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Über den Umgang mit Borderline-Patienten

Titre: Über den Umgang mit Borderline-Patienten

Travail d'étude , 2009 , 19 Pages , Note: 1,3

Autor:in: Monika Barbier (Auteur)

Psychologie - Psychologie de la personnalité
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Résumé Extrait Résumé des informations

Dem Phänomen der Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) wurde in den letzten Jahren, aufgrund seines vielfältigen und facettenreichen Erscheinungsbildes zunehmend Aufmerksamkeit geschenkt. Insbesondere sind die Auswirkungen der Borderline-Störung im zwischenmenschlichen Bereich festzustellen und zwar an dem Punkt, wo der Umgang mit Betroffenen, sei es im psychiatrischen oder sozialpädagogischen Arbeitsfeld oder im Angehörigenkreis, als konfliktreich, wechselhaft und unberechenbar erscheint.

Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Borderline“ konzentriert sich in dieser Studienarbeit besonders auf den Bereich des Umgangs mit Borderline-Patienten. In dieser Arbeit sollen Ansätze zur Gestaltung der Beziehungsarbeit dargestellt werden, das Krankheitsbild mit seiner Symptomatik und seinen mehrfaktoriellen Ursachen verstanden und vertieft sowie Verhaltensweisen der Betroffen reflektiert werden. Natürlich dürfen in diesem Zusammenhang die Verhaltensweisen und Interventionen des „Helfenden“ nicht außer Acht gelassen werden und sollen im Laufe dieser Studienarbeit überprüft und reflektiert werden, um ein Verständnis professioneller Beziehungsgestaltung zu erlangen.

Des Weiteren ist diese Arbeit ein Versuch, Beiträge verschiedener Autoren zum Thema „Borderline-Störung“ zusammenzufassen und gegenüberzustellen sowie therapeutische Ansätze darzustellen.

Abschließend möchte ich auf die Rolle des Sozialpädagogen und seinen Umgang mit Borderline-Patienten eingehen und seine möglichen Handlungsmethoden reflektieren. Der Kontext, in dem das Thema Borderline-Störung in der Sozialarbeit relevant sein kann, soll dargestellt werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis der Studienarbeit

1. Einleitung

2. Definition

2.1 Geschichte des Begriffs

2.2 Diagnostik und Klassifikation

2.3 Differenzialdiagnostik

3. Epidemiologie

4. Symptomatik

4.1 Erläuterung der Problembereiche einer Borderline-Störung

4.1.1 Problembereich Affektregulation

4.1.2 Problembereich Selbst und Selbstbild

4.1.3 Problembereich psychosoziale Integration

4.1.4 Problembereich kognitive Funktionsfähigkeit

4.1.5 Problembereich Verhaltensebene

4.2 Komorbidität

5. Ätiologie

5.1 Das neurobehaviorale Störungsmodell

5.1.1 Psychosoziale Komponenten

5.1.2 Genetische Komponenten

5.1.3 Störungen der Affektregulation

5.1.4 Dissoziative Phänomene

5.2 Entwicklungspsychologische Aspekte

5.3 Traumatische Erfahrungen

5.4 Psychoanalytische Aspekte

6. Therapeutische Ansätze

6.1 Medikamentöse Behandlung

6.2 Dialektisch- behaviorale Therapie

6.3 Sonstige Therapieformen

7. Bezug zur sozialpädagogischen Arbeit

7.1 „Borderline“ im sozialpädagogischen Arbeitsfeld

7.2 Spezifische Schwierigkeiten in der Gestaltung der Beziehungsarbeit

7.2.1 Über den Umgang mit der Diagnose

7.2.2 Über den Umgang mit Idealisierung und Entwertung

7.2.3 Über den Umgang mit eigenen Widerständen

7.2.4 Über den Umgang mit kontrollierendem Verhalten

7.3 Team und Supervision

8. Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Studienarbeit ist es, Ansätze für eine professionelle Beziehungsgestaltung im Umgang mit Borderline-Patienten im sozialpädagogischen und psychiatrischen Kontext zu erarbeiten. Die Forschungsfrage fokussiert darauf, wie das Krankheitsbild mit seiner komplexen Symptomatik und den mehrfaktoriellen Ursachen besser verstanden und reflektiert werden kann, um adäquate Handlungsmethoden für Helfende zu entwickeln.

  • Theoretische Grundlagen zur Symptomatik und Ätiologie der Borderline-Persönlichkeitsstörung
  • Darstellung klinischer und therapeutischer Ansätze, insbesondere der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT)
  • Analyse der spezifischen Herausforderungen im sozialpädagogischen Arbeitsalltag
  • Reflektion professioneller Beziehungsarbeit und des Umgangs mit Widerständen
  • Die Rolle von Teamarbeit und Supervision bei der Begleitung Betroffener

Auszug aus dem Buch

7.2.2 Über den Umgang mit Idealisierung und Entwertung

Ein wichtiger Aspekt im Ungang mit Borderline-Patienten im sozialpädagogischen Arbeitsfeld scheint die „Beziehungsarbeit“ zu sein. Denn insbesondere in Beziehungen neigen Borderline-Patienten dazu, unverarbeitete Konflikte „auszuagieren“. Häufig verfügen Borderline-Patienten über negative Vorerfahrungen mit Therapie und Behandlungen, so dass mit einer „neuen Hilfe“ hohe Erwartungen verknüpft werden. Dies kann beim Helfer zu zwiespältigen Gefühlen führen: zum einen wird er sich geschmeichelt fühlen, da seine Kompetenz erwartetet wird; zum anderen wird er sich unter Druck gesetzt fühlen, diese Erwartungen nicht erfüllen zu können und ebenso entwertet zu werden.

