Controlling zur Ratingoptimierung für den deutschen Mittelstand

Vor dem Hintergrund von Basel II


Diplomarbeit, 2003

142 Seiten, Note: 1,3


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1. EINLEITUNG
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung
1.3 Aufbau der Arbeit
1.4 Abgrenzung der Themenstellung

2. GRUNDLAGEN
2.1 Abgrenzung KMU
2.1.1 Definition Mittelstand
2.1.2 Quantitative Merkmale
2.1.3 Qualitative Merkmale
2.2 Rating
2.2.1 Definition
2.2.2 Abgrenzung zur Kreditwürdigkeitsprüfung
2.2.3 Abgrenzung zur Unternehmensbewertung
2.2.4 Abgrenzung zur Bilanzanalyse
2.2.5 Abgrenzung zur Prüfung
2.3 Basel
2.3.1 Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht
2.3.2 Baseler Eigenkapitalvereinbarung

3. BASEL II: DIE NEUE BASELER EIGENKAPITALVEREINBARUNG
3.1 Notwendigkeit für die Baseler Eigenkapitalvereinbarung
3.2 Ziele und Aufgaben der Baseler Eigenkapital-Vereinbarungen
3.3 Chronologie
3.4 Rechtsgrundlagen
3.5 Basel I: Heutiger Stand
3.5.1 Grundidee und Funktionsweise
3.5.2 Schwachstellen und Kritik an Basel I
3.6 Basel II „Der neue Baseler Akkord“
3.6.1 Erstes Konsultationspapier
3.6.2 Zweites Konsultationspapier und Drei Säulen Konzept
3.6.2.1 Säule Eins: Mindesteigenkapitalanforderungen
3.6.2.2 Säule Zwei: Aufsichtsrechtliches Überpr üfungsverfahren
3.6.2.3 Säule Drei: Marktdisziplin
3.6.3 Drittes Konsultationspapier
3.7 Kredit-Sicherheiten

4. RATING
4.1 Entwicklungslinien
4.2 Ratingvarianten
4.2.1 Ausprägungen von Ratings
4.2.2 Unternehmensrating / Mittelstandsrating
4.2.3 Kreditrating
4.3 Rechtsgrundlagen von Ratings
4.3.1 Bankenrecht
4.3.2 Gesellschaftsrecht
4.4 Externes Rating
4.4.1 Standardansatz
4.4.2 Retail-Portfolio im Standardansatz
4.4.3 Prozess eines externen Ratings
4.4.4 Ratingagenturen - Anbieter externer Ratings
4.5 Bankinternes Rating - IRB-Ansatz
4.5.1 Basisansatz (Foundation Approach)
4.5.2 Fortgeschrittener Ansatz (Advanced Approach)
4.5.2.1 Retailportfolio im IRB-Ansatz
4.5.2.2 Größ enanpassung für KMU
4.5.3 Kritik an den IRB-Ansätzen
4.6 Ratingsymbole, -noten und ihr Aussagengehalt

5. AUSWIRKUNGEN AUF KMU
5.1 Einfluss auf Kreditkostenkalkulation der Banken
5.2 Potentiale und Chancen durch Ratings
5.2.1 Potentiale interner Ratings
5.2.1.1 Interne Potentiale interner Ratings
5.2.1.2 Externe Potentiale interner Ratings
5.2.2 Potenziale externer Ratings
5.2.2.1 Interne Potentiale externer Ratings
5.2.2.2 Externe Potentiale externer Ratings
5.3 Nachteile und Gefahren
5.3.1 Kosten der Ratings
5.3.2 Verschlechterung der Finanzierungskonditionen
5.3.3 Ausschluss bzw. Verwehrung von Bankkrediten
5.4 Entscheidungsgrundlagen: internes / externes Rating
5.5 Fazit

6. FINANZIERUNGSALTERNATIVEN
6.1 Außenfinanzierung
6.1.1 Kreditfinanzierung
6.1.2 Einlagen- und Beteiligungsfinanzierung
6.1.3 Hybride Finanzierung
6.1.4 Kreditsubstitute
6.1.4.1 Leasing
6.1.4.2 Factoring
6.1.4.3 Asset Backed Securities
6.1.5 Lieferantenkredit
6.2 Innenfinanzierung
6.2.1 Selbstfinanzierung
6.2.2 Sonstige Innenfinanzierung
6.3 Aussicht

7. RATINGOPTIMIERUNG
7.1 Generelle Ratingkriterien und Risikoanalysemodelle
7.2 Analyse der eigenen Situation
7.2.1 Einführung - „eigene“ Rating
7.2.2 Durchführung des eigenen Ratings
7.2.2.1 Maximalrisiko-Bestimmung
7.2.2.2 Branchen-Rating
7.2.2.3 Finanz-Rating
7.2.2.4 Erfolgspotentiale
7.2.3 Zusammenfassung der Teil-Ratings
7.2.4 Vom Unternehmens- zum Kredit-Rating
7.2.5 Nutzung der Ergebnisse
7.3 Rating-Strategien und Ratingadvisory
7.3.1 Risikobewältigung
7.3.2 Unternehmenswertsteigerung
7.3.3 Optimierung der Finanzplanung
7.3.4 Transparenz und Kommunikation
7.3.5 Kritische Rating-Parameter des Beispielunternehmens

8. CONTROLLING
8.1 Grundlagen
8.1.1 Historische Entwicklung
8.1.2 Begriff
8.1.3 Aufgaben und Tätigkeiten
8.1.4 Gliederung des Controllings
8.2 Strategisches versus operatives Controlling
8.3 Strategisches Controlling
8.3.1 Strategische Controlling-Instrumente
8.3.2 Strategische Controllinginstrumente vor dem Hintergrund von Ratings
8.3.3 Strategische Controllinginstrumente in KMU - Stand und Anwendung
8.3.4 Die Balanced Scorecard als Mittel zur Verzahnung von operativen und strategischen Controlling
8.3.5 Balanced Scorecard in KMU
8.4 Operatives Controlling
8.4.1 Instrumentarium des operativen Controllings
8.4.2 Operatives Controlling in KMU - Stand und Anwendung
8.4.3 Kennzahlen und Kennzahlensysteme als operatives Steuerungsinstrument

9. ERGEBNISSE UND AUSBLICK

Literaturverzeichnis

Darstellungsverzeichnis

Darstellung 1: Quantitative Merkmale von KMU

Darstellung 2: Alternative Ansätze für Kreditrisiken

Darstellung 3: Chronologie Basel II

Darstellung 4: Berechnung der Eigenkapitalhinterlegung nach Basel I für Unternehmen im Vergleich zu öffentlichen Kreditnehmern und Kreditinstituten

Darstellung 5: Formel zur Berechnung der Eigenkapitalanforderungen nach Basel I

Darstellung 6: „Drei Säulen Konzept“ und Gliederung der Säule

Darstellung 7: Neue Formel der Eigenkapitalquote nach Basel II

Darstellung 8: Anerkennung von Sicherheiten im System von Basel

Darstellung 9: Zusammenhang zwischen Kredit- und Bonitätsrating

Darstellung 10: Unternehmenssegment im Standardansatz

Darstellung 11: Kriterienkatalog zur Einordnung in das Retail-Portfolio

Darstellung 12: Überblick der wichtigsten Ratingagenturen in Deutschland

Darstellung 13: Größenanpassung für KMU im Unternehmenssegment

Darstellung 14: Unterschiede der Ratingansätze

Darstellung 15: Ratingsymbole von S & P und des DSGV Rating mit bonitätsbezogener nterpretation

Darstellung 16: Abhängigkeit der Kreditkonditionen von der Bonität nach Basel I & II

Darstellung 17: Kreditkonditionen nach Basel I und Basel II

Darstellung 18: Einfluss von Ratings auf Unternehmensbeziehungen

Darstellung 19: Entscheidungsbaum: Externes Rating notwendig?

