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Das Aufbegehren einer Königin

Heriatspolitik Elisabeths

Título: Das Aufbegehren einer Königin

Ensayo , 2008 , 6 Páginas , Calificación: 1,7

Autor:in: Laura Schiffner (Autor)

Historia de Europa - Edad Media, Edad Moderna
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Eine zentrale Frage bereits kurz nach der Krönung besteht in der Nachfolgeregelung bzw. in den Heiratsplänen Elisabeths. Zum Einen galt es hierbei einen Erben zu bestimmen, zum Anderen würde ihr ein Ehemann zusätzliche Legitimation auf den königlichen Anspruch geben. Sie selbst scheint sich darum weniger Gedanken zu machen, als ihr Parlament. Aus Angst, die Tudor-Dynastie oder auch die protestantische Linie zu verlieren, drängen sie kontinuierlich auf eine Heirat mit einem Engländer oder auch einem Prinzen eines europäischen Königshauses. Dass auch bei der Auswahl des „richtigen“ Gatten Vorsicht geboten ist, steht außer Frage. Viel wichtiger – und damit Grundlage für sämtliche weitere Bemühungen und Verhandlungen – ist die Legitimation Elisabeths als Königin. Denn zum Zeitpunkt ihrer Thronbesteigung hielt sie alles andere als eine gefestigte Macht in den Händen. Aber warum weigerte sie sich so stark, obwohl eine Heirat oder eine Nachfolgeregelung ihre Macht hätte festigen können? Warum hat sich Elisabeth zur „Virgin Queen“ stilisiert? Warum hat sie nie geheiratet, obwohl sie scheinbar nicht abgeneigt war? War es aus der unendlich großen Liebe zu Dudley? Ironischerweise war es gerade der Tod Dudleys Ehefrau, der alle Chancen auf eine Heirat zunichte machte. Der Königin war die öffentliche Meinung wohlbekannt. Sie wäre eine Hure und Ehebrecherin gewesen, hätte sie eine Affäre mit Robert Dudley gehabt.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Das Aufbegehren einer Königin

2. Die Nachfolgeregelung und Heiratspläne Elisabeths

3. Die Rolle der "Virgin Queen"

4. Heiratsverhandlungen und politisches Kalkül

5. Die Rolle des Privy Council und Einflüsse von außen

6. Fazit zur Glaubwürdigkeit des Virgin-Queen-Kults

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Elisabeths Rolle als Frau und Monarchin, wobei der Fokus insbesondere auf ihrer bewussten Entscheidung gegen eine Ehe und der Stilisierung zur „Virgin Queen“ liegt. Es wird analysiert, inwieweit diese Ehelosigkeit eine rein machtpolitische Strategie zur Sicherung ihrer Herrschaft darstellte oder auf persönlichen Beweggründen basierte.

  • Die politische Instrumentalisierung der Ehefrage und Heiratsverhandlungen.
  • Die Entwicklung und Bedeutung des „Virgin Queen“-Kults.
  • Das Spannungsverhältnis zwischen körperlicher und politischer Liebe.
  • Der Einfluss des Privy Council und europäischer Mächte auf die Thronfolge.
  • Elisabeths Selbstverständnis als „König“ und Mutter ihres Volkes.

Auszug aus dem Buch

Das Aufbegehren einer Königin

„Ich weiß, ich habe den Körper einer schwachen und kraftlosen Frau, aber ich habe das Herz und den Mut eines Königs, und eines Königs von England dazu.“ Mit diesen Worten sprach Königin Elisabeth I. am 9. August 1588 zu ihren Truppen in Tilbury. Sie selbst erhebt den Anspruch, dass sie für England und sein Volk eine herzliche Frau und Mutter sei, wie es keine andere Monarchin in Europa für ihr Volk sein kann. Als Regierende sei sie ein König. Der königliche Anspruch ist unabhängig vom Geschlecht und somit vereint sie in sich die zwei Körper eines Monarchen.

Eine zentrale Frage bereits kurz nach der Krönung besteht in der Nachfolgeregelung bzw. in den Heiratsplänen Elisabeths. Zum Einen galt es hierbei einen Erben zu bestimmen, zum Anderen würde ihr ein Ehemann zusätzliche Legitimation auf den königlichen Anspruch geben. Sie selbst scheint sich darum weniger Gedanken zu machen, als ihr Parlament. Aus Angst, die Tudor-Dynastie oder auch die protestantische Linie zu verlieren, drängen sie kontinuierlich auf eine Heirat mit einem Engländer oder auch einem Prinzen eines europäischen Königshauses. Dass auch bei der Auswahl des „richtigen“ Gatten Vorsicht geboten ist, steht außer Frage.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Das Aufbegehren einer Königin: Einführung in das Selbstverständnis Elisabeths I. als Herrscherin, die den königlichen Anspruch losgelöst von ihrem Geschlecht definiert.

