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Exposé zur Masterarbeit über Mediation, Schiedsgerichtsbarkeit und Zivilgerichtsbarkeit

Titel: Exposé zur Masterarbeit über Mediation, Schiedsgerichtsbarkeit und Zivilgerichtsbarkeit

Ausarbeitung , 2023 , 11 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Annika Müller (Autor:in)

Jura - Sonstiges
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Dieses Exposé zur Masterarbeit beschäftigt sich mit der Untersuchung und dem Vergleich der drei bekanntesten Streitbeilegungsmethoden: Dem Schiedsverfahren, der Mediation und dem Zivilgerichtsverfahren. Die Arbeit wird räumlich auf den Bereich der Bundesrepublik Deutschland beschränkt. Hintergrund dessen sind die unterschiedlichen Verfahrensabläufe der untersuchten Verfahren in verschiedenen Ländern sowie divergierende Gesetzgebungen. Durch die räumliche Begrenzung wird ein fundierter Vergleich der Verfahren im vorgegebenen umfänglichen Rahmen der Arbeit gewährleistet. Ferner wird zum Zwecke eines tiefgehenden Vergleichs und eines fundierten Ergebnisses lediglich auf zivilrechtliche Streitigkeiten und deren Beilegung durch die drei Verfahren eingegangen. Hintergrund dessen ist, dass jede Gerichtsbarkeit, jedes Mediations- und jedes Schiedsverfahren divergierende Wesensmerkmale begründet. Daher können die Verfahren nicht grundsätzlich konfliktartenübergreifend verglichen werden.

Dieses Exposé zur Masterarbeit beschäftigt sich demnach mit dem Vergleich der drei bekanntesten Streitbeilegungsmethoden. Neben der Analyse der einzelnen Verfahren sowie dem Vergleich soll ferner eine Checkliste erstellt werden. Diese soll Parteien dabei helfen, das effizienteste und zielführendste Verfahren zur Beilegung ihrer Streitigkeiten zu wählen. Daher lautet die Forschungsfrage dieser Masterarbeit: Welche Wesensmerkmale bestimmen, mit welchem Verfahren ein zivilrechtlicher Konflikt am effektivsten zu lösen ist? Die untergeordneten Forschungsfragen, deren Beantwortung ebenso zur Beantwortung der übergeordneten Forschungsfrage beitragen, lauten: Was sind die Besonderheiten der drei Streitbeilegungsmethoden? Was sind die ausschlaggebenden Kriterien für die Wahl der einen oder der anderen Methode? Gibt es Wesensmerkmale der Verfahren, die für eine Beilegung eines Konflikts gegeben sein müssen?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Forschungsfragen

2. Problemaufriss

2. Methodisches Vorgehen

3. Vorläufige Gliederung der Arbeit

4. Problemrelevante Literatur

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Masterarbeit liegt in der systematischen Untersuchung und dem Vergleich der drei zentralen Streitbeilegungsmethoden Schiedsverfahren, Mediation und Zivilgerichtsverfahren innerhalb Deutschlands. Hierbei soll basierend auf den Wesensmerkmalen und spezifischen Anforderungen der jeweiligen Verfahren eine praxisorientierte Checkliste entwickelt werden, die Parteien bei der Wahl des effektivsten und zielführendsten Weges zur Konfliktlösung unterstützt.

  • Analyse der verfahrensspezifischen Abläufe und Rechtsgrundlagen.
  • Vergleichende Bewertung der Chancen und Schwächen der Streitbeilegungsmethoden.
  • Ermittlung der ausschlaggebenden Kriterien für die methodische Wahl.
  • Entwicklung eines fundierten Konzepts für eine Entscheidungs-Check-Liste.
  • Untersuchung der rechtlichen Wirkungen von Schiedssprüchen, Mediationsvereinbarungen und Gerichtsurteilen.

Auszug aus dem Buch

2. Problemaufriss

Die Gewichtigkeit von (effizienten) Streitbeilegungsmethoden wird daran deutlich, dass jeder Mensch in seinem tagtäglichen Leben Konfliktsituationen ausgesetzt ist. Konfliktsituationen können je nach Persönlichkeit der Parteien sowie der aktuellen Situation, in der sich die Parteien befinden zu Konflikten führen. Konflikte zeichnen sich dadurch aus, dass Emotionen in hohem Maße spürbar sind, die die Beteiligten nicht sofort oder überhaupt nicht loslassen. Um einen solchen Konflikt zu lösen, bedarf es oftmals eines unbeteiligten Dritten. Der unbeteiligte Dritte kann dabei insbesondere ein Mediator, ein Schiedsrichter oder ein Richter eines staatlichen Gerichts sein.

