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Die Besteuerung von Übertragungsvorgängen. Die körperschaftsteuerliche Organschaft als Gestaltungsmittel

Titre: Die Besteuerung von Übertragungsvorgängen. Die körperschaftsteuerliche Organschaft als Gestaltungsmittel

Dossier / Travail , 2021 , 24 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Dominik Vogt (Auteur)

Gestion d'entreprise - Comptabilité, Fiscalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Das Thema dieser Arbeit bildet die körperschaftsteuerliche Organschaft als Gestaltungsmittel. Behandelt werden wesentliche Grundlagen und die Einkommensermittlung vor und nach einer sogenannten verunglückten Organschaft aufgrund eines fehlerhaften Gewinnabführungsvertrages.

Im ersten Abschnitt dieser Hausarbeit werden die grundlegenden Begrifflichkeiten kurz erläutert und im nächsten Abschnitt die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen dargestellt. Die ersten Abschnitte dienen somit der Einführung in die grundlegenden Anforderungen der Organschaft. Im dritten Abschnitt wird anfangs auf die handelsrechtlichen und -steuerrechtlichen Auswirkungen der Mehr- bzw. Minderabführungen eingegangen. Den Mittelpunkt bildet die spezifische und grundlegende Einkommensermittlung von OG und OT vor und nach einem Auseinanderbrechen durch den GAV. Letztlich wird die Hausarbeit mit einem Fazit, dass den fehlerhaften GAV in den Vordergrund stellt, abgeschlossen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffsdefintionen

2.1 Organschaft

2.2 Organträger

2.3 Organgesellschaft

3. Tatbestandsvoraussetzungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft

3.1 Persönliche Voraussetzungen

3.1.1 Voraussetzungen an die OG

3.1.2 Voraussetzungen an den OT

3.1.2.1 Natürliche Person

3.1.2.2 Körperschaft

3.1.2.3 Personengesellschaft

3.1.2.4 Gewerbliches Unternehmen

3.1.2.5 Zuordnung inländischer Betriebstätte

3.2 Sachliche Voraussetzungen

3.2.1 Finanzielle Eingliederung

3.2.2 Gewinnabführungsvertrag gem. § 291 Abs.1 AktG

3.2.3 Tatsächliche Durchführung

4. Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft

4.1 Handelsrechtliche Auswirkungen

4.2 Steuerrechtliche Auswirkungen

4.3 Mehr- und Minderabführungen

4.3.1 Begrifferläuterungen

4.3.2 Ursachen von Mehr- und Minderabführungen

4.3.3 Zeitliche Einordnung

4.3.4 Vororganschaftliche Mehr- und Minderabführungen

4.4 Ermittlung des Einkommens

4.4.1 Ermittlung des Einkommens der OG

4.4.2 Ermittlung des Einkommens des OT

4.4.3 Zurechnung des Einkommens innerhalb des Organkreises

4.4.4 Besteuerung des Organeinkommens beim OT

4.5 Auseinanderbrechen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft

4.5.1 Fehlerhafter Gewinnabführungsvertrag als Ursache

4.5.2 Fehlerhafter Gewinnabführungsvertrag während der Corona-Krise

4.5.3 Folgen aus dem Auseinanderbrechen einer körperschaftsteuerlichen Organschaft

4.6 Einkommensermittlung nach einem Auseinanderbrechen der Organschaft

4.6.1 Gewinnabführung bei der OG

4.6.2 Verlustübernahme bei der OG

4.6.3 Gewinnabführung bei dem OT

4.6.4 Verlustübernahme bei dem OT

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit befasst sich mit den Grundlagen der körperschaftsteuerlichen Organschaft. Ziel ist es, die steuerliche Einkommensermittlung während einer intakten Organschaft sowie die Konsequenzen und die spezifische Behandlung des Einkommens nach einem Auseinanderbrechen der Organschaft durch einen fehlerhaften Gewinnabführungsvertrag darzulegen.

  • Grundlagen und Struktur der körperschaftsteuerlichen Organschaft
  • Tatbestandsvoraussetzungen (persönlich und sachlich)
  • Handhabung von Mehr- und Minderabführungen
  • Systematik der Einkommensermittlung für Organgesellschaft und Organträger
  • Herausforderungen durch fehlerhafte Gewinnabführungsverträge, insbesondere unter Berücksichtigung der Corona-Pandemie

Auszug aus dem Buch

4.5.2 Fehlerhafter Gewinnabführungsvertrag während der Corona-Krise

Obwohl der GAV schon ohnehin durch seine umfangreichen formellen und inhaltlichen Anforderungen in der Praxis stark fehleranfällig ist, macht es die Corona-Krise für die Umsetzung der Anforderungen nicht leichter. Die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise dauern weiter an, obwohl die Betroffenheit je nach Branche stark variieren. Die Unternehmen haben jedoch erhebliche Auswirkungen auf die Ertragslage und Liquiditätssituation und können sich somit auf bestehende Konzernstrukturen, insbesondere auf ertragsteuerliche Organschaften auswirken.

Besonders in Zeiten der Corona-Krise müssen die Unternehmen besondere Beachtung auf die sachgerechte Durchführung des GAV geben, trotz Corona bedingter Liquiditätseinbrüche. Vor dem Hintergrund dieser formalen und schwierigen Anforderungen an den GAV und dessen tatsächliche Durchführung kann sich der bilanzielle Umgang mit den wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie in nicht unerheblichem Ausmaß auf bestehende Organschaftsstrukturen auswirken und einer ertragsteuerlichen Anerkennung der Organschaft entgegenstehen. Treten die negativen Konsequenzen dabei während der 5-jährigen Mindestlaufzeit des GAV ein, kann dies schlimmstenfalls einen rückwirkenden Wegfall der Organschaft und erhebliche nachteilige Steuerkorrekturen für den gesamten Organschaftszeitraum zur Folge haben. Gleichzeitig könnte der Abschluss eines GAV und die erstmalige Begründung einer ertragsteuerlichen Organschaft aber auch eine Chance sein, Corona-Verluste innerhalb der organschaftlichen Struktur zu nutzen und dadurch nachteilige Auswirkungen für einzelne Konzernunternehmen abzumildern bzw. wie unter 2.1 beschrieben angefallene Verluste unmittelbar mit Gewinnen innerhalb der Struktur steuerlich zu verrechnen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die steuerliche Organschaft als Gruppenbesteuerungssystem ein und umreißt die Behandlung fehlerhafter Gewinnabführungsverträge sowie die Einkommensermittlung.

2. Begriffsdefintionen: Hier werden die zentralen Akteure des Organkreises, namentlich Organschaft, Organträger und Organgesellschaft, steuerrechtlich definiert.

3. Tatbestandsvoraussetzungen der körperschaftsteuerlichen Organschaft: Dieser Abschnitt behandelt detailliert die persönlichen und sachlichen Voraussetzungen, die für die steuerliche Anerkennung einer körperschaftsteuerlichen Organschaft erfüllt sein müssen.

4. Rechtsfolgen der körperschaftsteuerlichen Organschaft: Dieses Kapitel erörtert die handels- und steuerrechtlichen Konsequenzen, die Regeln für Mehr- und Minderabführungen sowie die zweistufige Ermittlung und Zurechnung des Einkommens bei Organgesellschaft und Organträger.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Problematik fehleranfälliger Gewinnabführungsverträge zusammen und bewertet die Auswirkungen aktueller steuerrechtlicher Änderungen.

Schlüsselwörter

Organschaft, Organträger, Organgesellschaft, Gewinnabführungsvertrag, Einkommensermittlung, Körperschaftsteuer, Mehrabführung, Minderabführung, verdeckte Gewinnausschüttung, verdeckte Einlage, Corona-Krise, Steuerrecht, Organkreis, Zurechnungstheorie, Tatbestandsvoraussetzungen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Systematik der körperschaftsteuerlichen Organschaft in Deutschland, speziell mit dem Fokus auf die korrekte Einkommensermittlung und die rechtlichen Folgen bei einem Scheitern der Organschaft.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Arbeit fokussiert sich auf die Voraussetzungen für eine wirksame Organschaft, die Handhabung von Gewinnabführungsverträgen (GAV) und die umsatzsteuerlichen sowie ertragsteuerlichen Auswirkungen im Falle eines Auseinanderbrechens der Organschaft.

Was ist das primäre Ziel oder die Kernfrage der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, die Grundlagen und Anforderungen an das Gestaltungsmittel der Organschaft zu vermitteln sowie die spezifische steuerliche Behandlung der Einkommensermittlung für OG und OT zu erläutern, insbesondere bei verunglückten Organschaftskonstrukten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer rechtstheoretischen Analyse unter Einbeziehung aktueller steuerlicher Gesetzgebung, der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) und verwaltungsanweisungen der Finanzbehörden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Voraussetzungen, die Rechtsfolgen der Organschaft, die detaillierte Vorgehensweise zur Einkommensermittlung sowie die Analyse von Fehlerquellen bei Gewinnabführungsverträgen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation?

Schlüsselbegriffe sind Organschaft, Gewinnabführungsvertrag, Körperschaftsteuer, Einkommensermittlung, Organträger und Organgesellschaft.

Wie wirkt sich die Corona-Pandemie auf die Organschaft aus?

Die Pandemie führt häufig zu Liquiditätsproblemen, die eine sachgerechte Durchführung des GAV erschweren können. Da für die steuerliche Anerkennung eine tatsächliche Durchführung des Vertrages notwendig ist, bergen Liquiditätseinbrüche das Risiko, dass die Organschaft steuerlich rückwirkend erkannt wird.

Was bedeutet eine „verunglückte Organschaft“?

Eine verunglückte Organschaft liegt vor, wenn die Tatbestandsvoraussetzungen (z.B. ein zivilrechtlich wirksamer GAV) nicht von Anfang an oder nicht dauerhaft erfüllt sind, obwohl die Beteiligten faktisch nach den Regeln einer Organschaft agiert haben.

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Résumé des informations

Titre
Die Besteuerung von Übertragungsvorgängen. Die körperschaftsteuerliche Organschaft als Gestaltungsmittel
Université
University of applied sciences, Cologne
Note
1,3
Auteur
Dominik Vogt (Auteur)
Année de publication
2021
Pages
24
N° de catalogue
V1405535
ISBN (PDF)
9783346957504
ISBN (Livre)
9783346957511
Langue
allemand
mots-clé
besteuerung übertragungsvorgängen organschaft gestaltungsmittel
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Dominik Vogt (Auteur), 2021, Die Besteuerung von Übertragungsvorgängen. Die körperschaftsteuerliche Organschaft als Gestaltungsmittel, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1405535
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Extrait de  24  pages
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