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Der Einfluss von Arbeitszufriedenheit auf den Zusammenhang zwischen Hunden am Arbeitsplatz und Burnout

Titel: Der Einfluss von Arbeitszufriedenheit auf den Zusammenhang zwischen Hunden am Arbeitsplatz und Burnout

Studienarbeit , 2022 , 35 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Melina Mende (Autor:in)

Psychologie - Arbeit, Betrieb, Organisation
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Studienarbeit beschäftigt sich mit der Klärung der Fragestellung, ob der Einfluss von Hunden am Arbeitsplatz auf Burnout durch die subjektiv empfundene Arbeitszufriedenheit mediiert wird. Mögliche Befunde können die Relevanz aufzeigen, Hunde am Arbeitsplatz zu etablieren und das Mitbringen dieser zu vereinfachen. Darüber hinaus können die Forschungsergebnisse auch auf die Relevanz der Arbeitszufriedenheit und der Prävention beziehungsweise Milderung von Burnout in diesem Kontext hinweisen.

Die moderne Arbeitswelt, welche durch einen hohen Leistungs- und Verantwortungsdruck, Flexibilität und ständige Erreichbarkeit gekennzeichnet ist, führt vermehrt zu Gesundheitsrisiken und psychischen Belastungen. Dies ist unter anderem daran zu erkennen, dass in den letzten Jahren Überlastung und Burnout zugenommen haben. Im Jahr 2019 registrierte die Allgemeine Ortskrankenkasse 185.000 Burnout-Betroffene mit 4.3 Millionen Krankheitstagen. Arbeitnehmende, die unter Burnout leiden, weisen darüber hinaus eine geringere Produktivität auf und neigen dazu, das Unternehmen zu verlassen. Eine der Hauptursachen für Burnout ist eine geringe Arbeitszufriedenheit. Sowohl für Organisationen als auch für Mitarbeitende ist eine hohe Arbeitszufriedenheit von großem Interesse, weswegen sie eine der am häufigsten untersuchten Variablen in der Arbeitspsychologie darstellt. Die Arbeitszufriedenheit der Belegschaft kann u.a. durch Hunde am Arbeitsplatz gesteigert werden. Darüber hinaus konnte eine stresslindernde Wirkung von Hunden auf Arbeitnehmende nachgewiesen werden. Ferner würden 68% der erwerbstätigen Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer in Europa ihren Hund mit zur Arbeit nehmen, wenn sie die Wahl hätten. Viele erfolgreiche Unternehmen wie Google und Amazon haben bereits eine haustierfreundliche Unternehmenspolitik eingeführt. Die Zahl der Unternehmen, die Hunde am Arbeitsplatz zulassen, ist jedoch immer noch sehr gering und es fehlt an aussagekräftigen quantitativen Daten, welche die Vorteile von Hunden am Arbeitsplatz belegen. Trotz einiger Forschung, die den Zusammenhang zwischen Hunden am Arbeitsplatz und Burnout bzw. Arbeitszufriedenheit fokussiert und der Vielzahl an Studien, die sich mit der Auswirkung von Arbeitszufriedenheit auf Burnout beschäftigen, gibt es wenig Forschung zu der mediierenden Rolle von Arbeitszufriedenheit in diesem Zusammenhang.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretischer Hintergrund

2.1 Arbeitszufriedenheit

2.2 Burnout

2.3 Hunde am Arbeitsplatz

2.4 Herleitung der Hypothese

3 Methodik

3.1 Untersuchungsdesign und Untersuchungsrahmen

3.2 Art der Datenerhebung und Operationalisierung

3.3 Stichprobe

3.4 Datenerhebungsinstrumente

3.5 Fragebogenkonstruktion und Vorgehen

3.6 Versuchsdurchführung

3.7 Datenaufbereitung

4 Ergebnisse

4.1 Deskriptive Statistiken

4.2 Modellprämissen

4.3 Überprüfung der Hypothese

5 Diskussion

5.1 Limitationen und Risiken

5.2 Ausblick und Fazit

Zielsetzung & Forschungsschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwieweit die Anwesenheit von Hunden am Arbeitsplatz das Burnout-Empfinden von Mitarbeitenden beeinflusst und ob dieser Zusammenhang durch die subjektiv wahrgenommene Arbeitszufriedenheit mediiert wird.

  • Wirkung von Hunden am Arbeitsplatz als stressreduzierender Faktor.
  • Messung der Arbeitszufriedenheit und deren mediatorische Rolle bei Burnout-Symptomen.
  • Einsatz eines quantitativen, hypothesenprüfenden Forschungsdesigns (Planspiel).
  • Analyse der Relevanz tiergestützter Interventionen im betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Auszug aus dem Buch

2.3 Hunde am Arbeitsplatz

Tiere werden seit Tausenden von Jahren für praktische Zwecke am Arbeitsplatz eingesetzt (Wells & Perrine, 2001, S. 81). In den letzten Jahren werden vor allem Hunde von ihren Besitzerinnen und Besitzern immer häufiger mit auf die Arbeit genommen, um emotionale Unterstützung zu leisten oder schlichtweg als Begleitung zu dienen (S. 82). Da es in Deutschland kein Gesetz gibt, welches die Mitnahme des Hundes zur Arbeit regelt, haben Arbeitnehmende darauf keinen Anspruch. Folglich liegt die Entscheidung diesbezüglich bei der vorgesetzten Person (Kohl, 2013, S. 5). Das Anliegen lässt sich hingegen im Arbeitsvertrag durch eine Regelung vereinbaren oder kann in einer Betriebsvereinbarung festgelegt werden (§ 106 Gewerbeordnung).

In der vorliegenden Studie ist unter dem Begriff ‚Hund am Arbeitsplatz‘ ein Hund gemeint „der durch seinen Menschen, unter adäquaten Bedingungen, als Teammitglied in das Büro bzw. in eine büroähnliche Umgebung genommen wird“ (Bundesverband Bürohund, 2020).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beleuchtung der modernen Arbeitswelt und Ableitung der Forschungsfrage zur mediierenden Rolle der Arbeitszufriedenheit im Kontext von Hunden am Arbeitsplatz.

2 Theoretischer Hintergrund: Definition der zentralen Konstrukte Arbeitszufriedenheit, Burnout sowie Hunde am Arbeitsplatz und Ableitung der Hypothese H1.

3 Methodik: Beschreibung des experimentellen Untersuchungsdesigns, der Stichprobe (R+V Versicherung), der Instrumente (MBI-GS, KAFA) sowie der Durchführung und Datenaufbereitung.

4 Ergebnisse: Auswertung der deskriptiven Statistiken, Prüfung der Modellprämissen und Anwendung der Mediationsanalyse.

5 Diskussion: Kritische Reflexion der vorliegenden Studie hinsichtlich Limitationen und Risiken sowie ein Ausblick auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.

Schlüsselwörter

Hunde am Arbeitsplatz, Arbeitszufriedenheit, Burnout, Mediation, Stressreduktion, betriebliches Gesundheitsmanagement, Maslach Burnout Inventory, MBI-GS, Arbeitspsychologie, quantitative Forschung, Mitarbeiterbindung, Human Resources, betriebliche Prävention, Organisationspsychologie, soziale Unterstützung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Studienarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, ob die Anwesenheit von Hunden am Arbeitsplatz Stress reduziert und ob die Arbeitszufriedenheit dabei als vermittelnde Variable (Mediator) für das Auftreten von Burnout fungiert.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der Arbeitspsychologie, dem betrieblichen Gesundheitsmanagement, der Wirkung von Haustieren auf das Stresserleben und der Validierung von Arbeitszufriedenheit als Wohlfühlfaktor.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch eine empirisch-quantitative Studie nachzuweisen, dass Hunde am Arbeitsplatz positiv auf die psychische Gesundheit der Mitarbeitenden wirken, indem sie die Arbeitszufriedenheit steigern und somit Burnout-Risiken mindern.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein experimentelles, quantitatives Untersuchungsdesign verwendet, bei dem durch eine Mediationsanalyse geprüft wird, ob die Arbeitszufriedenheit den Effekt „Hund am Arbeitsplatz“ auf das „Burnout-Kriterium“ erklärt.

Was wird im methodischen Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil beschreibt detailliert das Versuchsdesign beim Unternehmen R+V Versicherung, die Stichprobengewinnung, die eingesetzten Fragebögen (KAFA und MBI-GS) sowie die statistische Datenbereinigung und Auswertung in SPSS.

Welche Schlagworte charakterisieren das Dokument?

Kernbegriffe sind Burnout-Prävention, Hunde am Arbeitsplatz, Arbeitszufriedenheit, Mediation und betriebliches Gesundheitsmanagement.

Warum wird für die Studie eine Mediationsanalyse durchgeführt?

Da vermutet wird, dass der Hund am Arbeitsplatz nicht nur direkt auf das Burnout-Empfinden wirkt, sondern dies über die Steigerung der Arbeitszufriedenheit erreicht, ist eine Mediationsanalyse notwendig, um diesen Wirkmechanismus statistisch zu prüfen.

Welche Rolle spielt das Unternehmen R+V Versicherung in der Studie?

Das Unternehmen stellt den Untersuchungsrahmen dar; die Stichprobe umfasst dort festangestellte Mitarbeitende, die im Rahmen eines Experiments der Gruppe mit oder ohne Hund zugeteilt werden.

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Details

Titel
Der Einfluss von Arbeitszufriedenheit auf den Zusammenhang zwischen Hunden am Arbeitsplatz und Burnout
Hochschule
Hochschule Darmstadt
Note
1,3
Autor
Melina Mende (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
35
Katalognummer
V1402573
ISBN (PDF)
9783346951434
ISBN (Buch)
9783346951441
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arbeitszufriedenheit, Arbeitspsychologie, Burnout, Stress am Arbeitsplatz, Hunde am Arbeitsplatz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melina Mende (Autor:in), 2022, Der Einfluss von Arbeitszufriedenheit auf den Zusammenhang zwischen Hunden am Arbeitsplatz und Burnout, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1402573
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Leseprobe aus  35  Seiten
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