Darstellung 20: Alternativen der Kapitalaufbringung

Darstellung 21: Prüfkriterien der Banken bei der Risikoeinschätzung von Unternehmen

Darstellung 22: Ratingskala des eigenen Ratings

Darstellung 23: Rating in Abhängigkeit von Risiko und Potential

Darstellung 24: Risikobeurteilung im eigenen Rating-Ansatz des Beispielunternehmens

Darstellung 25: Branchenrating im eigenen Rating-Ansatz des Beispielunternehmens

Darstellung 26: Beurteilung der Bankbeziehung im eigenen Rating-Ansatz des Beispielunternehmens

Darstellung 27: Beurteilung der Finanzkennzahlen im eigenen Rating-Ansatz des Beispielunternehmens

Darstellung 28: Beurteilung der Erfolgsfaktoren im eigenen Rating-Ansatz des Beispielunternehmens

Darstellung 29: System zur Verdichtung der Teilratings im eigenen Rating-Ansatz des Beispielunternehmens

Darstellung 30: Historische Controllingphasen

Darstellung 31: Gliederungsmöglichkeiten des Controlling

Darstellung 32: Unterschiede zwischen operativen und strategischen Controlling

Darstellung 33: Gliederung von Kennzahlen

Darstellung 34: Du-Pont-Schema

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) birgt der radikale Umbruch in der Kreditwirtschaft durch Basel II[1] erhebliche Risiken. Sie begründen sich unter anderem durch höhere Insolvenzquoten des Mittelstandes[2], der Eigenkapitalschwäche und der Unerfahrenheit mit den hervorgehenden Ratings. Wie sind die aus den Risiken resultierenden Gefahren zu minimieren und die möglichen Chancen optimal zu nutzen? Zur Lösung der Fragestellung ist eine Auseinandersetzung mit der Thematik unausweichlich. Es erscheint somit empfehlenswert sich, wie die Kreditinstitute, aktiv und rechtzeitig den „neuen“ Herausforderungen zu stellen.

Die Konsequenzen aus Basel II schlagen sich zeitversetzt über den Bankensektor bis auf die kleinen und mittleren Unternehmen durch. In Presse und Literatur werden die Wirkungen kontrovers diskutiert. Vor dem Hintergrund von Basel II ist häufig von Sorgen und Ängsten der mittelständischen Unternehmer die Rede. Diese äußern sich in Befürchtungen, dass für KMU vor allem negative Auswirkungen zu erwarten sind. Die Meinungen reichen von höheren Kreditkosten, über Kreditrationierungen bis hin zu Kündigungen laufender Kredite im deutschen Mittelstand.[3] Zudem werden Benachteiligungen der KMU gegenüber den Großunternehmen beklagt.

Durch den Autor geführte Gespräche mit mittelständischen Unternehmern im Umfeld sowie der Teilnahme an einem Vortrag im Rahmen eines Bankenpodiums für KMU, wurden mögliche Ursachen für die Besorgnisse offengelegt. Im Rahmen eines Praktikum in einem KMU konnten die Erkenntnisse ausgebaut und vertieft werden.

Sie allein sind nicht repräsentativ, finden aber zum großen Teil Unterstützung durch Untersuchungen von Kosmider und anderen empirischen Arbeiten[4]. Des Weiteren werden sie in einem Rating an einem Beispielunternehmen herausgestellt.

Aus den dargestellten Feststellungen wird deshalb für diese Arbeit die Annahme getroffen, dass ähnliche Grundstrukturen und -probleme in den KMU zu diesen Sorgen und Hemmnissen führen und zudem durch einen unvollkommenen Kenntnisstand zu Basel II geschürt werden. Zusammenfassend werden folgende Beurteilungen getroffen. Eine mangelnde strategische Ausrichtung und Auseinandersetzung mit den Erfolgspotentialen der Unternehmen gepaart mit einer fehlenden Frühaufklärung sind häufig auffindbare Krisenursachen. Die Anwendung von Grundinstrumenten der strategischen Planung ist häufig unzureichend. Gründe finden sich in der zeitlichen Auslastung der Geschäftsleitung mit dem operativen Tagesgeschäft, diverser Vorbehalte und mentaler Widerstände ggü. (gegenüber) den entsprechenden Maßnahmen zu deren Einführung.

Schwächen in der langfristigen Erfolgssicherung werden zum Teil von unsystematischen und unregelmäßigen operativen Planungen und Erfolgskontrollen begleitet. Deren Ursachen liegen oftmals im nicht ausreichend installierten internen Rechnungswesen und seinem ungeklärten Verantwortungsbereich.

Sich aus dem typischen Krisenverlauf etablierenden Liquiditätsengpässe können häufig nur mit Hilfe von Aufstockungen der Kreditlinien bei Banken überbrückt werden. Ursächlich hierfür sind i.d.R. (in der Regel) zu geringe Eigenkapitalausstattungen, der fehlende Zugang zu den Kapitalmärkten[5] und einem volatilen Finanzmittelbedarf, der sich durch ausgeprägte Finanzierungsspitzen bemerkbar macht.

Von den Unternehmern wird befürchtet, dass in Zukunft die kurzfristigen und unkomplizierten Erhöhungen der Kreditlinien in Folge von Basel II ausfallen oder sich erheblich aufwendiger gestalten werden. Diese Entwicklungen könnten in Zukunft zur Zahlungsunfähigkeit und Insolvenz dieser Unternehmen führen.

Resümierend wird für diese Arbeit die Annahme getroffen, dass Liquiditätskrisen regelmäßig auf ein mangelhaftes Controlling zurückzuführen sind und im Zuge von Basel II nicht mehr durch ungeprüfte Erhöhungen der Kredite abgefedert werden können.

Auf Basis dieser Entwicklungen und dem oben festgestellten Handlungsbedarf zur Vorbereitung auf Basel II können die Ziele der Arbeit abgeleitet werden, um Grundlagen zu deren Aufbau und Ablauf zu schaffen.

1.2 Zielsetzung

Ein Hauptziel der Arbeit liegt darin, die aufsichtsrechtlichen Änderungen von Basel II mit deren Konsequenzen auf KMU zu beleuchten, um aufzuzeigen, ob zukünftig KMU benachteiligt werden. Sich aus Basel II ergebende Ratingverfahren samt der Vor- und Nachteile, hinsichtlich ihrer Anwendung, werden dazu erläutert. Im Speziellen sind die Regelungen vorzustellen, die Erleichterungen für KMU hervorrufen sollen. Die Maßgaben für ihre Anwendung und die folgenden Entlastungen für KMU werden vorgestellt. Somit kann festgestellt werden, ob die Befürchtungen von Finanzierungs- engpässen gerechtfertigt sind und sich diese ggf. durch alternative Finanzierungsformen auffangen lassen.

