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Frankophone Memes. Eine empirische Analyse

Title: Frankophone Memes. Eine empirische Analyse

Term Paper , 2023 , 33 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sascha Viebig (Author)

French Studies - Linguistics
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In dieser Arbeit werden französischsprachige Memes analysiert. Das Ziel ist die Feststellung einer sich wiederholenden und für Memes typischen Satzstruktur in der französischen Sprache.

In der vorliegenden Arbeit werden nach einer kurzen Erläuterung des zu untersuchenden Phänomens verschiedene Memes aus dem französischsprachigen Raum auf sprachliche Elemente wie beispielsweise Anglizismen, auffällige Grammatik und Neologismen untersucht. Dabei soll auch beobachtet werden, welche sprachlichen Phänomene sich auf verschiedenen Meme-Seiten wiederholen, ohne dass eine Verbindung zwischen den Urheber*innen bekannt ist. Hierzu werden zuerst der bisherige Forschungsstand und das methodische Vorgehen erläutert, bevor die Untersuchung des Sachverhalts durch eine empirische Analyse erfolgt. Interessant wird auch sein, Memes von zwei Seiten zum gleichen Thema – Memes über die Stadt Straßburg – auf sprachliche Gemeinsamkeiten zu untersuchen.
Eine Besonderheit dieser Analyse wird sein, die Textbestandteile nicht gesondert zu betrachten, da diese immer eng mit einem Bild oder Video verbunden sind und somit inhaltlich nicht voneinander zu trennen sind. Deshalb muss die Analyse auf die Beziehung zwischen Bild und Text eingehen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Inhalte des Seminars Le français numérique

3. Erläuterungen zum Phänomen „Memes“

4. Forschungsstand

5. Methodisches Vorgehen

6. Empirische Analyse frankophoner Memes auf Instagram

7. Ergebnisse

8. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die linguistischen Besonderheiten und Strukturen innerhalb französischsprachiger Memes auf Instagram. Ziel ist es, durch eine empirische Analyse der Beziehung zwischen Bild und Text sowie der Verwendung von Neologismen, Anglizismen und Abweichungen vom Normfranzösischen aufzuzeigen, wie Internet-Memes als multimodale Kommunikationsphänomene funktionieren und welche sprachlichen Muster sich dabei über verschiedene Kanäle hinweg manifestieren.

  • Analyse der Multimodalität in Memes (Zusammenspiel von Bild und Text).
  • Untersuchung sprachlicher Abweichungen vom Normfranzösischen (Umgangssprache, Neologismen, Franglais).
  • Kategorisierung wiederkehrender syntaktischer Strukturen in Memes.
  • Betrachtung von Kontexten und kultureller Relevanz für das Verständnis von Memes.

Auszug aus dem Buch

3. Erläuterungen zum Phänomen „Memes“

Bevor die empirische Analyse der französischen Memes begonnen werden kann, muss erst der Forschungsgegenstand definiert werden. Der Begriff stammt von den griechischen Wörtern minēma – „das, was imitiert wird“ – und mnḗmē – „Gedächtnis“ – ab. Das Oxford Learner’s Dictionary bietet zwei Definitionen des Wortes „Meme“ an. Einerseits beschreibt das Wort „Meme“ eine Idee, das von Mitgliedern einer Gesellschaft untereinander weitergetragen wird, allerdings nicht durch Genetik, sondern häufig durch Imitation (vgl. „Meme“ auf Oxford Learner’s Dictionary). Diese Definition beschreibt den Neologismus, der erstmals 1976 von Richard Dawkins in seinem Buch The Selfish Gene verwendet wurde. Die durch Kommunikation und Imitation weitergegebenen Bewusstseinsgegenstände, kulturellen Elemente oder Verhaltenssysteme werden sozusagen auf nicht-biologischer Ebene „vererbbar“ und damit Gegenstände soziokultureller Evolutionen. Einzelne Memes können in Dawkins Theorie auch in Meme-Komplexen verbunden werden, in denen sie sich gegenseitig bedingen und nur im Zusammenhang verständlich sind.

Dies trifft auch auf die zweite Definitionsmöglichkeit zu, die das Oxford Learner’s Dictionary bietet. Demnach ist ein Meme ein Bild, ein Video, ein Stück Text oder Ähnliches, das von einem Internetnutzer zum nächsten schnell weitergegeben wird, oft mit kleinen Änderungen, die es humoristisch werden lassen (Vgl. „Meme“ auf Oxford Learner’s Dictionary). Auch der Duden definiert das Meme als „(interessantes oder witziges) Bild, Video o.Ä., das in den sozialen Netzwerken schnell und weit verbreitet wird“ (Vgl. „Meme“ auf Duden online.) und ordnet das Internetphänomen damit gleich dem humoristischen Genre zu. Streng genommen müsste die zweite Art von Memes zur Abgrenzung als Internet-Memes bezeichnet werden. Da es in dieser Forschungsarbeit jedoch nur um genau diese Form gehen soll, sind im Verlauf der Arbeit Memes mit Internet-Memes begrifflich gleichgesetzt. Wie auch bei Dawkins gibt es bei Internet-Memes Komplexe oder Cluster. Sie gehören häufig zu verschiedenen Kategorien und beschäftigen sich mit Politik, Satire, Kulturgütern wie Filmen, Serien und Büchern oder sind auf einer lokalen Ebene verbunden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung des Phänomens "Memes" im Kontext der digitalen Kommunikation und Formulierung der Forschungsfrage zur linguistischen Untersuchung französischsprachiger Memes.

2. Inhalte des Seminars Le français numérique: Einordnung der Arbeit in den akademischen Rahmen des Seminars und Diskussion digitaler Kommunikationsmodelle im Hinblick auf Nähe und Distanz bei Memes.

3. Erläuterungen zum Phänomen „Memes“: Definition des Meme-Begriffs (soziokulturell vs. Internet-Meme) und Analyse ihrer medialen Eigenschaften wie Modularität und Affordanzen.

4. Forschungsstand: Überblick über bisherige sprachwissenschaftliche und semiotische Studien zu Memes, mit Fokus auf die Lücke in der Forschung zu frankophonen Inhalten.

5. Methodisches Vorgehen: Beschreibung des qualitativen Forschungsdesigns, der Auswahl der 15 untersuchten Instagram-Memes und des Analysevorgehens.

6. Empirische Analyse frankophoner Memes auf Instagram: Detaillierte Untersuchung einzelner Fallbeispiele unter Berücksichtigung von Kontext, Bildinhalt und sprachlichen Auffälligkeiten.

7. Ergebnisse: Systematisierung der identifizierten sprachlichen Strukturen und syntaktischen Formeln, die in den untersuchten Memes wiederkehren.

8. Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der Ergebnisse und Vorschläge zur weiteren Erforschung der Sprache in Internet-Memes.

Schlüsselwörter

Memes, Internetlinguistik, frankophone Memes, digitale Kommunikation, Multimodalität, Sprachanalyse, Franglais, soziale Netzwerke, empirische Analyse, Internetphänomene, Sprache der Nähe, Syntax, Neologismen, Instagram, digitale Medien

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einer linguistischen Analyse von französischsprachigen Memes auf der Plattform Instagram, um die Besonderheiten ihrer sprachlichen Gestaltung und ihre funktionale Einbettung in digitale Kommunikationsprozesse zu untersuchen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Das Hauptaugenmerk liegt auf der Multimodalität, also dem untrennbaren Zusammenspiel von Bild- und Textbausteinen, dem Gebrauch von Umgangssprache und Franglais sowie der Identifizierung wiederkehrender syntaktischer Muster.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie französischsprachige Memes sprachlich konstruiert sind und ob sich über verschiedene Meme-Accounts hinweg konsistente linguistische Strukturen nachweisen lassen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewandt?

Es handelt sich um eine qualitative Studie, die auf einer empirischen Analyse von 15 ausgewählten Memes basiert, wobei Methoden der Text- und Bildanalyse sowie der Internetlinguistik (z.B. nach Koch/Oesterreicher) kombiniert werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung des Meme-Begriffs, eine Evaluation des Forschungsstandes sowie eine detaillierte Einzelanalyse des gesammelten Korpus an Memes mit Fokus auf Sprach- und Bildbeziehung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Memes, Internetlinguistik, Multimodalität, Franglais, digitale Kommunikation und die spezifische "Sprache der Nähe" in sozialen Medien.

Wie unterscheidet sich die Nutzung des Begriffes "Meme" in der Arbeit?

Der Autor unterscheidet zwischen dem allgemein soziokulturellen Meme-Begriff nach Richard Dawkins und dem spezifischen Internet-Meme, wobei im Verlauf der Arbeit beide Begriffe für die Untersuchung der untersuchten Instagram-Inhalte synonym verwendet werden.

Welche Rolle spielt die "Sprache der Nähe" in den analysierten Memes?

Sie ist ein wesentliches Charakteristikum; die Memes verwenden häufig verkürzte, phonische oder informelle Schreibweisen, die typisch für die digitale Kommunikation in sozialen Netzwerken sind, um Nähe zur Zielgruppe herzustellen.

Was für eine Rolle spielt der Ort Straßburg in den analysierten Beispielen?

Mehrere der untersuchten Memes beziehen sich spezifisch auf lokale Kontexte der Stadt Straßburg und deren Infrastruktur, wie etwa die Straßenbahnlinie C, wobei diese lokalen Verweise für das volle inhaltliche Verständnis der Memes essenziell sind.

Was besagt die Analyse zur Verwendung von "Franglais" in den Memes?

Die Arbeit beobachtet, dass junge französische Internetnutzer zunehmend eine Mischform aus Englisch und Französisch („Franglais“) verwenden, für deren gezielte Verteilung oft keine bewusste Absicht erkennbar ist, was jedoch einen humoristischen Effekt auf die Rezipienten haben kann.

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Details

Title
Frankophone Memes. Eine empirische Analyse
College
Martin Luther University  (Institut für Romanistik)
Grade
1,3
Author
Sascha Viebig (Author)
Publication Year
2023
Pages
33
Catalog Number
V1408177
ISBN (PDF)
9783346960894
ISBN (Book)
9783346960900
Language
German
Tags
Memes Französisch Frankophon Francais numérique
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sascha Viebig (Author), 2023, Frankophone Memes. Eine empirische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1408177
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