Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Nursing Science - Dementia

Belastungen und Unterstützungsstrategien pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz

Bakkalaureatsarbeit

Title: Belastungen und Unterstützungsstrategien pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz

Bachelor Thesis , 2009 , 31 Pages , Grade: 2

Autor:in: Bakkalaurea der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Author)

Nursing Science - Dementia
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Experten zufolge steigt die Anzahl der Demenzkranken stetig an, da aufgrund der
medizinischen Fortschritte mehr Menschen ein Alter erreichen, in dem demenzielle
Störungen häufiger auftreten. 70% der Demenzkranken leben mit ihren Angehörigen
zusammen.
Da der Betreuungsaufwand für kognitiv beeinträchtigte Personen bis auf 10 Stunden
täglich steigt, emotional und zeitlich äußerst intensiv ist, kommen die pflegenden
Angehörigen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Psychische Störungen mit
Symptomen von Angst, Depression und Erschöpfung sind häufig. Als Hauptbelastungen
werden die Persönlichkeitsveränderungen des an einer Demenz Erkrankten
beschrieben.
Ein Ziel der Literaturarbeit ist, die Belastungen von pflegenden Angehörigen von
Menschen mit Demenz zu erheben und aufzuzeigen. Weiter wird auf die Wünsche
und Erwartungen der pflegenden Angehörigen an Interventionen eingegangen. Als
ein weiteres Ziel soll die vorliegende Arbeit die vorhandenen Unterstützungen darstellen.
Die demographische Entwicklung und die damit verbundene Zunahme von Demenzkranken
zeigt deutlich die Dringlichkeit, die Belastung der pflegenden Angehörigen
zu thematisieren und Entlastungs- oder Unterstützungsmöglichkeiten zu
verbessern.
Schlüsselwörter: Angehörige Demenz, Belastung Demenz, Unterstützung Demenzkranker,
Betreuung Demenzkranker

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 METHODIK

2.1 FORSCHUNGSFRAGEN

2.2 LITERATURRECHERCHE

3 ERGEBNISSE

3.1 BELASTUNGEN VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN VON MENSCHEN MIT DEMENZ

3.2 WÜNSCHE UND ERWARTUNGEN VON PFLEGENDE ANGEHÖRIGEN VON MENSCHEN MIT DEMENZ AN UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTEN

3.3 UNTERSTÜTZUNGSSTRATEGIEN FÜR PFLEGENDE ANGEHÖRIGE VON MENSCHEN MIT DEMENZ IN ÖSTERREICH

3.4 INTERNATIONALE ERFAHRUNGEN VON PFLEGENDEN ANGEHÖRIGEN ÄLTERER MENSCHEN IN SECHS EUROPÄISCHEN LÄNDERN BEI DER INANSPRUCHNAHME VON UNTERSTÜTZUNGSANGEBOTEN

4 DISKUSSION

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, die vielfältigen Belastungen zu identifizieren, denen pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz ausgesetzt sind, und dabei sowohl deren spezifische Wünsche an Unterstützungsangebote zu erheben als auch den aktuellen Status quo der verfügbaren Entlastungsstrategien in Österreich kritisch darzustellen.

  • Belastungsfaktoren im Alltag pflegender Angehöriger
  • Erwartungshaltung pflegender Angehöriger an Hilfsangebote
  • Status quo der österreichischen Unterstützungsangebote
  • Internationaler Vergleich der Inanspruchnahme von Hilfen
  • Perspektiven für eine verbesserte Pflegebegleitung

Auszug aus dem Buch

3.1 Belastungen von pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz

Etters et al. (2007) zeigen auf, dass die Demenzpflege negative Auswirkungen auf die Gesundheit der pflegenden Angehörige hat und somit zu frühen Einweisungen ins Pflegeheim für die an Demenz Erkrankten führen kann. Pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz sind mit gesundheitlichen Belastungen, wie Depressionen und Verringerung der Lebensqualität konfrontiert (Etters et al. 2007).