Außerdem sind die maßgeblichen „Stellschrauben“ der vorgestellten Ratingverfahren zu identifizieren, um Möglichkeiten zu ihrer Optimierung zu zeigen. Ein adäquater Ansatz zur Ratingoptimierung wird mit seinen Bestandteilen („Vier Säulen“) vorgestellt. Die Einflussnahme des Controllings innerhalb des Optimierungsansatzes stellt die Verbindung zum zweiten Hauptziel der Arbeit her.

Dieses liegt in der Darstellung, wie der Auf- bzw. Ausbau eines Controlling in KMU die aufgezeigten Schwächen eliminieren und somit eine maßgebliche Verbesserung der genannten Ratingkriterien erreichen kann. Dazu werden die, vor allem für KMU, notwendigen theoretischen Grundlagen des Controllings gesetzt, um auf ihnen aufbauen zu können. Zwei ausgewählte Instrumente des Controllings können somit beispielhaft die Leistungsfähigkeit des Controllings im Zusammenhang mit den Ratings veranschaulichen.

Zum einen sollen die Fähigkeiten zur Beseitigung der in die Ratings einfließenden Schwachpunkte aufgezeigt werden. Zum anderen sind die Potentiale des Controllings zur aktiven Begegnung der erhöhten Anforderungen aus Basel II herauszuarbeiten. Aus den Zielen ist der Aufbau der Arbeit zu entwickeln.

1.3 Aufbau der Arbeit

Im ersten Schritt wird eine umfassende Begriffs- und Themenabgrenzung vorgenommen. Dieses folgt aus der Schnittstelle zweier sehr umfassender Stoffgebiete - Rating und Controlling. Folgend soll als Fundament die Akzeptanz für die Ver4änderungen der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen gesteigert werden, um Vorurteile abzubauen. Die Erforderlichkeit einer Bankenaufsicht und ihrer internationalen Harmonisierung wird dazu argumentiert.

Darauf aufbauend werden Grundlagen Ziele, Aufgaben und Zeitplan erläutert. Der heutige Stand der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen und deren Funktionsweise, Umsetzung und Folgen werden verdeutlicht. Daraus lassen sich die Schwachstellen ableiten, welche die Veränderungen bis hin zu Basel II erklären. Hat sich neben dem Bewusstsein der Unumgänglichkeit der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen ein Verständnis für die Veränderungen durch Basel II entwickelt, wird es für KMU einfacher sein, sich mit den resultierenden Ratingverfahren auseinander zusetzen.

Die Entwicklungslinien, Varianten und Rechtsgrundlagen von Ratings sind daraufhin aufzuzeigen. Auf der geschaffenen Basis folgt die Vorstellung der Merkmale von externen und internen Ratings mit den speziellen Regelungen für KMU. Die Ratingverfahren werden verglichen und Entscheidungsgrundlagen für deren Auswahl gegeben. Nachfolgend werden die Auswirkungen der Verfahren und ihrer Ergebnisse auf KMU dargestellt. Der Einfluss der Ratingergebnisse auf die Kreditkalkulation der Banken sowie Chancen und Gefahren durch die neuen Ratingverfahren stehen im Vordergrund. Nachdem die Konsequenzen von Basel II auf KMU verdeutlicht sind, werden Möglichkeiten zur Minimierung der Gefahren erläutert.

Ein Überblick über die Finanzierungsalternativen zur Bankenfinanzierung wird als erster Weg zur Reduzierung der Gefahren aus Basel II aufgezeigt.

Als weitere Möglichkeit wird ein Ansatz zur Optimierung der Ratingergebnisse vorgestellt. Dazu wird auf wichtige Rating-Kriterien eingegangen. Zur Veran- schaulichung wird ein Beispiel-Rating an einem unternehmergeführten, mittel- ständischen Dienstleistungsunternehmen durchgeführt. Es wird dargelegt, wie das Controlling eine der vier Säulen der Rating-Optimierung wesentlich unterstützen kann.

Als Basis dazu werden einige Grundlagen des Controllings erläutert. Beispielhaft wird je ein Instrument des operativen und des strategischen Controllings erläutert. Deren Fähigkeiten zur Optimierung der Ratingergebnisse werden allgemein und anhand des durchgeführten Beispiel-Ratings beurteilt. Abschließend werden die getroffenen Annahmen mit den Erkenntnissen abgeglichen, beurteilt und ein Ausblick zur Thematik gegeben.

1.4 Abgrenzung der Themenstellung

In einer Dimension wird die Arbeit eingegrenzt, indem die untersuchten Unternehmen bestimmt werden. Die Abgrenzung in einer zweiten Richtung des Umfangs erfolgt über die Definition verwandter Begriffe von umliegenden Stoffgebieten.

Um relevante Faktoren, Kriterien und die Verfahrensweise aufzeigen zu können, wird ein „eigenes Rating“ und deren Anwendung an einem Beispielunternehmen vorgestellt. Dieses fungiert als ein „Durchschnitt“ vorherrschender Ratingsysteme. Dadurch kann auf die Erläuterung spezieller interner und externer Ratingverfahren verzichtet werden.

Der Schwerpunkt der Optimierung liegt auf der Minderung der Ausfallwahrscheinlichkeiten. Sie stellen die erste maßgebliche Einflussmöglichkeit der KMU auf die Kreditkosten dar. Auf die Stellung von Kreditsicherheiten, als ein zweites bedeutendes Mittel zur Reduzierung von Kreditkosten, wird kurz eingegangen, kann aber aus Gründen des Volumens der Arbeit nicht abschließend diskutiert werden.

Im Gegensatz zu weiteren Risikoarten[6] haben Unternehmen einen starken Einfluss auf die Kreditrisiken.[7] Methoden und Parameter zur Bestimmung der operationellen Risiken und Marktrisiken werden deshalb nicht explizit beschrieben. Modifikationen des zweiten durch des dritten Konsultationspapieres werden nicht umfassend dargestellt. Es erfolgt lediglich eine „Feinadjustierung“ des zweiten Papiers, wobei die für den Kontext grundlegende Systematik beibehalten wird.

Um eine Vergleichsbasis zu den internen Verfahren zu geben ist die Beachtung der externen Ratings erforderlich. Das betrifft vor allem die Vor- und Nachteile. Außerdem sind sie eine Bedingung für zahlreiche Finanzierungsalternativen. Die externen Ratings der auf den Mittelstand ausgerichteten Agenturen haben zudem diverse Wirkungen auf die Stakeholder der KMU.

Aus dem Feld des Controlling werden je ein operatives und strategisches Instrument ausgewählt und ihre Fähigkeiten zur Optimierung des Ratingergebnisses erläutert. Die Auswahl wurde Zum einen durch bedeutsame festgestellte Schwachpunkte und Zum anderen durch die Überschneidungspunkte zu den Ratingverfahren determiniert.

2. Grundlagen

2.1 Abgrenzung KMU

2.1.1 Definition Mittelstand

Untersucht wird der Mittelstand i.e.S. (im engeren Sinne) - der gewerbliche Mittelstand.[8] Dazu zählen kleine und mittlere Unternehmen aller Wirtschaftsbereiche mit bestimmten Merkmalen zu denen es in der Literatur keine einheitliche Definition gibt. Es sind hierzu weit über 200 Ansätze bekannt.[9] Da ein umfassender Überblick über alle Ansätze nicht das Ziel der Arbeit darstellt, wird kurz auf die häufig anzutreffende Unterscheidung quantitativer und qualitativer Merkmale eingegangen.

2.1.2 Quantitative Merkmale

Durch die Fülle der möglichen quantitativen Merkmale wurde bisher kein allgemein gültiges Abstraktionskriterium gefunden.[10] Daneben stellt die Bestimmung der Schwellenwerte einen zweiten Problemkreis dar. Brachenspezifische Unterschiede kommen erschwerend hinzu.[11] Empfehlungen der Kommission der Europäischen Union

(EU) z.B. geben andere Definitionen wieder als die ebenfalls heterogenen des HGB und des Publizitätsgesetzes.[12]

Zur Vereinfachung wird häufig der Ansatz des IfM Bonn verfolgt (siehe Darstellung 1).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

groß mehr als 500 mehr als 50 ca. 0,5

Darstellung 1: Quantitative Merkmale von KMU [13][14]

2.1.3 Qualitative Merkmale

In der betriebswirtschaftlichen Literatur werden im Sinne einer mehrdimensionalen Abgrenzung mit Hilfe von Merkmalskatalogen insbesondere folgende Merkmale der KMU angeführt:[15]

- Selbständigkeit der Unternehmung, d.h. weitgehende Konzernunabhängigkeit
- Einheit von Eigentum, Leitung und Haftung
- Dominanz der persönlichen Kontakte zu Kunden, Lieferanten und der für das KMU relevanten Öffentlichkeit
- geringer Formalisierungsgrad
- Erbringung einer individualisierten und differenzierten Leistung
- Besitz eines nur geringen Marktanteils, besonderes Engagement für die regionale Wirtschaft
- eingeschränkte Möglichkeiten der externen Kapitalbeschaffung[16]

Weiterhin wird in Untersuchungen der KMU häufig, das Abgrenzungskriterium, des fehlenden Zugangs zur Börse angebracht. Veränderungen zeichnen sich diesbezüglich ab.[17] Auf die Finanzierungsalternativen, die sich durch die Emissionsfähigkeit eröffnen, wird nicht eingegangen. Auf das Merkmal wird daher zurückgegriffen.

Es wird in dieser Arbeit unter einem KMU ein:

- rechtlich und wirtschaftlich (konzernunabhängiges) selbständiges Unternehmen subsummiert,
- mit einem Umsatzvolumen unter 50 Mio. Euro,
- mit weniger als 500 Mitarbeitern,
- das keinen Zugang zur Börse hat und
- dessen haftender Gesellschafter, Unternehmer und Leiter in einer Person ist.

In den Regelungen aus Basel II kommt insbesondere das Kriterium des Umsatzvolumens unter 50 Mio. Euro zum Tragen.

Im Sinne einer Deckungsgleichheit werden im Weiteren folgende Begriffe synonym verwandt: Unternehmen, Unternehmung (als finanzielle-rechtliche Einheit), Betrieb (als technisch-wirtschaftliche Einheit) Klein- und Mittelbetriebe, mittelständische Unter- nehmen, Mittelstand sowie mittelständische Betriebe i.d.R. aber kleine und mittlere Unternehmen (KMU).

Nach der Abgrenzung der untersuchten Unternehmen werden die zum Thema gehörenden Begriffe definiert.

2.2 Rating

2.2.1 Definition

Der Begriff „Rating“ stammt aus dem angloamerikanischen Sprachgebrauch, ist von „to rate“ abgeleitet, und bedeutet Bewertung oder Einschätzung.[18]

Ein Untersuchungsobjekt wird bewertet oder eingeschätzt und das Ergebnis auf einem ordinalen Skalenniveau abgebildet. Das Skalierungsverfahren wird Ratingprozess bezeichnet und endet mit der Vergabe des Ratings in Form einer komprimierten Kennzahl. [19]

Ratings i.w.S. (im weiteren Sinne) können Aussagen über viele mögliche Leistungs- beurteilungen treffen, wie die Bewertung von Hotels, Fonds oder Versicherungs- unternehmen.[20] Im hier verwandten engeren Sinne stellen Ratings „ ... Aussagen über die Fähigkeit eines Schuldners dar, finanzielle Verpflichtungen vollständig und fristgerecht erfüllen zu können. Dabei geht es im speziellen um die Einschätzung von Wahrscheinlichkeiten über den Eintritt von Leistungs- und Zahlungsstörungen während der Kreditlaufzeit.“[21]

Diese Wahrscheinlichkeit wird mit einem Ratingsymbol bzw. -Note ausgedrückt.[22] In dieser Arbeit kann „Rating“ sowohl den Prozess als auch das Ergebnis ausdrücken.

Im Folgenden soll kurz eine Abgrenzung zu umliegenden sowie sich überschneidenden Themengebieten getroffen werden, wobei mit der Abgrenzung zur Kreditwürdigkeitsprüfung begonnen wird.

2.2.2 Abgrenzung zur Kreditwürdigkeitsprüfung

Das Ergebnis der Kreditwürdigkeitsprüfung dient als Entscheidungsgrundlage für die Gewährung beauftragter bzw. die Belassung eingeräumter Kredite.[23] Eine Entscheidung für bzw. gegen die Kreditgewährung ist das Ziel der Kreditwürdigkeitsprüfung. Das Rating hingegen hat das Ziel das Risiko des Kreditausfalls als Wahrscheinlichkeit auszudrücken und damit auch die Risikokosten des Kredites zu beziffern. Die Zustände zwischen Kreditzusage und -absage werden in definierte Skalen aufgefächert. Ein schlechtes Ratingergebnis kann ebenfalls zu einer Absage führen, i.d.R. aber zu einer Kreditkondition entsprechend der ermittelten Bonität.

Das Rating und die Kreditwürdigkeitsprüfung bauen auf den wirtschaftlichen Verhältnissen des Schuldners auf. Dadurch können sich Arbeitsschritte ähneln bzw. identisch sein. Regelmäßig ist die Kreditwürdigkeitsprüfung jedoch eher vergangenheitsbezogen, indem sie sich im wesentlichen auf den handelsrechtlichen Jahresabschluss bezieht.[24] Ratings betrachten im zunehmenden Maße die Zukunftsperspektive. Weitere Schnittstellen kann es zur Unternehmensbewertung geben.

