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Coaching vs. Mentoring. Das Geheimnis guter Fragen und Vermeidung dysfunktionaler Gedanken

Title: Coaching vs. Mentoring. Das Geheimnis guter Fragen und Vermeidung dysfunktionaler Gedanken

Submitted Assignment , 2023 , 28 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Hannah Wilhelm (Author)

Psychology - Consulting and Therapy
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Die folgende Arbeit befasst sich mit den Begrifflichkeiten des "Coaching" vs. "Mentoring" und "Formaler Vertrag" vs. "psychologischer Vertrag". Damit werden Grundlagen für den Bereich des "Coachings" in unterschiedlichem Kontext geschaffen. Im zweiten Teil geht es explizit um die Fragetechnik. Was sind Kennzeichen guter Fragen? Welche Ziele verfolgen Fragen? Und welche Fragetechniken gibt es im Coaching? Letztere werden anhand von Beispielen kritisch beleuchtet. Abschließend werden die dysfunktionalen Gedanken nach Albert Ellis erläutert. In dem Zusammenhang geht es um die ABC-Theorie und die ABCDE-Theorie als ein Vorgehen bei dysfunktionalen Gedanken. In einem abschließenden Fazit werden beide kritisch im Hinblick auf die praktische Anwendung bewertet.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Aufgabe 1

1 Definition Coaching

2 Definition Mentoring

3 Abgrenzung beider Begriffe anhand von Beispielen

Aufgabe 2

1 „Formaler Vertrag“

2 „Psychologischer Vertrag“

Aufgabe 3

1 Technik der Fragen

1.1 Kennzeichen einer guten Frage

1.2 Ziele von Fragen

1.3 Fragetechniken im Coachen

1.3.1 zirkuläre Fragen

1.3.2 Skalenfragen

1.3.3 Wunderfragen

1.3.4 Ausnahmefragen

1.3.5 Ressourcenorientierte Fragen

2 Dysfunktionale Gedanken nach Albert Ellis

2.1 ABC – Theorie

2.2 ABCDE – Vorgehen bei dysfunktionalen Gedanken

2.3 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit den theoretischen Grundlagen und praktischen Anwendungen innerhalb des Coachings. Ziel ist es, zentrale Begriffe abzugrenzen, die Bedeutung von Vertragsformen im Coaching zu erörtern sowie effektive Fragetechniken und Ansätze der kognitiven Umstrukturierung nach Albert Ellis darzustellen.

  • Abgrenzung von Coaching und Mentoring
  • Strukturen formaler und psychologischer Verträge
  • Methodik der Fragetechniken im Coaching
  • Kognitive Umstrukturierung mittels ABCDE-Vorgehen
  • Anwendungsorientierte Fallbeispiele

Auszug aus dem Buch

1.3.1 zirkuläre Fragen

Herr M. ist Teamlead im Bereich Performance Marketing in einer Online Marketing Agentur. Er liebt seine Führungsposition, die auf der anderen Seite aber auch mit sehr viel Stress verbunden ist. Die Kunden und Aufträge werden immer mehr, die Ansprüche der Kunden sind hoch und gleichzeitig macht sein Chef Herr T. sehr viel Druck, dass das Team schneller arbeiten muss, um allen Kunden gerecht zu werden. Gleichzeitig soll die Qualität des Endprodukts nicht leiden. Die Situation hat zur Folge, dass Herr M. dauerhaft unter Stress steht, den er unbewusst in sein Team weitergibt. Herr M. kann nicht nachvollziehen, warum die Leistungen in seinem Team schlechter werden, Abgabefristen nicht eingehalten werden und die Stimmung permanent angespannt ist. Herr M. fühlt sich von seinem Team im Stich gelassen, was ihn wiederum vermehrt stresst. Insgesamt hat er sehr wenig Verständnis für die Situation, betrachtet die Situation lediglich aus seiner Perspektive und ergreift die Initiative ein Coaching in Anspruch zu nehmen, um sein Stressmanagement in Zukunft verbessern zu können.