2. Die Nachfolgeregelung und Heiratspläne Elisabeths: Analyse des Drucks durch das Parlament hinsichtlich einer dynastischen Absicherung und der bewussten Verweigerung einer Nachfolgeregelung zur Machtwahrung.

3. Die Rolle der "Virgin Queen": Untersuchung der Entwicklung des Jungfräulichkeits-Kults als Mittel zur politischen Autonomie und zur Abgrenzung gegenüber ausländischen Mächten.

4. Heiratsverhandlungen und politisches Kalkül: Auseinandersetzung mit der langen Verhandlungsführung, insbesondere am Beispiel von Franz von Alençon, als taktisches Manöver der Machtausübung.

5. Die Rolle des Privy Council und Einflüsse von außen: Darstellung der internen Uneinigkeiten im Regierungsrat und der strategischen Bedeutung externer Allianzen trotz persönlicher Bedenken der Königin.

6. Fazit zur Glaubwürdigkeit des Virgin-Queen-Kults: Abschließende Bewertung, inwieweit die Inszenierung der „Virgin Queen“ trotz der jahrzehntelangen Heiratsverhandlungen als authentische und durch Elisabeth selbst gesteuerte politische Strategie zu werten ist.

Schlüsselwörter

Elisabeth I., England, Tudor-Dynastie, Heiratsverhandlungen, Virgin Queen, Nachfolgeregelung, Politische Macht, Monarchie, Privy Council, Herrschaftssicherung, Diplomatie, Franz von Alençon, Geschlechterrollen, Legitimation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Regierungszeit Elisabeths I. und ihr komplexes Verhältnis zur Ehefrage sowie die damit verbundene Stilisierung zur „Virgin Queen“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die politischen Heiratsverhandlungen, der Machtanspruch einer Monarchin im 16. Jahrhundert und die Sicherung der Tudor-Dynastie.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist zu ergründen, ob Elisabeths Ehelosigkeit eine kalkulierte Machtstrategie war, um als „Mutter ihres Volkes“ unabhängig zu bleiben.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer historischen Quellenanalyse und einer Literaturrecherche zu den Biografien und politischen Dokumenten der elisabethanischen Ära.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der diplomatischen Nutzung von Heiratsplänen, der Interaktion mit dem Parlament und dem Privy Council sowie der kritischen Prüfung von Elisabeths Handlungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird primär durch die Begriffe Legitimation, Virgin Queen, politische Autonomie, Machtpolitik und dynastische Verbindungen geprägt.

Welche Rolle spielte Robert Dudley für die Entscheidung der Königin?

Obwohl er eine enge Vertrauensperson war, hätte eine Ehe mit ihm aufgrund der öffentlichen Meinung und politischer Konsequenzen Elisabeths Herrschaft gefährdet.

Warum lehnte Elisabeth eine offizielle Nachfolgeregelung ab?

Sie befürchtete, dass ein benannter Nachfolger als Alternative zur eigenen Person dienen und somit die Opposition stärken könnte.

Wie bewertet die Autorin die Heiratsverhandlungen mit Franz von Alençon?

Die Verhandlungen werden als eine Mischung aus echten Gefühlen, persönlicher Blindheit und späterem strategischen Manöver zur politischen Absicherung gegenüber Frankreich interpretiert.

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Detalles

Título
Das Aufbegehren einer Königin
Subtítulo
Heriatspolitik Elisabeths
Universidad
University of Göttingen
Calificación
1,7
Autor
Laura Schiffner (Autor)
Año de publicación
2008
Páginas
6
No. de catálogo
V141350
ISBN (Ebook)
9783640516230
ISBN (Libro)
9783640516445
Idioma
Alemán
Etiqueta
Elisabeth I. von England Partnersuche Liebe Ehemann ewige Jungfrau Virgin Gloriana Nachfolgeregelungen Heiratspolitik Cecil Dudley Tudors Philipp II von Spanien Thomas Seymour
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Laura Schiffner (Autor), 2008, Das Aufbegehren einer Königin, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141350
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