2.2.3 Abgrenzung zur Unternehmensbewertung

Die Ermittlung des wirtschaftlichen Wertes eines Unternehmens ist Ziel der Unter- nehmensbewertung. Ein bestimmter Zahlenwert für das Gesamtunternehmen wird ermittelt.[25] Beim Rating entsteht eine Notation, welche die Bonität widerspiegelt. Das Rating quantifiziert nicht den aktuellen Unternehmenswert. Es liefert eine Einschätzung der Unternehmensrisiken sowie verlässliche Informationen über die Bonität. Damit trägt es ebenfalls zum Abbau der Informationsasymmetrie zwischen den Verhandlungspartnern bei.[26]

Die Bilanz- oder Jahresabschlussanalyse ist i.d.R. ein Teilgebiet von Ratings.

2.2.4 Abgrenzung zur Bilanzanalyse

Die Bilanzanalyse stützt sich auf den im § 242 Abs.1 Satz 1 HGB verankerten Jahresabschluss. Diese Angaben sind „doppelt veraltet“[27] und die Extrapolation des vergangenen Geschehens auf den zukünftigen Erfolg des Unternehmens sehr eingeschränkt und unsicher. Des Weiteren müssen bilanzpolitische Maßnahmen eliminiert bzw. neutralisiert werden.

Das ist jedoch für Firmenexterne nur begrenzt und unter sehr hohem Aufwand möglich. Weitere generelle Probleme der Jahresabschlussanalyse werden im Folgenden angesprochen.

Statt dem Zerschlagungsvermögen, welches die Haftungsmasse im Insolvenzfall darstellt, den Zeitwerten als Haftungsmasse des gebundenen Kapitals oder dem Effektivvermögen, bspw. (beispielsweise) als Discounted-Cash-Flow-Wert, liegen nur die Buchwerte der einzelnen Vermögensgegenstände und der Schulden vor. Anstelle benötigter Finanzpläne zur Bewertung der Finanzlage sind nur Indikatoren aus der Abrechnung der Vergangenheit erhältlich. Anstatt Erfolgspotentiale oder Prognosen über künftige Ausschüttungen ergibt sich nur der gestaltete und verzerrte Erfolg der Vergangenheit.

Daraus wird deutlich, dass die quantitativen Angaben aus den Jahresabschlüssen allein nicht ausreichen. Die qualitativen Merkmale gewinnen an Bedeutung. Das Rating untersucht neben den quantitativen Aspekten deutlich mehr Positionen und Beurteilungsfelder.[28]

Diese enthalten zukunftsorientierte und qualitative Sachverhalte. Weiterhin zeigen sich Gemeinsamkeiten zu Unternehmens- oder Wirtschaftsprüfung auf.

2.2.5 Abgrenzung zur Prüfung

Bei der Prüfung ist der Vergleich eines Ist-Zustandes mit einem Norm- bzw. Soll- Zustand elementar. Durch ein Prüfungsverfahren wird die Richtigkeit und Vollständigkeit von Ansätzen systematisch auf die Probe gestellt. Das Prüfungsergebnis (Testat) ist sofort nachprüfbar. Die Frage „Richtig oder Falsch?“ steht im Mittelpunkt.

Beim Rating muss i.d.R. auf die Angaben vertraut werden. Im Ratingprozess wird keine Revision durchgeführt. Ob die Einschätzung korrekt war, stellt sich erst in Zukunft heraus, da es sich um eine Prognose über die künftige Zahlungsfähigkeit handelt. Die Bewertung „Gut oder Schlecht?“ im Sinne der Bonität steht im Vordergrund.[29] Im anschließenden Abschnitt werden Grundbegriffe zu Basel (im Sinne der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen) geklärt.

2.3 Basel

2.3.1 Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht

Der „Ausschuss für Bankenbestimmung und -überwachung“ wurde Ende 1974 von Vertretern der Zentralbanken und Bankaufsichtsbehörden der zehn wichtigsten Industrienationen (G10) sowie Luxemburg mit dem Ziel der Stabilisierung des internationalen Finanzsystems gegründet. Dazu notwendige Aufgaben sind die Harmonisierung allgemeiner strategischer Richtlinien sowie der Bankenaufsicht auf internationaler Ebene. Die Umbenennung in „Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht“ fand im Jahr 1989 statt, wobei die Bezeichnung Baseler Komitee ebenfalls häufig verwandt wird.[30] Es handelt sich um ein unabhängiges Gremium, ist der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), mit Sitz in Basel, zugeordnet und formuliert Rahmenbedingungen bzw. Standards für die Beaufsichtigung des Bankensektors.[31]

Deutsche Mitglieder sind Vertreter der Deutschen Bundesbank sowie des Bundesaufsichtsamtes für Finanzdienstleistungen (BA Fin).

2.3.2 Baseler Eigenkapitalvereinbarung

Der Baseler Ausschuss für Bankenaufsicht hat seit Jahrzehnten und in mehreren Etappen Grundsätze für die Beaufsichtigung international tätiger Banken erarbeitet. Obwohl die Papiere des Ausschusses keinen bindenden Charakter haben, findet in aller Regel eine direkte Umsetzung in das nationale Recht statt.[32]

Derzeit haben sie nur Empfehlungscharakter und richten sich an international tätige Banken.

Inzwischen wird Basel I in über 100 Staaten angewendet. Um Ratings vor dem Hintergrund der Baseler Eigenkapitalvereinbarung näher beleuchten zu können, ist es erforderlich die Baseler Eigenkapitalregelungen zu erläutern.

3. Basel II: Die neue Baseler Eigenkapitalvereinbarung

3.1 Notwendigkeit f ü r die Baseler Eigenkapitalvereinbarung

Das Finanzsystem hat die Funktion der effizienten und kostengünstigen Transformation von Bonitätsrisiken, Fristen und Losgrößen sowie der Bereitstellung finanzieller Mittel. Um diese Funktionen dauerhaft zu gewährleisten, muss es sich den Veränderungen am Finanzmarkt anpassen können. Deregulierung, Globalisierung der Märkte, innovative Instrumente, Technisierung sowie Wettbewerb und Kostendruck verändern das Bankgeschäft und stellen es permanent vor neue Herausforderungen. Neue Geschäftsmöglichkeiten sind oft mit erheblichen Risiken verbunden. „Zur Gewährleistung der Funktionsfähigkeit dieses globalisierten Finanzmarktes gehören unter anderem angemessene Kapitaladäquanzvorschriften, die sicherstellen sollen, dass Kreditinstitute über eine der Art und dem Umfang ihres Risikos entsprechende Eigenkapitaldeckung verfügen.“[33]

Eigenkapital ist durch seine diversen Funktionen teurer als Fremdkapital. Der resultierende „Leverage-Effekt“ wird, aus Wettbewerbsgründen auch im Bankengeschäft, im Sinne des Shareholder-Value-Ansatzes, ausgenutzt.[34] Das Eigenkapital der bedeutendsten Banken war weltweit auf einen gefährlichen Tiefstand gefallen.[35]

In Kombination mit den oben genannten erhöhten Risiken bekamen Banken zunehmend Probleme. Seit Beginn der 80er Jahre ist eine große Zahl von Banken aus vielen Ländern in Schwierigkeiten geraten. Um die Stabilität des sehr sensiblen Finanzsystems zu sichern, ist eine Bankenaufsicht unverzichtbar. Das Aufsichtsrecht bildet die rechtliche Grundlage und ist bei der Gründung sowie dem Betreiben von Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten zu beachten.