Sein Coach möchte seine Aufmerksamkeit durch zirkuläre Fragen auf die Umgebung des Coachees lenken, damit er die Situation aus anderen Perspektiven betrachten und andere Positionen einnehmen kann (Drath, 2019, S. 93; Patrzek & Scholer, 2022, S. 108). Dabei ist es wichtig zu erwähnen, dass dem Coachee durch zirkuläre Fragen ausschließlich die vermutete Sichtweise anderer Personen eröffnet werden kann (Patrzek & Scholer, 2022, S. 108). Der Coach möchte Herr M. durch zirkuläre Fragen dazu anregen sich, in seine Kolleg: innen hineinzuversetzen und damit erreichen, dass Herr M. nicht nur seine eigene Sichtweise, sondern auch die seines Arbeitsumfeldes reflektiert, um ein umfassenderes Verständnis für die aktuelle Situation zu erzielen.

Zusammenfassung der Kapitel

Aufgabe 1: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Coaching und Mentoring und arbeitet die wesentlichen Unterschiede in Bezug auf Zielsetzung und Rollenverständnis heraus.

Aufgabe 2: Hier werden der formale und der psychologische Vertrag als essenzielle Rahmenbedingungen der Coaching-Beziehung inhaltlich erläutert und an Fallbeispielen veranschaulicht.

Aufgabe 3: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung professioneller Fragetechniken, wie zirkuläre oder Skalenfragen, sowie das REVT-Konzept zur Arbeit mit dysfunktionalen Gedanken.

Schlüsselwörter

Coaching, Mentoring, Psychologischer Vertrag, Fragetechniken, Zirkuläre Fragen, Skalenfragen, Wunderfragen, Ressourcenorientierung, REVT, Kognitive Umstrukturierung, ABC-Theorie, Dysfunktionale Gedanken, Prozessberatung, Selbstreflexion, Stressmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit bietet eine fundierte Einführung in Kernkonzepte des Coachings, von der Definitionsabgrenzung zum Mentoring bis hin zur praktischen Anwendung methodischer Werkzeuge.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf der Gestaltung von Coaching-Verträgen, verschiedenen Fragetechniken für den Coachingprozess sowie dem kognitiven Ansatz nach Albert Ellis.

Was ist das Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, angehenden Coaches ein Verständnis für die professionelle Rahmung und die methodische Vielfalt der Gesprächsführung zu vermitteln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und arbeitet zentrale Konzepte anhand praxisnaher Fallbeispiele auf.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den Vertragsarten explizite Interventionsmethoden, wie Antworttechniken auf Fragen und das ABCDE-Vorgehen zur Umstrukturierung problematischer Gedanken, detailliert ausgeführt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist stark durch die Bereiche Coaching, kognitive Verhaltenstherapie (REVT), Fragetechniken sowie Selbstmanagement und Ressourcenaktivierung geprägt.

Was unterscheidet Coaching vom Mentoring laut der Autorin?

Coaching zeichnet sich durch einen zielorientierten, zeitlich begrenzten Prozess aus, der durch den Klienten bestimmt wird, während Mentoring eine langfristige, erfahrungsbasierte Lernbeziehung darstellt.

Warum ist das ABCDE-Vorgehen nach Ellis so wichtig für das Coaching?

Es bietet eine methodische Anleitung, um irrationale Denkweisen zu identifizieren und dysfunktionale Kognitionen aktiv in hilfreiche, zielführende Gedanken umzuwandeln.

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Details

Title
Coaching vs. Mentoring. Das Geheimnis guter Fragen und Vermeidung dysfunktionaler Gedanken
College
University of Applied Sciences Riedlingen
Course
Coaching
Grade
1,0
Author
Hannah Wilhelm (Author)
Publication Year
2023
Pages
28
Catalog Number
V1413882
ISBN (PDF)
9783346960801
ISBN (Book)
9783346960818
Language
German
Tags
Coaching, Mentoring, Gute Fragen, Fragetechnik, dysfunktionale Gedanken, ABCDE - Vorgehen die dysfunktionalen Gedanken
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hannah Wilhelm (Author), 2023, Coaching vs. Mentoring. Das Geheimnis guter Fragen und Vermeidung dysfunktionaler Gedanken, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/1413882
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