Die Bandbreite der Belastungen von pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz ist mannigfaltig. Laut Müller et al. (2008) stellt der Umfang der Symptome der Demenz, vor allem im zweiten und dritten Stadium der Erkrankung eine besondere Belastung für pflegende Angehörige von Menschen mit Demenz dar. Die notwendige Beaufsichtigung durch die gesteigerte Aggressivität und der Wandertrieb werden als Hauptbelastung erlebt. Beaufsichtigung dementer Menschen mit gestörtem Tag-Nachtrhythmus erfordern regelmäßige nächtliche Aufsicht. Bei fortschreitendem Demenzstadium werden pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz durch die allgemeine Beaufsichtigung des an Demenz Erkrankten letztendlich rund um die Uhr beansprucht, da sie den Pflegebedürftigen nicht allein lassen können. Belastungen durch Sorgen um den Erkrankten belasten die pflegenden Angehörigen von Menschen mit Demenz sehr, wenn sie z.B den Demenzkranken allein lassen, um persönliche Dringlichkeiten zu erledigen (Maudrey, 2004).

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Dieses Kapitel führt in die demografische Relevanz der Demenzerkrankungen ein und beleuchtet die medizinische sowie epidemiologische Situation.

2 METHODIK: Hier wird der methodische Ansatz der Literaturrecherche erläutert, inklusive der Forschungsfragen und der Kriterien für die Artikelauswahl.

3 ERGEBNISSE: Dieser Abschnitt analysiert die verschiedenen Belastungsformen pflegender Angehöriger sowie deren Wünsche und die in Österreich vorhandenen Unterstützungsangebote, ergänzt durch einen internationalen Vergleich.

4 DISKUSSION: Das Kapitel reflektiert die Ergebnisse und formuliert die Herausforderungen für eine zukunftsorientierte, professionell geplante Interventionsstrategie in der Pflege.

Schlüsselwörter

Angehörige, Demenz, Belastung, Unterstützung, Pflege, Betreuung, Demenzkranke, Lebensqualität, Interventionsstrategien, Pflegestufe, Beratungsscheck, Tageszentren, Österreich, Angehörigenpflege, Entlastung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen und die Unterstützungssituation von pflegenden Angehörigen, die Menschen mit Demenz im häuslichen Umfeld betreuen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die physischen und psychischen Belastungen, die Erwartungshaltung der Pflegenden an das Unterstützungssystem sowie die Analyse der in Österreich verfügbaren Hilfsangebote.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Belastungsdruck zu verdeutlichen und aufzuzeigen, inwieweit bestehende Unterstützungsangebote den Wünschen der pflegenden Angehörigen entsprechen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine systematische Literaturrecherche in medizinischen und pflegewissenschaftlichen Datenbanken sowie in relevanten Fachpublikationen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Belastungsfaktoren, der Wünsche an Hilfsangebote und eine detaillierte Erfassung der österreichischen Unterstützungsstrategien und internationaler Erfahrungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Demenzpflege, Angehörigenbelastung, Unterstützungsangebote, Pflegeberatung, Pflegestufen und Lebensqualität.

Welche Rolle spielt die 24-Stunden-Betreuung im Kontext der Arbeit?

Die Arbeit beleuchtet die gesetzliche Legalisierung und die staatliche Förderung der 24-Stunden-Betreuung als eine maßgebliche Entlastungsform für pflegende Angehörige in Österreich.

Warum nehmen pflegende Angehörige vorhandene Angebote oft nicht in Anspruch?

Laut der Studie sind Informationsdefizite, hohe Kosten, aber auch die persönliche Einstellung der Angehörigen und die mangelnde Übereinstimmung mit individuellen Bedürfnissen wesentliche Gründe für eine geringe Inanspruchnahme.

Excerpt out of 31 pages  - scroll top

Details

Title
Belastungen und Unterstützungsstrategien pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz
Subtitle
Bakkalaureatsarbeit
College
UMIT The Health & Life Sciences University  (Pflegewissenschaften)
Grade
2
Author
Bakkalaurea der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Author)
Publication Year
2009
Pages
31
Catalog Number
V140747
ISBN (eBook)
9783640499526
ISBN (Book)
9783640499656
Language
German
Tags
Belastungen Unterstützungsstrategien Angehöriger Menschen Demenz Bakkalaureatsarbeit Thema Demenz
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bakkalaurea der Pflegewissenschaften Claudia Machreich (Author), 2009, Belastungen und Unterstützungsstrategien pflegender Angehöriger von Menschen mit Demenz, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140747
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  31  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint