Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Texte veröffentlichen, Rundum-Service genießen
Zur Shop-Startseite › Führung und Personal - Sonstiges

Management virtueller Teams – Was können geeignete Kommunikationsmethoden sein?

Titel: Management virtueller Teams – Was können geeignete Kommunikationsmethoden sein?

Seminararbeit , 2004 , 31 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Daniel Rieck (Autor:in)

Führung und Personal - Sonstiges
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Problemstellung und Zielsetzung
In Zeiten immer schnelleren technischen Fortschritts, rascher Umweltveränderungen
und einer zunehmenden Globalisierung der Märkte entstehen
immer häufiger komplexe Aufgabenstrukturen, denen Unternehmen mit der Form
der Teamarbeit begegnen. Diese Teamarbeit findet zunehmend auch über die
Grenzen von Raum, Zeit und sogar Organisationen hinweg in so genannten
„virtuellen Teams“ statt.
Um das Potential und Wissen von Mitarbeitern und Partnern weltweit und rund
um die Uhr in diesen Teams zusammenzuführen, bedarf es neuer und
vielschichtiger Informations- und Kommunikationsmethoden, die den Wegfall des
unmittelbaren Zusammenarbeitens kompensieren. Die rasante technische
Entwicklung im Bereich der IuK-Technologien ermöglicht ihrerseits erst neue
Formen der virtuellen Zusammenarbeit.
So entsteht durch die Wechselwirkung neuer Anforderungen und neuer
technischer Mittel eine sich erst entfaltende Form der Zusammenarbeit:
Das virtuelle Team – verbunden durch moderne Kommunikationsmethoden.
Die folgende Ausarbeitung zeigt auf, wie virtuelle Teams miteinander
kommunizieren können. Hierbei wird erörtert, was ein virtuelles Team
charakterisiert und welche Anforderungen an Kommunikationsmöglichkeiten
daraus entstehen das Team zu führen und gute Zusammenarbeit zu sichern. Das
Hauptaugenmerk liegt jedoch auf der ausführlichen Darlegung der
Kommunikationsmethoden und der Betrachtung von Aspekten, die bei der Wahl
und Anwendung dieser Methoden zu beachten sind.
Diese Fragen sollen in dieser Arbeit beantwortet werden:
* Was sind virtuelle Teams und welche Gründe gibt es für ihre
Implementierung?
* Welche Anforderungen an Kommunikationsmethoden haben solche
Teams? Welche Anforderungen hat die Führung von virtuellen Teams?
* Wie sehen konkrete Formen dieser Kommunikationsmethoden aus? Wie
lassen sie sich einteilen? Was sind konkrete praktische Beispiele?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Zielsetzung

2. Begriffliche Grundlagen

2.1 Virtuell, Team und virtuelles Team

2.3 CSCW und groupware

3. Virtuelle Teams

3.1 Gründe für die Entstehung und Verbreitung virtueller Teams

3.2 Was sind virtuelle Teams

3.3 Aspekte und Formen der Zusammenarbeit

3.4 Besonderheiten bei der Führung virtueller Teams

4. Groupware – Konsequenz aus den Anforderungen aus Zusammenarbeit und Management virtueller Teams

4.1 Die Media-Richness Theorie

4.2 Weitere Schlüsseleigenschaften von groupware und mögliche Klassifizierungsmodelle

4.3 Funktionale Gliederung von groupware

4.4 Dimensionale Gliederung von groupware

5. Groupware Werkzeuge

5.1 synchrone verteilte groupware Werkzeuge

5.2 synchrone lokale groupware Werkzeuge

5.3 asynchrone verteilte groupware Werkzeuge

5.4 asynchrone lokale groupware Werkzeuge

6. Softwarebeispiele

6.1 Microsoft Netmeeting

6.2 Netscape Conference

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Herausforderungen der Zusammenarbeit in virtuellen Teams und untersucht, welche Anforderungen sich daraus an moderne Informations- und Kommunikationsmethoden ergeben. Das Ziel ist es, geeignete Groupware-Werkzeuge zu identifizieren, die den Wegfall unmittelbarer Zusammenarbeit kompensieren und eine effiziente Führung sowie Kommunikation über räumliche und zeitliche Grenzen hinweg ermöglichen.

  • Charakterisierung und Erfolgsfaktoren virtueller Teams
  • Führung virtueller Teams unter Nutzung elektronischer Kommunikationstechnologie
  • Klassifizierung von Groupware-Werkzeugen (funktional und dimensional)
  • Synchrone und asynchrone Kommunikationsmethoden
  • Analyse praxisnaher Softwarebeispiele (z.B. Microsoft Netmeeting)

Auszug aus dem Buch

3.4 Besonderheiten bei der Führung virtueller Teams

Entstehen bei der Zusammenarbeit von Teams durch die Virtualität Probleme, so ist es einsichtig, dass bei der Führung dieser Teams diese Aspekte noch stärker von Gewicht sind.

