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Aus welchen Gründen spielen in dem Roman "Daphnis und Chloe" die Sklaven eine andere Rolle als im Imperium Romanum

Titre: Aus welchen Gründen spielen in dem Roman "Daphnis und Chloe" die Sklaven eine andere Rolle als im Imperium Romanum

Dossier / Travail , 2008 , 10 Pages , Note: 2,7

Autor:in: Islam Fatih Kisacik (Auteur)

Histoire globale - Protohistoire, Antiquité
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Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem Roman ‚Daphnis und Chloe‘ von Longos. Hierbei wird folgende Frage untersucht: „Aus welchen Gründen spielen in dem Roman „Daphnis und Chloe“ die Sklaven eine andere Rolle als Imperium Romanum?“

Die Arbeit beginnt im Hauptteil mit einer kurzen Zusammenfassung von Daphnis und Chloe“ anschließend wird die Bukolische Dichtung genauer untersucht und abschließend ein Vergleich zwischen ‚normalen‘ Sklaven, die wir im Seminar Sklaverei im Imperieum Romnum kennengelernt haben, mit den ‚Sklaven‘ von Longos aus dem Roman gezogen.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Quelleninterpretation

1. Daphnis und Chloe

2. Bukolische Dichtung

3. Sklaverei im Imperium Romanum vs. Longos ‚Sklaven‘

III. Ergebnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Diskrepanz zwischen der Darstellung von Sklaven im Roman „Daphnis und Chloe“ von Longos und der historischen Realität der Sklavenhaltung im Imperium Romanum. Ziel ist es, die Gründe für diese abweichende Rollenzuschreibung zu identifizieren und den Zusammenhang mit der literarischen Gattung der Bukolik zu beleuchten.

  • Analyse des antiken Liebesromans „Daphnis und Chloe“
  • Untersuchung der literarischen Gattung der Bukolischen Dichtung
  • Vergleichende Studie zur historischen Sklavenhaltung in der römischen Kaiserzeit
  • Sozialkritische Dimensionen ländlicher Fiktion
  • Verhältnis von Stadt und Land in antiken Texten

Auszug aus dem Buch

3. Sklaverei im Imperium Romanum vs. Longos ‚Sklaven‘

Da der Roman von Longos vermutlich in der römischen Kaiserzeit spielt, ist Sie zeitgleich durch diese Tatsache während der Zeit der griechischen Freiheit verfasst worden. Deswegen werden u.a. in diesem Punkt die Sklaven während der römischen Kaiserzeit untersucht. Unter der Definition Sklave versteht man, das rechtmäßige Eigentum einer anderen Person, die über alles, was dieser tut zu bestimmen hat. Der Sklave gilt nach Aristoteles als lebendiges Werkzeug: er ist praktisch rechtlos, „leibeigen“. Die Darstellungen als Sklaven in der Landwirtschaft sind in den ersten beiden Kapiteln von Longos nicht gegeben, dort sind diese nur als Hirten und Bauern abgelichtet. Weiterhin beschreibt Longos diese Sklaven, dass Sie Familien und Häuser haben und dass sie Kinder großziehen dürfen.

Außerdem schreibt er wie sich die Sklaven selbst relativ gut mit Nahrung versorgen beispielsweise auch mit dem Vogelfang. Jeder Sklave hat seinen eigenen Aufgabenbereich, bei bestimmten Arbeiten können diese aber auch kurzfristig neu verteilt werden z.B. helfen Hirten bei der Weinlese wie Longos in Kapitel 2 beschreibt. Desweiteren, auch in Kapitel 2, erzählt ein alter Rinderhirt, nachdem er zu alt für die Arbeit wurde, bekam er ein Stück Land, das er nun bestellt. In den Abschließenden Kapiteln schreibt Longos über den Vorgang, dass die Sklaven bei guter Arbeit mit Geschenken oder auch Freilassung belohnt werden. Dazu erfährt man auch, dass Sklaven verschenkt werden können, wie es fast dem Daphnis im letzten Kapitel ergangen wäre.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Die Einleitung formuliert die Forschungsfrage zur unterschiedlichen Rollenverteilung von Sklaven in Longos' Roman im Vergleich zur historischen Realität des Imperium Romanum.

II. Quelleninterpretation: Dieses Kapitel gibt eine Inhaltsangabe des Romans, erläutert die Gattungsmerkmale der Bukolik und stellt die Sklavenbilder von Longos den historischen Fakten gegenüber.

III. Ergebnis: Das Fazit resümiert, dass Longos die bukolisches Dichtung nutzt, um eine idealisierte ländliche Lebensform zu zeichnen, die sich bewusst vom harten, historischen Sklavenschicksal abhebt.

Schlüsselwörter

Daphnis und Chloe, Longos, Bukolische Dichtung, Sklaverei, Imperium Romanum, Antike, Römische Kaiserzeit, Literaturwissenschaft, Hirten, Sozialkritik, Geschlechtsreife, Aristoteles, Sklavenhaltung, Lebensform, Ländliche Idylle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht die Unterschiede in der Darstellung von Sklaven zwischen dem Roman „Daphnis und Chloe“ und der tatsächlichen historischen Praxis der Sklavenhaltung im römischen Reich.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der antiken Literaturgeschichte (Bukolik), der römischen Sozialgeschichte sowie der Interpretation des Werkes von Longos.

Was ist die zentrale Forschungsfrage?

Es wird der Frage nachgegangen, aus welchen Gründen die Sklaven in „Daphnis und Chloe“ eine deutlich freiere Rolle einnehmen als ihre historischen Zeitgenossen im Imperium Romanum.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Quelleninterpretation des Romans sowie einem vergleichenden historischen Abgleich mit fachwissenschaftlicher Literatur zur römischen Sklavenhaltung.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Inhaltsangabe des Romans, eine Erläuterung der Bukolik als literarische Gattung und einen direkten Vergleich zwischen literarischer Fiktion und historischer Realität.

Welche Schlagworte charakterisieren das Werk?

Die wichtigsten Begriffe sind Daphnis und Chloe, Bukolik, Sklaverei, Imperium Romanum und gesellschaftliche Idealisierung.

Warum bezeichnet der Autor das Landleben bei Longos als „göttlich“?

In der Bukolischen Dichtung wird das Landleben oft als Gegenentwurf zur belastenden städtischen Existenz und als Rückkehr zu einem ursprünglichen, reinen Lebenszustand dargestellt.

Wie spielt die „Freiheit“ der Sklaven bei Longos eine Rolle für die Zeitgenossen?

Die im Roman dargestellte relative Freiheit der Sklaven dient primär der literarischen Konstruktion einer idealisierten Welt, die nicht die harte Realität der römischen Kaiserzeit widerspiegelt, sondern als Form der Sozialkritik fungiert.

Welche Rolle spielen die 3000 Drachmen im Handlungsverlauf?

Dieser Betrag ist entscheidend für den Freikauf von Chloe, was einerseits zur Auflösung der Handlung beiträgt und andererseits historischen Aufschluss über den damaligen Wert von Sklaven gibt.

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Résumé des informations

Titre
Aus welchen Gründen spielen in dem Roman "Daphnis und Chloe" die Sklaven eine andere Rolle als im Imperium Romanum
Université
University of Kassel  (Gesellschaftswissenschaften / Antike Geschichte)
Cours
Sklaverei im Imperium Romanum
Note
2,7
Auteur
Islam Fatih Kisacik (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
10
N° de catalogue
V141048
ISBN (ebook)
9783640516988
ISBN (Livre)
9783640517152
Langue
allemand
mots-clé
Bukolische Dichtung Sklaven im Imperium Romanum Hirtenkinder Vergil Theokrit leibeigen
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Islam Fatih Kisacik (Auteur), 2008, Aus welchen Gründen spielen in dem Roman "Daphnis und Chloe" die Sklaven eine andere Rolle als im Imperium Romanum, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141048
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Extrait de  10  pages
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