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Pfaff-Didaktik. Training zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und Entwicklung von Schlüsselfähigkeiten

Titre: Pfaff-Didaktik. Training zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und Entwicklung von Schlüsselfähigkeiten

Livre Spécialisé , 2005 , 179 Pages

Autor:in: Ilona Pfaff (Auteur)

Pédagogie - Divers
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"Pfaff-Didaktik" 7 Schritte zur Entwicklung der Erzieherpersönlichkeit ist eine "Anleitung" zur biographischen Selbstreflexion und soll ein Werkzeug sein für Lehrende und Lernende gleichermaßen. (Evaluation ist ausdrücklich erwünscht). Die Audio Datei zum Erlernen der Fachinhalte der Erzieherausbildung können gratis über die E-mail: pfaff-didaktik@web.de angefordert werden.

Die Diplomarbeit "Die soziale Kompetenz in der Erlebnispädagogik - Möglichkeiten zur Initiierung selbstorganisierter Lernprozesse" stellt implizit und explizit die Forderung auf, dass eine biographische Selbstreflexion und ein aktives Arbeiten an der eigenen Persönlichkeitsentwicklung eine Grundvoraussetzung darstellt für alle pädagogischen Berufe. Die Hausarbeit "Beziehungsarbeit und Kommunikation" betont die die Wichtigkeit der Bewusstmachung kommunikativer Prozesse, sowohl inter- als auch intrapersoneller Natur.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Theoretische Grundlagen der Begriffsklärung

1.1 Begriffsklärung Kommunikation

1.2 Begriffsklärung Beziehung

1.3 Das Menschenbild der Humanistischen Pädagogik

2. Kommunikationsmodelle

2.1 Kommunikationsmodell von Schulz von Thun

2.2 Das Meta-Modell der Sprache von Bandler & Grinder

2.3.1 Das Milton-Modell

2.3 Das Kommunikationsmodell der Transaktionsanalyse

2.4 Das Persönlichkeitsmodell von Dietmar Friedmann

2.5 „Survivability“ wird nicht gelehrt. Die Gefahr des „Hormo Sapiens“.

3. Fazit & Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, angehende pädagogische Fachkräfte durch eine biographische Selbstreflexion und die Vermittlung psychologischer Modelle in ihrer professionellen Identität zu stärken, um sie auf die Herausforderungen heterogener Lerngruppen vorzubereiten. Hierbei liegt der Fokus auf der Ausbildung einer reflektierten Erzieherpersönlichkeit, die in der Lage ist, sowohl intra- als auch interpersonelle Kommunikationsprozesse professionell zu gestalten.

  • Grundlagen der Kommunikation und Beziehungsgestaltung in pädagogischen Settings
  • Analyse und Anwendung psychologischer Kommunikationsmodelle (Schulz von Thun, NLP, Transaktionsanalyse)
  • Bedeutung der Resilienz und Bewältigung „toxische Kommunikation“
  • Persönlichkeitsentwicklung nach Dietmar Friedmann
  • Methoden zur Selbstdiagnose und aktiven Persönlichkeitsnachreifung

Auszug aus dem Buch

1. Theoretische Grundlagen der Begriffsklärung

Den folgenden Ausführungen wird ein systemtheoretisches Denken zu Grunde gelegt, d.h. es wird auf die Systemtheorie wie sie Willke (1993) beschreibt Bezug genommen, welche wiederum auf der Basis autopoietischer Systeme nach Maturana & Varela (1987) basiert.

Die Antwort des Individuums, und der sozialen Systeme auf die zunehmende Komplexität der Umwelt ist eine Ausdifferenzierung der Systeme. Demzufolge lebt der Einzelne nicht nur „in“ einem einzigen System, sondern hat zugleich Anteil an mehreren Systemen. Daraus ergeben sich wiederum verschiedene Rollen und verschiedene Sinnsysteme, woraus m.E. wiederum sehr schnell eine Überforderung des Individuums resultieren kann.

Die Kompetenz bzw. Fähigkeit, bei der Fülle von Rollen den Überblick zu bekommen, hat nur die Person, welche sich tatsächlich „in“ den Systemen befindet.

Schubert (1999) betont in Anlehnung an Ulrich Beck (1996), dass das gesellschaftliche Individuum durch die gesellschaftlichen Veränderung eine enorme Belastung erfährt. Zu der Ausdifferenzierung der Systeme und der damit einhergehenden zunehmenden Komplexität kommt dann noch der politische, wirtschaftliche und sozialstrukturelle Wandel, der an Geschwindigkeit kontinuierlich und unaufhaltsam zu zunehmen scheint.

