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Beutel-Masken-Beatmung Baby (Unterweisung Rettungssanitäter / -in)

Titre: Beutel-Masken-Beatmung Baby (Unterweisung Rettungssanitäter / -in)

Instruction / Enseignement , 2008 , 15 Pages , Note: 2

Autor:in: Marcus Sandrock (Auteur)

Formation d'instructeur: Santé / Médecine / Sports / Aspects sociaux
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Résumé Extrait Résumé des informations

1. Themenwahlbegründung

Das Thema „Beutel-Masken-Beatmung Baby“ wurde ausgewählt, weil es eine wichtige und nicht invasive Maßnahme zur Beatmung von Patienten mit einem Atemstillstand und/oder respiratorischer Insuffizienz im Rettungsdienst darstellt. Die Beutel-Masken-Beatmung ist eine schnell zu erlernende Maßnahme und kann bereits am Anfang der praktischen Ausbildung an der Lehrrettungswache durchgeführt werden.

Ausbildungs- und Prüfungsverordnung
für Rettungsassistentinnen und Rettungsassistenten (RettAssPrV)

RettAssPrV Anlage 1 zu § 1 Abs. 1:2.2.2 Störung vitaler Funktionen: Atmung

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1 Themenwahlbegründung

2 Sachanalyse

2.1 Sachstruktur

2.2 Arbeitszergliederung

3 Didaktische Analyse

3.1 Themenauswahl

3.2 Analyse der Lern- und Lehrbedingungen

3.3 Entscheidungsanalyse

4 Lernzielfestlegung

4.1 Richtlernziel

4.2 Groblernziel

4.3 Operationalisiertes Feinlernziel als Unterweisungsziel

4.4 Teillernziele

5 Methodische Festlegungen

5.1 Unterweisungskonzept

5.2 Stufung

5.3 Sozialformen

5.4 Aktionsformen

5.5 Besondere Schwierigkeiten und Motivation

5.6 Lernzielkontrolle

6 Medienwahl

7 Anlagen

Zielsetzung & Themen

Ziel dieser Arbeit ist die Vermittlung der fachgerechten Beutel-Masken-Beatmung bei Säuglingen, um Rettungsdienstpersonal zur sicheren Anwendung in Notfallsituationen zu befähigen.

  • Anatomische Besonderheiten der Atemwege bei Säuglingen
  • Technik der Beutel-Masken-Beatmung
  • Vermeidung von Komplikationen wie Magenüberblähung und Aspiration
  • Einsatz von Hilfsmitteln wie Guedeltuben und Beatmungsbeuteln
  • Methodische Gestaltung einer praktischen Unterweisung (Vier-Stufen-Methode)

Auszug aus dem Buch

2.2 Arbeitszergliederung

1 Vorbereitung

Die Einmalhandschuhe werden angezogen und das benötigte Material (Beatmungsbeutel mit Reservoir und passender Maske, Sauerstoffeinheit, Absaugeinheit, Magillzange, Guedeltubus) bereitgestellt.

2 Indikationsstellung

Durch Setzen eines Schmerzreizes wird die tiefe Bewußtlosigkeit festgestellt. Danach erfolgt die Kontrolle der Atemwege, ggf. werden diese freigemacht. Durch Sehen (Thoraxbewegungen), Hören (Atemgeräusch) und Fühlen (Ausatemluft) wird die Atmung kontrolliert. Ferner wird überprüft, ob ein Pulsschlag vorhanden ist. Dies erfolgt bei Neugeborenen und Säuglingen am besten an der Innenseite des linken Oberarmes (A. brachialis).

3 Atemwege freihalten

Um zu vermeiden, dass sich die Zunge zurückschiebt wird ein Guedeltubus eingeführt. Der passende Guedeltubus wird mit dem zum Gaumen gerichteten Ende, also in falscher Richtung, in die Mundhöhle eingeführt. Der Guedeltubus wird unter weiterem Einschieben um 180° gedreht und über die Zunge geschoben, bis das Schild vor den Lippen liegt.

4 Beutel-Masken-Beatmung vorbereiten

Das Baby wird in Rückenlage gelegt und der Kopf in Neutralstellung (Schnüffelstellung) gebracht. Dabei wird das Kinn vorsichtig angehoben (CAVE: Kopf nicht überstrecken → Obstruktion der Atemwege!). Der Beatmungsbeutel „Baby“ wird für die Beatmung mit Reservoir und passender (runder) Beamtungsmaske vorbereitet und mit der Sauerstoffeinheit verbunden. An der Sauerstoffeinheit ist ein Flow von 15l/min einzustellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Themenwahlbegründung: Erläutert die medizinische Notwendigkeit der Beutel-Masken-Beatmung bei Säuglingen als kritische Rettungsmaßnahme.

2 Sachanalyse: Analysiert die anatomischen Besonderheiten und die notwendige Arbeitsabfolge bei der Beatmung eines Säuglings.

3 Didaktische Analyse: Beschreibt die Lernbedingungen und die pädagogische Herleitung des Unterweisungsthemas für das Ausbildungspersonal.

4 Lernzielfestlegung: Definiert die angestrebten kognitiven, psychomotorischen und affektiven Lernziele für den Auszubildenden.

5 Methodische Festlegungen: Beschreibt den methodischen Aufbau der Unterweisung anhand der Vier-Stufen-Methode sowie die Motivation und Lernzielkontrolle.

6 Medienwahl: Listet die eingesetzten personellen und visuellen Medien auf.

7 Anlagen: Bietet ergänzende tabellarische Normwerte zur physiologischen Beurteilung von Säuglingen.

Schlüsselwörter

Beutel-Masken-Beatmung, Säugling, Rettungsdienst, Atemstillstand, Notfallmedizin, Unterweisung, Atemwege, Guedeltubus, Neutralstellung, Beatmungstechnik, respiratorische Insuffizienz, Ausbildungsentwurf, Aspiration, Rettungsassistent, Pädiatrie

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die strukturierte praktische Unterweisung von Rettungsdienstpersonal in der Durchführung der Beutel-Masken-Beatmung bei Säuglingen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Zentrum stehen die korrekte Beatmungstechnik, die anatomische Lagerung, der sichere Einsatz von Hilfsmitteln sowie die methodische Vermittlung dieser Fertigkeiten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist, dass der Auszubildende nach der Unterweisung in der Lage ist, eine fachgerechte und suffiziente Beutel-Masken-Beatmung an einem Säugling selbstständig durchzuführen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die praktische Vermittlung erfolgt strukturiert nach der Vier-Stufen-Methode: Vorbereiten, Vormachen, Nachmachen und Üben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Sachanalyse des Themas, die didaktische Begründung, die Lernzieldefinition sowie die methodische Ausgestaltung der Unterweisung inklusive Teilschrittkontrollen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Beutel-Masken-Beatmung, Säuglingsnotfall, Rettungsdienst und die Vier-Stufen-Methode.

Warum darf bei einem Säugling der Kopf nicht überstreckt werden?

Eine Überstreckung würde aufgrund der kindlichen Anatomie zu einer Obstruktion, also einer Verlegung der Atemwege, führen.

Was ist bei der Anwendung des Guedeltubus besonders zu beachten?

Der Tubus muss in falscher Richtung eingeführt und dann um 180 Grad gedreht werden, um die Zunge korrekt zu positionieren und ein Zurückschieben zu verhindern.

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Résumé des informations

Titre
Beutel-Masken-Beatmung Baby (Unterweisung Rettungssanitäter / -in)
Cours
Weiterbildung zum Lehrrettungsassistent (LRA)
Note
2
Auteur
Marcus Sandrock (Auteur)
Année de publication
2008
Pages
15
N° de catalogue
V141461
ISBN (ebook)
9783640532681
ISBN (Livre)
9783640532513
Langue
allemand
mots-clé
Lehrrettungsassistent Rettungsassistent Unterweisung Unterweisungsentwurf Ausbildung der Ausbilder AdA Weiterbildung zum Lehrrettungsassistent LRA
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
Marcus Sandrock (Auteur), 2008, Beutel-Masken-Beatmung Baby (Unterweisung Rettungssanitäter / -in), Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141461
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Extrait de  15  pages
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