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Das Ärzteportrait bei Quevedo

Der diskursanalytische Zugang kritisch betrachtet

Title: Das Ärzteportrait bei Quevedo

Term Paper (Advanced seminar) , 2009 , 19 Pages , Grade: 2

Autor:in: Florian Schirmer (Author)

Romance Studies - Spanish Studies
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit zwei verschiedenen Herangehensweisen an das Ärzteportrait Quevedos innerhalb des „Sueños de la muerte“. Beide Analysen nutzen diskursanalytische Überlegungen um neue Erkenntnisse zu gewinnen. So beschäftigt sich Joachim Küpper mit erkenntnistheoretischen Aspekten dieser Zeit in seinem Aufsatz „’La Prose de l’enfer’. Bemerkungen zum Ärzteportrait von Quevedos Sueño de la muerte“ und versucht so neue Erkenntnisse zu erzielen. Ursula Link-Heer fokussiert auf den wissenstheoretischen Hintergrund Francisco de Quevedos und versucht dessen satirisches Portrait des Ärztestandes in ihrem Aufsatz „Zwischen Galen und Paracelsus. Medizinisches Wissen und satirische indignatio bei Quevedo“ auf diesen Fundamenten weiter auszudifferenzieren. Diese Arbeit gliedert sich dementsprechend in drei Teile. Bevor die Analysen Küppers und Link-Heers betrachtet werden, soll ein kurzer Überblick über die Diskursanalyse Michel Foucaults in die Thematik einführen. Anschließend an den Vergleich der beiden Arbeiten Küppers und Link-Heers sollen eigene Anmerkungen und Ergänzungen zur Diskursanalyse allgemein und zu den beiden vorliegenden Herangehensweisen die Arbeit abrunden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Satire

1.2 Der "Sueño de la muerte"

2. Die Diskursanalyse Michel Foucaults – Perspektiven und Potential

3. Die diskursanalytischen Ansätze Joachim Küppers und Ursula Link-Heers

4. Fazit

5. Literatur

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht zwei verschiedene diskursanalytische Herangehensweisen an das Ärzteportrait in Francisco de Quevedos "Sueño de la muerte". Das primäre Ziel ist es, die Interpretationen von Joachim Küpper und Ursula Link-Heer kritisch zu vergleichen, ihre theoretischen Fundamente zu hinterfragen und zu erörtern, inwiefern literaturwissenschaftliche Untersuchungen von Foucaults Diskursanalyse profitieren können.

  • Analyse des Ärzteportraits im "Sueño de la muerte" von Quevedo.
  • Diskursanalytische Perspektiven nach Michel Foucault.
  • Vergleich der Forschungsansätze von Joachim Küpper und Ursula Link-Heer.
  • Rolle des medizinischen Wissens (Galen und Paracelsus) in der Satire.
  • Methodische Reflexion über Literaturwissenschaft und Diskursanalyse.

Auszug aus dem Buch

Die Diskursanalyse Michel Foucaults – Perspektiven und Potential

Um die anschließenden Gedankengänge nachvollziehen zu können, ist eine tiefergehende Beschäftigung mit dem Ideengebäude der Diskursanalyse Michel Foucaults notwendig. Nach Philipp Sarasin ist der Begriff der Diskursanalyse zurzeit in vielen verschiedenen Formen in Gebrauch. Unterschiedliche Wissenschaftsbereiche nutzen Foucaults Anregungen und versuchen sie in irgendeiner Weise handhabbar zu machen, was bisher nicht – zumindest nicht kohärent – gelungen ist.