In Deutschland ist in den sechziger Jahren mit dem Kreditwesengesetz (KWG) eine aufsichtsrechtliche Norm geschaffen worden, die über eine Limitierung der Ausfallrisiken, Gläubiger vor Vermögensverlusten schützen soll.[36]

Durch internationale Marktbeziehungen sind Finanzinstitutionen untereinander verbunden und können somit Krisen übertragen. Um daraus resultierende Gefahren frühzeitig zu erkennen, arbeiten Aufsichtsbehörden und Zentralbanken am Auf- und Ausbau ihrer Beobachtungs- und Kontrollsysteme.[37]

Einen generellen Wettbewerbsfaktor stellen die unterschiedlichen nationalen Aufsichtsnormen dar. „Es ist evident, dass nicht nur Finanzdienstleister zueinander in Wettbewerb treten, sondern vielmehr die einzelnen Bankensysteme mit den dahinterstehenden bankaufsichtsrechtlichen Normensystemen konkurrieren.“[38] Eine Harmonisierung der Aufsichtnormen wurde notwendig, um Regulierungsarbitragen einzudämmen.[39]

Um die Harmonisierung des Bankenaufsichtrechts zu erreichen, wurde 1988, durch Basel I, der Grundstein in Form eines international einheitlichen Eigenkapitalunterlegungssatzes gesetzt. Die bankaufsichtsrechtlichen Normen mussten durch Krisensituationen und Strukturveränderungen im Zeitverlauf weiterentwickelt, angepasst und verfeinert werden.[40] Niederschlag fand dies in diversen Neuregelungen bis hin zu Basel II. Weltweit werden die inhaltlichen Grundlagen für die bankaufsichtsrechtliche Regulierung von Kreditinstituten maßgeblich von dem Normenwerk des Baseler Ausschusses geprägt.[41]

„Im Kern basieren die .. Regelungen auf der betriebswirtschaftlichen Überlegung, dass zur Vermeidung einer Insolvenz alle Risiken einer Bank letztlich von ihrem Eigenkapital aufgefangen werden müssen, und eine adäquate Eigenkapitalausstattung nicht nur die Institute selbst, sondern auch das Bankensystem als Ganzes stabilisiert.“[42] Ein Überblick der Ziele erfolgt durch den nächsten Abschnitt.

3.2 Ziele und Aufgaben der Baseler Eigenkapital- Vereinbarungen

Die Baseler Eigenkapitalvereinbarungen haben nachfolgende Ziele:

- die Sicherheit und Solidität des Finanzsektors fördern,
- die Wettbewerbsgleichheit verbessern,
- umfassende, differenzierte, individuelle und adäquate Berücksichtigung von Risiken sichern,
- die Entwicklung von Ansätzen zur Ermittlung der dem Risiko angemessenen Eigenkapitalausstattung forcieren,[43]
- verstärkt unternehmerische Freiräume für die Kreditinstitute schaffen,
- das derzeitige Eigenkapitalniveau im Bankensektor erhalten,
- trotz Schwerpunkt auf internationale Banken, sollen die Grundsätze auch eine Anwendung für nationale Banken ermöglichen,[44]
- explizite Berücksichtigung aktueller Marktgegebenheiten wie Finanzinnovationen,
- Verminderung der Diskrepanz zwischen ökonomischem und regulatorischem Eigenkapital und die
- Einbeziehung des gestiegenen operationellen Risikos.[45]

Anreize zur Wahl der aufwendigeren internen Ratingsysteme sollen durch verminderte Eigenkapitalanforderungen an diese Systeme gefördert werden (siehe Darstellung 2).

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Darstellung 2: Alternative Ansätze für Kreditrisiken[46]

Die mit den Zielen korrespondierenden Hauptaufgaben des Baseler Ausschusses bestehen in der:

- Harmonisierung der internationalen Bankenaufsicht und der
- Harmonisierung allgemeiner strategischer Richtlinien, auf die sich die Aufsichtsinstanz jedes Landes stützen kann.[47]

Zur zeitlichen Einordnung wird die Chronologie der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen dargestellt.

3.3 Chronologie

Der Zeitplan der Baseler Eigenkapital-Vereinbarungen im Überblick wird durch Darstellung 3 veranschaulicht.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Darstellung 3: Chronologie Basel II[48]

Zwischen dem ersten und zweiten Konsultationspapier gab es im Jahre 2000 die erste quantitative Auswirkungsstudie (Quantitative Impact Study-QIS).

Die zweite und dritte QIS wurden nach dem zweiten Konsultationspapier im Jahr 2001 und 2002 durchgeführt.

Die Ergebnisse wurden entsprechend im jeweils folgenden Papier eingearbeitet. Die rechtlichen Grundlagen zeigen die Transformation in nationales Recht und damit den erweiterten Wirkungskreis der Baseler Eigenkapitalvereinbarungen auf.

3.4 Rechtsgrundlagen

„Das Baseler Komitee ist .. keine internationale Organisation mit Rechtssetzungs-

kompetenz. “[49]

Die Baseler Übereinkunft hat alle Eigenschaften von Rechtsnormen, außer den Gesetzgeber. Es handelt sich juristisch gesehen nur um Empfehlungen eines Komitees. Außerdem gelten Basel I und II unmittelbar nur für die international tätigen Banken.

Die von den Vertretern der Länder bisher einstimmig gefassten Beschlüsse werden durch freiwillige Selbstverpflichtungen der wichtigsten internationalen Banken zu Richtlinien des Baseler Komitees. Diese werden über EU-Richtlinien in nationales Recht, z.B. durch KWG-Novellen, überführt.

Um aufgrund des komplexen Gesetzgebungsverfahrens der EU zeitlich im inter- nationalen Wettbewerb nicht benachteiligt zu werden, beabsichtigt die Europäische Kommission, Basel II zügig aufzugreifen und direkt (mit einigen spezifischen, europäischen Abweichungen) in eine eigene Gesetzgebungsinitiative zu integrieren. Aus Basel II werden europäische Rechtsvorschriften mit verbindlichem Charakter, die sowohl für das gesamte Bankgewerbe als auch für Wertpapierfirmen unabhängig von der Größe gelten.[50] Diese Eigenschaften bleiben bei der Umwandlung in nationales Recht erhalten.

Dass Basel II eine weltweite Anerkennung erfährt, und nicht nur für die Mitglieds- staaten der EU, lässt sich aus der Umsetzung von Basel I ableiten. Inzwischen ist Basel I von etwa 100 Staaten übernommen worden. Somit fand Basel I nach seiner Veröffentlichung Niederschlag in den nationalen Gesetzgebungen der wichtigsten Wirtschaftsnationen. „Auf Druck der EU hin hat Deutschland in den Jahren nach Verabschiedung von Basel I zahlreiche gesetzgeberische Anpassungs- und Modernisierungsmaßnahmen für das deutsche Unternehmens-, Rechnungslegungs- und Kapitalmarktrecht beschlossen.“[51]

Basel II wird, nach seiner Veröffentlichung, ebenfalls mit hoher Geschwindigkeit umgesetzt werden. Die Kreditwirtschaft muss schon jetzt ihre Systeme entsprechend anpassen, um bspw. die geforderten Datenpools (z.B. durch Lernstichproben) in der Übergangszeit aufzubauen.

Zum Vergleich zu Basel II wird der Status quo der aufsichtsrechtlichen Behandlung von Kreditrisiken (Basel I) behandelt.

3.5 Basel I: Heutiger Stand

3.5.1 Grundidee und Funktionsweise

Im Jahr 1988 wurde in Basel erstmals ein international einheitlicher Eigenkapitalgrundsatz durch den Baseler Ausschuss verabschiedet. Der „Basler Eigenkapitalakkord[52] “ wird mittlerweile als “Basel I“ bezeichnet.

Die gewichteten Risikoaktiva (Risk Weighted Asset; [RWA]), dürfen das 12,5fache des haftenden Eigenkapitals nicht übersteigen, woraus der Solvenzkoeffizient von 8 % resultiert.[53] Die Risikoaktiva werden nach Bonität der Kreditnehmer und deren geografische Lage in sechs Risikoklassen eingeteilt. Durch die Abgrenzung der Arbeit wird ausschließlich die Klasse der Unternehmen veranschaulicht, welche den KMU zuzuordnen ist. Diese Klasse wird auch als Corporate Segment oder als Forderungen an Nichtbanken bezeichnet. Zur Verdeutlichung wird Sie in Darstellung 4 mit zwei weiteren Klassen verglichen.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Unternehmen 8 % 100 % 8 %

Darstellung 4: Berechnung der Eigenkapitalhinterlegung nach Basel I für Unternehmen im Vergleich zu öffentlichen Kreditnehmern und Kreditinstituten[54]

Der Eigenkapitalverbrauch lässt sich nach folgender Formel (Darstellung 5) berechnen:

Eigenkapital = Bemessungsgrundlage x Bonitätsgewicht x Solvenzkoeffizient

Darstellung 5: Formel zur Berechnung der Eigenkapitalanforderungen nach Basel I[55]

Beispiel: Ein Kredit an ein KMU in Höhe von 100.000 Euro muss nach Basel I, bei einem Bonitätsgewicht von 100 % mit 8.000 Euro Eigenkapital unterlegt werden. Eigenkapital = 100.000 € x 100 % x 8 % = 8.000 €

Die Umsetzung zeigte im Zeitverlauf Schwachstellen auf.

3.5.2 Schwachstellen und Kritik an Basel I

Die Folge sind unterschiedliche Finanzierungskosten zwischen verschiedenen Klassen, da die Bereitstellung von Eigenkapital in die Konditionen einfliest. Eine Differenzierung innerhalb der Schuldnergruppen, insbesondere der Unternehmen, erfolgt nicht. Die Folge ist eine einheitliche Zinsmarge innerhalb der Klassen, welche individuelle Bonitäten nicht berücksichtigt.[56]

Die Umsetzung durch den deutschen Gesetzgeber erfolgten im Rahmen von diversen KWG- Novellen. Zum einen wurden 1993 die haftenden Eigenmittel der Bank neu definiert und zum anderen 1998 die erfassten Adressausfallrisiken durch die Einbeziehung von Marktrisiken ergänzt. Diese berücksichtigen Schwankungen von Marktpreisen (Zinsen, Aktien und Währungskursen). [57]

Trotz der Modifikationen von Basel I wurde mit der Weiterentwicklung des Finanzwesens eine gravierende Schwachstelle deutlich.

Die Gleichbehandlung von Krediten an Kreditnehmer mit guter und schlechter Bonität innerhalb einer Klasse stieß auf Kritik. Schuldner mit hoher Bonität finanzieren durch „Quersubventionierung“ die Ausfälle im Bereich derer mit geringerer Bonität.[58] Volkswirtschaftlich ergibt sich eine Fehlallokation von finanziellen Mitteln.[59] Zu dem werden „Risiken, wie Betriebs-, Liquiditäts-, Rechts und Reputationsrisiken, .. nicht explizit erfasst.“[60]

Um die heftig diskutierten Schwachstellen zu beseitigen bzw. zu minimieren, wurde vom Baseler Ausschuss beschlossen, eine risikogerechte Regelung vorzuschlagen. Diese Vorschläge werden in drei Konsultationspapieren zeitlich gegliedert und als „Der neue Baseler Akkord“ oder kurz „Basel II“ bezeichnet.

3.6 Basel II „ Der neue Baseler Akkord “

3.6.1 Erstes Konsultationspapier

Im ersten Vorschlag vom Juni 1999 sind folgende drei Veränderungen enthalten, die auf eine risikogerechtere Ausrichtung der Eigenkapitalvereinbarungen abzielten: [61]

- Ersatz des pauschalen Unterlegungssatzes durch eine Unterlegung nach Bonität des Schuldners.
- Hoch entwickelten Banken sollte gestattet werden, ein internes Rating-System, zur Bemessung der Eigenkapitalforderung, einzubeziehen.
- Ratings anerkannter Bonitätsbeurteilungsinstitute sollten zur Klassifizierung von Forderungen ggü. Staaten (fünf Risikogewichte) sowie ggü. Wirtschafts- unternehmen (drei Risikogewichte) genutzt werden dürfen.

In zahlreichen Stellungnahmen zeigte sich, dass vor allem die deutschen Bankenvertreter eine Gleichberechtigung von internen und externen Ratings anstrebten, um die Besonderheiten des Trennbankensystems und der fehlenden Ausprägung externer Ratings angemessen Rechnung zu tragen.

Im Januar 2001 wurde ein überarbeiteter Vorschlag, zweites Konsultationspapier, zur Fassung der Neuen Eigenkapitalvereinbarung vorgelegt.

3.6.2 Zweites Konsultationspapier und Drei Säulen Konzept

Ein von drei Säulen getragener Ansatz (siehe Darstellung 6) soll die oben genannten (o.g.) Ziele verwirklichen und die Schwächen eliminieren: [62]

1. Säule: - Neue Mindesteigenkapitalvorschriften für Banken zur Unterlegung ihrer Kredit- und sonstigen Risiken („Minimum Capital Requirements“)
2. Säule: - Laufende Überprüfung der Eigenkapitalausstattung durch die Bankenaufsicht „Supervisory Review Process“
3. Säule: - Umfassendere Offenlegung von Geschäftsdaten zur Verbesserung der Marktdisziplin („Market Discipline“)

„Wichtig ist der Zusammenhang der drei Säulen, die nicht isoliert nebeneinander stehen sollen: Bestimmte, vor allem bankindividuelle Verfahren zur Ermittlung der notwendigen Eigenkapitalunterlegung (Säule 1) darf ein Kreditinstitut nur dann anwenden, wenn diese von der Aufsicht eingehend geprüft wurden (Säule 2) und/oder die Bank die Finanzmärkte über die Ausgestaltung der Systeme im Rahmen ihrer Publizität informiert hat (Säule 3).“[63]

Darstellung 6 veranschaulicht das „Drei Säulen Konzept“ und überführt zur Gliederung der ersten Säule in das Kredit-, Markt- und operationelle Risiko.

Von diesen drei Risikoarten wird im Weiteren ausschließlich auf die Bestimmung des Kreditrisikos eingegangen, da „Unternehmen .. insbesondere von der Kreditrisiko- unterlegung betroffen“[64] sind und auf sie die größte Einflussnahme haben. Das Kreditrisiko wird durch interne oder externe Ratingverfahren bestimmt, wobei die

Schnittstelle zu den Ratingverfahren[65] deutlich wird.

[...]


[1] Der Entwurf der neuen Basler Eigenkapitalvereinbarungen oder „Der neue Basler Akkord“ wird nachfolgend mit Basel II bezeichnet.

[2] Vgl. Keiner, T., Rating, 2001, S.53 zeigt Statistiken über Insolvenzquoten nach Beschäftigtenzahl und Umsatzgrößenklassen.

[3] Vgl. Hofmann, G., Basel II, 2002, S.34

[4] Vgl. Kosmider, A., Controlling, 1994, S.88f. Siehe dazu auch Ergebnisse von PWC aus dem April 2001, Vgl. Paul, St., Basel II, 2002, S.36.

[5] Vgl. Boehm-Bezing, C. v., Mittelstand, 2002, S.158.

[6] Insbesondere den operationellen Risiken und Marktrisiken. Siehe hierzu Abschnitt 3.6.2.1 „Mindesteigenkapitalanforderungen“ dieser Arbeit.

[7] Vgl. Reichling, P., Risikomanagement, 2003, S.6.

[8] Vgl. Arentzen, U., Wirtschaftslexikon, 1994, Begriff: Mittelstand.

[9] Vgl. Kosmider, A., Controlling, 1994, S.29f.

[10] Insbesondere bereiten das Kompatibilitäts- und Obsoleszenzproblem Schwierigkeiten, siehe hierzu Kosmider, A., Controlling, 1994, S.33.

[11] Vgl. Kosmider, A., Controlling, 1994, S.33.

[12] Vgl. Beringer, St., Unternehmensbewertung, 2002, S.7.

[13] Abweichungen der Summe zu 100 % ergeben sich aus Rundungsdifferenzen.

[14] Vgl. IfM Bonn, Unternehmensgrößenstatistik, 2002, modifiziert mit Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S.2.

[15] Vgl. Brockhaus, M., Basel II, 2002, S.20.

[16] Siehe auch Kapitel 6 „Finanzierungsalternativen“ dieser Arbeit.

[17] Vgl. Beringer, St., Unternehmensbewertung, 2002, S.9f.

[18] Vgl. Wambach, M./Rödl, B., Rating, 2001, S.49.

[19] Vgl. Gabler Wi-Lex, Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S.15 und Munsch, M./Weiß, B., Rating, 2002, S.14.

[20] Vgl. Wambach, M., Controlling, 2002, S.40

[21] Wambach, M., Controlling, 2002, S.40

[22] Siehe auch Abschnitt 4.6 dieser Arbeit.

[23] Vgl. Arentzen, U., Wirtschaftslexikon, 1994, Begriff: Kreditwürdigkeitsprüfung.

[24] Siehe auch Abschnitt 2.2.4 dieser Arbeit.

[25] Vgl. Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S.20.

[26] Vgl. Christians, U., Bonitätsrating, 2003, S.293.

[27] Doppelt veraltet bedeutet, dass erstens die Verhältnisse des vergangenem Wirtschaftsjahres und

zweitens bewertet zum Stichtag, i.d.R. zeitversetzt um gesetzliche Fristen, im laufenden Wirtschaftjahr dargestellt werden.

[28] Vgl. Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S.20.

[29] Vgl. Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S. 21.

[30] Vgl. Munsch, M./Weiß, B., Rating, 2002, S.40; Keiner, T., Rating, 2001, S.23; Groß, H., Risikonormen, 1994, S.809 und Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S.27.

[31] Vgl. Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S.5.

[32] Vgl. Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S.27 und Abschnitt 3.4. „Rechtliche Einbettung“ dieser Arbeit.

[33] Keiner, T., Rating, 2001, S.22.

[34] Vgl. Vgl. Spörri, U., Transparenz, 2003, in Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 13.07.2003,

S. 41.

[35] Vgl. Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S. 28.

[36] Vgl. Groß, H., Risikonormen, 1994, S.807.

[37] Vgl. Stein, J. H. v., Frühwarnsysteme, 1994, S.689f.

[38] Groß, H., Risikonormen, 1994, S. 807.

[39] Vgl. Paul, St., Basel II, 2002, S.7.

[40] Vgl. Groß, H., Risikonormen, 1994, S.807.

[41] Vgl. Keiner, T., Rating, 2001, S.22.

[42] Keiner, T., Rating, 2001, S.24.

[43] Vgl. BIZ, 2.KP Überblick, 2001,S.1, Abs.2.

[44] Vgl. Paul, St., Basel II, 2002, S.6; Vgl. Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S.6 und Wambach, M./Rödl, B., Rating, 2001, S.25.

[45] Vgl. Mielk, H. u.a., Rating, 2002, S.8f.

[46] Vgl. Kleine, D. W./Anclam, S., Basel II, 2002, S.166; modifiziert.

[47] Vgl. Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S.6.

[48] Vgl. Deutsche Bundesbank, Basel II, 2003

[49] Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S.184 f. (weiterführend).

[50] Vgl. Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S.31.

[51] Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S.184f.

[52] Aus dem französischen: accord (frz.)= Einklang, im hier verwandten Sinne Übereinkommen. Siehe Langenscheidt Wörterbuch Französisch-Deutsch, 1990

[53] Vgl. Paul, St./Stein, St., Rating, 2002, S.33

[54] Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S. 28, modifiziert.

[55] Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S. 28

[56] Vgl. Hundt, I./Neitz, B./Grabau, F.-R., Rating, 2003, S. 6f.

[57] Vgl. Paul, St., Basel II, 2002, S.7.

[58] Vgl. Mielk, H. u.a., Rating, 2002, S.7.

[59] Vgl. Keiner, T., Rating, 2001, S.97.

[60] Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S.28.

[61] Vgl. Braun, P./Gstach, O., Rating, 2002, S.29.

[62] Vgl. Keiner, T., Rating, 2001, S.33 und Paul, St./Stein, St., Rating, 2002, S.31.

[63] Paul, St., Basel II, 2002, S.10.

[64] Vgl. Reichling, P., Risikomanagement, 2003, S.6.

[65] Siehe Abschnitt 4.4 „Externes Rating“ und Kapitel 4.5 „Bankinternes Rating - IRB-Ansatz“ dieser Arbeit.

Ende der Leseprobe aus 142 Seiten

Details

Titel
Controlling zur Ratingoptimierung für den deutschen Mittelstand
Untertitel
Vor dem Hintergrund von Basel II
Hochschule
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin  (Wirtschaftswissenschaften I )
Veranstaltung
Controlling
Note
1,3
Autor
Jahr
2003
Seiten
142
Katalognummer
V140624
ISBN (eBook)
9783640498086
ISBN (Buch)
9783640498314
Dateigröße
1002 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Controlling, Ratingoptimierung, Mittelstand, Hintergrund, Basel
Arbeit zitieren
Dennis Büttner (Autor), 2003, Controlling zur Ratingoptimierung für den deutschen Mittelstand, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140624

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