Ein Grundtheorem Maturana & Varelas (1983) der Autopoiesis besagt, dass komplexe Systeme sich in der Einheit, ihren Strukturen und Elementen kontinuierlich und in einem operativ geschlossenen Prozess mit Hilfe der Elemente reproduzieren, aus denen sie bestehen (Vgl.). In dieser operationalen Geschlossenheit können sich Menschen nur verstehen, indem sie sich auf sich selbst beziehen bzw. auf ihre jeweilige Entwicklungsgeschichte und -struktur zurückblicken und diese wiederum in ihre individuelle Persönlichkeitsstruktur einbetten.

Kommunikation ist demnach stets als Interpretationsleistung des Individuums zu betrachten und nur gemessen an dessen Geschichte zu verstehen. Bei der Betrachtung der Beziehungsarbeit und der Kommunikation ist deshalb subjektorientiert vorzugehen, d.h. Strukturen und Kommunikation muss kommunizierbar gemacht werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Theoretische Grundlagen der Begriffsklärung: Dieses Kapitel legt das systemtheoretische Fundament der Arbeit dar und definiert Kommunikation sowie Beziehung unter dem Aspekt der Humanistischen Pädagogik.

2. Kommunikationsmodelle: Hier werden zentrale theoretische Modelle, darunter Schulz von Thun, das NLP-Meta-Modell, das Milton-Modell sowie die Transaktionsanalyse und das Modell von Friedmann vorgestellt, um die Grundlage für professionelles Beziehungsverhalten zu schaffen.

3. Fazit & Ausblick: Das Fazit synthetisiert die Erkenntnisse der Beziehungsarbeit als Arbeit an der eigenen Person und betont die Schlüsselrolle der Selbstreflexion für eine gelingende Erziehungspraxis.

Schlüsselwörter

Pfaff-Didaktik, Erzieherpersönlichkeit, Selbstreflexion, Kommunikation, Beziehungsarbeit, Systemtheorie, Transaktionsanalyse, Psychodyamik, Resilienz, Persönlichkeitsmodell, Dietmar Friedmann, Sprachkompetenz, Selbstbestimmung, Humanistische Pädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung einer reflektierten Erzieherpersönlichkeit durch die Anwendung systemtheoretischer und psychologischer Modelle.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Selbstreflexion, Kommunikationsmodelle, die Dynamik von Beziehungen sowie die Abgrenzung von toxischen Einflüssen im pädagogischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Bereitstellung eines „Tools“ (der sogenannten Pfaff-Didaktik), mit dem Lernende ihre sozial-emotionalen, sprachlichen und kognitiven Fähigkeiten für den Erzieherberuf selbstorganisiert trainieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen systemtheoretischen Ansatz sowie Modelle der klientenzentrierten Gesprächsführung nach Rogers, die Transaktionsanalyse nach Eric Berne und Elemente des NLP.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen zu Kommunikation und Beziehung erarbeitet und verschiedene Persönlichkeits- und Kommunikationsmodelle zur Analyse menschlichen Verhaltens und zur psychischen Hygiene vorgestellt.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Selbstreflexion, Resilienz, Kommunikation, Transaktionsanalyse, Persönlichkeitsnachreifung und Beziehungsarbeit.

Was versteht die Autorin unter dem „Hormo Sapiens“?

Es handelt sich um einen von der Autorin geprägten Begriff für den psychisch unreifen Menschen, der statt rationaler Vernunft durch Projektion, Gier, Hass und Neid gesteuert wird.

Wie funktioniert das in der Arbeit vorgestellte „Haus-Modell“?

Das Modell vergleicht die Persönlichkeit mit einem Haus, dessen Fundament der Persönlichkeitsbereich, dessen Arbeitsbereich die Schlüsselfähigkeiten und dessen Dach das Zielbereich darstellt; ein stabiles Dasein erfordert feste untere Etagen.

Warum ist das Erlernen von „Ich-Botschaften“ so wichtig?

Ich-Botschaften sind essenziell, um sich aus einschränkenden Prägungen der Kindheit zu lösen und das eigene Verhalten energetisch in den Bereich zu steuern, der für eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung erforderlich ist.

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Résumé des informations

Titre
Pfaff-Didaktik. Training zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und Entwicklung von Schlüsselfähigkeiten
Université
University of Education Freiburg im Breisgau
Auteur
Ilona Pfaff (Auteur)
Année de publication
2005
Pages
179
N° de catalogue
V1403865
ISBN (PDF)
9783346954756
ISBN (Livre)
9783346954763
Langue
allemand
mots-clé
Persönlichkeitsentwicklung biographische Selbstreflexion
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Ilona Pfaff (Auteur), 2005, Pfaff-Didaktik. Training zur Stärkung der eigenen Persönlichkeit und Entwicklung von Schlüsselfähigkeiten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1403865
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