Foucaults Arbeit während seiner Hoch-Zeit in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist nicht nur ein absolut neuer Ansatz und eine Hinterfragung unseres bisherigen Denkens und Ordnens sondern gleichzeitig auch von nicht weniger großer Komplexität gekennzeichnet. In verschiedenen Vorlesungen und Büchern gelingt es ihm ausgehend von strukturalistisch anmutenden Beobachtungen im medizinischen/psychoanalytischen Bereich seine Beobachtungen über das Denken und Denkstrukturen anzustellen und eine neue Form der Herangehensweise an Texte (die er auch als konstituierendes Faktum der Machtverteilung ansah) zu etablieren.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Werk von Quevedo, die Bedeutung der "Sueños" und die Zielsetzung der vergleichenden Analyse des Ärzteportraits.

1.1 Satire: Definition der Satire als Modus und literarische Gattung innerhalb unterschiedlicher Epochen.

1.2 Der "Sueño de la muerte": Beschreibung des inhaltlichen Aufbaus des Traums und der literarischen Grundlage der Arbeit.

2. Die Diskursanalyse Michel Foucaults – Perspektiven und Potential: Darstellung des theoretischen Rahmens der Diskursanalyse sowie der Konzepte von Diskurs, epistemischen Modellen und Machtstrukturen.

3. Die diskursanalytischen Ansätze Joachim Küppers und Ursula Link-Heers: Analyse und Vergleich der beiden unterschiedlichen Forschungsansätze unter Anwendung auf das spezifische Textsegment.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Ansätze und Reflexion über die Integration von Literatur in den diskursiven Raum.

5. Literatur: Verzeichnis der verwendeten Primär- und Sekundärliteratur.

Schlüsselwörter

Quevedo, Sueño de la muerte, Diskursanalyse, Michel Foucault, Ärzteportrait, Satire, Episteme, Joachim Küpper, Ursula Link-Heer, Medizingeschichte, Galen, Paracelsus, Literaturwissenschaft, Machtstrukturen, Ähnlichkeitsrelationen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Ärzteportrait in Quevedos Text "Sueño de la muerte" aus einer diskursanalytischen Perspektive.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die diskursanalytischen Theorien von Michel Foucault und deren Anwendung auf literarische Texte, insbesondere die satirische Darstellung des Ärztestandes im 16. und 17. Jahrhundert.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage dieser Arbeit?

Ziel ist der Vergleich der Ansätze von Joachim Küpper und Ursula Link-Heer, um herauszufinden, ob und wie diskursanalytische Konzepte neue Erkenntnisse für die Literaturwissenschaft liefern können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt Methoden der Diskursanalyse nach Michel Foucault, insbesondere Konzepte wie Episteme und Ähnlichkeitsrelationen, um literarische Texte zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert zuerst Foucaults Diskursbegriff und widmet sich dann detailliert den Interpretationen von Küpper und Link-Heer zum Ärzteportrait bei Quevedo.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind Quevedo, Diskursanalyse, Foucault, Satire, Ärzteportrait, Medizingeschichte und literarische Wissenskonfigurationen.

Wie unterscheidet sich Joachim Küppers Ansatz von dem Ursula Link-Heers?

Küpper fokussiert stark auf Foucaults Analogiedenken der spätmittelalterlichen Episteme, während Link-Heer die medizingeschichtliche Wende zwischen Galen und Paracelsus als Analysefokus nutzt.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich der Eignung der Diskursanalyse für die Literatur?

Der Autor plädiert dafür, Literatur als integralen Bestandteil des Diskurses ihrer Zeit zu betrachten, da sie existierende Episteme reflektiert und das Potential besitzt, neue Diskurse mitzugestalten.

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Details

Title
Das Ärzteportrait bei Quevedo
Subtitle
Der diskursanalytische Zugang kritisch betrachtet
College
University of Heidelberg
Grade
2
Author
Florian Schirmer (Author)
Publication Year
2009
Pages
19
Catalog Number
V139997
ISBN (eBook)
9783640469888
ISBN (Book)
9783640470204
Language
German
Tags
Spanisch Literaturwissenschaft Siglo de Oro Quevedo
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Florian Schirmer (Author), 2009, Das Ärzteportrait bei Quevedo, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/139997
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