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Intertextuelle Vergleiche von Schwänken im Deutschunterricht und ihr didaktischer Nutzen in den Oberstufen

Am Beispiel von "Eulenspiegels 89. Historie" und "Der Pfaffe Amis – Die Heilung der Kranken"

Titel: Intertextuelle Vergleiche von Schwänken im Deutschunterricht und ihr didaktischer Nutzen in den Oberstufen

Hausarbeit , 2022 , 25 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Literaturgeschichte, Epochen
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit untersucht, ob Schwänke den gleichen oder größeren erkenntnisgenerierenden Wert in gymnasialen Oberstufen den SuS bringt wie andere epische Textsorten oder Lyrik und Dramatik. Dazu wird "Eulenspiegels 89. Historie" mit seinem Vorreiter, "Der Pfaffe Amis - Die Heilung der Kranken", ein intertextueller Vergleich angestellt.

Die Untersuchung der beiden Texte unter den Voraussetzungen der Literatur in Gymnasialbereich und ihr Vergleich sollen zeigen, dass Schwänke nicht nur für die Unterstufe einen wichtigen Beitrag zur Erkenntnisgenerierung über Literatur geben können, sondern auch für die Oberstufe.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der Schwank und intertextueller Vergleich im Deutsch-Unterricht

2.1 Der Schwank und sein didaktischer Nutzen im Literatur-Unterricht

2.2 Analyse des Schwanks im Literaturunterricht der Oberstufen

2.3 Der (intertextuelle) Vergleich im Literatur-Unterricht

3. Vergleich von „Die Heilung der Kranken“ und der 89. Eulenspiegel Historie

3.1 Hintergrund der Schwänke

3.2 Intertextueller Vergleich der Beispiele und ihre Vorteile für den Unterricht

3.3 Exemplarische Aufgabenstellungen des intertextuellen Vergleichs von Schwänken

4. Ergebnisse und Diskussion

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den didaktischen Mehrwert von Schwänken als literarische Gattung in der gymnasialen Oberstufe. Dabei wird insbesondere analysiert, inwiefern die Methode des intertextuellen Vergleichs dazu beitragen kann, geforderte Kompetenzen der Lesekompetenz zu vermitteln und ein tieferes Textverständnis zu fördern.

  • Didaktische Einordnung des Schwanks in der gymnasialen Oberstufe
  • Methodik des intertextuellen Vergleichs im Deutschunterricht
  • Gegenüberstellung von „Die Heilung der Kranken“ und der 89. Eulenspiegel Historie
  • Untersuchung von Prosa- und Versform anhand von Kontrastierungen
  • Entwicklung exemplarischer Aufgabenstellungen für den Unterricht

Auszug aus dem Buch

3.1 Hintergrund der Schwänke

Beide textuellen Grundlagen haben eine enge Verbindung miteinander, denn „Der Pfaffe Amis“ liefert die Vorlage für „Till Eulenspiegel“49. So sind beide der Gattung des Schwank-Romans zuzuweisen und haben z.T. sehr ähnliche Inhalte wie die 89. Historie aus Eulenspiegel50 und „Die Heilung der Kranken“ aus „Der Pfaffe Amis“51.

Diese beiden Schwänke wurden zum einen aufgrund ihrer historischen Verbindung gewählt, da „Till Eulenspiegel“ von „Der Pfaffe Amis“ inspiriert ist. Einige Historien wie auch die gewählte ähneln den Episoden von Amis stark. So sind die Pointe und die List die gleichen, aber weisen innerhalb des Schwanks Unterschiede auf. Historisch und kulturell kann man hier die Unterschiede erkennen, dass der Autor des Pfaffen Amis, „der Stricker“, aus dem Bereich Franken im 13. Jahrhundert stammte52, und Hermann Bote (wenn er der Autor des Buchs war, was vermutet wird) lebte im 15. sowie Anfang des 16. Jahrhunderts in Norddeutschland in der Region um Braunschweig53. Auch ist der Aufbau verschieden. So ist „Der Pfaffe Amis“ ein Vers-Format und Eulenspiegel Prosa gehört der epischen Textsorte an. Zum anderen geben die inhaltlichen Unterschiede genug Kontraste, um einen Vergleich gut darzustellen, ohne die SuS mit stark unterschiedlichen Schwänken zu überfordern.