Häufig wird von einer „aktiven Passivität“ gesprochen, das heißt, die Tendenz des Patienten, aktiv Hilfe anzufordern bei einer gleichzeitig passiven Haltung. Zudem wird hier das „Schwarz-Weiß-Denken“ von Borderline-Patienten deutlich. Entweder eine Instanz (Therapeut, Sozialpädagoge, Betreuer u.a.) wird idealisiert oder aber entwertet. Auf diesen Aspekt, sollte man folglich im sozialpädagogischen Arbeitsfeld eingestellt sein. Hilfreich ist, geht es z.B. um eine Entwertung, sei es der eigenen Person oder einer anderen Bezugsperson, dies zu thematisieren. Denn nur indem Verhaltensweisen besprechbar gemacht werden, können sie dem Patienten bewusst werden. Schließlich hat er die Chance seine Erfahrungen auszuwerten.

Außerdem wird durch Transparenz und Offenheit gegenüber dem Borderline-Patienten, verhindert dass der Helfer zur Projektionsfläche von Frustrationen und Enttäuschungen wird.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das facettenreiche Erscheinungsbild der Borderline-Persönlichkeitsstörung ein und definiert das Ziel der Arbeit, professionelle Ansätze für die Beziehungsarbeit zu beleuchten.

2. Definition: Das Kapitel bietet einen historischen Überblick über den Begriff der Borderline-Störung sowie eine Erläuterung der aktuellen diagnostischen Kriterien gemäß DSM IV und ICD-10.

3. Epidemiologie: Hier werden statistische Daten zur Verbreitung der Störung präsentiert, wobei das junge Erwachsenenalter und das Geschlechterverhältnis besonders hervorgehoben werden.

4. Symptomatik: Dieses Kapitel strukturiert das klinische Bild der Borderline-Störung in fünf zentrale Problembereiche, von der Affektregulation bis hin zur Verhaltensebene und Komorbidität.

5. Ätiologie: Es werden die verschiedenen Entstehungsfaktoren beleuchtet, darunter das neurobehaviorale Modell, genetische Komponenten, traumatische Erfahrungen und psychoanalytische Theorien.

6. Therapeutische Ansätze: Dieser Abschnitt beschreibt die medikamentöse Behandlung sowie das Konzept der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) als zentrales Behandlungsmodell.

7. Bezug zur sozialpädagogischen Arbeit: Das Kapitel reflektiert den Arbeitsalltag im Kontakt mit Borderline-Patienten, insbesondere den Umgang mit Idealisierung, Entwertung und eigenen Widerständen der Helfer.

8. Schlussbetrachtung: Der Autor resümiert die Erkenntnisse der Arbeit und betont die Notwendigkeit einer fortlaufenden, herausfordernden Reflexion in der praktischen Beziehungsarbeit.

Schlüsselwörter

Borderline-Persönlichkeitsstörung, BPS, Sozialpädagogik, Affektregulation, Dialektisch-behaviorale Therapie, DBT, Beziehungsarbeit, Psychotraumatologie, Dissoziation, Selbstverletzendes Verhalten, Idealisierung, Entwertung, Supervision, Komorbidität, Symptomatik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Studienarbeit befasst sich mit dem Umgang mit Borderline-Patienten, wobei der Fokus auf der Gestaltung der professionellen Beziehungsarbeit in sozialpädagogischen Kontexten liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen des Krankheitsbildes, klinische Symptomatiken, die Ätiologie, therapeutische Ansätze wie die DBT sowie die spezifischen Anforderungen an Fachkräfte in der Sozialen Arbeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, ein tieferes Verständnis für das Krankheitsbild zu entwickeln, um in der Praxis professionell und reflektiert auf herausfordernde Beziehungsdynamiken reagieren zu können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Zusammenfassung verschiedener wissenschaftlicher Autoren und therapeutischer Modelle zur Borderline-Persönlichkeitsstörung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die deskriptive Darstellung der Symptomatik, die Analyse von Entstehungsfaktoren, einen Überblick über therapeutische Ansätze und eine tiefgehende Auseinandersetzung mit der sozialpädagogischen Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Borderline-Persönlichkeitsstörung, Beziehungsarbeit, DBT, Symptomatik, soziale Arbeit, Affektregulation und Supervision.

Wie unterscheidet die Arbeit den Umgang mit der Diagnose?

Die Arbeit stellt dar, dass die Offenlegung der Diagnose Chancen zur Stärkung der eigenen Ressourcen bietet, aber gleichzeitig mit Stigmatisierungsgefahren einhergeht.

Welche Bedeutung haben Idealisierung und Entwertung für die Helfer-Beziehung?

Diese Mechanismen führen oft zu zwiespältigen Gefühlen beim Helfer; die Arbeit empfiehlt, diese Muster transparent zu thematisieren, um den Patienten bewusst zu machen, was geschieht und Projektionen zu vermeiden.

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Résumé des informations

Titre
Über den Umgang mit Borderline-Patienten
Université
University of Kassel
Cours
Stabilisierung mit verhaltenstherapeutischen Techniken
Note
1,3
Auteur
Monika Barbier (Auteur)
Année de publication
2009
Pages
19
N° de catalogue
V141166
ISBN (ebook)
9783640508570
ISBN (Livre)
9783640508433
Langue
allemand
mots-clé
Umgang Borderline-Patienten
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Monika Barbier (Auteur), 2009, Über den Umgang mit Borderline-Patienten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141166
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Extrait de  19  pages
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