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Unterrepräsentation und wahrgenommene Diskriminierung von Ostdeutschen. Eine Analyse basierend auf Daten und rechtlichen Aspekten

Titre: Unterrepräsentation und wahrgenommene Diskriminierung von Ostdeutschen. Eine Analyse basierend auf Daten und rechtlichen Aspekten

Dossier / Travail , 2023 , 15 Pages , Note: 2,0

Autor:in: Leonard Dürrwald (Auteur)

Sociologie - Politique, Majorités, Minorités
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die vorliegende Arbeit untersucht die gegenwärtige Position und Wahrnehmung von Ostdeutschen in verschiedenen Bereichen der deutschen Gesellschaft. Angespornt durch jüngste Enthüllungen, in denen hohe Führungspersonen Vorurteile gegenüber Ostdeutschen zum Ausdruck brachten, stellt die Arbeit die Frage, inwieweit solche Anschauungen verbreitet sind und ob Ostdeutsche tatsächlich diskriminiert werden.

Die Definition von "Ostdeutschen" basiert dabei auf der Sozialisierung während der Kindheit und Jugend in den neuen Bundesländern oder der DDR. Die Arbeit geht detailliert auf die Unterrepräsentation von Ostdeutschen in der Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und den Medien ein, basierend auf Daten der Universität Leipzig. Zudem wird die wahrgenommene Diskriminierung aus der Sicht von Ostdeutschen anhand von MONITOR-Berichten aus Thüringen und Sachsen beleuchtet. Schließlich wird die aktuelle Rechtslage in Bezug auf die Diskriminierung von Ostdeutschen diskutiert.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Unterrepräsentation Ostdeutscher

2.1 In der Politik

2.2 In der Wirtschaft

2.3 In der Wissenschaft

2.4 In den Medien

3. Wahrgenommene Diskriminierung

4. Rechtslage

5. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Frage, ob und inwiefern eine Diskriminierung von Ostdeutschen in Deutschland existiert. Dabei wird analysiert, in welchen gesellschaftlichen und politischen Sektoren eine Unterrepräsentation stattfindet, wie diese Diskriminierung wahrgenommen wird und inwieweit die aktuelle Rechtslage einen Schutz vor Benachteiligungen bietet.

  • Analyse der Repräsentation Ostdeutscher in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.
  • Untersuchung der wahrgenommenen Diskriminierung anhand regionaler Studien (Monitor-Berichte).
  • Auseinandersetzung mit den sozioökonomischen Unterschieden zwischen Ost- und Westdeutschland.
  • Bewertung der juristischen Einordnung der ostdeutschen Herkunft im Kontext des Antidiskriminierungsrechts.
  • Reflektion über den Prozess der deutschen Einheit und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung

Vor wenigen Wochen enthüllte die ZEIT interne Dokumente von Mathias Döpfner, dem Vorstandsvorsitzenden der Axel Springer SE. In diesen steht unter anderem, dass „Ossis sind entweder Faschisten oder Kommunisten. Dazwischen tun sie es nicht. Eklig.“ Ein Mann mit sehr viel Macht hat klare Vorurteile von Menschen, die aus den neuen Bundesländern kommen. Aber auch im Kleinen hört man immer wieder Floskeln, die Vorurteile offenbaren. In einem Seminar erlebte ich, wie ein Dozierender sagte, dass er aus einem den neuen Bundesländern stamme. Darauf war eine Antwort eines Studierenden „Ach krass, hört man ja gar nicht.“ Es gibt immer wieder Aussagen, die zeigen, dass es immer noch eine Grenze zwischen Ost und West gibt, zumindest in den Köpfen einiger Menschen. Doch stellt sich daraus die Frage, sind das Einzelfälle oder gibt es tatsächlich eine Diskriminierung von Ostdeutschen in Deutschland?

Um das herauszufinden zu können, muss zuerst geklärt werden, wer als Ostdeutscher zählt. Ostdeutscher ist jeder, der in den neuen Bundesländern oder der DDR aufgewachsen ist. Ausschlaggebend ist dafür die Kindes- und Jugendsozialisation. Menschen, die aus Westdeutschland oder dem Ausland stammen, sind anders sozialisiert worden und können ihre Prägungen nicht einfach ablegen, weshalb sie nicht unter den Begriff „Ostdeutscher“ fallen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Problematik möglicher Diskriminierung von Ostdeutschen ein und definiert den Begriff des Ostdeutschen über die Kindes- und Jugendsozialisation.

