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Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv

Jean-Louis Baudry Das Dispositiv: Metapsychologische Betrachtungen des Realitätseindrucks (1975)

Titre: Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv

Exposé (Elaboration) , 2006 , 4 Pages , Note: 1

Autor:in: Mag. phil. Elsa Kremser (Auteur)

Médias / Communication - Recherche et études
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv aufgearbeitet im Kontext des medienwissenschaftlichen Textes von Jean-Louis Baudry
DAS DISPOSITIV:
METAPSYCHOLOGISCHE BETRACHTUNGEN DES REALITÄTSEINDRUCKS (1975)

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv

1.1 Das Konzept des Dispositivs und der Realitätseindruck

1.2 Die Rolle der Unbeweglichkeit und der Schlafzustand

1.3 Regression und halluzinatorische Wunschbefriedigung

1.4 Realitätsprüfung und Wahrnehmung im Vergleich

1.5 Das Kino als Simulationsapparat

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen und metapsychologischen Parallelen zwischen der Freudschen Traumtheorie und dem kinematographischen Apparat, um zu verstehen, wie das Kino beim Zuschauer einen spezifischen "Realitätseindruck" erzeugt, der sich mit traumähnlichen Phänomenen deckt.

  • Die metapsychologische Analyse des Dispositivs nach Jean-Louis Baudry
  • Die Funktion der Regression und halluzinatorischen Wunschbefriedigung
  • Die Rolle der Realitätsprüfung und motorischen Hemmung im Schlaf und im Kino
  • Das Kino als künstlicher Simulationsapparat zur Erzeugung von Realitätseffekten

Auszug aus dem Buch

Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv

Siegmund Freuds metapsychologische Untersuchungen richten sich darauf, eine Apparatur zu verstehen und zusammenzufügen, die in der Lage ist mnestische Spuren, also Spuren der Erinnerung, in Form von Vorstellungen wiederzugeben, was nach Baudry als Dispositiv zu bezeichnen wäre. Das Subjekt wird also getäuscht, es fällt Illusionen zum Opfer, also dem was man im Wachzustand als Halluzination und im Schlaf als Traum bezeichnet, es ist also Opfer eines Realitätseindrucks.

Der Schlafende befindet sich in einer erzwungenen Unbeweglichkeit, so wird der nachgeburtliche Zustand, oder sogar das intrauterine Leben wiederholt, diese Unbeweglichkeit ist es die auch der Besucher des dunklen Kinosaals wieder findet, welcher sich im Sessel vergraben hat. Die Unbeweglichkeit des Zuschauers gehört zum Dispositiv des Kinos.

Freud untersucht in seiner Traumdeutung die Darstellungsmittel im Traum. Er kommt dabei auf das Unbewusste zu sprechen.

Die Beziehung zwischen Kino und Traum wurde schon häufig vermutet und hat sich auch im Gemeinsinn eingeprägt. Die kinematographische Projektion soll an den Traum erinnern, sie soll eine Art Traum sein, ein Beinahe-Traum.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv: Einführung in die theoretische Verknüpfung von Freuds Traumtheorie und Baudrys Konzept des kinematographischen Dispositivs. Hierbei stehen die Mechanismen der Wahrnehmung und der Illusion im Zentrum.

1.1 Das Konzept des Dispositivs und der Realitätseindruck: Untersuchung der Art und Weise, wie das Subjekt durch apparative Anordnungen getäuscht wird und Vorstellungen für reale Wahrnehmungen hält.

1.2 Die Rolle der Unbeweglichkeit und der Schlafzustand: Analyse der körperlichen Fixierung im Schlaf und ihre Entsprechung in der Sitzposition des Kinobesuchers als Teil des Dispositivs.

1.3 Regression und halluzinatorische Wunschbefriedigung: Erörterung der psychischen Rückbildungsvorgänge (Regression), die dazu führen, dass Wünsche als halluzinierte Realität erfahren werden.

1.4 Realitätsprüfung und Wahrnehmung im Vergleich: Analyse der Bedingungen, unter denen die Realitätsprüfung ausgesetzt wird, und wie dies die Wahrnehmung von Bildern als Realität ermöglicht.

1.5 Das Kino als Simulationsapparat: Zusammenfassende Betrachtung des Kinos als Vorrichtung, die eine "künstliche Psychose" erzeugt und dem Träumer/Zuschauer eine spezifische Realitätserfahrung bietet.

Schlüsselwörter

Traumdeutung, Dispositiv, Metapsychologie, Realitätseindruck, Regression, Halluzination, Kinematographie, Wunschbefriedigung, Realitätsprüfung, psychischer Apparat, Simulation, Narzissmus, Wahrnehmung, Unbewusstes, Projektion

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Untersuchung grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die metapsychologischen Parallelen zwischen Freuds Traumtheorie und dem Kinematographischen Dispositiv, um den besonderen Realitätseffekt des Films zu erklären.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die psychoanalytische Traumlehre, die Theorie des filmischen Apparats, Wahrnehmungspsychologie und die Untersuchung von Simulationsmechanismen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie das Kino als Simulationsapparat funktioniert und warum der Zuschauer Bilder als eine Art "Mehr-als-Reale" Realität erfährt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine metapsychologische Analyse angewandt, die freudsche Konzepte der Traumdeutung auf die technologische und psychische Anordnung des Kinos überträgt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Mechanismen der Regression, die Bedeutung der motorischen Hemmung sowie die Transformation von Gedanken in visuelle Projektionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Dispositiv, Realitätseindruck, halluzinatorische Wunschbefriedigung und Simulation charakterisiert.

Warum wird der Kinobesucher mit einem Schlafenden verglichen?

Der Vergleich stützt sich auf die erzwungene Unbeweglichkeit beider Zustände, die nach Baudry eine grundlegende Voraussetzung für die Aufhebung der Realitätsprüfung ist.

Worin besteht der Unterschied zwischen Traum und Kino laut Baudry?

Der wesentliche Unterschied liegt in der aktiven Kontrollmöglichkeit und der Tatsache, dass es im Kino trotz der Traumähnlichkeit eine reale Wahrnehmung von außen gibt.

Was bedeutet der Begriff "künstliche Psychose" im Kontext der Arbeit?

Er beschreibt das Kino als Vorrichtung, die ähnlich wie der Traum einen Zustand erzeugt, in dem Vorstellungen für Realität gehalten werden, jedoch kontrollierbar bleibt.

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Résumé des informations

Titre
Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv
Sous-titre
Jean-Louis Baudry Das Dispositiv: Metapsychologische Betrachtungen des Realitätseindrucks (1975)
Université
University of Vienna  (Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft)
Cours
Theorien und Methoden der Medienwissenschaft
Note
1
Auteur
Mag. phil. Elsa Kremser (Auteur)
Année de publication
2006
Pages
4
N° de catalogue
V140316
ISBN (ebook)
9783640510962
ISBN (Livre)
9783640511150
Langue
allemand
mots-clé
Medienwissenschaft Freud Traumdeutung Dispositiv Baudry
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Mag. phil. Elsa Kremser (Auteur), 2006, Die Freudsche Traumdeutung und das Dispositiv, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140316
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Extrait de  4  pages
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