverzeichnis: Auflistung aller verwendeten Quellen und Internetverweise.

Schlüsselwörter

Lebensbewältigung, Lebensweltorientierung, Soziale Arbeit, Lothar Böhnisch, Hans Thiersch, Handlungsmaxime, Subjektorientierung, Sozialpädagogik, Bewältigungsprozess, Risikogesellschaft, Alltagsnähe, Prävention, Partizipation, Integration, Identitätsarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die theoretische Gegenüberstellung und Analyse der Konzepte Lebensbewältigung und Lebensweltorientierung im Kontext der Sozialen Arbeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Felder sind die Förderung der subjektiven Handlungsfähigkeit, die Bedeutung des Alltags, geschlechtsspezifische Bewältigungsmuster und die methodischen Strukturen der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Konzepte herauszuarbeiten, um den Nutzen für sozialarbeiterische Handlungsmaxime zu bestimmen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit nutzt eine Literaturanalyse basierend auf den Modellen von Böhnisch und Thiersch sowie eine vergleichende Diskursanalyse der jeweiligen Theorieperspektiven.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung beider Konzepte, eine detaillierte Analyse ihrer Dimensionen und eine abschließende systematische Gegenüberstellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Schlüsselbegriffe sind Lebensbewältigung, Lebensweltorientierung, Subjektorientierung, Risikogesellschaft, Alltagsnähe und Handlungsfähigkeit.

Wie unterscheidet sich die Sicht auf männliche Lebensbewältigung?

Böhnisch betont bei Männern die Gefahr der Abspaltung von Hilflosigkeit und die Tendenz zu externalisierender Gewalt, wenn gewohnte Bewältigungsmuster versagen.

Wie definiert Thiersch die Rolle des Sozialarbeiters?

Thiersch sieht den Sozialarbeiter als Begleiter im Alltag, der unter Beachtung von Partizipation und Integration bei der Bewältigung von Lebenskrisen unterstützt.

Was bedeutet "psychosozialer Bumerang" bei Böhnisch?

Es bezeichnet das Phänomen, dass Männer in einer kritischen Situation ihre Hilflosigkeit nicht integrieren, sondern diese als destruktive Kraft gegen sich oder andere wenden.

Welche Kritik übt die Autorin am Konzept der Lebensweltorientierung?

Die Autorin hinterfragt, inwieweit Sozialarbeiter selbst in ihrem Alltag vor Überforderung geschützt sind und sieht eine Diskrepanz zwischen theoretischem Anspruch und praktischer Umsetzung.

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Detalles

Título
Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen die Konzepte der Lebensbewältigung und der Lebensweltorientierung auf?
Subtítulo
Was bedeuten diese im Hinblick auf sozialarbeiterische Handlungsmaxime?
Calificación
1,2
Autor
Anonym (Autor)
Año de publicación
2023
Páginas
14
No. de catálogo
V1399440
ISBN (Ebook)
9783346946126
ISBN (Libro)
9783346946133
Idioma
Alemán
Etiqueta
welche gemeinsamkeiten unterschiede konzepte lebensbewältigung lebensweltorientierung hinblick handlungsmaxime
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Anonym (Autor), 2023, Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede weisen die Konzepte der Lebensbewältigung und der Lebensweltorientierung auf?, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1399440
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