Inhaltsverzeichnis:
01.Vorwort
02.Aufbau- und Ablauforganisation – Ein geschichtlicher Abriss
03.Aufbau- und Ablauforganisation – Ein Versuch der Kurzdefinition
03.1Aufbauorganisation
03.2Ablauforganisation
03.3Eine Interpretation der „Verzahnung“
04.Gestaltung und Ziele der Ablauforganisation
04.1Gestaltung der Ablauforganisation
04.1.1Die Ordnungselemente von Arbeitsabläufen
04.2Arbeitsanalyse und Arbeitssynthese
04.3 Ziele der Ablauforganisation
05.Moderne Entwicklung der Ablauforganisation
06.Nachwort
07.Literaturverzeichnis
01. Vorwort:
Der Betrieb als Arbeitsstätte. So lautet das Thema des Referats, zudem diese Ausarbeitung zum Teilgebiet der Ablauforganisation zählt.
Den Focus dieses Vortrages bzw. dieser Ausarbeitung richte ich bewusst darauf, dass es mir nicht ausreichend erscheint, in diesem Themenkomplex des „Betriebs als Arbeitsstätte“ die strukturellen Merkmale von Betrieb und Produktion darzustellen.
Betrieb und Produktion, zwei Begriffe, die in sich schlüssig und abgeschlossen erscheinen mögen. Doch sind ökonomisch (z.B. Produktionsoptimierung), wie auch sozial (z.B. Mitarbeiterführung/Teilaufgaben) weitere „innerbetriebliche“ Vorgänge von nicht außer acht zu lassender Bedeutung.
Ich beschäftige mich aus diesem Grund im Folgenden primär mit dem „innerbetrieblichen Vorgang“ der Ablauforganisation.
Wie meine späteren Ausführungen noch verdeutlichen werden, gehe ich aufgrund einer vorliegenden „Verzahnung“, wenn auch nur sekundär ebenfalls auf die Aufbauorganisation ein.
Ich möchte dem Leser in diesem Kontext, nach einem kurzen geschichtlichen Abriss, eine Kurzdefinition der Begriffe Aufbau- und Ablauforganisation darstellen, und einen interpretatorischen Ansatz der Verzahnung dieser beiden Begriffe aufzeigen.
In erster Linie möchte ich mich im Anschluss jedoch mit der Gestaltung und den Zielen der Ablauforganisation beschäftigen. In diesem Rahmen gehe ich auch auf die Begriffe der Arbeitsanalyse und der Arbeitssynthese ein.
Am Ende gehe ich auf die moderne Entwicklung der Ablauforganisation ein, um dem Leser auch einen innovativen Überblick dieses Komplexes aufzuzeigen.
02. Aufbau- und Ablauforganisation – Ein geschichtlicher Abriss:
Wie im Vorwort schon angedeutet wird die „Organisationstheorie“ in zwei Bereiche gegliedert:
Zum einen in die Aufbauorganisation, die die Festlegung organisatorischer Strukturvariablen wie beispielsweise die Aufgabenverteilung oder auch die Unterstellungsverhältnisse behandelt...
Inhaltsverzeichnis
01. VORWORT
02. AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION – EIN GESCHICHTLICHER ABRISS
03. AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION – EIN VERSUCH DER KURZDEFINITION
03.1 AUFBAUORGANISATION
03.2 ABLAUFORGANISATION
03.3 EINE INTERPRETATION DER „VERZAHNUNG“
04. GESTALTUNG UND ZIELE DER ABLAUFORGANISATION
04.1 GESTALTUNG DER ABLAUFORGANISATION
04.1.1 Die Ordnungselemente von Arbeitsabläufen
04.2 ARBEITSANALYSE UND ARBEITSSYNTHESE
04.3 ZIELE DER ABLAUFORGANISATION
05. MODERNE ENTWICKLUNG DER ABLAUFORGANISATION
06. NACHWORT
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den „innerbetrieblichen Vorgang“ der Ablauforganisation zu analysieren, von der Aufbauorganisation abzugrenzen und deren zentrale Bedeutung für die Gestaltung effizienter Arbeitsprozesse sowie des Betriebsklimas hervorzuheben.
- Grundlagen der Aufbau- und Ablauforganisation
- Methoden der Arbeitsanalyse und Arbeitssynthese
- Ziele und Kriterien einer effizienten Ablauforganisation
- Einfluss moderner Informations- und Kommunikationstechnik
Auszug aus dem Buch
03.2 Ablauforganisation
„Die Ablauforganisation ist die räumliche und zeitliche Gestaltung von Arbeits- und Bewegungsvorgängen. Die Ablauforganisation beschäftigt sich mit der räumlichen und zeitlichen Ordnung (Strukturierung) von Prozessen zur Erledigung von Aufgaben im Betrieb, die als Ergebnis der Aufgabenanalyse und -synthese erkannt und zusammengefasst wurden.