Beide Charaktere kommen in eine neue Stadt, um Geld zu verdienen/zu ergaunern und geben sich als Ärzte aus. Sie versprechen einer übergeordneten Figur (Herzog bei Amis, Abt bei Eulenspiegel), dass sie eine Gruppe kranker Menschen heilen werden und versprachen, erst bei Genesung Geld zu verlangen. Mit den Kranken allein befahlen beide ihren Gruppen, die kränkste Person auszumachen. Diese Person sollte dann laut Eulenspiegel/Amis getötet werden, um die restlichen zu heilen. In beiden Geschichten taten die Kranken alles, um besonders gesund zu wirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle curriculare Randerscheinung des Schwanks und stellt die Forschungsfrage nach dessen Relevanz für die gymnasiale Oberstufe.

2. Der Schwank und intertextueller Vergleich im Deutsch-Unterricht: Dieses Kapitel definiert Schwank und Intertextualität als fachdidaktische Konzepte und untersucht deren Potenzial zur Kompetenzentwicklung.

3. Vergleich von „Die Heilung der Kranken“ und der 89. Eulenspiegel Historie: Anhand zweier konkreter Beispiele wird der intertextuelle Vergleich praktisch angewendet und als Methode für den Unterricht expliziert.

4. Ergebnisse und Diskussion: Hier werden die Erkenntnisse über den fachlichen Nutzen der Schwänke und des Vergleichs zusammengefasst und kritisch reflektiert.

5. Fazit: Das Fazit resümiert, dass der intertextuelle Vergleich von Schwänken eine wertvolle Methode zur Förderung analytischer Fähigkeiten und zur Steigerung der Lernmotivation darstellt.

Schlüsselwörter

Schwank, Literaturdidaktik, Intertextualität, gymnasiale Oberstufe, Till Eulenspiegel, Der Pfaffe Amis, Textvergleich, Deutschunterricht, Lesekompetenz, Narrentypus, Kontrastierung, Prosa, Versform, Erkenntnisgewinn, Lehrplan.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit dem Potenzial von Schwänken als literarische Texte im gymnasialen Oberstufenunterricht und untersucht, wie diese durch intertextuelle Vergleiche didaktisch sinnvoll genutzt werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themenfelder sind die Gattung des Schwanks, Methoden der Textanalyse und -vergleichung, Intertextualität sowie die Umsetzung lehrplanbasierter Kompetenzen im Literaturunterricht.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, ob Schwänke einen erkenntnisgenerierenden Wert für Schülerinnen und Schüler auf Oberstufenniveau bieten, der mit dem Wert klassischer epischer Literatur vergleichbar ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine fachdidaktische Analyse sowie einen exemplarischen intertextuellen Vergleich zweier Schwänke, um die theoretischen Überlegungen in der Praxis zu demonstrieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung des Schwanks und des Vergleichs sowie die praktische Anwendung durch den intertextuellen Kontrast von „Der Pfaffe Amis“ und „Till Eulenspiegel“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Schlüsselwörter sind unter anderem Schwank, Intertextualität, Literaturdidaktik, Lesekompetenz und gymnasiale Oberstufe.

Warum wurde speziell der Vergleich zwischen Eulenspiegel und Amis gewählt?

Diese Texte wurden gewählt, da sie inhaltlich eng miteinander verwandt sind, sich jedoch in ihrer Textgestalt – Prosa versus Versform – unterscheiden, was ideal für kontrastierende Analyseverfahren ist.

Welche Rolle spielt die „kognitive Dissonanz“ im Unterricht?

Die kognitive Dissonanz entsteht beim Scheitern von Analogiebildungen zwischen Texten, was die Lernenden motiviert, sich tiefer mit der Struktur und dem Inhalt der Literatur auseinanderzusetzen.

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Details

Titel
Intertextuelle Vergleiche von Schwänken im Deutschunterricht und ihr didaktischer Nutzen in den Oberstufen
Untertitel
Am Beispiel von "Eulenspiegels 89. Historie" und "Der Pfaffe Amis – Die Heilung der Kranken"
Hochschule
Georg-August-Universität Göttingen
Note
1,7
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2022
Seiten
25
Katalognummer
V1405968
ISBN (PDF)
9783346958242
ISBN (Buch)
9783346958259
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schwank Schwänke Eulenspiegel Pfaffe Amis Didaktik Schuldidaktik Intertextueller Vergleich
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2022, Intertextuelle Vergleiche von Schwänken im Deutschunterricht und ihr didaktischer Nutzen in den Oberstufen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1405968
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