2. Unterrepräsentation Ostdeutscher: Dieses Kapitel beleuchtet detailliert die mangelnde Präsenz von Menschen mit ostdeutscher Herkunft in den Führungsebenen von Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

3. Wahrgenommene Diskriminierung: Hier werden Umfragen ausgewertet, die zeigen, dass sich ein Großteil der Bevölkerung in ostdeutschen Bundesländern ungerecht behandelt fühlt und von einer mangelnden Anerkennung ihrer Lebensleistung ausgeht.

4. Rechtslage: Der Abschnitt untersucht die juristische Sichtweise auf Diskriminierung von Ostdeutschen und stellt fest, dass nach aktuellem Recht kein Schutz besteht, da Ostdeutsche nicht als eigene Ethnie gelten.

5. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass trotz fehlenden juristischen Schutzes eine strukturelle Unterrepräsentation und ein verbreitetes Gefühl der Ungerechtigkeit existieren, die den Abschluss der Wiedervereinigung erschweren.

Schlüsselwörter

Ostdeutschland, Deutsche Wiedervereinigung, Diskriminierung, Unterrepräsentation, DDR, Eliten, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Arbeitsmarkt, Identität, Antidiskriminierungsgesetz, Gesellschaft, soziale Ungerechtigkeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Frage, ob Menschen aus den neuen Bundesländern in Deutschland diskriminiert werden und welche strukturellen Hürden dabei eine Rolle spielen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Unterrepräsentation in Führungspositionen, der Wahrnehmung von Ungerechtigkeit in der Bevölkerung sowie der aktuellen juristischen Lage bezüglich Diskriminierung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, empirisch sowie rechtlich zu klären, ob es sich bei der oft wahrgenommenen Benachteiligung von Ostdeutschen lediglich um Einzelfälle handelt oder um ein strukturelles gesamtdeutsches Problem.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse sowie die Sekundärauswertung von Datenerhebungen der Universität Leipzig (MDR-Studien) und regionalen Monitor-Berichten.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Führungskräften in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien sowie eine Analyse von Umfragedaten zur subjektiven Wahrnehmung von Diskriminierung.

Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter dieser Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Ostdeutschland, Wiedervereinigung, Unterrepräsentation, Eliten und Diskriminierung.

Warum werden Ostdeutsche laut Arbeit nicht als diskriminiert im Sinne des AGG eingestuft?

Die Gerichte werten die regionale Herkunft nicht als „ethnische Herkunft“, da aufgrund der historischen Entwicklung keine eigenständige Ethnie im Sinne des Antidiskriminierungsgesetzes anerkannt wird.

Inwiefern spielt der Monitor-Bericht eine Rolle für das Verständnis des Themas?

Die Berichte aus Thüringen und Sachsen verdeutlichen, dass sich ein erheblicher Teil der Bevölkerung als „Bürger zweiter Klasse“ fühlt, was die psychologische Komponente der Diskriminierung unterstreicht.

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Résumé des informations

Titre
Unterrepräsentation und wahrgenommene Diskriminierung von Ostdeutschen. Eine Analyse basierend auf Daten und rechtlichen Aspekten
Université
University of Bamberg  (Lehrstuhl für Fränkische Landesgeschichte)
Cours
Diskriminierung und Gleichstellung seit Gründung der Bundesrepublik Deutschland
Note
2,0
Auteur
Leonard Dürrwald (Auteur)
Année de publication
2023
Pages
15
N° de catalogue
V1399632
ISBN (PDF)
9783346947352
ISBN (Livre)
9783346947369
Langue
allemand
mots-clé
Ostdeutsche, Ostdeutsche als Ethnie, Diskriminierung Ostdeutscher, Neue Bundesländer, Ostdeutschland
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Leonard Dürrwald (Auteur), 2023, Unterrepräsentation und wahrgenommene Diskriminierung von Ostdeutschen. Eine Analyse basierend auf Daten und rechtlichen Aspekten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1399632
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Extrait de  15  pages
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