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Gewalt in den Medien

Eine Analyse am Beispiel des Filmes 'Kill Bill Vol. 1' von Quentin Tarantino

Titre: Gewalt in den Medien

Dossier / Travail , 2004 , 24 Pages , Note: 1,0

Autor:in: Diplom-Kulturwissenschaftlerin Sabine Lüdtke (Auteur)

Médias / Communication - Film et Télévision
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Solange man zurückdenken kann, bildet die Gewalt eine Verwirklichungsform des Menschen als geschichtliches Wesen. Die Kunst, als eine gesellschaftliche Verarbeitungsform, hat um die kulturelle Dimension von Gewalt schon immer gewusst (vgl. Schnell, 1987, S.12). Ebenso lange existiert auch die Diskussion über Gewalt in den Medien.
Heutzutage dreht es sich bei Debatten über Mediengewalt hauptsächlich um das Medium Film und das Massenmedium Fernsehen. Auch diese Arbeit beschäftigt sich mit Gewaltdarstellungen in den neuzeitlichen Medien. Nach einem kurzen Überblick über die Entwicklung der Mediengewalt, werden Überlegungen und Thesen der Wissenschaft zu diesem Thema vorgestellt, um schließlich auf den neuesten Stand der Wirkungsforschung zu sprechen zu kommen. Fast scheint es so, als ob die negativen Auswirkungen von Mediengewalt in den vergangenen Jahrzehnten erheblich überbewertet wurden.
Um einen aktuellen Bezug zu dem Thema Mediengewalt herzustellen, wird der erste Teil des Filmes Kill Bill von Quentin Tarantino Gegenstand der Analyse. Der Filmemacher befreit die Gewalt aus ihrem moralischen Kontext und nimmt dem Tod seine ultimative Bedeutung. Die Gewalt erscheint nicht mehr als eine Beiläufigkeit, wie in seinen vorherigen Werken, sondern wird augenscheinlich in regelrechten Blutorgien zelebriert. Bei genauer Betrachtung der gezeigten Gewaltdarstellungen fällt auf, dass der Ursprung dieser, oftmals in einem anderen Film verborgen liegt.
Die Frage ist, ob Tarantino die Gewalt in seinem Film nur benutzt, um weltweit Zuschauer ins Kino zu locken, oder ein ganz anderes Ziel verfolgt. Übt Tarantino vielleicht sogar Kritik an der Mediengewalt? Und welchen Effekt hat der Film auf den Zuschauer?

Diesen Fragen stellt sich diese Arbeit.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Gewalt in den Medien

2.1 Die Entwicklung von Film- und Fernsehgewalt bis zur Gegenwart

2.2 Die Spirale der Reizüberflutung

2.3 Was ist Gewalt?

2.4 Wahrnehmung von Gewalt in den Medien

2.5 Gewalt in den Medien und ihre Wirkung

3. Quentin Tarantino und Kill Bill Vol 1

3.1 Tarantino - vom Video-Kid zum Kultregisseur

3.2 Inhalt von Kill Bill Vol. 1 - Gewalt und Filmzitat

3.2.1 Der Vorspann

3.2.2 Chapter One: 2

3.2.3 Capter Two: The blood-splattered Bride

3.2.4 Chapter Three: The Origin of O-Ren

3.2.5 Chapter Four: The MAN From Okinawa

3.2.6 Chapter Five: Showdown at House of Blue Leaves

3.3 Die japanische Version von Kill Bill Vol. 1

3.4 Zweck und Effekt der Gewalt in Kill Bill Vol. 1

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Darstellung und Wirkung von Gewalt in den Medien, wobei sie den Film „Kill Bill Vol. 1“ von Quentin Tarantino als zentrale Fallstudie nutzt, um die medienkritische Dimension und den Umgang mit Filmzitaten zu analysieren.

  • Entwicklung und Wahrnehmung von Mediengewalt
  • Reizüberflutungsthese und Wirkungsforschung
  • Biografische Einflüsse auf das Schaffen von Quentin Tarantino
  • Analyse der Gewaltstilisierung in „Kill Bill Vol. 1“
  • Medienkritische Reflexion durch Genre-Hommagen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Der Vorspann

- Unmittelbar am Anfang des Films hört man die Fanfare und sieht das Logo der legendären Shaw Brothers. Das Studio, dass für fast alle damaligen Martial-Arts-Filme verantwortlich ist. Kleine Teile von Kill Bill Vol. 1 wurden in den Shaw Brothers Studios in Hong Kong gedreht (vgl . kill-bill.de, 2003)

- Es wird das Zitat "Revenge is a dish best served cold" (Old Klingon Proverb) eingeblendet.

Dieses Zitat aus Star Trek II, The Wrath of Khan steht über dem Film Kill Bill Vol. 1, wie die Definition von "pulp" über Pulp Fiction steht. Doch nicht in der Star-Trek Episode liegt der Ursprung dieses Zitates, sondern in dem 1782 veröffenlichten Briefroman Les liasons dangereuses von Choderlos de Laclos - "La vengeance es un plat qui se mange froid".

Die jungfräuliche Cécile de Volanges fällt den Intrigen des Vicomte de Valmont und der Marquise de Merteuil zum Opfer. Am Vorabend ihrer Hochzeit erliegt sie den perfiden Verführungstechniken des Vicomte. In der Verfilmung Gefährliche Liebschaften von 1988 war Uma Thurman es, die die Jungfrau Cécile spielte, deren Hochzeit gewaltsam zerstört wird. Uma Thurman war es auch, die mit Quentin Tarantino den Charakter von der Braut (THE BRIDE) während der Dreharbeiten von Pulp Fiction entwickelte, gekoppelt an die Idee eines Rachefeldzuges (vgl. kill-bill.de, 2003).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Mediengewalt ein, skizziert die wissenschaftliche Debatte und begründet die Auswahl von Tarantinos Film „Kill Bill Vol. 1“ als Untersuchungsgegenstand.

2. Gewalt in den Medien: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die historische Entwicklung von Mediengewalt, erläutert die Reizüberflutungsthese sowie Definitionsansätze von Gewalt und diskutiert aktuelle Wirkungsmodelle.

3. Quentin Tarantino und Kill Bill Vol 1: Dieser Hauptteil beleuchtet die Biografie Tarantinos als „Video-Kid“ und analysiert detailliert den Inhalt, die Filmzitate und die spezifische Inszenierung der Gewalt in „Kill Bill Vol. 1“.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und kommt zu dem Schluss, dass der Film trotz seiner Gewaltdarstellungen eine distanzierte, medienkritische Reflexion beim Zuschauer anregen kann.

Schlüsselwörter

Mediengewalt, Quentin Tarantino, Kill Bill Vol. 1, Reizüberflutung, Wirkungsforschung, Filmzitate, Gewaltstilisierung, Rache, Medienkritik, Filmanalyse, Kino, Fiktion, Unterhaltung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung von Gewalt in modernen Medien und untersucht kritisch, wie diese Gewalt in dem Film „Kill Bill Vol. 1“ inszeniert wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung der Mediengewalt, die psychologische Wirkung auf den Zuschauer sowie die filmische Hommage und Stilisierung durch Regisseur Quentin Tarantino.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, zu ergründen, ob „Kill Bill Vol. 1“ Gewalt lediglich zum Selbstzweck nutzt oder ob der Film durch seine spezifische Art der Zitierung und Überzeichnung eine medienkritische Ebene besitzt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Inhaltsanalyse, wobei Theorien zur Medienwirkungsforschung mit einer detaillierten Szenenanalyse des Films verknüpft werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil wird zunächst die Biografie Tarantinos beleuchtet, gefolgt von einer kapitelweisen Analyse von „Kill Bill Vol. 1“ und einer Diskussion über die japanische Schnittfassung sowie den Zweck der Gewalt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Mediengewalt, Reizüberflutung, Filmzitate, Stilisierung, Rachefeldzug und Medienkritik.

Warum spielt die Biografie von Quentin Tarantino eine Rolle?

Die Biografie erklärt Tarantinos Prägung durch das Kino („Video-Kid“) und verdeutlicht sein Verständnis von Filmen als „Flickenteppich aus Zitaten“, was für die Interpretation des Films essentiell ist.

Was ist das Besondere an der japanischen Version des Films?

Die japanische Version enthält längere und explizitere Gewaltszenen, da diese im asiatischen Kino stärker zum Standard gehören als in westlichen Produktionen.

Wie reagiert der Zuschauer laut der Analyse auf die Gewalt im Film?

Die Analyse zeigt, dass der Zuschauer durch die extreme Stilisierung und Überzeichnung der Gewalt eine Distanz aufbaut, die ihn dazu anregt, den eigenen Konsum von Filmgewalt kritisch zu hinterfragen.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Medienkritik?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass der Film, obwohl er nicht explizit als medienkritische Arbeit konzipiert war, genau diese Wirkung erzielt, indem er die Schablonenhaftigkeit von Gewalt entlarvt.

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Résumé des informations

Titre
Gewalt in den Medien
Sous-titre
Eine Analyse am Beispiel des Filmes 'Kill Bill Vol. 1' von Quentin Tarantino
Université
University of Hildesheim
Note
1,0
Auteur
Diplom-Kulturwissenschaftlerin Sabine Lüdtke (Auteur)
Année de publication
2004
Pages
24
N° de catalogue
V141475
ISBN (ebook)
9783640493630
ISBN (Livre)
9783640493807
Langue
allemand
mots-clé
Gewalt Medien Eine Analyse Beispiel Filmes Kill Bill Quentin Tarantino
Sécurité des produits
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Citation du texte
Diplom-Kulturwissenschaftlerin Sabine Lüdtke (Auteur), 2004, Gewalt in den Medien, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141475
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Extrait de  24  pages
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