Der aktuelle Forschungsstand der Arbeit bezieht sich weitestgehend auf die Schiedsgerichtsbarkeit. Hier wurden die unterschiedlichen Verfahren – das Ad-Hoc-Schiedsverfahren und das Institutionelle Schiedsverfahren – bereits erläutert, die Besonderheiten der Schiedsgerichtsbarkeit dargelegt sowie die rechtliche Wirkung des Schiedsspruchs erörtert. Hierbei wurde festgestellt, dass die verfassungsmäßige Rechtfertigung der Schiedsgerichtsbarkeit in der Privatautonomie nach Art. 2 Abs. 1 GG verankert ist. Ferner wurde festgestellt, dass je nach Verfahrensart – Ad-Hoc-Schiedsgerichtsbarkeit oder Institutioneller Schiedsgerichtsbarkeit – unterschiedliche monetäre und zeitliche Aufwände, sowie additives Wissen zu Schiedsverfahren von Nöten sind. Je nach Verfahrensart kann weiterhin mehr oder weniger Einfluss auf den Verfahrensregeln sowie den Ablauf genommen werden können. Weiterhin wurde festgehalten, dass der Schiedsspruch sowie der Schiedsspruch mit vereinbartem Wortlaut gleichsam mit einem Urteil eines staatlichen Gerichts Rechtskraft zwischen den Parteien begründen. An allgemeingültiger Rechtskraft fehlt es ihm jedoch.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Forschungsfragen: Dieses Kapitel erläutert die Zielsetzung der Arbeit, die drei gewählten Streitbeilegungsmethoden zu vergleichen und eine Entscheidungshilfe für zivilrechtliche Streitigkeiten zu entwickeln.

2. Problemaufriss: Hier wird die Relevanz der Streitbeilegung thematisiert und der aktuelle Forschungsstand, insbesondere hinsichtlich der Schiedsgerichtsbarkeit, dargelegt.

2. Methodisches Vorgehen: Dieses Kapitel beschreibt die Anwendung qualitativer Forschungsmethoden und die induktive Vorgehensweise bei der wissenschaftlichen Datenerhebung.

3. Vorläufige Gliederung der Arbeit: Diese Übersicht stellt den geplanten Aufbau der Masterarbeit von der Einleitung über die einzelnen Verfahrensbeschreibungen bis hin zum Fazit dar.

4. Problemrelevante Literatur: Dieses Verzeichnis listet die verwendete Fachliteratur, bestehend aus Grundlagenbüchern, Kommentaren und Fachzeitschriften, übersichtlich auf.

Schlüsselwörter

Streitbeilegung, Schiedsverfahren, Mediation, Zivilgerichtsverfahren, Konfliktmanagement, Rechtskraft, Schiedsgerichtsbarkeit, Checkliste, Wirksamkeit, Verfahrenswahl, Privatautonomie, Zivilrecht, Effizienz, Rechtsgrundlagen, Konfliklösung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Masterarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die drei gängigen Streitbeilegungsmethoden Schiedsverfahren, Mediation und Zivilgerichtsverfahren in Deutschland, um deren Besonderheiten zu analysieren und ein Entscheidungshilfesystem zu entwickeln.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zu den Kernpunkten gehören die verfahrensrechtlichen Unterschiede, die rechtliche Wirkung der jeweiligen Ergebnisse und die Eignung der Methoden für unterschiedliche Konfliktsituationen.

Welches ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, welche Wesensmerkmale bestimmen, mit welchem Verfahren ein zivilrechtlicher Konflikt am effektivsten zu lösen ist, um daraus eine fundierte Entscheidungshilfe für Anwender abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Autorin nutzt qualitative Forschungsmethoden und geht dabei induktiv vor, wobei die Daten für die Analyse durch Literaturrecherche (inklusive Schneeballmethode) gewonnen wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit primär behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der detaillierten Analyse und dem interdisziplinären Vergleich der Verfahren sowie der Herleitung und Konzeption einer strukturierten Entscheidungs-Check-Liste.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?

Zentrale Begriffe sind Streitbeilegung, Schiedsgerichtsbarkeit, Mediation, Rechtskraft und Verfahrenseffizienz.

Wie unterscheidet sich das Schiedsverfahren in dieser Arbeit vom Zivilgerichtsverfahren?

Die Arbeit beleuchtet unter anderem die unterschiedlichen rechtlichen Grundlagen, wie die Verankerung der Schiedsgerichtsbarkeit in der Privatautonomie, und die variierenden monetären sowie zeitlichen Aufwände.

Welche Rolle spielt die Privatautonomie in der Arbeit?

Die Privatautonomie wird als verfassungsmäßiges Fundament der Schiedsgerichtsbarkeit nach Art. 2 Abs. 1 GG hervorgehoben, was die Grundlage für die rechtliche Zulässigkeit dieser Verfahrensart bildet.

Welche Funktion hat die im Exposé erwähnte Checkliste?

Die Checkliste soll als unvoreingenommenes Instrument dienen, das Konfliktparteien hilft, basierend auf ihrer spezifischen Situation die für sie am besten geeignete Streitbeilegungsmethode zu identifizieren.

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Details

Titel
Exposé zur Masterarbeit über Mediation, Schiedsgerichtsbarkeit und Zivilgerichtsbarkeit
Hochschule
Fachhochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulstudienzentrum Duisburg  (FOM München)
Note
1,0
Autor
Annika Müller (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2023
Seiten
11
Katalognummer
V1404578
ISBN (PDF)
9783346954527
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Exposé, Masterarbeit, Mediation, Schiedsgerichtsbarkeit, Zivilgerichstbarkeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Müller (Autor:in), 2023, Exposé zur Masterarbeit über Mediation, Schiedsgerichtsbarkeit und Zivilgerichtsbarkeit, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1404578
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Leseprobe aus  11  Seiten
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