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Quelleninterpretation zu "Herzog Barnim von Pommern verleiht der Stadt Stettin das Magdeburger Recht" von 1243

Titel: Quelleninterpretation zu "Herzog Barnim von Pommern verleiht der Stadt Stettin das Magdeburger Recht" von 1243

Studienarbeit , 2007 , 13 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Katharina Schmolke (Autor:in)

Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Interpretation der Quelle "Herzog Barnim von Pommern verleiht der Stadt Stettin das Magdeburger Recht, eine Stadtflur, verschiedene Vorrechte und
verordnet den Rechtszug im Lande nach Stettin. 1243"

Aus dem Inhalt:
- Quellenbeschreibung
- innere Kritik
- Interpretation
- Einordnung im historischen Kontext

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Quellenkritik

1.1 Quellenbeschreibung

1.2 Innere Kritik

1.2.1 sprachliche Aufschlüsselung

1.2.2 sachliche Aufschlüsselung

2 Quelleninterpretation

2.1 Inhaltsangabe

2.2 Einordnung in den historischen Kontext

2.2.1 Geschichte Pommerns von der Einführung des Christentums bis 1185

2.2.2 Der Herrschaftsbereich Barnims I. von Pommern

2.2.3 Die ersten Deutschen in Stettin

2.2.4 Das deutsche Recht in der Zeit um 1243

2.2.5 Die Zeit nach der Neugründung der Stadt Stettin mit Deutschem Recht

3 Ergebnis und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Verleihung des Magdeburger Rechts an die Stadt Stettin im Jahr 1243 durch Herzog Barnim I. von Pommern. Ziel ist es, die historische Bedeutung dieser Urkunde für die städtebauliche, rechtliche und soziale Entwicklung Stettins im Kontext der deutschen Ostsiedlung zu analysieren und die damit verbundenen Privilegien und Machtverschiebungen einzuordnen.

  • Analyse der historischen Urkunde von 1243
  • Entwicklung Pommerns und Christianisierung im Mittelalter
  • Einfluss des Magdeburger Rechts auf die städtische Verwaltung
  • Sozioökonomische Folgen der Zuwanderung deutscher Siedler
  • Die Rolle von Privilegien und Stadtrechten für die lokale Autonomie

Auszug aus dem Buch

1.2.1 sprachliche Aufschlüsselung

Hufe Seite 327, Zeile 31 „... hundert Hufen“.

(Hube), im Mittelalter war sie die zum Lebensunterhalt einer Familie ausreichende bäuerliche Hofstätte mit Ackerland und Nutzungsrecht an der Allmende; war bei der Zuweisung von Land die Bemessungseinheit und für die öffentlichen (Steuerhufe) oder grundherrlichen (Zinshufe und Diensthufe) Leistungen die Belastungseinheit. Ihre Größe betrug in Deutschland durchschnittlich 7 10 ha, die Königshufe (fränkische Hufe) als ritterliche Stelle etwa 20 ha. Die Inhaber einer Hufe waren Vollbauern, Vollspänner oder Hubbauern (Hüfner, Hufner); neben ihnen entstanden durch Teilung der Hufe die Halbbauern, Halbspänner oder Halbhüfner.

Schleppnetz Seite 327,Zeile 33 „... Fischfang ohne Schleppnetz...“

Das Schleppnetz ist ein, dem Fischfang im Meer dienender, von einem oder zwei Booten gezogener, trichterförmiger Netzsack; es mündet in einen langen, engmaschigen Fangbeutel (Stert). Das Grundschleppnetz (Trawl) läuft nach vorn in zwei lange seitliche Flügel mit je einer Zugleine (Kurreleine) aus; es wird über den Meeresgrund gezogen, wobei die Öffnung unten durch Ketten- oder Kugelbeschwerung, oben durch Schwimmkörper, seitlich durch zwei Scherbretter offen gehalten wird.

Zusammenfassung der Kapitel

Quellenkritik: Dieses Kapitel erläutert die Art der herangezogenen Urkunde und nimmt eine terminologische sowie sachliche Aufarbeitung zentraler Begriffe und historischer Hintergründe vor.

Quelleninterpretation: Hier erfolgt eine detaillierte Inhaltsangabe der Urkunde sowie deren Einbettung in den breiteren historischen Rahmen der pommerschen Geschichte und der deutschen Ostsiedlung.

Ergebnis und Ausblick: Der Abschnitt bewertet die Verleihung des Magdeburger Rechts als entscheidenden Wendepunkt, der die wirtschaftliche Autonomie und Selbstverwaltung der Stadt Stettin nachhaltig prägte.

Schlüsselwörter

Magdeburger Recht, Herzog Barnim I., Stettin, Pommern, deutsche Ostsiedlung, Stadtrecht, Schultheiß, mittelalterliche Wirtschaftsgeschichte, Christianisierung, Urkundenanalyse, Lehnswesen, Siedlungsgeschichte, Autonomie, Schöffenkollegium, Stadtbefestigung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Verleihung des Magdeburger Rechts an die Stadt Stettin durch Herzog Barnim I. im Jahr 1243 und beleuchtet die damit einhergehenden rechtlichen und gesellschaftlichen Veränderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf der pommerschen Landesgeschichte, dem Prozess der deutschen Ostsiedlung, der rechtlichen Neuordnung städtischer Siedlungen und der wirtschaftlichen Entwicklung Stettins.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Bedeutung der Urkunde von 1243 als zentrales Instrument der städtischen Entwicklung und der Übertragung von Gerichtsbarkeit auf die deutsche Bevölkerung in Stettin darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine quellenkritische Methode angewandt, bei der Begriffe und historische Zusammenhänge durch eine Analyse der Primärquelle sowie ergänzende fachwissenschaftliche Literatur erläutert werden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine kritische Auseinandersetzung mit der Urkunde (Begriffsdefinitionen) sowie eine tiefgehende historische Einordnung, beginnend bei der Christianisierung bis zur Konsolidierung der Stadt nach der Neugründung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Die zentralen Begriffe sind unter anderem Magdeburger Recht, Barnim I., Stadtrecht, deutsche Ostsiedlung und Autonomie.

Warum war die Trennung der Gerichtsbarkeit zwischen Slawen und Deutschen für die Stadt so wichtig?

Die Trennung war ein wesentlicher Schritt zur Etablierung des deutschen Rechts in Stettin, da die Zuwanderer eigene Rechtsbräuche durchsetzen wollten und sich der bestehenden slawischen Gerichtsbarkeit nicht unterwerfen wollten.

Welche wirtschaftlichen Privilegien erhielt die Stadt Stettin konkret?

Neben der Zollbefreiung (außer in Dievenow und Kolberg) erhielt die Stadt Landaustattungen, wie Hufen Ackerland und Weideland, sowie das Recht zur freien Holznutzung in den herzoglichen Wäldern.

Welche Rolle spielte die Burg Barnims I. für das Verhältnis zur Stadt?

Die herzogliche Burg wurde von den Bürgern als störend empfunden; ihre Zerstörung und das Versprechen, keine neue Burg im Umkreis zu errichten, waren wichtige Symbole für das wachsende Selbstbewusstsein und die Unabhängigkeit der Stettiner Bürgerschaft gegenüber dem Landesherrn.

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Details

Titel
Quelleninterpretation zu "Herzog Barnim von Pommern verleiht der Stadt Stettin das Magdeburger Recht" von 1243
Hochschule
Universität Rostock  (Historisches Institut)
Note
1,7
Autor
Katharina Schmolke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
13
Katalognummer
V141566
ISBN (eBook)
9783668302730
ISBN (Buch)
9783668302747
Sprache
Deutsch
Schlagworte
quelleninterpretation herzog barnim pommern stadt stettin magdeburger recht
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katharina Schmolke (Autor:in), 2007, Quelleninterpretation zu "Herzog Barnim von Pommern verleiht der Stadt Stettin das Magdeburger Recht" von 1243, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/141566
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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