Die Fraktale als Erkenntnismechanismus


Wissenschaftlicher Aufsatz, 2009
3 Seiten

Leseprobe

Leidimar Pereira Murr

Die Zukunft der Bioethik ist unter einen Erkenntnismechanismus verborgen: Die Theorie der Fraktale. [7]. Die Theorie der Fraktale ist ein Erkenntnismechanismus. Eine neue Form der Weltanschauung und der Theoriebildung bzw. Theorien von Systembildung [5]. Sie könnte auch zum Beispiel in der Sozialwissenschaft, in der Politikwissenschaft oder in der Verhaltenswissenschat angewendet werden [2]. Unser gegenwärtiger Versuch das Archaikum und das Neueste zu behalten und zusammenzubringen ist nichts anders als eine Ausdrucksform dieses Mechanismus. Dadurch wird die Postmoderne gekennzeichnet [4].

Die Theorie der Fraktale stellt sich daher als eine sehr wichtige und entscheidende Theorie dar, um unsere Gedankengänge zu verstehen. Es gab schon immer einen Zusammenhang zwischen dem Wissenschaftserkenntnisgewinn eines historischen Momentes und des Denkens [1]. D.h., das, was als Wahrheit empfunden worden ist, und der wissenschaftlichen Erkenntnis, war immer, in allen Zeiten, in Verbindung zur Geschichte, Politik, Medizin und Technologieverfügbarkeit gesehen worden. Der Philosophie ist schon längst dieser Zusammenhang bewusst. Der neueste Stand der Wissenschaftserkenntnisse, - sowie der Politik, der Medizin, der Ökonomie, der Gesellschaftsorganisationen, der Weltanschauungen, der Kunst, der Architektur, der Stadtplanungen, der Informationsverarbeitungsmöglichkeiten -, sind gegenwärtig geprägt von Bedeutungen, welche mit Stichwörtern wie „Selbstähnlichkeit“ und „Komplexität ad infinitum „ gekennzeichnet werden könnten. D.h., bei der Fraktale und bei der Chaostheorie sind von unseren alltäglichen Beobachtungen, der materiellen Welt bis zu komplexen Relationen hin, zu verstehen. Auch in der Physik, der Chemie oder der Moraltheoriebildung und der Verhaltenstheoriebildung machen wir nichts anders als eine in uns innewohnende Struktur oder Mechanismus (das Selbstähnlichkeitsprinzip) wiederzugeben, dessen Komplexität uns in ein Unüberschaubarkeitsdilemma hineinwirft (das Prinzip der Komplexität ad infinitum). Und die Forscher, die diese zwei wichtigen Prinzipien unter einem Konzept erfasst haben (Fraktale), haben auch nichts anderes gemacht als diese beiden Prinzipien, die in uns innewohnen, wiederzugegeben. Wir erkennen nur das, was in uns schon ist; auch für Ideen (mentales Konstrukt), die wir entwerfen, gilt dieses „Prinzip der Selbstähnlichkeit“. Das Infinitum ist z.B. auch nur eine Idee. Ob es in der konkreten Welt so etwas geben könnte, ist irrelevant. Wichtiger ist der Erkenntnismechanismus.

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Details

Titel
Die Fraktale als Erkenntnismechanismus
Autor
Jahr
2009
Seiten
3
Katalognummer
V141097
ISBN (eBook)
9783640513376
Dateigröße
396 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bioethik; Ethik und Komplexität; Fraktale; Erkenntnismechanismus; Epistemologie; Rechtsstaa
Arbeit zitieren
Dr. med. Leidimar Pereira Murr (Autor), 2009, Die Fraktale als Erkenntnismechanismus, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141097

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