Durch die Virtualität des Teams ist der Verantwortliche unweigerlich dazu gezwungen, auf elektronische Kommunikationstechnologie zurückzugreifen, um seine Führungsaufgabe wahrzunehmen. Somit stellen sich in vielen Teilbereichen der Führung Probleme, die sich nicht konventionell lösen lassen. Fünf dieser Aspekte der Führung sollen hier näher betrachtet werden:

- Management der Teams und Normenbildung

- Technologiegebrauch

- Kultur- und Sprachverständnis

- Karriereentwicklung

- Bildung von Vertrauen und sozialen Kontakten

Das Management der Teams und die Normenbildung sind einer der wichtigsten Punkte. Da bei virtuellen Teams häufig Expertenwissen und selbständiges Arbeiten gefragt ist, muss ein Verantwortlicher den Teams großen Spielraum lassen und ist sogar darauf angewiesen, dass die Teammitglieder eigene Ideen mit einbringen.

Zum anderen muss er aber trotzdem die Verantwortung an sich ziehen und die grundsätzliche Richtung und Ziele vorgeben, um den Organisationsinteressen gerecht zu werden. So zeichnet sich ein virtuelles Team idealerweise auch durch eine höhere Normierung aus, was die Verhaltensweisen, die Aufgabenwahrnehmung und auch die Regeln für die Kommunikation betrifft. Dies ist nötig, da in einem virtuellen Team ja keine ständige Kontrolle möglich ist oder Rückfragemöglichkeiten vorhanden sind.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Zielsetzung: Einführung in die Thematik virtueller Teams aufgrund zunehmender Globalisierung und technischer Fortschritte.

2. Begriffliche Grundlagen: Definition der zentralen Begriffe, insbesondere "virtuelles Team", "CSCW" und "Groupware".

3. Virtuelle Teams: Untersuchung der Entstehungsgründe, der Teameigenschaften sowie der spezifischen Herausforderungen bei der Führung solcher Teams.

4. Groupware – Konsequenz aus den Anforderungen aus Zusammenarbeit und Management virtueller Teams: Darstellung theoretischer Modelle zur Klassifizierung von Groupware sowie deren Anforderungskatalog.

5. Groupware Werkzeuge: Detaillierte Vorstellung verschiedener Werkzeuggruppen, unterteilt nach synchronen/asynchronen und verteilten/lokalen Einsatzgebieten.

6. Softwarebeispiele: Konkrete Anwendung von Groupware anhand der Beispiele Microsoft Netmeeting und Netscape Conference.

Schlüsselwörter

Virtuelle Teams, Groupware, Kommunikation, Zusammenarbeit, Führung, CSCW, Telekooperation, Media-Richness Theorie, Synchronität, Asynchronität, Informationsaustausch, Wissensmanagement, Teamarbeit, IT-Technologien, Koordination.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Kommunikation und Führung innerhalb von virtuellen Teams, die über Raum- und Zeitgrenzen hinweg mittels moderner Informationstechnologien zusammenarbeiten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den Eigenschaften virtueller Teams, den Anforderungen an die Führung und der Kategorisierung von Groupware-Werkzeugen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Identifikation geeigneter Kommunikationsmethoden, um virtuelle Teams effizient zu gestalten und die Distanz durch technische Unterstützung zu überbrücken.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Einordnung bestehender Konzepte (wie der Media-Richness Theorie) in den Kontext virtueller Teamführung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die spezifischen Anforderungen an die Führung virtueller Teams und die praktische Einordnung von Groupware-Tools in eine Raum-Zeit-Matrix.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Virtuelle Teams, Groupware, Telekooperation und Koordination definiert.

Warum ist die Führung virtueller Teams komplexer als bei lokalen Teams?

Aufgrund fehlender physischer Nähe müssen Führungskräfte Normen stärker formalisieren und gezielt elektronische Medien einsetzen, um Vertrauen und soziale Kontakte aufzubauen.

Was besagt die "Media-Richness Theorie" in diesem Kontext?

Die Theorie besagt, dass unterschiedliche Kommunikationsmedien einen variierenden "Reichtum" an Informationsübertragung bieten und je nach Komplexität der Aufgabe das passende Medium gewählt werden muss.

Welche Rolle spielt die räumliche Trennung?

Räumliche Trennung erfordert den Ersatz des unmittelbaren persönlichen Kontakts durch elektronische Kommunikationsmittel, was neue Anforderungen an die Dokumentation und den Informationsaustausch stellt.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Management virtueller Teams – Was können geeignete Kommunikationsmethoden sein?
Hochschule
Hochschule Pforzheim
Veranstaltung
Managementseminar „Personalmanagement und Unternehmensführung“
Note
1,7
Autor
Daniel Rieck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
31
Katalognummer
V140948
ISBN (eBook)
9783640513246
ISBN (Buch)
9783640523924
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Management Team virtuelles Team Kommunikation Zusammenarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Daniel Rieck (Autor:in), 2004, Management virtueller Teams – Was können geeignete Kommunikationsmethoden sein?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/140948
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  31  Seiten
Grin logo
  • Grin.com
  • Versand
  • Kontakt
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum