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Der Einfluss von Meta-Kognition auf Coping-Strategien zur Stressbewältigung

Title: Der Einfluss von Meta-Kognition auf Coping-Strategien zur Stressbewältigung

Term Paper , 2023 , 19 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Susan Waldow (Author)

Health Sciences - Health Psychology
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Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Einfluss von Meta-Kognition auf Coping-Strategien zur Stressbewältigung. Konkret lautet die Fragestellung dieser Arbeit: (Wie) kann die spezifische Meditationstechnik der Meta-Kognition dazu beitragen, Einfluss auf den Bewertungsprozess zu nehmen? Kann Meta-Kognition dabei helfen, eher auf positive Bewältigungsstrategien zurückzugreifen und somit negativem Stress vorzubeugen?

Nach einer kurzen Definition des Konstrukts Stress im Kapitel 2.1 wird im Kapitel 2.2. das psychologische Stressmodell von Lazarus vorgestellt. Im dritten Kapitel werden die Zusammenhänge von Meditation, Achtsamkeit und Meta-Kognition erläutert und auch die verschiedenen Begriffe benannt, die das Phänomen Meta-Kognition beinhalten. Anschließend werden im vierten Kapitel Studien vorgestellt und ausgewertet, die den Zusammenhang zwischen Bewältigungsstrategien und Meta-Kognition untersucht haben. Im Kapitel fünf folgt ein Fazit, in welchem sowohl die Schwierigkeiten dieser Arbeit als auch die Ergebnisse und ein sich daraus ergebender Ausblick für Forschung und Praxis erörtert werden.

Excerpt


1. Einleitung

2. Stress

2.1. Definition und Erklärungsmodelle

2.2. Das Transaktionale Stressmodell von Richard Lazarus

2.2.1.Allgemeines und der Begriff Transaktion

2.2.2.Primäre und sekundäre Bewertung, Neubewertung

2.2.3.Coping-Strategien und ihre Funktionen

3. Meditation, Achtsamkeit und Meta-Kognition

3.1. Meditation

3.2. Achtsamkeit

3.3. Meta-Kognition als ein zentraler Wirkmechanismus

3.3.1.Definition

3.3.2.Meta-Kognition als Basis für verschiedene Konstrukte

3.3.3.Operationalisierung

4. Zusammenhang zwischen Meta-Kognition und Neubewertung

5. Fazit und Ausblick

Zielsetzung und Themenfelder

Das primäre Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, inwiefern die Meditations- und Achtsamkeitstechnik der Meta-Kognition Einfluss auf den individuellen Stressbewertungsprozess nehmen kann, um somit die Anwendung positiver Bewältigungsstrategien zu fördern.

  • Das psychologische Transaktionale Stressmodell von Richard Lazarus
  • Grundlagen von Meditation, Achtsamkeit und Meta-Kognition
  • Der Wirkmechanismus der Meta-Kognition als Basis für kognitive Veränderungsprozesse
  • Die Bedeutung von Decentering und Reperceiving für die Stressbewertung
  • Evidenzbasierte Zusammenhänge zwischen Achtsamkeitspraxis und psychischer Gesundheit

Auszug aus dem Buch

3.3.1. Definition

Ein wichtiger Wirkfaktor der Achtsamkeit ist nach Harrer und Weiss das mentale Phänomen, auf sich selbst zu schauen und das eigene Denken zu beobachten – die sogenannte Meta-Kognition. Dabei entsteht eine Distanz zwischen der inneren Instanz, die denkt und der inneren Instanz, die das Denken beobachtet. Dieser mentale Prozess ermöglicht, dass das Individuum nicht mehr mit den eigenen Gedanken identifiziert ist, sondern sich davon differenzieren kann. Das Ergebnis dieses Prozesses wird Disidentifikation genannt – ein Begriff, den der italienische Psychiater und Psychoanalytiker Roberto Assagioli geprägt hat (Assagioli, 1993, S. 117–121; Harrer & Weiss, 2018, S. 107–111). Seine Disidentifikationsübung findet sich im Anhang der Arbeit. Damit wird nicht nur geübt, Gedanken zu beobachten, sondern auch Gefühle, Begierden und körperliche Empfindungen.

Durch die Beobachtung werden diese zwar nicht verändert, wohl aber kann sich die innere Beziehung zu ihnen verändern (Harrer & Weiss, 2018, S. 123). Und diese Veränderung der inneren Haltung könnte im Sinne von Lazarus‘ Stressmodell eine positive Neubewertung bewirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Allgegenwärtigkeit von Stress und leitet ausgehend von der Stresstheorie von Lazarus die Relevanz der Meta-Kognition als potenzieller Ressourcen-Faktor ab.

2. Stress: Dieses Kapitel erläutert das Stresskonstrukt und fokussiert dabei insbesondere auf das Transaktionale Stressmodell von Richard Lazarus sowie die funktionale Einteilung von Coping-Strategien.

3. Meditation, Achtsamkeit und Meta-Kognition: Hier werden die theoretischen Grundlagen von Meditation und Achtsamkeit gelegt und Meta-Kognition als zentraler Wirkmechanismus sowie dessen Operationalisierung diskutiert.

4. Zusammenhang zwischen Meta-Kognition und Neubewertung: Dieses Kapitel wertet wissenschaftliche Studien aus, die den kausalen Zusammenhang zwischen Achtsamkeitstechniken (wie Decentering) und der Fähigkeit zur positiven Neubewertung bei Stress belegen.

5. Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, die für eine Bedeutung der Meta-Kognition bei der Stressbewältigung sprechen, und zeigt weiteren Forschungsbedarf sowie Implikationen für Prävention und Therapie auf.

Schlüsselwörter

Stress, Stressbewältigung, Transaktionales Stressmodell, Lazarus, Meditation, Achtsamkeit, MBSR, Meta-Kognition, Decentering, Reperceiving, Neubewertung, Disidentifikation, Coping-Strategien, positive Affektivität, psychologische Gesundheit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit im Kern?

Die Arbeit untersucht, wie das mentale Phänomen der Meta-Kognition dazu beitragen kann, Stress durch veränderte Bewertungsprozesse effektiver zu bewältigen.

Welche theoretische Basis wird verwendet?

Als theoretisches Grundgerüst dient primär das Transaktionale Stressmodell nach Richard Lazarus, ergänzt um aktuelle Erkenntnisse aus der psychologischen Achtsamkeitsforschung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu klären, ob durch Meta-Kognition eine positive Neubewertung von belastenden Situationen gefördert und somit die Anwendung konstruktiver Coping-Strategien begünstigt werden kann.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden angewandt?

Es handelt sich um eine Literaturarbeit, die existierende Studien und theoretische Modelle analysiert und auf ihre Relevanz für den Untersuchungsgegenstand hin auswertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in Stress und Meta-Kognition sowie eine detaillierte Auswertung empirischer Studien zum Zusammenhang von Achtsamkeit, Decentering und kognitiver Neubewertung.

Welche zentralen Schlüsselwörter definieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Stress, Meta-Kognition, Achtsamkeit, Decentering, Neubewertung und Coping.

Was bedeutet der Begriff "Decentering" im Kontext dieser Arbeit?

Decentering bezeichnet die Fähigkeit, das eigene Denken und die eigenen Emotionen als vorübergehende mentale Ereignisse zu betrachten, anstatt sich mit ihnen voll zu identifizieren, was eine distanzierte und flexiblere Perspektive ermöglicht.

Warum ist die Disidentifikation laut dieser Arbeit wichtig?

Die Disidentifikation ermöglicht es dem Individuum, eine Beobachterperspektive einzunehmen, wodurch Reaktionen auf Stressoren nicht mehr automatisch erfolgen müssen, was der psychischen Gesundheit zugutekommt.

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Details

Title
Der Einfluss von Meta-Kognition auf Coping-Strategien zur Stressbewältigung
Course
Arbeits- und Gesundheitspsychologie
Grade
1,0
Author
Susan Waldow (Author)
Publication Year
2023
Pages
19
Catalog Number
V1406364
ISBN (PDF)
9783346958587
ISBN (Book)
9783346958594
Language
German
Tags
Meta-Kognition Achtsamkeit Meditation Stressbewältigung Coping-Stragien Lazarus Stressmodell Disidentifikation Transaktionales Stressmodell Beobachter Reperceiving Decentering Neubewertung Der innere Zeuge Asagioli
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Susan Waldow (Author), 2023, Der Einfluss von Meta-Kognition auf Coping-Strategien zur Stressbewältigung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1406364
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