Die Ablauforganisation bietet Hilfestellungen an zur Beurteilung, wann wo welche Arbeiten erledigt werden sollen, z. B. das Operations Research in Warteschlangen-, Transport- und Reihenfolgemodellen. Im Gegensatz zu diesen Prozessüberlegungen (Rhythmisierung und Terminierung) wird im Rahmen der Aufbauorganisation eine Ordnung der organisatorischen Einheiten, nicht in räumlich-zeitlicher, sondern in hierarchischer Hinsicht erstellt.
Des weiteren regelt die Ablauforganisation die inhaltliche, räumliche und zeitliche Folge der Arbeitsprozesse im betrieblichen Geschehen bei wiederkehrenden Aufgaben. Dabei geht es im Einzelnen um die Erfassung der Arbeitsabläufe, die Feststellung deren Häufigkeiten, die Bearbeitungs- und Durchlaufzeiten sowie eingesetzte Arbeitsmittel und erforderliche Kosten mit dem Ziel der effizienten Gestaltung. Insbesondere sind die Informations-Austauschbeziehungen (Computerkommunikation, Telefonate, Belegfluss etc.) zwischen den beteiligten Abteilungen und Unternehmensbereichen zu regeln.“
Zusammenfassung der Kapitel
01. VORWORT: Die Einleitung begründet die Wahl des Themas und grenzt den Fokus auf die Ablauforganisation unter Berücksichtigung der Verzahnung mit der Aufbauorganisation ein.
02. AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION – EIN GESCHICHTLICHER ABRISS: Dieses Kapitel erläutert die Entwicklung der Organisationstheorie und den Wandel der Bedeutung von Ablauforganisation im Laufe der Zeit.
03. AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION – EIN VERSUCH DER KURZDEFINITION: Es werden prägnante Definitionen der beiden Kernbegriffe geliefert und die methodische sowie inhaltliche Verzahnung interpretiert.
04. GESTALTUNG UND ZIELE DER ABLAUFORGANISATION: Dieses Kapitel behandelt die praktische Gestaltung von Arbeitsabläufen sowie die Ziele der Effizienzsteigerung und Qualitätssicherung im Betrieb.
05. MODERNE ENTWICKLUNG DER ABLAUFORGANISATION: Der Fokus liegt hier auf dem Einfluss von Informations- und Kommunikationstechnologien auf die räumliche, zeitliche und personelle Arbeitsgestaltung.
06. NACHWORT: Der Autor reflektiert seine Erkenntnisse und betont die Relevanz der innerbetrieblichen Strukturen für die berufliche Praxis.
Schlüsselwörter
Ablauforganisation, Aufbauorganisation, Arbeitsanalyse, Arbeitssynthese, Betrieb, Arbeitsstätte, Organisationstheorie, Prozessoptimierung, Durchlaufzeiten, Informationsfluss, Arbeitsgestaltung, Betriebsklima, Arbeitswissenschaft, Arbeitselemente, I.u.K.-Technik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit den Grundlagen der betrieblichen Organisation, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf der Ablauforganisation und deren Abgrenzung zur Aufbauorganisation liegt.
Welches sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen sind die historische Einordnung der Begriffe, die Definition von Aufbau- und Ablauforganisation, die Methoden der Arbeitssynthese und die Ziele einer rationellen Prozessgestaltung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Vermittlung eines fundierten Überblicks über die Ablauforganisation als Mittel zur Steigerung der betrieblichen Effizienz und zur Verbesserung des Betriebsklimas.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse und den Vergleich verschiedener organisationswissenschaftlicher Definitionen, ergänzt durch eine grafische Veranschaulichung der Zusammenhänge.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil behandelt detailliert die Gestaltungselemente der Ablauforganisation, die Methoden zur Analyse und Synthese von Arbeitsprozessen sowie konkrete Zielsetzungen wie Terminsicherung und Qualitätssicherung.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Ablauforganisation, Arbeitsanalyse, Aufbauorganisation, Prozessoptimierung und betriebliche Schnittstellen.
Welche Rolle spielt die I.u.K.-Technik für die Ablauforganisation?
Die moderne Technik ermöglicht neue Formen der räumlichen Dezentralisation, zeitlichen Asynchronisation und personellen Arbeitsintegration, die den Gestaltungsspielraum der Ablauforganisation massiv erweitern.
Was unterscheidet die temporare Synthese von anderen Methoden?
Die temporare Synthese konzentriert sich speziell auf die zeitliche Abstimmung von Arbeitsgängen und die Minimierung von Durchlaufzeiten sowie organisatorischen Lagern.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Aufbau- und Ablauforganisation wichtig?
Während die Aufbauorganisation die statische Struktur und Hierarchie festlegt, ermöglicht die Ablauforganisation die dynamische Optimierung der eigentlichen Geschäftsprozesse.
Welchen Bezug stellt der Autor zur Lehrtätigkeit her?
Der Autor betont, dass die Kenntnis über diese innerbetrieblichen Strukturen für zukünftige Arbeitslehre-Lehrer essenziell ist, da ihre Schüler diese Arbeitswelten in ihrer beruflichen Zukunft direkt erleben werden.
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- Jacob Stuke (Author), 2007, Der Betrieb als Arbeitsstätte /Ablauforganisation, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140454